Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, August 06, 2008

Restaurant-Tweets.

Twitter habe ich Ihnen bereits vorgestellt: "Gastgewerbe-Marketing per Twitter".

Trotz der enormen Zuwachsraten der Nutzerzahlen von Twitter werden lokal agierende Gastronomen immer noch wenig Nutzer in ihrem Einzugsgebiet finden. Das ist etwa so wie in den letzten Jahren des letzten Jahrtausends. Jeder redet vom Internet, aber unter den eigenen Gästen gibt es kaum welche, die einen eigenen Internetzugang haben und ihn auch nutzen. Ich habe 1998 mit Abseits.de angefangen und die Gaststätten mit eigener Website in meiner Gegend konnte man an den Händen abzählen.

Sicherlich wird auch Twitter schneller interessant für diejenigen, bei denen die räumliche Nähe ihrer Kunden weniger wichtig ist. Twitter ist interessant:
  • eher für Hoteliers als für Gastronomen
  • eher für Gastronomen, die auf Touristen schielen oder nebenbei Distanzgeschäfte betreiben wie etwa einen (Versand)handel mit Wein, als für Gaststätten mit nur lokalen Gästen.
  • eher in Großstädten als auf dem Lande.
  • eher in Universitätsstädten als in nicht so internetaffinen Regionen.
  • eher für kommunikative, vernetzte Gastronomen, die bei Werbegemeinschaften mitmachen, in Verbänden aktiv sind usw. als bei solchen Kollegen, die immerzu hinter ihrer Theke stehen.
  • eher für Catering & Partyservice und die mobile Gastronomie als für das stationäre Geschäft.
Mario Scheuermann hat sich in der Twitter-Szene umgeschaut nach Restaurants. In seinem Blog Drink Tank hat er eine Liste veröffentlicht mit 15 Restaurants, die via Twitter mit Gästen kommunizieren, und die Frage aufgeworfen: Was könnten Gastronomen, Köche oder Restaurantleiter alles twittern? "Neu auf Twitter: Restaurant-Tweets".

Der Restaurant-Twitterer mit den meisten Abonnenten ("Followers") ist Tony Marciante, einer von zwei Inhabern des "Visions", einem modernen amerikanischen Bistro in Bethesda, Maryland. Tony Marciante ist seit 20 Jahren in der Branche tätig. Er ist aus Italien eingewandert und hat sofort nach dem Ende der High School in einem Restaurant zu arbeiten angefangen und seitdem die verschiedensten Tätigkeiten ausgeübt und dabei die verschiedensten ethnischen Küchen kennengelernt (italienisch, asiatisch, Cajun, die Küche französischstämmiger Einwanderer in Louisianna). In North Carolina und Maryland hat er verschiedene Restaurants besessen. Er liebt Technik, hat früh mit einer eigenen Website angefangen (Chef Life) und produziert auch Podcasts und andere Medien.

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