Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Dezember 02, 2008

Finanzkontrolle Schwarzarbeit drangsaliert Auftraggeber von Reinigungsfirmen.

Als 2006 für das Reinigungsgewerbe Mindestlöhne eingeführt worden sind, habe ich geraten, zu überlegen, an Reinigungsfirmen ausgelagerte Reinigungsarbeiten wieder einzulagern oder sie an Firmen zu übergeben, die überwiegend andere Dienstleistungen erbringen: "Mindestloehne fuer Gebaeudereiniger und die Folgen".

Mehrere Hotels in München, die dies nicht getan haben, werden jetzt von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dafür verantwortlich gemacht, daß beauftragte Reinigungsunternehmen angeblich zu wenig Lohn gezahlt haben. Sie hätten trotz gezahlter Entgelte von unter 14 bis über 16 Euro wissen können, unter welchen Bedingungen ihre Häuser gereinigt werden: "Saubere Zimmer zu Dumpinglöhnen", in: Süddeutsche Zeitung vom 2. Dezember 2008.

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Kommentare:
bei so einer hannoverschen ausbeutefirma habe ich 4 tage ausgehalten.

laut arbeitsvertrag sollte ich 8,15 pro stunde bei 3,2 zimmern in einem vier sterne-hotel bekommen.als einsteigerin gabe ich keine vorstellungen gehabt was das bedeuten sollte.3,2 zimmer.war das zu schaffen?????ich wollte es schaffen!!!

mir wurden aber 2,10 euro brutto pro doppelzimmer angerechnet.

ich schaffte in 8 stunden 13 abreisezimmer (doppelzimmer)

die wartezeiten auf leeres zimmer, handtücher die nicht vorrätig zu verfügung standen aus dem keller holen, putzwagen bestücken, nachbesserungen bei kontrollgängen …..all das war kostbare zeit, die mir fehlte.

nachdem ich aber erfahren habe, dass es einen tariflich festgelegten stundenlohn für zimmermädchen gibt, habe ich daraufhin meine objektleiterin auf das thema angesprochen.

antwort meiner türkischen objektleiterin:

andere frauen arbeiten genauso viel und beschweren sich nicht( alle frauen sind kaum der deutschen sprache mächtig.wissen nicht, dass es in deutschland festgesetzte minsdestlöne gibt).
und wenn ich nicht mehr als 13 zimmer schaffe, bin ich nicht die richtige für die firma.

nachdem sie mir aber noch die flaschen angerechnet hat die ich so nebenbei ansammele (3-4) habe ich ihr den putzwagen in die hand gedrückt, meinen kittel dazu mit der bemerkung, diesen tollen job selbst zu übernehmen.

als gewerkschaftsmitglied war ich nicht mehr gewillt in einer firma zu arbeiten die tarifwidrig entlohnt.

bin nach hause gefahren, IG Bau kontaktiert.
diese hat mir angeraten meine lohnabrechnung abzuwarten und danach per rechtsbeistand meinen lohneinzuklagen.

jetzt warte ich auf meine lohnabrechnung, danach werde ich meinen zugestandenen stundenlogn einklagen.
anzeigen werde ich die firma nach mögligkeit ausserdem.
mittlerweile, nachdem ich im internet nach diesem thema gesucht habe, ist diese art der entlohnung nach wie vor sehr weit verbreitet.da sind die gesetzgeber gefragt.
morgen muss ich es arge melden.hoffe aber,dass ich durch meine kündigung keine schwierigkeiten bekomm
gruß

barbara bittner
 
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