Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Juli 23, 2008

Tante Emma kocht.

Wie schon in meinem älteren Beitrag "Die Gastronomie als Käufermarkt" beschrieben, wächst zwar der Außer-Haus-Markt für Speisen und Getränke, es wächst aber auch die Anzahl der Wettbewerber aus anderen Branchen, wie dem Einzelhandel, Metzgereien, Fleischereien, Bäckereien und Konditoreien (Take-Away, Party-Service, Stehcafés), Event-Veranstalter (Kinocenter, Sport- und Kulturveranstaltungen, Erlebnisparks), Vereinen und Organisationen ohne Erwerbscharakter, etwa Kirchen, Automatenaufstellern und nicht zuletzt Tankstellen.

Ein schönes Beispiel kommt aus dem Bamberger Stadtteil Gartenstadt: Ein Einzelhändler, die REWE-Greiner oHG, bietet per Website Nahkauf.de nicht nur einen Online-Shop für eine kleine Auswahl von zur Zeit 80 Produkten ihres Handelssortiments, sondern seit vier Jahren auch Tagesgerichte incl. Lieferservice (nur innerhalb des Stadtteils). Die Liefergebühr beträgt pro Lieferung einen Euro bzw. fünf Euro für sechs Lieferungen einer Woche (montags bis samstags). Der Speiseplan beinhaltet selbst für Bamberger Verhältnisse sehr preisgünstige, warme Speisen (die Qualität und die Portionsgröße habe ich nicht getestet, aber ein Angebot, das seit vier Jahren im Markt ist, kann so schlecht nicht sein), Z.B. hat man morgen die Auswahl zwischen:
  • Rahmschnitzel mit Nudeln für 2,70 Euro,
  • Gyros mit Reis und Tzatziki für 2,20 Euro,
  • Paniertes Fischfilet Pommes und Remoulade für 3,20 Euro.

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