Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, November 08, 2008

Schnaeppchenjaeger.

Jochen Krisch schreibt in "Exciting Commerce" über die auch im Gastgewerbe interessanten dynamischen Preismodelle: "Preisdynamos: Warum Swoopo abhebt, und Luupo nicht" vom 8. November 2008. Er zitiert Prof. Bernd Skiera. Dieser vermisse den stärkeren Einsatz von dynamischen Preismodellen auch im Touristikbereich. Siehe dazu auch meinen Beitrag "Zeitliche Preisdifferenzierung im Gastgewerbe".

Daß sogar ein Festpreisangebot, mit dem ein Hotel ein limitiertes Kontingent von Zimmern außerhalb der Saison online vermarkten läßt, für Aufregung bei den Wettbewerbern sorgen kann, illustriert ein Beispiel, das die Süddeutsche Zeitung beschrieben hat: "Geiz ist geil am Tegernsee ", in: Süddeutsche Zeitung vom 8. November 2008. Lidl Reisen hat vier Tage Kurzurlaub in 89 Zimmern des "Hotel Lederer" in Bad Wiessee direkt am Tegernsee für 79 Euro angeboten.

Die Angst der Wettbewerber vor Schnäppchenjägern kann ich nicht nachvollziehen:
  • Mancher russische Millionär benimmt sich schlechter.
  • Wenn man Erich Kästners Roman "Drei Männer im Schnee" Glauben schenken darf, sind Gäste nicht immer das, was man glaubt, was sie sind.
  • Auch der "gutverdienende Mittelstand" liebt Schnäppchen.
  • Oftmals fehlt die Einsicht, daß man die Preise saisonal noch stärker als üblich differenzieren müßte - sowohl in der Hauptsaison nach oben als auch nach unten, wenn kein Schwein Urlaub machen will.

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