Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Tourismusauskunft. » | CHD Expert-Studie: Ohne Raucherraeume geht der Gas... » | Reisst die Mauer ein. » | 41. Literarischer Wettbewerb der GAD Gastronomisch... » | Mitglieder von Restaurant-Kritik.de und Xing trafe... » | BookCrossing Zone in einem Jugendkulturtreff. » | Niedersaechsisches Nichtraucherschutzgesetz: DEHOG... » | Paula Bosch. » | Umsatzrueckgang im NRW-Gastgewerbe im August 2008.... » | Schulverpflegung contra Familienglueck. »


Donnerstag, Oktober 16, 2008

Stamokap.

Merkwürdige Ansichten und Absichten hat die fette Regierung. Der geplante Finanzmarktstabilisierungsfonds soll sich nur mit stimmrechtslosen Vorzugsaktien und Genussscheinen an Banken beteiligen und trotzdem Vorgaben für ihre Geschäftspolitik machen dürfen: "Bund bittet Länder zur Kasse", in: Spiegel vom 13. Oktober 2008. Als Stammaktionär würde ich mir sowas nicht bieten lassen, sondern auf das Aktiengesetz verweisen. Wer mitbestimmen will, soll gefälligst ins unternehmerische Risiko gehen. Wer Vorzugsdividenden will und Genussscheinzinsen, soll das Maul halten.

Deshalb verwundert es mich auch nicht, wenn es aussieht, als würden die meisten Privatbanken diesen Trojaner ablehnen. Die öffentlich-rechtlichen Banken nehmen das Geld vielleicht eher an. Bei ihnen haben die Politiker eh' schon das Sagen. Deshalb stehen viele von ihnen auch am Rande einer Überschuldung. Siehe dazu auch: "NRW-Minister: LBBW erster Kandidat für Rettungsgeld", in: Handelsblatt vom 16. Oktober 2008.

Wenn ich mir vorstelle, daß derart politisierte Banken über Existenzgründungen im Gastgewerbe und Kreditverträge mit Gastronomen und Hoteliers entscheiden, wird mir ganz schlecht. Über den politischen Einfluß auf die Geschäftspolitik der Banken wird dann "politisch korrektes" Verhalten eingefordert. Um Sabine Bätzing und ihren Drogenrat freundlich zu stimmen, müssen wir dann das Rauchen verbieten und Haschischkekse backen. >-)

Labels: