Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, August 23, 2008

Deutschland als Hotelgesellschaft.

Warum nur lieben Politiker schiefe Bilder aus dem Gastgewerbe? Gerhard Schröder, der Lautsprecher des russischen Diktators und Aggressors Putin, offenbarte schon als Bundeskanzler mit seiner Metapher von Koch und Kellner, daß er von Rotwein mehr versteht als von der Gastronomie.

Kurt Beck, der Vielleicht-Doch-Noch-Besser-Aber-Nicht-Bundeskanzlerkandidat der SPD und der Immer-Noch-Aber-Nicht-Mehr-Lange-Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, sagte am Donnerstag in Gundelsheim (Quelle: "Beck berauscht sich an bayerischer Basis", in: Spiegel vom 21. August 2008):
"Wir dürfen keine Hotelgesellschaft werden, wo jeder seinen Beitrag zahlt, aber man nichts miteinander zu tun hat."
Was ist gegen ein Hotel einzuwenden, in dem jeder zahlt, wenn er Leistungen in Anspruch nimmt, und sich alle Mitarbeiter miteinander anstrengen? Was ist die sozialdemokratische Alternative? Eine Kommune, in der morgens keiner aus den Federn kommt, niemand sauber macht, alle den Kühlschrank plündern und man anschreiben läßt, um ihn wieder aufzufüllen?