Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, November 22, 2008

Historische Rezepte aus Kloestern.

Angeblich wird an Schulen zur Zeit gerne das Thema "Was haben die Mönche in Klöstern früher gegessen?" behandelt.

Mittelalterliche Rezepte aus verschiedenen Klöstern hat das österreichische Kirchenweb.at veröffentlicht: kirchenweb.at/kochrezepte/mittelalter/.

Cindy Renfrow - Culinary & Brewing History Links - Linkliste zu Online-Versionen historischer Kochbücher und vielem mehr. Diese Linksammlung ist leider nur noch im Internetarchiv zugänglich.

Vorzügliches Material für Schüler bietet Food Timeline, geeignet für den fächerübergreifenden Unterricht in Englisch und Lebensmittelkunde.

Weniger für Schüler als für solche Menschen, die tief in die Materie einsteigen wollen, ist das Buch All Manners of Food: Eating and Taste in England and France from the Middle Ages to the Present" von Stephen Mennell aus dem Jahre 1995.

Weitere Buchtipps:
  • "Dreihundertjähriges deutsches Kloster-Kochbuch". Eine bedeutende Anzahl längst vergessener, jedoch äußerst schmackhafter Gerichte. Nach einem in den Überresten des ehemaligen Dominikaner-Klosters zu Leipzig aufgefundenen Manuskript. In keinem anderen Kochbuch zu finden. Reprint der Originalausgabe von 1856 nach dem Exemplar der Sächsischen Landesbibliothek Dresden.
  • "Das Buch von guter Speise. Mittelalterlich Kochen. Gerichte und ihre Geschichte". Wer an die mittelalterliche Küche denkt, träumt sicherlich von Tischen, die sich unter der Last der Speisen biegen, von legeren Tischmanieren oder von Trinkgelagen. Die Realität, so klärt der Autor Jacob Blume auf, sah oft karger aus und war von saisonalen Schwankungen bestimmt. "Das Buch von guter Speise. Mittelalterlich kochen" enthält demzufolge Rezepte vom "Notbrot" bis hin zum Schlemmer-Menü und macht Lust auf eine kulinarische Zeitreise. Der Blick auf das Leben und Speisen hinter Kloster- und Schlossmauern sowie das der einfachen Katen enthüllt auch Geschichten wie die der Erfindung des Butterbrotes oder der ersten Würstchenbude (1135 in Regensburg), an der man auch heute noch eine Bratwurst essen kann. Viele uns vertraute Essgewohnheiten, Tischsitten und Kochtechniken rühren aus dem Mittelalter, und auch Zutaten wie Bärlauch, Löwenzahn oder Dinkel erfreuen sich wiederholter Beliebtheit. Aus ihnen lassen sich z. B. Bärlauchsenf, Löwenzahn-Kartoffelsalat oder Dinkel-Rösti zubereiten und genießen. Die 166 Rezepte bieten vom einfachen Fladenbrot, über Hühnersuppe mit Bier oder Arme Ritter bis hin zum Spanferkel und Bratäpfeln in Wein gedünstet verschiedenste Gaumenfreuden. Nicht zu vergessen die Flüssignahrung wie Salbeiwein, Met, Drachenblut oder Hexengesöff. Ob auf herkömmliche Art an offener Feuerstelle oder am modernen Elektroherd zubereitet, diese Geschichte geht durch den Magen!

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