Gastgewerbe Gedankensplitter


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Sonntag, August 17, 2008

DEHOGA auf Schmusekurs.

Ausgerechnet die Chefin der fetten Bundesregierung wurde vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband eingeladen (siehe dazu: "Auf Schmusekurs", in: Wirtschaftswoche vom 18. August 2008), auf dem 4. DEHOGA-Branchentag in Berlin am 25. November 2008 die versammelten Gastronomen zu belügen ("hochkarätige Referenten und spannende Vorträge").

Sonnen sich die Branchenfunktionäre lieber im Lichte einer vermeintlichen Wichtigkeit als sich hart für die Interessen der Gastronomie einzusetzen?

Zur Erinnerung ein paar Stichworte für gastronomiefeindliche, politische Entscheidungen in den letzten Jahren und Pläne der fetten Koalition:
  • Mehrwertsteuererhöhung auf 19 Prozentpunkte
  • Blockade des Versuchs der französischen Regierung, europaweit für gastgewerbliche Produkte und Dienstleistungen den ermäßigten Mehrwertsteuersatz möglich zu machen.
  • Antidiskriminierungsgesetz
  • Weigerung, den Jugendarbeitsschutz zu deregulieren
  • Plan, einen gesetzlichen Mindestlohn für das Gastgewerbe einzuführen
  • Weigerung, die Technische Anleitung Lärm so zu ändern, daß der Beginn der Nachtruhe von 22 Uhr auf später verlegt wird.
  • Verweigerung einer grundlegenden Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehen, mit dem Ziel, die Ausbeutung der Hotellerie zu beenden.
  • die "Gesundheitsreform" mit ihrer massiven Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung
  • die geplante Reform der gesetzlichen Unfallversicherung, mit der Dienstleistungen mit den Kosten des Bergbaus belastet werden.
  • die geplanten höheren Grundsteuern.
  • die geplante Verlängerung des Arbeitsverbots für Bürger der EU-Beitrittsländer.
  • die geplante Erbschaftssteuerreform mit einer massiven Erhöhung der Erbschaftsteuer, wenn Geschwister erben.
Am besten: wieder ausladen!

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