Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, November 10, 2008

Brauerei 2.0: Friends of Big Rock.

"A List of Social Media Marketing Examples" (via"So viel Web 2.o - Unternehmen im social Web" von Michael Domsalla) enthält auch einige Beispiele, die dem Gastgewerbe nahe stehen, etwa:Extrem engagiert beim Web2.0 ist die kanadische Brauerei Big Rock mit einem Blog "Friends of Big Rock", einem Digg-Account, einem StumbleUpon-Account für Bookmarks, einem Meetup-Account, einem Twitter-Account, Videos bei Youtube, Fotos in einer Flickr-Gruppe und Gruppen in den Online-Communities Facebook und MySpace und vor allem einer eigenen Online-Community Friends of Big Rock. Mehr darüber: "The Friends of Big Rock Launches...Canada's Word of Mouth Discovery #18 - Big Rock Brewery".

Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag über ein ähnliches Projekt einer deutschen Brauerei: "Freunde von Veltins Plus".

Hingegen handelt es sich bei dem Erdinger Fanclub um ein ursprünglich von Fans selbst, außerhalb des Internets (bzw. zu einer Zeit, als es sowas noch nicht gegeben hat) entwickeltes Konzept, das später von der Erdinger Weißbräu aufgegriffen, forciert und online unterstützt worden ist. Es haben sich ganz einfach Liebhaber des damals noch kultigen Erdinger Weißbiers zu lokalen Stammtischen vereinigt und bei den Gastronomen und der Brauerei nachgefragt, ob man nicht T-Shirts usw. bekommen könnte. Die Erdinger Weißbräu hat diese Nachfrage dann aufgegriffen und die Erdinger Fanclubs in vielfältiger Weise unterstützt und kanalisiert. Ein großer Nachteil solcher isolierter Lösungen ohne Web2.0-Features und Anbindungen an andere Netzwerke, ist, daß sie freiwillig auf die neuen Kontakte verzichten, die sich in anderen Netzwerken eröffnen. Dies ist besonders fatal bei einer Marke wie Erdinger, die auch international agiert, wenn auch vor allem in den Urlaubsregionen, in denen sich Deutsche bevorzugt rum treiben. Außerdem verzichtet man damit freiwillig auf die denkbare Beeinflussung und Unterstützung von Gruppen in sozialen Netzwerken, die sich autonom um solche Marken und Produktgruppen bilden. Ein Beispiel ist die Facebook-Gruppe mit zur Zeit 936 Mitgliedern.

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Kommentare:
Ein Trackback von meinem Bamberger Lieblingslokal - da schau her ;-)))

Ok, zum Artikel: das Schöne ist - alle Web 2.0 Plattformen sind miteinander vernetzt, müssen also nicht unbedingt manuell betreut werden. Schreibe ich einen Beitrag auf Twitter, erscheint er automatisch als Statusmeldung auf Facebook etc. etc. Das spart viel Arbeit und man ist trotzdem in allen möglichen Plattformen "aktiv" vertreten.
 
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