Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Trend-Szene-Gastronomie: Mehr als ein Großstadtpha... » | Restaurantbewertungen bei 11880. » | Brandneue Website zur Landtagswahl - CSU muss verl... » | Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro. » | Neu in Bamberg: Mit Gustoo.de schnell, unkomplizie... » | Niederlassung, Muenchen. » | Tourismuscamp 2009 in Eichstaett. » | Kuendigung in der Probezeit bzw. Nichtverlaengerun... » | Bayern und Baden-Wuerttemberg fordern reduzierte H... » | Volksduemmlich. »


Donnerstag, September 25, 2008

Sponsoring von Barcamps.

Wenn ich mir die Liste der Sponsoren beim übermorgen beginnenden Barcamp Stuttgart anschaue, schießen mir ein paar Gedanken durch den Kopf:
  • Eigentlich ist eine Zusammenkunft von Multiplikatoren (Journalisten, Bloggern, Wissenschaftlern, Geschäftsleuten, Beratern, Studenten usw.) ideal, um vor allem solche Produkte zu bewerben, die entweder unmittelbar mit den Themen des jeweiligen Barcamps zu tun haben oder in den Pausen betrachtet, ausprobiert oder verkostet werden können. Marken von Speisen und Getränke, die auf Mundpropaganda hoffen, sollten sehr gut und/oder ungewöhnlich schmecken und eine Story haben, die man sich merken und weiter erzählen kann. Das trifft wohl auf alle diesbezüglichen Sponsoren zu wie Das Eis, Pure Tea, die Säfte der Saftkelterei Walther's und das Catering-Unternehmen Esskultur Stuttgart von Jens Heubach.
  • Wie schon von mir in Bezug auf die Präsentation von Sponsoren beim Tourismuscamp Eichstätt 2008 bemängelt, genügt es nicht, Getränke und Speisen nur hinzustellen oder von den Veranstaltern hinstellen zu lassen. Die Teilnehmer sind mehr oder weniger Informationsjunkies. Idealerweise sollten die Sponsoren selbst an den Barcamps teilnehmen, um vor Ort ihre Produkte bzw. Ihr Unternehmen erläutern zu können. Ersatzweise kann man in den Pausen vor Ort sein oder gar nur Informationsmaterialien anbieten. Oder man ermöglicht, wenn der Betrieb in der Region beheimatet ist, in der Art eines Rahmenprogramms Betriebsbesichtigungen, Ein Teil der Teilnehmer reist ohnehin von weiter an und ist evtl. bereit, einen Tag vor- oder an das Barcamp anzuhängen. Leider scheinen auch die regionalen Incoming-Agenturen dieses Potential noch nicht erkannt zu haben.

Labels:


Kommentare:
Bei uns waren alle Sponsoren bis auf Till von Sonntagmorgen, der leider verhindert war, anwesend. Soweit ich es beurteilen kann, haben sie alle gute Kontakte aufbauen können.

Dabei war es mir als Mitorganisator auch wichtig, dass wir Sponsoren mit "Geschichte" haben, die sie auch selbst erzählen können. Denn nicht nur für den Sponsor sondern auch für die Veranstaltung ist die Ware ohne die Geschichte nur die halbe Miete.
 
Kommentar veröffentlichen