Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Ein Jedermann-Getraenk wird teuer. » | Flop-Branche. » | Einbrecher nutzt Cold Call. » | Baden-Wuerttemberg: Aufschwung im Tourismus haelt ... » | Rauchverbote und Umsaetze im Gaststaettengewerbe. » | Regionale Besonderheiten bei Gasthausnamen. » | Bierbraende. » | Glutenfreie Speisen auf eigener Speisekarte. » | Glutenfreie Gastronomie. » | Mehr Buerokratie wagen. »


Samstag, Juni 07, 2008

Sabine Baetzing als Oberlehrerin der Nation.

Offiziell ging es den Befürwortern eines gesetzlichen Rauchverbots in der Gastronomie um den Schutz der Nichtraucher. Tatsächlich wollen sie die Raucher drangsalieren, sie erziehen und ärgern, ihre Gewohnheiten ändern. So sagte Sabine Bätzing, die Hinterbänklerin im Amt der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, die aller Voraussicht nach dem nächsten Bundestag nicht mehr angehören wird und dann vielleicht wieder auf ihren Job als Beamtin bei der Verbandsgemeinde Altenkirchen bei der Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen, dort zuständig für die EDV-Organisation, zurück kehren sollte, in Reaktion auf amtliche Zahlen, die bestätigen, daß das Rauchverbot dre getränkeorientierten Gastronomie schadet, gegenüber der "Frankfurter Rundschau":
"Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), reagierte wenig überrascht auf die Wiesbadener Zahlen. Gerade kleine Kneipen hätten 'einen hohen Anteil an Stammkunden, die auch rauchen', sagte sie der Frankfurter Rundschau. 'Diese müssen sich in ihren Gewohnheiten auf die neue Gesetzeslage einstellen.'
Quelle: "Qualm steigert den Umsatz - oder nicht", in: Frankfurter Rundschau vom 7. Juni 2008.

Daß sich die Genossin Bätzing von den Umsatzverlusten "nicht überrascht" zeigt, ist eine Unverschämtheit. In der politischen Debatte vor Einführung des Rauchverbots wurde von den Verbotsbefürwortern nicht nur gelogen, das Rauchverbot schade der Gastronomie nicht, sondern sogar wider besseres Wissen schwadroniert, es käme zu einem Ansturm nichtrauchender Gäste.

Labels: ,