Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, Oktober 12, 2008

BHG fordert Entscheidungsfreiheit fuer Gastronomie.

(München) Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. (BHG) begrüßt die Ankündigung des designierten Ministerpräsidenten Horst Seehofer, das strenge Rauchverbot in Bayern zu lockern.
"Genau so, wie Seehofer es jedem Bürger selbst überlassen will, was er wo in seiner Freizeit macht, sollte es auch jedem Unternehmer möglich sein, selbst zu entscheiden, wie er sich positionieren will"
so BHG-Hauptgeschäftsführer Ralf Schell
"Das Rauchen ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die nicht auf dem Rücken der Gastronomie ausgetragen werden darf. Das, was wir brauchen, ist deshalb eine freiwillige Lösung"
ergänzt Schell.

Darüber hinaus würde es Bayern, das treffend durch den Slogan "Laptop und Lederhose" charakterisiert wird, gut zu Gesicht stehen, auch technologische Lösungen zur Luftreinigung in der Gastronomie bei der anstehenden Gesetzesänderung zu berücksichtigen.

Seit der einseitigen Aussetzung des Gesundheitsschutzgesetzes für Zeltbetriebe und Hallen fordert der BHG in Anbetracht der eklatanten Wettbewerbsverzerrung vehement die sofortige Aussetzung des Rauchverbotes für alle gastronomischen Betriebe.

(Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes).

Ich kann gar nicht mehr mitzählen, wie oft der BHG in den letzten Jahren seine Meinung in dieser Frage gewendet hat, immer im Winde der gerade in der CSU angesagten Meinung. Siehe dazu: "BHG fordert generelles Rauchverbot" vom 12. Dezember 2006. Darin heißt es:
"Auf Grund einer zunehmenden Befürwortung einer einheitlichen Regelung bei den Gastwirten und einer offensichtlich in der Öffentlichkeit immer stärker werdenden Befürwortung eines generellen Rauchverbotes in allen öffentlichen Räumen, fordert der BHG ein generelles Rauchverbot."
Selbstbewußtsein sieht anders aus. Mein Tipp: Nicht immer die Nase recken, wie die Furze aus dem Arsche der CSU gerade schmecken, sondern die Interessen der Gastronomie vertreten.

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