Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, August 03, 2008

Weinprobe online.

Über eine interessante Nutzung der Möglichkeiten des Internets, eine interaktive Weinprobe, bei der die Probierenden an verschiedenen Orten sitzen und per Internet gemeinsam verkosten, berichtet Götz A. Primke in "legourmand" vom 26. Juli 2008: "Pieroth: Nahe und doch so ferne Web-Weinprobe".

Als jemand, der in der Nähe des Weinguts Pieroth die ersten 19 Jahre seines Lebens verbracht hat, würde ich vielleicht andere Weine zu verkosten bevorzugen, aber die Idee an sich ist nicht schlecht. Man könnte z.B. Weine, die man eventuell einkaufen will, mit dem Winzer, Weinkennern oder anderen Gastronomen, online gemeinsam verkosten, um seine Einkaufsentscheidung mit mehreren Meinungen zu begründen. Nicht jeder Gastronom kennt sich mit Wein gut aus oder hat einen Weinkenner oder gar Wein-Sommelier im Team. Auch wenn ich meist einem persönlichen Treffen den Vorzug geben würde, könnte man, wenn man zu Hause am PC Wein probiert, auf das Ausspucken verzichten und wäre nach getaner Arbeit nicht mehr auf das Auto angewiesen.

Aus den Äußerungen Götz A. Primke zum Verlauf ziehe ich folgende Schlüsse:
  • den Chat nicht zu moderieren. Wozu auch bei wenigen und zumal kompetenten Teilnehmern?
  • das Tempo der Probe möglichst auf die Bedürfnisse aller Teilnehmer abzustellen.
  • eine Telefonkonferenz. Damit bin ich nicht ganz einverstanden. Man sollte eine Variante wählen, bei der das "Gespräch" protokolliert wird. Dann kann jeder Teilnehmer nachlesen, was geschrieben worden ist. Man kann sich auf die Probe konzentrieren und muss nicht parallel mitschreiben, was gesagt worden ist.
Siehe dazu auch den Erfahrungsbericht von Nikolas Rechenberg, einem der beiden Moderatoren: "Interaktive Web-Weinverkostung", in: Nikos Weinwelten vom 11. Juli 2008. Er empfiehlt, zusätzlich auch passende Speisen zu verkosten. Zumindest wäre es für Gastronomen hilfreich, zu besprechen, welche Speisen zum jeweiligen Wein passen könnten.

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