Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, Dezember 07, 2008

Google Friend Connect.

Seit mehreren Jahren erlaubt es "Ning", ein Baukasten für soziale Applikationen, Websites um eine eigene Community zu erweitern. Zur Demonstration habe ich auch ein Netzwerk Gastgewerbe aufgesetzt. Sie können dort gerne Mitglied werden, auch um zu schauen, wie so etwas funktioniert. Damit lassen sich z.B. Stammgäste einer Gaststätte organisieren.

Seit dem 4. Dezember 2008 bietet Google eine ähnliche Lösung, genannt "Google Friend Connect". Ich habe mich gerade eben mich dort testweise angemeldet. Das Member Gagdet, mit dem ein Teil der Mitglieder angezeigt werden, und wo man sich anmelden und einloggen kann, läßt sich wie auch die anderen Gadgets in Größe und Design der eigenen Website anpassen. In Standardfarben sieht es so aus:


Lassen Sie sich dabei nicht von der englisch sprachigen Beschriftung abschrecken. Ich gehe davon aus, daß anders sprachige Versionen zur Verfügung gestellt werden bzw. der User sich seine Sprache aussuchen kann.

Weitere Gadgets gibt es bereits z.B. für eine Wandzeitungsfunktion. Besucher können damit Kommentare hinterlassen oder Linktipps, sei es zur gesamten Website, zu einer einzelnen Page oder einem beliebigen Item (z.B. einem Produkt oder eine Dienstleistung). In den Standortvoreinstellungen sieht so etwas wie folgt aus:



Ein Review/Rating Gadget erlaubt die Abgabe von Bewertungen in Form eines Punktsystems:



Wozu sowas gut sein kann, skizziert "Google Friend Connect: Eigene soziale Netzwerke schaffen", in: PR Kloster vom Dezember 2008.

Quasi zeitgleich hat auch die Online-Community Facebook mit Facebook Connect etwas Ähnliches zur Verfügung gestellt. Lesen Sie mehr darüber bei Oliver Wagner: "Google Friend Connect im Test".

Wenn Sie (versuchsweise) für Ihren Betrieb diese Möglichkeiten genutzt, also auf der Website Ihres Betriebs eingebaut haben, wäre ich für einen Hinweis (etwa per Kommentar) dankbar.

Vorteilhaft sind soziale Applikationen auf der eigenen Website, wenn diese Website bzw. Ihr Betrieb schon viele Besucher hat, also eher für etablierte als für neue Betriebe, eher für die Bindung von Gästen als für die Neugewinnung von Gästen. Wenn man Besucher erst abholen muss, ist es gescheiter, sie dort zu suchen, wo sie sich bereits herumtreiben. Man kann dann z.B. in Online-Communities wie Xing, MySpace, StudiVZ, wer-kennt-wen, Kwick.de, Flickr, Youtube, Ratebeer usw. (je nach regionalem Standort, gastronomischem Konzept des Betriebs und der Zielgruppen) Gruppen bilden und dort den eigenen Betrieb bekannt machen und Interessenten einsammeln. Siehe dazu z.B. meinen früheren Beitrag "Musikkneipen in MySpace".

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