Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Dezember 17, 2008

Mein Restaurant: Finale.

Die bisherigen Ergebnisse des Zuschauer-Votings bei der VOX-Doku-Soap "Mein Restaurant" will ich nicht überbewerten. Niemand weiß, warum die Zuschauer so abgestimmt haben und die Entscheidungen sind teilweise sehr knapp geraten. Burkhard Schneider nennt in seinem Blog Gründe, warum das Münchener Restaurant "Grinsekatze" nach seiner Meinung das Finale gegen das Hamburger "Graurocks" gewinnen wird: "meinrestaurant: Jede Stimme zählt bis diesen Freitag", : best practice business vom 17. Dezember 2008.

In meinem Rückblick auf die erste Folge ("Mein Restaurant: Rueckblick auf die erste Sendung") habe ich auf die für mich interessante Frage hingewiesen, ob sich die Bewerber mit Branchenerfahrungen durchsetzen werden oder die "Seiteneinsteiger". Im Finale stehen nun genau die beiden Paare mit Branchenerfahrung.

Die spezifische Erfahrung (Bartender in München, Koch in Hamburg) schlägt sich nicht nur im Konzept nieder (eher ein Bistro in München, ein klassisches Restaurant in Hamburg irgendwo zwischen gutbürgerlicher und Sterneküche, zumindest dem Anspruch nach) sondern auch im sehr unterschiedlichen Anteil des Getränkeumsatzes am Gesamtumsatz.

Egal, wer von beiden gewinnen wird, schade ist es in beiden Fällen um den Betrieb, der schließen muß. Das "Graurocks" leidet unter dem Hype, den das Fernsehen anzettelt, weil sich das Konzept mit Hektik und Trubel im Gastraum und einem Zulauf von Gästen, die gutes Essen im Grunde nicht zu schätzen wissen, eigentlich nicht verträgt. In der "Grinsekatze" gehört der Trubel hingegen zum Konzept. Sollte die "Grinsekatze" überleben, stellt sich die Frage, wohin sich das Konzept, wenn die fernsehgeilen Besucheströme abreißen, entwickeln wird. Aber Bar und Restaurant schließen sich ja nicht unbedingt wechselseitig aus.

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Kommentare:
Sie schreiben konsequent von Filiale, meinen aber wohl Finale. Korrigieren Sie doch Ihren Flüchtigkeitsfehler!
 
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