Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, August 14, 2008

Rauchverbotsfanatiker reicht Ruecktritt ein, Teil II.

Ein Nachtrag zu unserer Meldung "Rauchverbotsfanatiker reicht Ruecktritt ein". Die "Westdeutsche Zeitung" hat gemeldet ("NRW: Nebelkerzen um Rücktritt" vom 12. August 2008), es habe noch ganze andere Gründe für den Rücktritt gegeben als den Schwenk der schwarz-gelben Koalition beim Thema Nichtraucherschutz:
"Winter ist als Staatssekretär auch Behördenleiter des Ministeriums, als solcher zeichnete er auch verantwortlich für einen millionenschweren Wettbewerb zum Thema Gesundheitswirtschaft, den das Haus ausgelobt hatte. Dabei ging es um 70Millionen Euro, die von der EU aus Brüssel kamen. Über die Vergabe entschied eine Jury. Dabei gab es offenkundig Entscheidungen unter Freunden: Denn vier der Jurymitglieder standen für Einrichtungen und Firmen, die bei dem Wettbewerb bedacht wurden....Der Streit um das Rauchverbot bot Winter nun die Möglichkeit, ohne Gesichtsverlust zu gehen."
Ohne Gesichtsverlust? Das kann ich nicht beurteilen. Zumindest kann man sich als Staatsekretär im vorzeitigen Ruhestand mehr leisten als Wasser und Brot.

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