Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, August 29, 2008

Calimocho.

Mitunter schockiere ich mit der nicht ganz wahren Geschichte, in meiner Jugend hätte ich, im Grenzgebiet der Weinbauregionen Nahe und Rheinhessen groß geworden, Cola-Schoppen trinken müssen. Meine armen Eltern hätten sich pures Cola nicht leisten können und so wäre ich gezwungen gewesen, das teure Cola mit saurem Wein vom Nachbarn zu verdünnen.

"Cola-Schoppen", ein Mix aus Cola und saurem Weißwein, meist in 0,4 l-Gläsern ausgeschenkt, kennt man in meiner neuen Heimat Bamberg nicht, sehr wohl aber in Rheinhessen und an der Nahe - auch in Variaanten (mit Orangenlimonade oder Rotwein).

Heute erzählt Mario Scheuermann in seinem Blog drink tank, Weinmixgetränke seien wieder im Trend: "Von Cola Schoppen und Wein-Cocktails":
"Das ist die Rheinhessen-Variante des guten alten Calimocho aus Spanien. Über die wiedererwachte Popularität dieses Cola-Rotwein-Mixes in Kalifornien habe ich erst kürzlich hier berichtet. Mixgetränke auf Weinbasis sind wohl einer der kommende Trends in kalifornischen Bars ebenso wie beim Weinfest in Gau Odernheim oder in den Discos von Hamburg."
Daß man meinen alten Cola-Schoppen auch Calimocho nennen kann, ist mir neu. "Cuba libre für Arme" klingt weniger nett. Vielleicht sollte ich einmal versuchen, mit dem spanischen Ausdruck unsere Gäste zu verführen? Anderseits habe ich vor Jahren einmal die wirklich sonderbare Kombination von Cola und Apfelwein (Cola-Apfelwein aus der Landkelterei Höhl) erfolglos offeriert, ein Produkt, das es, wenn ich der Website Glauben schenken darf, nicht mehr gibt.

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