Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, September 15, 2008

Zitierverbot.

Normalerweise bemühen sich Politiker und Parteien, möglichst oft und ausführlich in den Medien zitiert zu werden. Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Wie der Zufall will, ist ein Auszug eines Mitschnitts eines Telefongesprächs zwischen Ypsilantiy und dem Müntefering-Imitator Jochen Krause bei Youtube aufgetaucht. Über die Hintergründe informiert: "Ypsilanti-Ulk bei YouTube aufgetaucht", in: Spiegel vom 15. September 2008.

Die SPD hat wider Erwarten allen Medien, die aus dem Telefongespräch zitieren, angedroht, eine Unterlassungserklärung zu verlangen: "Hessens SPD droht Radiosender mit rechtlichen Schritten", in: Spiegel vom 15. September 2008.

Ist es nicht legitim, wenn Bürger und Wähler erfahren wollen, wenn ein Politiker unter vier Augen etwas anderes sagt als vor dem Publikum, solange es nicht um politische Fragen geht und nicht um persönliche Themen? Was ist von einer Partei zu halten, die dagegen vorgehen will, wenn Äußerungen ihrer Vorsitzenden korrekt wiedergegeben werden?

Wer etwas über die angeblichen Inhalte des Telefongesprächs erfahren will, kann sich einen Artikel der "taz" anschauen: "Der falsche Franz", in: taz vom 15. September 2008. Ob die SPD auch die "taz" verklagen wird?

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