Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, August 03, 2008

"Grosse Mehrheit fuer Rauchverbot".

Mit Vorliebe zitieren Rauchverbotsfanatiker Ergebnisse repräsentativer Umfragen, in der eine repräsentative Auswahl aller Bürger - meist manipulativ - befragt wird, was sie von einem gesetzlichen Rauchverbot halten.

Gastronomen richten ihre Konzepte jedoch immer auf ganz bestimmte, nicht selten sehr enge Zielgruppen aus. Überhaupt macht die Gastronomie über 70 Prozent ihres Umsatzes mit nur 8% der Bevölkerung. 26% der Bevölkerung tätigen 93% des gastronomischen Umsatzes. Siehe dazu: "Zur Bedeutung der Häufigkeit des Gaststättenbesuchs für eine auf Stammgäste ausgerichtete Gastronomie".

Was eine Mehrheit der Bevölkerung äußert, die gar nicht oder sehr selten in der Gastronomie einkehrt, kann und muß deshalb Gastronomen scheißegal sein. Die Zeche zahlen ihre Gäste und nicht irgendwelche Leute, die irgendwo und irgendwann ihre Meinung äußern.

Wie sähe Deutschland aus, wenn man nicht die einzelnen Konsumenten und Bürger entscheiden lassen würde, was sie möchten, sondern eine Mehrheit der Bevölkerung?
  • Sportliche Fahrzeuge von Porsche, BMW, Audi usw. wären verboten. Was dabei herauskommt, wenn man Automodelle politisch nach den vermeintlichen Konsumwünschen einer Mehrheit ausrichtet, hat man in der DDR gesehen: der Trabant.
  • Verboten wären auch nicht mehrheitsfähige sexuelle Präferenzen, z.B. homosexuelle Liebe, Ehen zwischen jüngeren Männern und älteren Frauen, Sex und Ehe mit Ausländern, zumindest mit Ausländern islamischer Religion.
  • Fast alle Sportarten außer Fusssball dürften in Deutschland nicht mehr gespielt werden.
  • Als Zeitungen wäre nur noch "Bild" und Bild am Sonntag" erlaubt.
  • Wir hätten einen Einparteienstaat, weil außer der CDU/CSU es keine "Volksparteien" mehr gibt.
  • Als Speisenangebot in der Gastronomie gäbe es nur noch Döner, Currywurst und Pommes und als Getränke nur noch Mineralwasser, Filterkaffee und Pils.

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