Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, September 17, 2008

Kuendigung in der Probezeit bzw. Nichtverlaengerung eines Arbeitsverhaeltnisses: Immer ohne Angabe von Gruenden.

Wenn man ein Arbeitsverhältnis zum Ablauf der vereinbarten Probezeit beenden will, sollte man als Arbeitgeber das Maul halten, wenn man danach gefragt wird, warum man dies tut. Man nimmt einfach das Recht in Anspruch, unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist innerhalb der Probezeit ohne Angaben von Gründen zu kündigen oder ein Probearbeitsverhältnis nicht in ein Dauerarbeitsverhältnis zu überführen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Einem Arbeitgeber, der gegenüber der Mutter einer Mitarbeiterin stattdessen die Wahrheit gesagt hat, er wolle das Arbeitsverhältnis beenden, weil die Arbeitnehmerin schwanger geworden ist, wurde dies zum Verhängnis: "Schadensersatz wegen diskriminierender Nichtverlängerung des Arbeitsverhältnisses", in: beck-blog Die Experten vom 17. September 2008.

Meines Erachtens sind solche Urteile auf Dauer nicht im Interesse von Arbeitnehmern: Sie führen dazu, daß sie nicht mehr erfahren, warum sie in der Probzeit gekündigt bzw. warum Probearbeitsverhältnisse nicht verlängert werden und können so aus ihrem Scheitern nichts lernen.