Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Caotina Surfin. » | Umsatz- und Beschaeftigungsrueckgang beim Brandenb... » | Oeffentliche Diskussion von Restrukturierungsmassn... » | Sporthotel Stock TV. » | Eliot Elisofon. » | Tourismuscamp 2009 in Eichstaett: Bereits 96 Anmel... » | Veranstaltungswerbung im Internet. » | The City Bakery, New York. » | Hospitality Career Award 2008: FBMA Stiftung verg... » | Einigung ueber Urheberverguetungen im Reprobereich... »


Freitag, Dezember 12, 2008

Gastronomen blicken mit gemischten Gefuehlen aufs Weihnachtsgeschaeft.

(Berlin, 10. Dezember 2008) Erste Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise zeigen sich nun auch im Gastgewerbe. Wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) am Mittwoch in Berlin mitteilt, blicken die Gastronomen mit gemischten Gefühlen auf die Weihnachtssaison 2008: Für 42,3 Prozent der Unternehmer ist das Weihnachtsgeschäft schlechter angelaufen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bei 22 Prozent der befragten Betriebe sind Firmenweihnachtsfeiern storniert worden. Andererseits berichten 40,4 Prozent von einer konstanten Buchungslage, 17,3 Prozent der Gastronomen befinden sich bereits in Festtagslaune und melden bessere Werte als im Vorjahr, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Verbandes.
"Die Hoffnungen der Unternehmer liegen jetzt auf kurzfristigen Buchungen, denn die Advents- und Weihnachtszeit gehört ohne Frage für unsere Branche zu den wichtigsten Wochen des Jahres"
sagt DEHOGA-Präsident Ernst Fischer. Eines sei darüber hinaus klar:
"In der Weihnachtszeit wächst bei vielen Menschen der Wunsch, sich trotz Krise mal etwas zu gönnen und sich verwöhnen zu lassen."
Insbesondere bei Firmenweihnachtsfeiern werde derzeit allerdings gespart.
"Angesichts der gedämpften Konjunkturaussichten haben viele Unternehmen das Budget gekürzt oder ganz gestrichen"
erklärt Fischer.
"Große Cateringveranstaltungen finden zudem seltener statt."
Das schlägt sich auch auf die Erwartungen der Gastronomen nieder: Nur 11,5 Prozent der Unternehmer glauben, 2008 höhere Durchschnittsbons pro Gast verbuchen zu können. Fast jeder Zweite (48,1 Prozent) geht davon aus, das Umsatzniveau konstant zu halten und 40,4 Prozent der Befragten rechnen mit niedrigeren Umsätzen pro Gast.
"Nach wie vor sind Weihnachtsfeiern im Kollegenkreis aber äußerst beliebt und ein gutes Mittel, um den Mitarbeitern für ihren Einsatz in den vergangenen zwölf Monaten zu danken"
so Fischer.
"Bei 78 Prozent der Gastronomen finden die Feiern wie geplant statt.
Dabei werden traditionelle Speisen bevorzugt.
"Experimentelle Küche ist weniger gefragt. Auf der Hitliste 2008 ganz oben stehen klassische Wildgerichte, gefolgt von Gans und Schweinefleisch"
teilt Fischer mit. Gern gebucht würden zudem erlebnisorientierte Angebote wie Dinner-Shows oder Küchenpartys.

Zugleich appelliert der DEHOGA-Präsident an die Politik, mit sinnvollen Maßnahmen die Konsumlaune anzukurbeln.
"Statt über Konsumgutscheine zu diskutieren oder üppige Boni für Handwerkerleistungen zu beschließen, fordert der DEHOGA die längst überfällige Reduzierung des Mehrwert-steuersatzes für Hotellerie und Gastronomie."
Für die Studie zum Weihnachtsgeschäft 2008 hat der DEHOGA Bundesverband zwischen dem 3. und 7. Dezember 2008 1.200 gastronomische Unternehmer befragt.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Bundesverbandes).

Labels: ,