Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Juli 21, 2008

"Mit dem Handy ins Museum Schuepfla".

Von einem gedrucktem Veranstaltungsplakat mit seinem Handy einen Link zum Online-Veranstaltungskalender klicken - das ist seit kurzem beim Frauenauracher Museum im Amshausschüpfla auf denkbar praktische Weise möglich!

Das Frauenauracher Ortsmuseum nutzt hierfür als Novum und als eines der ersten Museen in der Metropolregion Nürnberg das vom Veranstaltungsportal Frankentipps.de bereitgestellte Mobile Tagging Verfahren: Neben der bisherigen und mittels Zahlentatstur umständlichen Eingabe der Internetadresse kann der Interessent nun mit der Kamera seines Mobiltelefons einen z.B. im Veranstaltungsplakat oder in einem Flyer enthaltenen Barcode abfotografieren ("mobile tagging" = identifizieren). Der so in das Mobiltelefon eingelesene Barcode (QR-Code = quick response = schnelle Antwort) leitet das Handy direkt auf die mobile Version des Online-Terminkalenders vom Museum Schüpfla. Eintippen von Internetadressen in das Mobiltelefon wird mittels dieser Technik gänzlich überflüssig.
"Wir haben Plakate mit dem QR-Code im Schaukasten vor unserem Museum ausgehängt. So können Interessierte bei Ihrem Spaziergang an unserem Museum vorbei sofort mit Ihrem Handy auf unsere Ausstellungstermine klicken"
freut sich die Leiterin des Museums Jutta Triantafyllidis.
"Der auf diesem schnellen Weg ins Handy gelangte Termin lässt sich natürlich abspeichern und sogar mittels SMS an Bekannte versenden"
fügt Klaus Wolfrum vom Veranstaltungsportal Frankentipps.de hinzu.

Frankentipps ist eine Marke von wolfrum kommunikationslogik. Das Veranstaltungsportal Frankentipps.de ist in Deutschland das erste Veranstaltungsportal, welches die Möglichkeiten von Mobile Tagging für alle Veranstalter flächendeckend und als Standard anbietet. Registrierten Veranstaltern steht bei Frankentipps.de eine mobile Version ihres Terminkalenders nebst einem persönlichen Barcode zur Verfügung, der nur noch in Druckwerbemittel eingebunden werden muss.

Die Entwicklung des Internet auf dem Handy

Eine der derzeit spannendsen Entwicklungen im Internet ist derzeit und in nächster Zunkunft das "Web auf dem Handy". In der Vergangenheit waren die stark eingeschränkten Darstellungsmöglichkeiten von Internetfähigen Handys der ersten Generation (ein wenig Text+Links per WAP), fehlende Standards, geringe Bandbreite der Mobilfunkprovider (Modem-Schneckentempo“) als auch die teuren Verbindungstarife die gravierenden Gründe, warum sich das Internet nicht mobil entwickeln und etablieren konnte. Diese Hürden sind mit der Massenmarkt-Entwicklung von Mobiltelefonen mit Displays hoher Darstellungsqualität, UMTS als schnelle Bandbreiten-Zugangsoption und sogar WLANFähigkeit der Mobiltelefone sowie den gesunkenen Verbindungskosten nun beseitigt.

Es deutet alles darauf hin, dass sich das Mobile Web endlich etablieren wird. Die Entwicklung, dass das Internet im Alltag vom Desktop-PC über das mobile Notebook den nächsten Schritt zum Mobiltelefon als Standard macht, ist in Asien schon stark erkennbar. Hier gibt es bereits mobil schon mehr Nutzungsintensität als stationär per PC! Wie kommt nur die lange WWW-Adresse ins Handy? Die Lösung: Mobile Tagging

Entstehung und Hintergrund von QR-Codes

Ein Problem bei aller Webmobiliät via Handy besteht jedoch bei vielen Geräten: Das Eingeben von Internetadressen mittels Zahlentastatur ist sehr unhandlich und schnell zeitraubend.

Hier kam ab 2003 in asiatischen Ländern die Technik "Mobile Tagging" (engl. für identifizieren) auf. Für Kamerahandys wurde eine Software entwickelt, welche die Kamera auch als Scanner einsatzfähig macht. Damit wurde es möglich, z.B. einen Barcode, der eine WWW-Adresse enthält, abzufotografieren, welchen die Scanner-Software für den direkten Aufruf ins Internet ermöglicht. Damit wird das Eintippen von Internetadressen überflüssig.

Viele Handys unterstützen bereits das Lesen von QR-Codes bzw. sind mit kostenloser Software "nachrüstbar".

Der zweidimensionale QR-Code (= quick response = schnelle Antwort), hat sich neben zwei anderen Codes als führende Lösung für das Mobile Tagging etabliert. Ursprünglich wurde der 1994 entwickelte QR Code zur Markierung von Baugruppen und Komponenten in der Automobilproduktion bei TOYOTA eingesetzt. Das Toyota Formel-1 Team verwendet diese Technik um jedes einzelne noch so kleine Bauteil eines Rennwagens eindeutig identifizieren zu können. QR-Codes findet man bei genauem Hinsehen schon häufig im Alltag: Auf Bahntickets, auf Portoangaben der Post oder auch z.B. auf Kinotickets.

Zweidimensionale Codes zeichnen sich gegenüber 1-dimensionalen Codes (EAN-Codes auf Lebensmittepackungen) insbesondere dadurch aus, dass Sie eine hohe Kapazität (bis zu 7.000 Zeichen!) speichern können und in der Datenmatrix redundant gespeichert sind. Selbst wenn bis zu 30% des Codes zerstört sind kann er dennoch entschlüsselt werden. Das ermöglicht eine sehr hohe Verfügbarkeit bei extrem wenig Fehlerquote.

Rasante Entwicklung und fantastische Möglichkeiten

In Japan verbreitet sich die Handhabung von Mobile Tagging explosionsartig. Internet via Mobiltelefon ist im Land der aufgehenden Sonne Standard. Für 2/3 der Handy-Nutzer ist QR-Fähigkeit eines Handys bereits ein Entscheidungskriterium beim Kauf. Die Möglichkeiten von Mobile Tagging bieten in vielen Bereichen fantastische Möglichkeiten:
  • Es verleiht z.B. einer Zeitung die ungeahnte Gabe, Links zu setzen (in Artikeln als auch in Anzeigen)
  • Ein.touristisches Hinweisschild kann z.B. die Google-Maps Route zum Ziel beinhaltenAußenwerbung kann mit QR-Codes ergänzt werden (Öffnungszeiten, Telefonnummer).
  • Veranstaltungsplakate können sämtliche Informationen als QR-Code enthalten
Mobile Tagging stellt somit derzeit eine der revolutionärsten Verknüpfungen zwischen Print – Mobiltelefon – Internet dar!

Informationen zu wolfrum kommunikationslogik und dem Veranstaltungsportal Frankentipps.de

Das seit 10 Jahren in Erlangen bestehende IT-Unternehmen entwickelt und vertreibt hauptsächlich Internetbasierte Anwendungen, Online-Marketing-Instrumente sowie Internet-Portalkonzepte.

Mitte 2005 – Taggleich mit der Gründungserklärung der Metropolregion Nürnberg - startete der Internet-Dienstleister das selbst entwickelte Veranstaltungsportal Frankentipps.de.

Das kulturelle Angebot der Region gestaltend mit zu vernetzen als auch im weltweiten Internet weiter zu entwickeln, ist wesentlicher Leitgedanke des Veranstaltungsportals. Ein Kernziel von Frankentipps.de ist es auch, insbesondere kleineren Veranstaltern die Nutzung der fantastischen Möglichkeiten des Internets auf professioneller Ebene zu ermöglichen.

Frankentipps.de zählt mit über 1.000 registrierten Veranstaltern und monatlich einer viertel Million Nutzern bereits zu einem der größten Regionalportale seiner Art in Deutschland.

Wachsende Nutzung in der Metropolregion Nürnberg

Eine Mobile Webversion des eigenen Veranstaltungskalenders sowie den QR-Code zum Mobile Tagging stehen bei Frankentipps.de allen Veranstaltern der Region per Standard zur Nutzung bereit.

Damit setzt das Portal einen Maßstab in der Verfügbarkeit der neuen Technik. Das kulturelle Angebot der Metropolregion wird somit zukünftig auch auf Mobiltelefonen wesentlich stärker genutzt werden, da insbesondere der Zugang z.B. auch für Touristen immens vereinfacht wird.

Ausblick: Nächste Erweiterung des Veranstaltungsportals

Eine der nächsten wichtigen Neuerungen ist bei Frankentipps.de bereits die mehrsprachige Verfügbarkeit in der Umsetzung. Neben Englisch, Französisch und Chinesisch wird hier besonders auf Tschechisch als an die Metropolregion nächstangrenzende Sprache besondere Wichtigkeit gelegt. Eine Selbstverständlichkeit, dass das mobile Web von Frankentipps.de auch hier metropolitan fit sein wird.

Informationen zum Museum im Amtshausschüpfla


Das Amtshausschüpfla war früher ein kleiner Schuppen (fränk. "Schüpfla"), der zum ehemaligen markgräflichen Amtshaus in Frauenaurach gehörte. Die Bauzeit reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. 1982 begann der Arbeitskreis Frauenaurach im Heimatund Geschichtsverein Erlangen e. V. mit Hilfe der Stadt Erlangen, dieses Gebäude zu einem Ortsmuseum umzugestalten. 1987 konnten die Initiatoren des Museums, bis heute ausnahmslos alle ehrenamtliche Mitarbeiter, erstmals die Museumskonzeption vorstellen.

Das Museum zeigt anschaulich, bei einigen Museumsveranstaltungen sogar mit Laienschauspielern bei Schauvorführungen in originalgetreuer Umgebung, wie die Menschen früher in Franken gelebt haben und informiert über die Ortsgeschichte von Frauenaurach.

Das Jahresprogramm sowie alle weitern Informationen zum Museum im Internet: www.museum-schuepfla.de.

Ressourcen:Tipp:
Hier machen Sie Ihr Handy mit Software fit für mobile tagging:Beide Links enthalten übrigens Links zu QR-Generatoren, mit denen Sie sich z.B. einen QR-Code für Ihre nächste Visitenkarten generieren können.

(Quelle: Pressemitteilung von wolfrum kommunikationslogig).

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