Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Juli 30, 2008

16 auf einen Streich.

Heute vormittag hat das Bundesverfassungsgericht mit einem Streich die Parlamente und Regierungen von 16 Bundesländern abgewatscht. Was machen die Verlierer? Sie schwätzen sich die Ohrfeigen schön. Beispielhaft die Reaktion des Kommunisten Dr. Benjamin-Imanuel Hoff, Staatssekretär im Berliner Senat für Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz (siehe: "Berlin will Reaktion auf Raucher-Urteil erst beraten", in: AFP vom 30. Juli 2008):
"Das ist ein schwarzer Tag für die Tabaklobby und ein guter Tag für den Gesundheitsschutz"
Warum könnt ihr professionellen Lügner nicht wenigstens einmal einfach zugeben, daß Euch dieses Urteil so weh tut wie ein Tritt in die Eier?

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Kommentare:
Die haben keine Eier, darum tut denen auch nichts weh!!
 
Genau, dem ist nichts hinzuzufügen!!!
Thomas hat mir die Worte aus dem Mund genommen;)
 
Wieso verlierer? die Zuwortkommenden haben immer gefordert und auch argumentiert das Ausnahmen verfassungswidrig sind. Nach den 16 einzelnen Chaos-Gesetzen wurde nun genau dies bestätigt. Anstatt nun 20 Jahren mit einem Chaos-Gesetz zu leben das Raucherräume erlaubt, kann man sich nun auf ein ausnahmloses Gesetz in Bälde freuen.


Auch die Nichtraucherschutz- und Fairesgesetzbefürworter möchten lieber ein klares Gesetz ohne Ausnahmen, als ein Wuselwirrwarr das weder den Angestellten, noch den Gästen, noch den Wirten hilft: die Regelung mit den Ausnahmen hatte den Wirten ja massive Verluste beschwert weil ihre Gäste in die Raucherzimmer gingen. Auch dies gilt es nun mit einem generellen Rauchverbot aufzuheben.

Es wurde bestätigt das es nicht sein kann das hier eine Ausnahme gilt, dort aber nicht.

Die derzeitigen Gesetze die entweder eh nicht kontrolliert oder mit Ausnahmen gepflastert (Bayern) waren, werden nun ein bisschen schwächer, um dann letztlich wieder ganz klar und fair abzulaufen.

So werden letztlich auch tollkühne Trennungskonstrukte in Kneipen, Trennwände, Raucher hier Nichtraucher dort-Zimmer, praktische Raucherlaubnis durch Raucherclubs, der Vergangenheit angehören.

Die Tabaklobbysten, die immer behaupteten ein generelles Rauchverbot wäre nicht legitim, sind eines besseren belehrt worden.

Nun besteht Rechtsklarheit was geht und was nicht.Deswegen kann man sich freuen. Nun muss nur noch der politische Sachverstand im Sinne von Wirten (gleiche Regeln für alle) und Gästen angewandt werden.
 
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