Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, November 07, 2008

Uebernimmt die Radeberger Gruppe Inbev Deutschland?

Die Lebensmittel-Zeitung meldet, die Radeberger Gruppe (also die Brauereien von Dr. Oetker) greife nach den deutschen Brauereien bzw. Brauereibeteiligungen von Inbev. Inbev benötige Geld, um die Übernahme von Anheuser-Busch zu finanzieren.

Diese Meldung klingt nicht unvernünftig. Die Radeberger Gruppe hat früher schon angekündigt, ihren Marktanteil in Deutschland erheblich ausweiten zu wollen, von 15 auf 20 Prozent bis 2010. Siehe dazu: "'Nicht bedeutend genug'", in: Wirtschaftswoche vom 19. Juli 2008. Dies ist mit endogenem Wachstum aber kaum zu schaffen. Und Inbev könnte angesichts der Kapitalmarktkrise Schwierigkeiten haben, die geplante Übernahme von Anheuser-Busch zu finanzieren.

Ich hoffe aber, das Bundeskartellamt erlaubt die Zusammenfassung von Beck's & Co. und der Radeberger Gruppe nicht. Der gemeinsame Marktanteil wäre zwar immer noch erheblich niedriger als der Marktanteil der Marktführer in einigen anderen Ländern, aber mit Abstand so groß, daß zu befürchten ist, daß der aufgesplitterte Getränkefachgroßhandel gezwungen wäre, zu kuschen und schwächere Konkurrenten hinten an zu stellen. Was dabei herauskommen könnte, kann man sich in solchen Outlets des Getränkefacheinzelhandels anschauen, die einem Brauereikonzern gehören. Da gibt es zwar auch noch einige Biere anderer Brauereien, aber herausgehoben plaziert wird vor allem die Plörre der Brauerei, der diese Läden gehören.

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