Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Oktober 03, 2008

Logistikverguetung.

Der uns beliefernde Getränkefachgroßhändler fordert ab dem 6. Oktober 2008 als sogenannte "Kraftstoffkostenerhöhung" einen Aufschlag von
  • 0,10 Euro pro Kasten,
  • 1,00 Euro pro Hektoliter bzw.
  • 0,20 Euro pro Container.
Kann mir jemand unter unseren Lesern sagen, ob so etwas auch bei anderen Getränkefachgroßhändlern in Mode ist (per Mail oder Kommentar in diesem Blog)?

Hintergrund sind gestiegene Dieselpreise (z.B. von Januar 2007 bis Juni 2008 um 43,8 Prozent). Siehe dazu auch: "Dieselpreisinformation" des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.. Der BGL hat die sich daraus ergebende Steigerung der Gesamtkosten mit bis zu 8% beziffert.

Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels schreibt in einer "Marktinfo: Strecken-GFGH erreichen Schmerzgrenze" vom 7. August 2008:
"Viele streckenorientierte Getränkefachgroßhändler fordern daher im Moment eine zusätzliche Logistikvergütung von bis zu 8 Cent je Kasten bzw. einen festen Euro-Betrag zusätzlich je Stopp. Uns ist bekannt, dass einige Lieferverträge wegen der in dieser Frage ablehnenden Haltung des LEH mit Hinweis auf diese Kostenexplosion vom GFGH zum 30.10.08 gekündigt wurden."
Was kann man als Gastronom tun, um die sich ergebenden Kostenerhöhung abzufangen?
  • sich nach alternativen Getränkefachgroßhändlern umschauen. Leider gibt es in vielen Regionen Oligopole. Zudem vermute ich (eigentlich verbotene) Absprachen.
  • Getränke direkt von den Herstellern liefern lassen. Dafür kommen vor allem regionale Anbieter in Frage.
  • Getränke im Lebensmitteleinzelhandel und in Getränkeärkten einkaufen. In diesem Marktsegment ist der Wettbewerbsdruck größer, so daß Treibstoffkosten eventuell weniger stark weitergegeben werden können.

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Kommentare:
Hallo Gerhard
Bei uns in der Region habe ich davon noch nichts gehört, weder von Kollegen noch von Getränkehändlern.
 
Die Aktienbrauerei Kaufbeuren arbeitet neuerdings auch mit Logistikvergütung.
Allerdings nicht als Aufschlag sondern als Preisnachlass, gestaffelt nach Liefermenge (1Hekto / 2,5Hekto / 5Hekto).
 
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