Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Oktober 13, 2008

Elke Heidenreich schaemt sich.

In einem Gastkommentar für die Frankfurter Allgemeine ("Reich-Ranickis gerechter Zorn" vom 12. Oktober 2008) schreibt die Moderatorin der ZDF-Sendung "Lesen" und Autorin Elke Heidenreich:
"Wie jämmerlich unser Fernsehen ist, wie arm, wie verblödet, wie kulturlos, wie lächerlich...

Man schämt sich, in so einem Sender überhaupt noch zu arbeiten."
Das macht verständlich, warum das öffentlich-rechtliche Fernsehen auf Zwangsgebühren beharrt, auch wenn die Beispiele, mit denen Elke Heidenreich ihre Vorwürfe demonstriert, nicht von ihrem Arbeitgeber stammen, sondern von Konkurrenten, die ihre Brötchen am Markt verdienen müssen, statt die Bürger zu berauben.

Das wäre vielleicht auch ein Modell der Absatzförderung für Fernsehbiere. Jeder Bürger, der Bier trinken könnte, muß zahlen, auch wenn er kein Warsteiner, Radeberger, Bitburger, Krombacher, Veltins, Hasseröder, Becks usw. trinken mag. Er hat ja Mund, Magen, Darm, Leber und Blase.

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Kommentare:
Also, ich les da vor allem, dass Frau Heidenreich die Laudatio halt gern selbst gehalten hätte. Ja ja, die schreckliche Eitelkeit im Medien- und Unterhaltungssektor, die arme Frau, was die sich da seit Jahrzehnten antun muss..

Jedenfalls: Die Idee, das GEZ-Modell auf Fernsehbiere auszuweiten, ist genial. Man sollte aber Interbrew & Konsorten voher verstaatlichen bzw. an die Institutionen aufteilen, die in den Rundfunkräten sitzen und von da aus schön im Hintergrund die Fernsehlandschaft in ihrer ruhigen Hand halten - die Kirche hat eh Erfahrung mit dem Brauwesen, die Gewerkschaften können bestimmt auch gut Schaum entstehen lassen, die Parteien und all die anderen wichtigen Einflusskräfte ebenfalls. Dann hätte man ruckzuck die Grundversorgung des Volkes mit Bier garantiert. In Zeiten der Krise eine Maßnahme von äußerster Wichtigkeit.

Simon
 
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