Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Landtag beschließt Thueringer Gaststaettengesetz. » | Web 2.0-Maerchen: Fall und Aufstieg des Hotelblogg... » | DONALD-Studie und optimiX. » | Erlebniswochenenden der Jugendherbergen. » | Bloeder geht immer. » | Sternla - der passende Name. » | Schritte zur kundenorientierten Website. » | Leitfaden zur Impressumspflicht. » | Restaurant mit glutenfreien Speisen: Capannina in ... » | Glutenfreie Ferien. »


Donnerstag, Oktober 09, 2008

CSU will chaotische Rauchverbotsregelung aus Baden-Wuerttemberg importieren.

Wegen ihres saublöden, strikten Rauchverbots wurde die CSU bei den bayerischen Landtagswahlen massiv abgestraft. Das haben mittlerweile viele in der CSU eingesehen: "Leben und rauchen lassen - Seehofers neuer Stil", in: n-tv.de vom 9. Oktober 2008, und "Seehofer will Qualmern entgegenkommen ", in: Bayerischer Rundfunk vom 9. Oktober 2008:
"Die Bevölkerung hätte das Rauchverbot als Verletzung des Grundsatzes 'leben und leben lassen' aufgefasst, sagte der Kandidat für die neue CSU- und Landesspitze im Bayerischen Fernsehen. Jetzt gelte es, das Vertrauen der 'ausgewichenen' CSU-Wähler wieder zurückzugewinnen, sagte Seehofer und versprach: 'Wir werden das Rauchverbot mit Sicherheit ändern.'"
Doch statt uns Gastronomen die Entscheidung zu überlassen, ob in unseren Räumen geraucht wird oder nicht, wollen CSU und FDP eine Variante des Rauchverbots beschließen, wie sie in Baden-Württemberg gilt. Dies ist verrückt:Das sinnvollste Lösung wäre, den Zustand vor dem "Gesundheitsschutzgesetz" wieder herzustellen. Das heißt: Jeder Gastronom kann, muß aber nicht, ein Rauchverbot im Rahmen seines Hausrechts verhängen.

Die zweitbeste, einigermaßen akzeptable Lösung ist die "spanische Lösung". In Spanien haben Einraumgaststätten mit bis zu 100 qm Gastraumfläche die Freiheit sich zu entscheiden, ob sie das Rauchen erlauben oder verbieten wollen.

Labels: , ,


Kommentare:
Die Tabakdiktatur greift nach der Macht: Seehofer als Steigbügelhalter
Unverhohlen will die FDP in Bayern wieder zurück zum Terror der Raucher. Schon zünden sie die Synagogen des Nichtraucherschutzes an. Ihre Truppen, eine handvoll radikaler Wirte und Lobbyisten, zogen schon vor Monaten mit einem Fackelmarsch durch Städte.

Nun hat die Freie Drogen Partei FDP mit Seehofer den Hindenburg des 21. Jahrhunderts gefunden, der sie in die Lage versetzt, mit einem Notstandsgesetz den Gesundheitsschutz in Bayern außer Kraft zu setzen und eine Tabakdiktatur zu errichten. Überall sollen wieder Rauchkammern installiert werden, um viele Menschen mit dem Tabakrauch zu vergiften.

Nichtraucher aller Länder vereinigt Euch: Eine Splitterpartei will das elementare Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit außer Kraft setzen. Sie kommt an die Macht, nicht weil die Bürger über das "Rauchverbot" abgestimmt sondern weil sie die verfehlte Landespolitik einer schwachen Führung abgewählt haben. Der CSU haben etwa siebenmal soviele Nichtraucher wie Raucher den Rücken gekehrt. Nach Berechnungen von Pro Rauchfrei lag der Stimmenverlust durch die Raucher bei ca. 2 %. Bleiben noch 15,3 (von insgesamt 17,3 %) die dieses Mal nicht CSU gewählt haben.

Es gilt nun eine Koalition der aufrechten Demokraten zu gründen um den braunen Tabakmob aus den Ämtern zu jagen: Es ist Zeit, das Volk entscheiden zu lassen, nicht eine radikale Splitterpartei.

--------------------------------------------------------------------------------------------
http://www.pro-rauchfrei.de
 
Kommentar veröffentlichen