Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, August 05, 2008

Ich waehl' einen Juso.

Am 28. September 2008 sind in Bayern Landtagswahlen. Als Nichtraucher weiß man ja überhaupt nicht, wen man wählen könnte. Nur einer springt kräftig ins Auge: Thomas Asböck, Landtagskandidat der SPD im Wahlkreis Rottal-Inn und Vorsitzender der bayerischen Jungsozialisten. Es gibt zwar inhaltliche Positionen, die mich von ihm trennen, z.B. sein Eintreten für eine Ausbildungsplatzabgabe. Aber anderes verbindet (siehe dazu: "Sarrazin - auch so einer muss aus der SPD fliegen", in Spiegel vom 5. August 2008). Thomas Asböck meint:
  • Clement mache dämliche Äußerungen. Stimmt, vor allem in seiner Zeit als Landesminister in Nordrhein-Westfalen, als nordrhein-westfälischer Ministerpräsident und als "Super"-Bundesminister, stellvertretender Landesvorsitzender der SPD Nordrhein-Westfalen, als Parteisprecher der SPD und stellvertretender Bundesgeschäftsführer, Mitglied des Parteivorstands und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD ist mir dies aufgefallen.
  • Gerhard Schröder sei kein Mann von Charakter. Sein Job bei Gasprom sei anrüchig. Ich würde das etwas anderes ausdrücken: Gut, daß man Gas nicht saufen kann.
  • Steinmeier solle Beck nicht ständig in die Quere kommen. Gottseidank liegt die Pfalz nicht im Ausland, sonst müßten wir Bayern wieder einmal einmarschieren.
  • Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin und Ex-Innenminister Otto Schily seien Ekel-Pakete. Bei Schily muß das aber an der SPD liegen; als Justizminister war er doch ein Herz und eine Seele zu seinen Untergebenen. Er hat ihnen sogar Aktenordner nachgetragenworfen.
  • Was Sarrazin vom Stapel lasse, sei einfach nur menschenverachtende Ideologie. So einer müsse aus der SPD fliegen. Der kann ja nicht mal richtig Schulden machen.
Oder - um Thomas Asböck nach seiner Wahl zum Juso-Landesvorsitzenden zu zitieren:
"Wir haben fundierte Konzepte und Vorschläge in allen Politikbereichen."
(Quelle dieses Zitats: "Neuer Landesvorsitzender der Jusos kommt aus dem Rottal" (PDF), in: Passauer Neue Presse vom 7. April 2008).

Die SPD kam bei der letzten Landtagswahl im Wahlkreis Rottal-Inn auf 12,9 Prozent. Aber damals hat mein Juso noch nicht kandidiert.

In der Zeit vor Thomas Asböck ist die Gegend durch den Superstar Daniel Küblböck aus Eggenfelden bekannt geworden.