Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, August 29, 2008

Studie von CHD Expert: Über 50% der Berufstaetigen bringen Mittagessen mit an den Arbeitsplatz oder essen zu Hause.

Paris, 29. August 2008. Zeit ist Geld: Lediglich 33 Prozent der Berufstätigen in Frankreich nehmen sich mittags Zeit für einen Restaurantbesuch. Über 60 Prozent der Angestellten und Arbeiter essen dagegen mitgebrachte Gerichte oder speisen in Werkseinrichtungen wie Kantinen und Cafeterias. Dies geht aus der Studie "Panorama de la restauration: La pause déjeuner 2008“" des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Für die Untersuchung wurden im Mai 2.000 berufstätige Männer und Frauen in Frankreich befragt.
"Nur noch sechs Prozent der Restaurantgäste verfügen über genügend Budget und Zeit, um jeden Mittag à-la-carte zu speisen"
berichtet Nicolas Nouchi, Chef von CHD Expert Frankreich. Der traditionelle Typ des französischen Lunch-Gastes entspricht dem anderer europäischer Länder: er ist männlich, zwischen 25 und 44 Jahre alt und Angestellter im mittleren Management. Drei Viertel der Beschäftigten wählen werktäglich günstigere Lunchangebote: 15 Prozent bestellen sich täglich etwas bei einem Lieferservice und 16 Prozent der Firmen-angestellten essen in der Kantine oder Cafeteria. Weitere 28% tun dies zumindest einmal pro Woche. 34 Prozent bringen mindestens einmal wöchentlich vorgekochte Mahlzeiten von zuhause mit, denn nur ein Viertel kann mittags nach Hause gehen, um mit der Familie zu essen.

Bei der Wahl der Mittagsgerichte folgen die Franzosen dem europäischen Trend zu variationsreichen und authentischen Speisen. Rund zwei Drittel freuen sich mittags auf traditionelle französische Gerichte, 35 Prozent bevorzugen asiatisch und 28 Prozent fliegen auf italienische Pizza, Pasta & Co.
"Nur Coq-au-Vin und ein Glas Wein zum Mittag sind nicht mehr gerade trendy"
so Nouchi. Bei der Speisenzusammenstellung ist aber noch ein gewisser Hang zum opulenteren Mahl erkennbar: 26 Prozent bekommen neben einem Hauptgericht auch ein Dessert auf den Tisch. 15 Prozent begnügen sich mit dem Tagesangebot ("Plat du jour") und zwölf Prozent nehmen vor dem Hauptgericht eine Vorspeise. Alkohol ist dagegen weitgehend out - zwei Drittel verpönen Wein und Bier zum Mittagessen.

Bei Restaurantgästen in der Mittagszeit dominieren die Geschäftsleute: 54 Prozent nutzen die Lunchpause zum Austausch mit Kollegen und Geschäftspartnern. Der Durchschnittsbon in Restaurants beträgt beachtliche 12,50 Euro und der durchschnittliche Aufenthalt zum Mittagessen beträgt rund 50 Minuten. Das Bekannte wird geliebt, denn in der Regel wird nur zwischen drei bekannten Restaurants ausgewählt.

Im Kontrast stehen dazu die Kennzahlen aus Fastfood-Betrieben: Der Durchschnittsbon beträgt 6,70 Euro. 67 Prozent der Gäste bestellen sich Sandwiches im French-Style, 44 Prozent nehmen Salate, 34 Prozent ordern Hamburger und 31 Prozent Kebabs.

Über die CHD Expert Group

: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die CHD Expert Group ist mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada präsent. Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

(Quelle: Pressemitteilung von CDH Expert).

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Kommentare:
Auswärts zu Essen ist wohl für die meisten Menschen mittlerweile auch ein echter Kostenfaktor geworden. Wenn es nicht bei einer simplen "Bratwurst auf die Hand" bleiben soll, muss man heute für ein gesundes und ausgewogenes Menü schon recht tief in die Tasche greifen. Auf einer täglichen Basis ist das heute doch kaum noch zu bezahlen. Essen gehen ist Luxus!
 
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