Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Dezember 02, 2008

"Schwer hatte es sicher die traditionelle, auf Fassbier ausgerichtete Gastronomie".

Im gerade versandten Inbev Services Newsletter 11/2008 findet sich unter anderem ein Interview mit Markus Zeller, Sales Direktor Gastronomie / Getränkefachgroßhändel, in dem er darauf eingeht, wie das Jahr gelaufen ist: "Inbev in der Gastronomie".

Er sagt unter anderem:
"Schwer hatte es sicher die traditionelle, auf Fassbier ausgerichtete Gastronomie. Chancen hatten insbesondere Gastronomen, die aufgrund ihrer Konzepte von Wachstumstrends bzw. den veränderten Bedürfnissen der Gäste profitieren konnten."
Nun, das verwundert wenig, inbesondere vor dem Hintergrund, daß Flaschenbiere im Einzelhandel erheblich günstiger angeboten werden als die Gastronomie die entsprechenden Fassbiere einkaufen kann.

Deshalb rate ich immer wieder gerne dazu, sich zu überlegen, ob man als Gastronom nicht den Flaschenbieranteil steigern oder gar vom Faßbier auf die Flasche umsteigen sollte, wenn das Konzept es verträgt. Siehe dazu meinen früheren Beitrag: "Listenpreise fuer Bier steigen ab September um rund 6 Prozent".

Ich biete z.B. in meinem Bamberger Café Abseits saisonal verschieden zwischen 40 und 50 verschiedene Biere an und davon nur 5 vom Faß. So läßt sich der Anteil des teueren Fassbieres auf weniger als die Hälfte drücken. Zugleich erleben die Gäste das Flaschenbierangebot nicht als - im Vergleich zum Faßbier - schwache Leistung, sondern als attraktives, zusätzliches Angebot.

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