Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Sponsoring von Barcamps. » | Trend-Szene-Gastronomie: Mehr als ein Großstadtpha... » | Restaurantbewertungen bei 11880. » | Brandneue Website zur Landtagswahl - CSU muss verl... » | Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro. » | Neu in Bamberg: Mit Gustoo.de schnell, unkomplizie... » | Niederlassung, Muenchen. » | Tourismuscamp 2009 in Eichstaett. » | Kuendigung in der Probezeit bzw. Nichtverlaengerun... » | Bayern und Baden-Wuerttemberg fordern reduzierte H... »


Donnerstag, September 25, 2008

Start der ''Vernetzungsstelle Schulverpflegung''.

Ziel der neugeschaffenen 'Vernetzungsstelle Schulverpflegung' ist es, eine gesundheitsförderliche Schulverpflegung fest in den Schulen zu etablieren. Dies betonte Gesundheitsminister Otmar Bernhard in München. Bernhard:
"'Mit der neu geschaffenen 'Vernetzungsstelle Schulverpflegung' optimiert Bayern die Qualität der Schulverpflegung und setzt der Fehlernährung von Kindern ein überzeugendes Maßnahmenpaket entgegen. Kinder müssen spielerisch erfahren und praktisch vorgelebt bekommen, dass gesunde Ernährung nicht nur Über- oder Untergewicht und damit auch Folgeerkrankungen langfristig vorbeugt, sondern auch noch schmeckt. Diese Erfahrungen werden heutzutage zunehmend im Lebensumfeld Schule gewonnen."
Als zentrale Anlaufstelle berät die Vernetzungsstelle Schulen und in einem zweiten Schritt Kindertageseinrichtungen in Bayern kostenneutral bei fachlichen, organisatorischen und logistischen Fragen. Sie unterstützt deren Vernetzung mit allen Akteuren rund um die Verköstigung, wie beispielsweise Kostenträger, Hausmeister, Cateringfirmen oder regionale Handelspartner.
"Als Kultusminister begrüße ich sehr die nun eingerichteten Vernetzungsstellen, die den Schulleitungen, den Eltern, den Sachaufwandsträgern und vor allem unseren Kindern zugute kommen"
betonte Kultusminister Siegfried Schneider.
"Schulbildung wird in Bayern seit jeher ganzheitlich verstanden"
fügte Minister Schneider hinzu.

Die zentrale Kopfstelle am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) soll beispielsweise Strategien, Fortbildungsmaßnahmen und Konzepte erarbeiten, um die Schulverpflegung entweder einzuführen oder deren Qualität sowie Akzeptanz zu verbessern. Die Bezirksregierungen als dezentrale Koordinierungsstellen erhalten je eine neue Projektstelle, die die Aktivitäten im Regierungsbezirk bündelt, Multiplikatoren schult und mit den Schulämtern zusammenarbeitet. Die Vernetzungsstelle ist eine Maßnahme aus dem Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten (NAP).

Wissen auf spielerische Art und Weise zu vermitteln, das gelingt dem 'Lernzirkelkoffer Ernährung' der Verbraucherzentrale Bayern. Dieser enthält Unterrichtsmaterialien, die Grundschulkinder in der Ernährungsbildung unterstützen und sie zu mehr Bewegung anregen.
"Die Resonanz auf unsere Koffer ist äußerst positiv, das Konzept überzeugt die Pädagogen und die Kinder haben viel Spaß am praktischen Lernen"
berichtet Marion Breithaupt-Endres, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern. Der entscheidende Grundstein für ein gesundes Leben werde in der Kindheit gelegt. Kindern müsse daher frühzeitig geholfen werden, ein gesundes Ess- und Bewegungsverhalten zu entwickeln, so die Verbraucherzentralen-Chefin. Das Gesundheitsministerium unterstützte Ernährungsprojekte der Verbraucherzentrale Bayern 2008 mit insgesamt 318.000 Euro. 20 weitere Lernzirkelkoffer konnten jetzt produziert werden. Diese können von Grundschulen in ganz Bayern ausgeliehen werden.

(Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz).

Labels: ,