Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, September 26, 2008

Wahlkampf auf der Wiesn.

Es sei Tradition auf der Wiesn, dass Wahlkämpfe und parteipolitische Fragen nicht auf das Oktoberfest getragen werden, behauptet Gabriele Weishäupl, Münchener Fremdenverkehrsdirektorin und in dieser Funktion verantwortlich für die Durchführung des Münchner Oktoberfestes. Quelle: "Wiesn bleibt wahlkampffreie Zone", in: tz vom 24. September 2008. Dabei weiß sie:
  • Die CSU hat aus Angst vor den Oktoberfestbesuchern, Oktoberfestwirten und den bayerischen Wählern nach dem CSU-Kommunalwahldebakel im Frühjahr flugs das Raucherdrangssalierungsgesetz für das Oktoberfest 2008 außer Kraft gesetzt.
  • Politiker aller Parteien nutzen das Fest, um politische Sprüche zu klopfen, angefangen vom Münchner Oberbürgermeister beim Bieranstich bis hin zu den Rauchverbots-Deppen von der CSU.
Den großkoalitionären Rauchverbotsfanatikern stinkt es offensichtlich, daß der Gastronom Franz Bergmüller, 1. Vorsitzender des Vereins zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur (Vebwk), der für die Freien Wähler bei der bayerischen Landtagswahl kandidiert, Besucher des Oktoberfestes befragt hat, was sie vom Rauchverbot halten: "Abenteuerliche Wahlumfrage im Bierzelt: Wiesn-Chefin stinksauer", in: tz vom 24. September 2008.

Wir dokumentieren die Pressemitteilung des Vebwk zu ihrem sogenannten "Stimmungsbarometer":
"Das politische Stimmungsbarometer des VEBWK

Aktueller Wahltrend durch 110.000 Protestunterschriften gegen CSU bestätigt.

München, 23. September 2008 – Der Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur e.V. (VEBWK) hat im Rahmen seiner Umfrageaktion auf bayerischen Volksfesten am vergangenen Wochenende auf dem Oktoberfest in München erneut sein politisches Stimmungsbarometer abgefragt. Wie zuletzt am Rosenheimer Herbstfest drehte sich die Umfrage des VEBWK um Rauch- und Alkoholverbote und stellte abschließend die 'Sonntagsfrage'. Das Ergebnis von München bestätigt den aktuellen Wahltrend: Die CSU wird die absolute Mehrheit in Bayern verlieren. Dieses Ergebnis wird flankiert von einer Unterschriftenaktion des VEBWK gegen eine Wiederwahl der bayerischen CSU als allein regierende Partei im Landtag.

Im Löwenbräuzelt auf dem Oktoberfest in München hat der VEBWK nun bereits zum zweiten Mal sein politisches Stimmungsbarometer abgefragt. 1.000 Besucher des Volksfestes wurden interviewt. Bei der Frage, ob Bayern ein totales oder ein liberales Rauchverbot haben sollte, entschieden sich 73% für die liberale Lösung. Ebenso lehnten 57% die von der Regierung geplante Null-Promille-Grenze ab. Das in Regierungskreisen ebenfalls zur Debatte stehende Verbot vom Alkoholausschank in Gaststätten nach 24 Uhr wurde von nahezu sämtlichen Befragten (82%) zurückgewiesen.

Allein anhand der Reaktionen auf diese drei Fragen kann man sich einen einfachen Reim auf den Ausgang der bayerischen Landtagswahl am 28. September machen. Die CSU zeichnet für die Einführung von Gesetzen verantwortlich, die von der Bevölkerung abgelehnt werden. Die 'Sonntagsfrage' des VEBWK (Welcher Partei würden Sie Ihre Stimme geben, wenn heute Landtagswahl wäre?) verdeutlicht den Verdruss der Bevölkerung: Bei 425 enthaltenen Stimmen (als Nichtwähler gewertet) gaben nur 26% ihre Stimme der CSU. Ein schlechteres Ergebnis hat es für die CSU in Bayern bislang in keiner Umfrage gegeben.

Dass die FDP und die Freien Wähler in München ein derart positives Ergebnis erzielen, dürfte mitunter auch vom politischen Engagement der drei VEBWK-Gründungsmitglieder Franz Bergmüller, Jürgen Koch und Jürgen Lochbihler herrühren. Denn die drei VEBWK-Mitglieder kandidieren um einen Sitz im bayerischen Landtag für die FDP und die Freien Wähler. Die Hauptargumente im Wahlkampf der drei VEBWK-Gründungsmitglieder basieren auf der Forderung nach mehr Eigenverantwortung und der Abkehr von einer Gesellschaft, die durch immer mehr Verbote an ihrer Entfaltung gehindert wird....

Der Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur e.V. (VEBWK) hat sich das Ziel gesetzt, die Interessen der bayerischen Gastronomie, deren Partnern und Gästen gegenüber Politik und Gesellschaft zu vertreten. Dies gilt für das seit 1. Januar 2008 geltende Rauchverbot und ebenso für alle anderen, die bayerische Wirtshauskultur betreffenden Angelegenheiten. Der politische und gesellschaftliche Einfluss des VEBWK nimmt dank seiner wachsenden Mitgliederzahl (über 80.000 mit Stand August 2008) laufend zu.

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Kommentare:
Dieser Verein ist doch der größte Fake aller Zeiten, dieses von der Tabaklobby errichtete Lügengebäude wird demnächst zusammenbrechen.
 
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