Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, Juli 26, 2008

Studie zum Thema "Entwicklung des Luxusverstaendnisses in der internationalen Hospitality Industrie".

Zarges von Freyberg Hotel Consulting veröffentlicht Studie zum Thema "Entwicklung des Luxusverständnisses in der internationalen Hospitality Industrie" in Zusammenarbeit mit der Hochschule München.

München, Juli 2008. Die Frage "was ist Luxus?" beschäftigt Produktentwickler und Marketingexperten in allen Branchen. Wie prägt sich das Phänomen aus und warum streben alle danach? Die Antworten sind mannigfach und kontrovers.

Analog dem boomenden Hype um Luxuskonsumgüter erfreut sich auch die internationale Luxushotellerie einer stetig steigenden Nachfrage. Mit neuen und immer ausgefalleneren Angeboten und Dienstleistungen wetteifern Luxushotels global um die Gunst der Luxussuchenden.

Um empirisch untermauerte Antworten hinsichtlich der Entwicklung des Luxusverständnisses in der Hotellerie zu finden, veröffentlicht das Beratungsunternehmen Zarges von Freyberg Hotel Consulting in Zusammenarbeit mit der Fakultät Tourismus an der Hochschule München eine Studie. In den vergangenen sechs Monaten wurden über 50 Experteninterviews mit leitenden Angestellten herausragender Luxushotels rund um den Globus geführt. Hierbei offenbarten sich vier zentrale Gegenpole, die den heutigen Luxusgedanken in der Hotellerie klar umreißen.

Kaum ein anderer Begriff wird so oft fächerübergreifend diskutiert wie der Luxusbegriff. Zu allen Zeiten haben sich Theologen, Wirtschaftswissenschaftler, Philosophen und Politiker mit diesem Thema auseinander gesetzt und vertreten je nach Epoche und gesellschaftlichem Umfeld eine unterschiedliche Einstellung zum Thema Luxus. Bis in die heutige Zeit hinein ist der Luxusbegriff Gegenstand lebhafter Kontroversen. Während die einen Luxus für politisch unerwünscht und auf Grund langer Tradition für unmoralisch halten, sehen andere im Luxus den Grund dafür, dass ökonomische Austauschprozesse in Gang gesetzt werden und somit die Wirtschaft angekurbelt wird. Auch heute noch ist Luxuskonsum ein "Gradmesser sozialer Geltung".

Offensichtlich erscheint, dass Luxus von der ganz persönlichen Ausgangslage abhängig ist. Die individuellen Begeisterungsfaktoren sind es, deren Erleben zum Luxus und dem damit verbundenen Glücksgefühl führen.

In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Tourismus an der Hochschule München gibt Zarges von Freyberg Hotel Consulting eine Studie zum Thema "Entwicklung des Luxusverständnisses in der internationalen Hospitality Industrie" heraus. Die Untersuchung basiert sowohl auf einer Literaturanalyse von Artikeln der letzten drei Jahre wichtiger internationaler Fachjournale als auch auf einer gezielten Befragung von einer Auswahl von 50 Meinungsführern in der internationalen Luxushotellerie. Dabei wurden im Detail die Positionierung und Konzeptionierung klassischer Grand Hotels, heutiger Luxushotels der Hotspots Dubai & Co. sowie der idealtypischen Luxushotelkonzepte der Zukunft dargestellt und miteinander verglichen.

Die Auswertung der im Rahmen der Studie geführten Interviews liefert folgende Kernergebnisse:
  • "Ideal statt Material".

    Das Phänomen Luxus ist aus seiner relativ starren, materiellen Konzeption "ausgebrochen" und offener geworden. Diese Offenheit bezieht sich zum einen auf den Zugang zu Luxus bzw. dessen Verfügbarkeit und zum anderen auf das Luxusverständnis, das nicht mehr nur durch materielle Komponenten bestimmt wird, sondern sich zunehmend über ideelle Werte und Erlebnisse definiert. Bezogen auf die Hotellerie verliert beispielsweise die traditionelle Sterneklassifizierung an Bedeutung.

  • "Rückzug statt Öffentlichkeit"

    Der Wandel von der materiellen Luxuskonzeption hin zu einem immateriellen Luxusverständnis geht einher mit dem Rückzug des demonstrativen Luxus aus der Öffentlichkeit zum individuellen Luxus in der Privatsphäre. Die neue Offenheit des Luxus zeigt sich beispielsweise darin, dass Luxus in der Hotellerie nicht mehr steif und elitär ist, sondern jünger und moderner.

  • "Vielfalt statt Einfalt"

    Luxus zeigt sich in den unterschiedlichsten Ausführungen: Alternative Konzepte, die die Philosophie "Weniger ist Mehr" vertreten, Hotels, die sich auf eine bestimmte Nische spezialisiert haben und darin absoluten Luxus bieten, und die traditionellen Luxusmarken wie Ritz-Carlton oder Four Seasons bestehen nebeneinander auf dem Markt. Während früher viele Luxushotels durch perfektes Design überzeugen konnten, das zwar gut aussah, aber teilweise unpraktisch war, wird Luxus nun wieder funktionaler und komfortabler.

  • "Human Touch statt Tech"

    Da vor allem bei der Hardware immer höhere Standards gesetzt werden, die austauschbar sind, ist Service das eigentliche Luxuselement. Hier ist eine starke Personalisierung zu beobachten, der "Human Touch" ist entscheidend. Man möchte flexibel auf Gästewünsche eingehen und dem Gast individuelle Erlebnisse bieten. Für Hoteliers und ihre Gäste verbirgt sich deshalb hinter dem Thema Luxus zunehmend ein ganz einfaches, grundlegendes Bedürfnis, das mit allem Geld der Welt nicht zu erwerben ist. Ein herzliches Lachen, eine nette Geste oder einfach eine kleine Aufmerksamkeit machen im Zeitalter der Anonymität und Schnelllebigkeit manchmal das Quäntchen Luxus aus.
Quintessenz der Studie

Das Phänomen Luxus und damit auch der Begriff Luxushotellerie befindet sich im stetigen Wandel und in Abhängigkeit davon, welchen Sehnsüchten der einzelne folgt oder bewusst nicht folgt, gemäß dem Motto: "Das Überflüssige ist das zutiefst Notwendige, weil es der Wunsch der Freiheit ist."

Im Januar 2008 haben Stephanie Zarges und Dr. Burkhard von Freyberg das international ausgerichtete Beratungsunternehmen Zarges von Freyberg Hotel Consulting in München gegründet. Als ideale Ergänzung verstärkt Dr. Beatrice Zarges, Inhaberin von Thurnher's Alpenhof, einem der wenigen Leading Hotels of the World in Österreich, das dynamische Unternehmerteam mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem operativen Know-How. Zarges von Freyberg Hotel Consulting hilft bestehenden Hotels, ihre Marktposition auszubauen, zu optimieren bzw. neu auszurichten und unterstützt neue Hotelentwicklungen mit Standort- und Machbarkeitsanalysen. Fokussiert wird dabei die gehobene Individualhotellerie sowie ein ganzheitlicher Beratungsansatz, der auf drei Säulen basiert. Aufbauend auf einer Analyse der bestehenden Strukturen und der Entwicklung von zielgerichteten Strategien, begleiten die Berater ihre Mandanten bei der praktischen Umsetzung maßgeschneiderter Konzepte und beim Aufbau von Alleinstellungsmerkmalen. Darüber hinaus übernehmen die Experten das Controlling der betrieblichen Abläufe. In aktuellen Projekten konzentriert sich Zarges von Freyberg Hotel Consulting auf die Neu- bzw. Umpositionierung von ehemaligen Kurhotels, den Aufbau von neuen exklusiven Hotelvorhaben sowie die Prüfung von Erweiterungsvorhaben von privat geführten Häusern.

(Quelle: Pressemitteilung der Zarges von Freyberg GmbH).

Mehr über die "Zarges von Freyberg Consulting GmbH"

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Kommentare:
Konsequenterweise muß es doch wohl heißen.


Hospitality Industry

Aber Denglish scheint immer noch nicht auszusterben.

Wie wäre es denn für die Consultants von Free Mountain Consulting mit:

http://fightthebull.com/

Why Business People speak like Idiots

:-)

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich Bolle
 
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