Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Oktober 10, 2008

Landesweiter Raucherclub für Nordrhein-Westfalen.

Raucher und Gastronomen in Nordrhein-Westfalen haben noch einen Grund mehr, aufzuatmen. Neben die zahlreichen einzelnen "Raucherclubs" und die vorläufig vom Rauchverbot befreiten kleinen Eckkneipen, tritt ein landesweiter Verein, dem Gaststätten, Raucher und Nichtraucher beitreten können.

"Rauchen NRW" heißt der Verein, mit ins Leben gerufen von Netzwerk Rauchen, der nach eigenen Angaben führenden Bundesvereinigung gegen die Diskriminierung des Tabakgenusses.

Vorbild sei der bayerische VEBWK (Verein zum Erhalt der bayerischen Wirthauskultur), der innerhalb weniger Monate zigtausende Mitglieder gewinnen konnte und dessen Einsatz mit für die Niederlage der CSU bei der Landtagswahl verantwortlich war.
"Raucher und Gaststättenbetreiber erhalten so eine kraftvolle Stimme gegen menschenfeindliche Regulierung"
erklärt Christoph Lövenich, Bundesgeschäftsführer des Netzwerk Rauchen, der auch den Vorsitz von "Rauchen NRW e.V." übernommen hat.
"Vor allem aber brauchen sie dann nicht mehr so viele Mitgliedsausweise verschiedener Clubs in ihrem Portemonnaie und können im Internet nach schauen, wo in NRW Gaststätten zu finden sind, in denen sie rauchen können."
Teilnehmende Gaststätten – auch Kultur- oder Sporteinrichtungen können beitreten – überlassen dem Verein rechtlich Räumlichkeiten, behalten aber die volle Kontrolle über ihren Betrieb.

Diese Lösung entspricht den Vorgaben des nordrhein-westfälischen Rauchverbotsgesetzes. Das Modell ist kombinierbar mit den Ausnahmen für Geschlossene Gesellschaften und getrennte Raucherräume. Wirte und Gäste zahlen nur 9 EUR pro Jahr.

(Quelle: Pressemitteilung von Netzwerk Rauchen)

Meine Meinung dazu: Es sollte sich jeder Gastronom überlegen, ob er die Vorteile eines landesweiten Vereins, mit dessen Mitgliedschaft auswärtige Gäste und Stammgäste anderer Gaststätten am selben Ort eintreten können, nutzen will oder ob er lieber seinen eigenen Verein und Kundenbindung pflegt. Von den Geldern, die per Mitgliedsbeitrag je nach Lösung in die Kassen des eigenen oder fremden Vereins fließen, mal ganz abgesehen.

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Kommentare:
Danke für diese Information.

Zu Ihrem Kommentar:
Kundenbindung kann auch der Zusatzanreiz des Besuchens anderer Gaststätten sein, gerade auswärtiger, wenn man mal in einer anderen Stadt ist, also keine Konkurrenz zum eigenen Geschäft.
Und was die Gelder angeht: Eine Einzelgaststätte kann höchsten nen symbolischen Euro verlangen.
Da gehen also keine Gelder verloren, mal abgesehen davon, dass die in NRW offenbar viel billiger sind als der VEBWK mit seinen fast 100 € pro Jahr für Wirte.
 
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