Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, Dezember 20, 2008

Die selbst ernannte Koordinatorin der Arbeit aller Bundesressorts will Wein und Bier massiv verteuern.

Sabine Bätzing, die unpopuläre Drogenbeauftragte der Bundesregierung, will Wein und Bier massiv verteuern. Der Kasten Bier soll um 19 Euro teurer werden, das heißt sich im Preis verdoppeln bis zu vervierfachen, ein Liter Wein um 1,90 Euro: "Drogenbeauftragte will Bier und Wein verteuern", in: Spiegel vom 20. Dezember 2008.

Selbst wenn die Gastronomie diese höheren Kosten zu Lasten des Wareneinsatzkoeffizienten nur weitergeben würde, würde sich damit der Schoppen Wein (0,25 l) um fast 0,60 Euro verteuern. Ein Bier von 0,5 l müsste im Preis um rund 1,15 Euro ausgeschenkt werden.

Sabine Bätzing schreib über ihre Funktion (Hervorhebung von mir):
"Als Drogenbeauftragte koordiniere ich die Arbeit der Bundesressorts und vertrete sie gegenüber der Öffentlichkeit.
Ihr Ehrgeiz steht in peinlichem Gegensatz zu ihrer wirklichen Funktion als Beaufragte. Ihre Rolle habe ich wie folgt beschrieben:
"Tatsächlich sind Beauftragte der Bundesregierung alles andere als beauftragt, für die Bundesregierung zu sprechen. Beauftragte, sei es nun der Bundesregierung oder des Bundestags, sind vielmehr weniger als nichts. Diese völlig überflüssigen Stellen wurden nur für solche sesselfurzenden Hinterbänkler geschaffen, die für die zahlreichen Jobs der Minister, parlamentarischen Staatssekretäre und Vorsitzenden der Bundestagsausschüsse zu wenig Ahnung in der Sache haben und für die Jobs der Fraktionsvorstände im Bundestag und parlamentarischen Geschäftsführer mangels Führungsqualitäten nicht in Frage kommen. Unter den Beauftragten des Bundestage stehen in der Hierarchie der Parlamentarier nur noch die Vorsitzenden fraktioneller und interfraktioneller Arbeitsgruppen und die Putzfrauen. Es geht bei der Besetzung der Jobs der Beauftragen der Bundesregierung nur darum, daß jeder Abgeordnete - und sei er auch noch so überflüssig - etwas hat, was er nach vier Jahren als Hamster im Rad seinen Wählern vorzeigen kann."
Gottseidank wird Sabine Bätzing dem nächsten Bundestag wohl nicht mehr angehören. Siehe dazu: "Sag zum Abschied leise Servus".

Was kann man eigentlich von einer Frau, die zum Rinderbraten Orangensaft trinkt, anders erwarten? Siehe dazu ein Interview mit Sabine Bätzing des Evangelischen Pressedienstes: "Rinderbraten, Vanilleeis und dazu Orangensaft". Wenn es nach der geht, hätte Jesus Christus Wein in Wasser verwandelt.

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