Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Juli 04, 2008

Yudu.

Vor einigen Monaten habe ich Ihnen pdfmenot vorgestellt, ein Tool, das es erlaubt, PDFs als Flash-Film darzustellen: "Speisekarte als Flash: PdfMeNot". Das von mir gewählte Beispiel einer Speisekarte ist umstritten. Thorsten Sommer kritisiert:
"Die Speisekarte in möglichst vielen Formaten anzubieten – wie Gerhard empfiehlt – ist sicherlich grundsätzlich richtig. Aber elektronische Karten an sich sind schon eingeschränkt verwendungsfähig und dann noch als Flash? Ich weiß nicht, ich weiß nicht."
Für mich hat es sich bewährt. Ich nutze pdfmenot seitdem, um unsere Wochenkarte und Bierkarte auf unserer Website Café Abseits einzubinden. Da ich diese Karten in Word erstelle, um sie für die Gaststätte auszudrucken, kann ich sie anschließend aus Word heraus in PDF-Dateien umwandeln (ich mache das mit FreePDF) und auf unsere Website hochladen. Ich muss dann nur noch, da ich unterschiedliche Dateibezeichnungen verwende, um die alten Karten archivieren zu können, den entsprechenden Aufruf von pdfmenot aktualisieren.

Ein neues Tool mit ähnlicher Funktionalität, das seit knapp einem Vierteljahr in Betrieb ist, ist Yudu (siehe dazu auch: "Yudu Freedom: Aus PDFs werden virtuelle Magazine, in: akadeMix vom 3. Juli 2008).

Probeweise habe ich unsere Bierkarte damit in einen Flash-Film umgewandelt.

Was mir im Vergleich zu pdfmenot nicht so gut gefällt, ist die Art der Einbindung in eine Website. Yudu stellt eine kleine Grafik zur Verfügung, welche die erste Seite der PDF als Thumbnail zeigt.

Bierkarte als Thumbnail
Dieses Thumbnail kann man dann mit der auf Yudu gehosteten Flash-Film verlinken, wie ich es im obigen Beispiel getan habe.

Bei pdfmenot kann man hingegen den Flash-Film, statt ihn nur zu verlinken, auf der eigenen Website direkt einbinden. Andererseits verringert man, wenn man verlinkt statt den Flash-Film selbst einzubinden, die Ladezeit der Page (Webseite). Bei Yudo fällt die Wartezeit, bis der Flash-Film geladen wird, erst an, nachdem der Nutzer auf das Thumbnail geklickt hat. Eigentlich ist es eine gute Benutzerführung, wenn man dem Nutzer die Kontrolle darüber erlaubt, welche Dateien er herunterlädt, insbesondere wenn es sich um große Dateien wie PDfs und Flash-Filme handelt.