Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Oktober 27, 2008

Rueckzug der Raucher - Vormarsch der Nichtraucher: Ergebnisse einer Studie der GfK zum Rauchverbot in der Gastronomie.

Nürnberg, 24. Oktober 2008. Auf das Rauchverbot in der Gastronomie, das zwischenzeitlich in allen Bundesländern gilt, reagieren die deutschen Verbraucher sehr unterschiedlich. So besuchen regelmäßige Raucher Kneipen, Diskotheken, Gaststätten und Cafés deutlich seltener als früher. Bei Nichtrauchern fällt der Besucherrückgang dagegen merklich geringer aus.

Seit das Rauchverbot deutschlandweit in Kraft ist, besuchen Raucher vor allem Kneipen (53 Prozent) und Diskotheken (34 Prozent) seltener als früher. Jeder vierte Raucher verbringt auch deutlich weniger Zeit in Gaststätten, Cafés oder Vereinsheimen. Umgekehrt gehen fast ebenso viele Raucher häufiger in so genannte Raucherklubs.

Rund 9 Prozent der Nichtraucher verkehren jetzt häufiger in Kneipen und Bars, in denen nicht mehr geraucht werden darf. Insgesamt 5 Prozent besuchen Gaststätten, Restaurants und Cafés öfter als noch im vergangenen Jahr, 4 Prozent vergnügen sich mehr in Diskotheken und Tanzlokalen als früher. Insgesamt 11 Prozent der Nichtraucher gehen seltener aus als noch im Jahr zuvor. Die große Mehrzahl der Nichtraucher (80 Prozent) hat ihre Gewohnheiten, was den Besuch von Gaststätten, Kneipen, Cafés und Bierzelten angeht, im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Diskotheken besuchen jedoch 20 Prozent der Nichtraucher seltener als im Jahr 2007.

Nichtraucher geben mehr Geld aus.

Vor allem Nichtraucher und ehemalige Raucher geben in diesem Jahr nach eigener Einschätzung eher mehr Geld für den Besuch von Kneipen, Gaststätten und Cafés aus. Dagegen haben die regelmäßigen Raucher ihre Ausgaben in der Gastronomie im Vergleich zum letzten Jahr gesenkt. Berücksichtigt man die tatsächlichen Umsätze in der Gastronomie, so ist davon auszugehen, dass die Mehrausgaben der Nichtraucher die verringerten Ausgaben der Raucher bisher nicht kompensieren können. Die allgemeine Preisentwicklung, vor allem bei Lebensmitteln und Getränken, wirkt ebenfalls dämpfend auf die Konsumfreude.

Mehrheit der Deutschen raucht nicht

Mit insgesamt 63 Prozent Bevölkerungsanteil sind die Nichtraucher in Deutschland klar in der Mehrzahl. Noch nie geraucht zu haben, geben 47 Prozent der über 60-Jährigen und 55 Prozent der Menschen in Ausbildung an. Jeder dritte der älteren Verbraucher gibt an, früher geraucht zu haben. Insgesamt greifen lediglich 29 Prozent der Befragten regelmäßig zur Zigarette. Vergleichsweise hoch ist der Anteil der Raucher der so genannten einfachen Lebenslage bezogen auf Einkommen, Bildung und Status. Sie rauchen zu 44 Prozent regelmäßig. Als gelegentliche Raucher bezeichnen sich insgesamt 8 Prozent der über 14-jährigen Deutschen. Bei den Studenten und den Auszubildenden sind es dagegen 18 Prozent.

Die Nichtraucher stellen auch die Mehrheit der Besucher in Cafés (63 Prozent), Gaststätten und Restaurants (62 Prozent) sowie in Kneipen und Bars (58 Prozent). Nur in Kneipen und Bars, die als spezielle Raucherklubs geführt werden, raucht die Mehrzahl der Besucher (53 Prozent). In Diskotheken und Tanzlokalen ist das Verhältnis zwischen Rauchern und Nichtrauchern ausgeglichen.

Zum GfK-Nürnberg e.V.

Der GfK-Nürnberg e.V. ist ein 1934 gegründeter Verein zur Förderung der Marktforschung, der sich aus rund 600 Firmen und Einzelpersonen zusammensetzt. Zweck des Vereins ist es, Grundlagenforschung durchzuführen, die Aus- und Weiterbildung von Marktforschern zu fördern und regelmäßig Studien in Deutschland und Europa zu erstellen, die den Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Mit einem Anteil von 58 Prozent der Aktien ist er Hauptanteilseigner der GfK Aktiengesellschaft.

Die GfK Gruppe, weltweit die Nummer 4 der Marktforschungsunternehmen, ist in den drei Sektoren Custom Research, Retail and Technology und Media aktiv. Insgesamt gehören der GfK Gruppe 115 operative Unternehmen an, die über 100 Länder abdecken. Von den rund 10.000 Beschäftigten (Stand 30. September 2008) arbeiten mehr als 80 Prozent außerhalb Deutschlands. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com.

(Quelle: Pressemitteilung der GfK).

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Kommentare:
Also bei uns in München merkt man davon gar nichts, ist aber auch kein wunder bei den Regelungen hier. Man könnte in manchen Kneipen und Clubs sogar den Eindruck erhalten, es gäbe eine Ziggi-Flatrate...(UMTS Zigaretten?)
 
Klassisch! Wenns nunmal keine Erfolgsmeldungen gibt, dann baut man sich halt welche. Es finden sich immer passende "Experten", die das gewünschte Ergebnis per "wissenschaftlicher Studie" hin kriegen und 'ne seriös wirkende Selbstbeweihräucherung dranheften, die vor lauter "Kompetenz" nur so trieft.

Für mich hat das Zeugs kein Stück mehr Taug, als die einschlägigen "Studien" aus dem Hause Pötschke-Lügner, deren Ziel allein darin besteht, möglichst breitenwirksam zu manipulieren.

Und dazu muss gar nicht mal immer nur gelogen werden. Verbiegen tuts auch schon, ein Ziel, das sich oft schon durch geschickte Auswahl der Befragten problemlos erreichen lässt. Den läppschen Rest besorgen dann suggestive Fragestrukturen.

Solche "Studien" würden uns auch "beweisen", dass die Sonne im Westen aufgeht, die Erde flach ist wie eine Flunder und dass der liebe Gott in Wirklichkeit eine Frau ist.

Die gut verschleierte Wahrheit im Dschungel all' solcher "Studien" zu erkennen bedarf es nicht viel: Es genügt schon, nur mal den eigenen Grips zu bemühn' und die geblendeten AUGEN zu öffnen.

Jürgen Vollmer
 
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