Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, November 04, 2008

Linker Putsch gescheitert.

In den Zeiten der rot-grünen Bundesregierung war die "Frankfurter Rundschau" für diese Koalition das, was der "Münchener Merkur" heute noch immer für die CSU ist: gut informiert über Internas, zugleich aber auch mißbraucht als eine Art inoffizielles Verlautbarungsorgan von Strömungen innerhalb der Partei. Die "Frankfurter Rundschau" wurde nach dem Niedergang von Rot-Grün dafür bestraft und wird mittlerweile vom Kölner Verlag M. DuMont Schauberg hin-gerichtet.

Deren Rolle hat unter dem Mitherausgeber Helmut Schmidt die "Zeit" übernommen. In der letzten Ausgabe hat Giovanni die Laurenzo, der Chefredakteur, Ypsilanti zum Abschuß freigegeben: "Ein linker Putsch", in: Die Zeit vom 30. Oktober 2008:
"Die Fixierung auf das eigene Milieu, das sich unter Hessens Sozialdemokraten geradezu museal erhalten hat, ist derart stark, dass sie sich nicht einmal darum gekümmert hat, den rechten Flügel ihrer eigenen Partei zu befrieden. Indem sie dem altlinken Weggefährten Hermann Scheer und nicht ihrem konservativen Widersacher Jürgen Walter das Wirtschaftsministerium angeboten hat, bootet sie auch noch den Teil der Partei aus, mit dem sich bürgerliche Wähler gerade noch so identifizieren könnten. Und gefährdet nebenbei auch ihre eigene Wahl zur Ministerpräsidentin, nachdem schon ein erster Versuch im März gescheitert war."
Siehe dazu auch einen Kommentar des SPD-Lautsprechers der "Süddeutschen Zeitung" Dr. Heribert Prantl, dem Chef des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, der dem stellvertretenden Vorsitzenden der hessischen SPD Jürgen Walther vorwirft, er habe nicht verkraftet, dass nicht er, sondern Ypsilanti an die Spitze der Partei und fast an die Spitze der Landesregierung gekommen sei. Er habe nicht verkraftet, dass eine Frau ihn überrundet habe: "Kehraus im Tollhaus" vom 3. November 2008. Ich dachte immer, Heribert Prantl sei Jurist und politischer Journalist. Er ist Hobbypsychologe:
"Walters Verhalten und Handeln hat mit Gewissen nichts, aber sehr viel mit narzisstischer Kränkung und Destruktivität zu tun. Narzisstische Wut kann nicht nur das Seelenleben eines Einzelnen vergiften, sondern auch in Gruppen und Großgruppen ihre Wirkung entfalten - so schreibt der Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth in seinem Standardwerk zur Psychoanalyse seelischer Störungen in der Politik."
Schon die Stasi hat, wenn Dissidenten standhaft geblieben sind und sie sich anders nicht mehr zu helfen wußte, sie für verrückt erklärt und in psychiatrische Kliniken eingesperrt.

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