Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Oktober 31, 2008

Werbeverbote fuer Wein.

Mario Scheuermann beklagt "Mangelnde Bloggersolidarität", in: drink tank vom 31. Oktober 2008. Gemeint ist, daß Blogger zu wenig darüber berichten, daß in Frankreich Werbung für Wein im Internet verboten worden ist. Siehe dazu im Blog : Auch in Deutschland und anderen Ländern versucht eine unheilige Allianz von Gutmenschen, Genussmenschen den Genuss von Alkohol, Tabak und kalorienreichem Essen madig zu machen. Siehe dazu etwa: "In Grossbritannien zieht sich die Fastfood-Werbung aus TV zurück", in: Absatzwirtschaft ohne Datum.

Ausgerechnet Internetwerbung zu verbieten, trifft vor allem kleine Anbieter, die auf den direkten Kontakt zu ihren Kunden angewiesen sind, und zementiert die Vormacht indirekter Vertriebskanäle. Aus der Sicht der Gastronomie sind solche hysterischen Verbotsexzesse zwiespältig:
  • Einerseits besteht die Gefahr, daß auch der Gastronomie Steine bei der Vermarktung alkoholischer Produkte (im Internet) in den Weg gelegt werden. Darf man irgendwann nicht einmal mehr seine Wein-, Bier- oder Cocktailkarte online stellen?
  • Andererseits stärkt die Schwächung des Direktvertriebs per Internet stationäre Betriebe. Wenn die Winzer ihre Weine nicht mehr so gut direkt vermarkten können, gewinnt die Präsenz vor Ort im Weinfachhandel, im Einzelhandel und insbesondere in der Gastronomie, wo man Wein in angenehmer Atmosphäre gesellig trinken kann, an Bedeutung.

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