Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, Juli 17, 2008

Wein vom Geiseltalsee in der Naehe von Leipzig.

Der Klimawandel wird von allen chronischen Schwarzsehern dieser Welt meist nur als Katastrophe begriffen. Dabei profitiert Deutschland in einer absehbaren Zeitspanne von mehreren Jahrzehnten eher davon. Das kalte Land der Germanen wird so warm wie es dort schon ist, wo wir in den letzten Jahrzehnten am liebsten unseren Urlaub verbracht haben.

Der Klimawandel eröffnet die Chance, Wein dort anzubauen, wo bereits vor vielen Jahrhunderten, als es schon einmal wärmer gewesen ist, Wein angebaut worden ist wie in Bamberg (siehe dazu: "Bierstadt Bamberg wird Weinstadt"). Aber es entstehen auch völlig neue Weinanbaugebiete. Mario Scheuermann berichtet z.B. über den geplanten Weinanbau in der Nähe von Leipzig: "Wein statt Braunkohle".

Erfahrungsgemäß wird ein großer Anteil der Weine aus kleinen Weinanbaugebieten wie etwa dem nur 664ha großen Weinanbaugebiet Saale-Unstrut oder von der Ahr (mit nur 550 Hektar) vor Ort konsumiert. Die lokale Nachfrage ist größer ist als das mengenmäßig bescheidene Angebot. Auch die Gastronomie vor Ort nutzt meist ihre Chance, Weine aus der Region anzubieten, die sowohl von Touristen als auch von Einheimischen gerne getrunken werden, auch wenn sie meist teurer sind als Weine ähnlicher Qualität aus großen Anbaugebieten oder gar dem Ausland.

Nutzen Sie Ihre Chance, halten Sie sich auf dem Laufenden über neue Weinanbaugebiete und -angebote in ihrer Region und bieten Sie diese Weine Ihren Gästen an.

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Kommentare:
Genau darin liegt eine Riesenchance für die Gastronomie. In diesem Fall v.a. in Leipzig und Halle. Das andere ist dort der Weekend-Tourismus der Grossstädter. Das sollte bis nach Dresden oder Braunschweig, Magdeburg, Hannover ausstrahlen. Wenn ich jung und Winzer oder Gastronom wäre, würde ich versuchen mich jetzt dort zu positionieren; denn wenn 2015 die Pflanzregulierung fällt, geht dort die Post ab.
 
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