Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Holtzbrinck Ventures beteiligt sich an Restaurant-... » | BHG-Delegiertenverammlung am 27. und 28. Oktober 2... » | Restaurant Amador: Verriss und Replik. » | Der richtige Gast. » | Fehlerteufel. » | Delegiertenversammlung des DEHOGA Thueringen. » | Servicekraft per Doku-Soap gesucht. » | Catering von Wohlfahrtsverbaenden. » | Herr Ober! » | Brasilianische Biersommelière verkostet 688 Biere ... »


Dienstag, Oktober 21, 2008

Spenden statt zahlen.

"Spenden statt zahlen" nennt das Nürnberger Catering-Unternehmen Dorfner menü eine ihrer Aktionen im Betriebsrestaurant der LGA (Landesgewerbeanstalt):
"An diesem Tag zahlen Sie nicht, Sie können aber spenden!

Sie bestimmen, was Ihnen unser Mittagstisch wert ist. Diesen Betrag werfen Sie einfach in die bereitgestellte Spendenbox. Der so eingespielte Betrag wird von Dorfner menü aufgerundet und geht zu gleichen Teilen an zwei Kindergärten und eine Grundschule in der Umgebung."
Welche denkbaren Vorteile bietet eine solche Aktion:
  • Man eruiert die Zahlungsbereitschaft. Was ist Gästen das Essen wert. Diese Informationen liefern Anhaltspunkte für die Preispolitik. Siehe dazu auch: "Bezahlen Sie soviel sie wollen".
  • Man macht in einer stationären Betriebsform bekannt, daß man auch in anderen Segmenten (hier: Catering für Kindergärten und Schulen) aktiv ist. Vielleicht gibt es unter den Gästen, die sich an dieser Aktion beteiligen, Eltern, die auf der Suche sind nach einem Cateringunternehmen für Schul-Catering oder jemand, der die Klagen seiner Kinder über das schlechte Essen eines anderen Caterers nicht mehr hören mag.
  • Man stellt sich als soziales Unternehmen dar. So ist es in den USA in weit größerem Umfange als bei uns üblich, sich mit Sponsoring der Gemeinde, in der man seinen Standort hat, bekannt und beliebt zu machen. Siehe dazu auch: "Gemeinnuetzige Aktivitaeten der Gastronomie".
  • Man sichert sich das Wohlwollen der in Schulen und Kindertageseinrichtungen Verantwortlichen, indem man ihren Einrichtungen Spenden verschafft.

Labels: , ,