Gastgewerbe Gedankensplitter



Montag, März 31, 2008

Thueringer Marketingpreis fuer Tourismus 2008.

Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz hat heute gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Sparkassen Sparkassen- und Giroverbands Hessen Hessen-Thüringen Thüringen, Prof. Dr. Norbert Kleinheyer, auf Schloss Ettersburg bei Weimar zum sechsten Mal den Thüringer Marketingpreis für Tourismus ausgelobt.
"Für den Preis suchen wir innovative Projekte und Produkte aus dem Thüringer Tourismus"
sagte Reinholz. Zweck sei es, zur Verbesserung und Neuentwicklung touristischer Angebote anzuregen. Dabei gehe es auch um eine höhere Servicequalität und Kooperationen über Branchen- und Ortsgrenzen hinweg.
"Wir brauchen attraktive Angebote für konkrete Zielgruppen"
so der Minister.

Der Marketingpreis für Tourismus wird seit 1998 in zweijährigem Turnus für innovative Konzepte und Marketingaktivitäten im Bereich von Tourismus und Gastgewerbe verliehen.

Alle im Freistaat Thüringen ansässigen, direkten oder indirekten Anbieter touristischer Leistungen können sich bis zum 31. August 2008 mit folgenden Marketingaktivitäten um den Preis bewerben:
  • touristische Angebote;
  • Marketing- und Vertriebsmaßnahmen für touristische Angebote.
Für die Preisträger stiftet die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen Marketingpakete im Gesamtwert von 13 000 €. Daneben werden Urkunden und Sachpreise vergeben. Die offizielle Preisverleihung findet am 18. November 2008 statt.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen zum Marketingpreis können angefordert werden beim

Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit
Referat Tourismuspolitik
Postfach 90 02 25
99105 Erfurt
Tel. 0361/37 97 433
Fax 0361/37 97 409
christina.bischoff@tmwta.thueringen.de

Die Wettbewerbsbedingungen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie auch auf der Internetseite des Thüringer Wirtschaftsministeriums unter www.thueringen.de/de/tmwta ("Wettbewerbe").

(Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit).

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Rekomendi.

Von Mundpropaganda, Empfehlungsmarketing und Networking wird viel geschwätzt. Seltener sind die Projekte, bei denen die Erkenntnis, daß (wechselseitiges) Empfehlen effizienter sein kann als klassische Werbung, gelebt wird. Rekomendi, das Empfehlungsnetzwerk des MIRO Instituts in Coburg, also von Dr. Thomas Grottker, scheint zu funktionieren.

Es vereint folgende Elemente:
  • Aus jeder Branche darf nur ein Unternehmen teilnehmen. Dieses Prinzip kennt man auch mehr oder weniger in ähnlicher Weise von Netzwerken wie den Lion Clubs, den Rotary Clubs und den Freimaurern (ich weiß, daß diese Netzwerke auch gemeinnützige bzw. ideologische Zielsetzungen haben).
  • eine Kombination von Networking (Vertrauensbildung durch Kennenlernen) und Weiterbildung/Beratung wie man sie auch kennt von Barcamps, Treffen des Food Management & Bevarage Association oder der Wirtschaftsjunioren. Bei Rekomendi trifft man sich einmal wöchentlich. Alle vierzehn Tage stellt sich ein Mitglied vor. Bei den Treffen dazwischen gibt es Vorträge zu betriebswirtschaflichen Themen.
  • Das Projekt ist kommerziell, der Organisator/Coach wird bezahlt durch einen Mitgliedsbeitrag. Damit bleiben die Kosten pro beratenem Unternehmen überschaubar. Vergleichbar ist dies mit dem Konzept des Beraternetzwerkes Coester & Schmidt. Der Unterschied besteht darin, daß Coester & Schmidt ausschließlich Betriebe des Gastgewerbes und nur einen Betrieb jeder Region ("Gebietsschutz") berät, wohingegen Dr. Thomas Grottker Betriebe aller Branchen in einer Region (zur Zeit in den Regionen Coburg, Bamberg und Würzburg).
  • Die regionale Gruppe bleibt von ihrer Mitgliederanzahl überschaubar. Im Raum Bamberg gibt es zur Zeit ca. 15 Mitglieder. Maximal sollen es ca. 35 werden. Siehe dazu die Mitgliederliste bzw. eine Übersicht der vertretenen und noch nicht vertretenen Branchen.
  • Der Zeitbedarf für die Teilnehmer wird gering gehalten. Die wöchentlichen Treffen dauern maximal von 7 Uhr bis 8.15 Uhr in der Früh. Das ist nur bei regionalen Netzwerken sinnvoll. Bei überregionalen Treffen wie dem Tourismuscamp in Eichstätt oder Treffen der Nachhaltigkeitsblogger auf der Biofach in Nürnberg wird man ein- oder mehrtägige Teilnahmen präferieren, damit der Fahrtaufwand in einem vernünftigen Verhältnis zur gemeinsamen Zeit steht.
Gastronomen können sich Vorteile aus Erfahrungsaustausch, betriebswirtschaftlicher Weiterbildung und Beratung eher von Branchentreffen erwarten. Ein Vorteil regionaler Netzwerke mit Teilnehmern anderer Branchen (wie etwa auch regionaler Xing-Gruppen) besteht darin, daß deren Mitglieder gastronomische Leistungen vor allem in der Region nachfragen.

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Kurzarbeitergeld wegen Rauchverbot.

Georg Susser von der Diskothek "Kuckucksnest" in Chemnitz bekommt für sein Personal Kurzarbeitergeld vom Arbeitsamt, eine Folge der Umsatzausfälle wegen des gesetzlichen Rauchverbots: "Rauchverbot: Erste Kneipe meldet Kurzarbeit an", in: Freie Presse vom 31. März 2008.

Da Kurzarbeitergeld eigentlich nur gezahlt werden darf, wenn der Arbeitsausfall nur vorübergehender Natur ist, geht die Arbeitsagentur in Chemnitz wohl davon aus, daß das gesetzliche Rauchverbot nicht lange Bestand haben wird.

Siehe dazu auch: Die Formulare zur Beantragung von Kurzarbeitergeld gibt es online bei der Bundesagentur für Arbeit.

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Sonntag, März 30, 2008

"Papperlapapp-Gesetz im Schweinsgalopp durchgepeitscht".

Der Kelheimer Landrat Dr. Hubert Faltermeier wettert gegen das vermaledeite bayerische Raucherdrangsalierungsgesetz ("Gesundheitsschutzgesetz"): "Kelheims Landrat wettert weiter gegen Regelung zum Nichtraucherschutz: 'Preußisches Gesetz mit italienischem Vollzug'", in: Moosburger Zeitung vom 30. März 2008. Zur Erläuterung für Nichtbayern: Etwas als "preußisch" zu bezeichnen, ist kein Lob, sondern bedeutet in etwa "von Arschlöchern gemacht".

In diesem Zeitungsartikel provozieren mich einige Äußerungen zu Anmerkungen:
"Kopfzerbrechen bereiten dem Landratsamt vor allem die Raucherclubs, die geradezu inflationär aus dem Boden schießen. Ein Raucherclub sei nur dann gegeben, wenn ein fester Mitgliederstamm und eine Zugangskontrolle gegeben sind, erläutert Schmidmüller. 'Für Laufkundschaft ist der Raucherclub zu.'

Doch das sei nicht überwachbar, räumt der Sachgebietsleiter ein. In der Praxis werde man 'auf die Schnelle' Mitglied des Raucherclubs."
Das Gesundheitsschutzgesetz enthält keinerlei Vorschriften über die Mitgliedschaftsbedingungen von Raucherclubs, also auch nicht darüber, wie schnell ein Beitrittsverlangen bearbeitet werden soll und darf. Eine Langsamkeit im Stil beamteter Sesselfurzer ist keineswegs vorgeschrieben. Es gibt zwar Vollzugshinweise des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Doch solche "Vollzugshinweise" sind nichts mehr als unverbindliche Tipps an die kommunalen Vollzugsbehörden, wie sie, wenn sie denn wollen, den Vollzug handhaben können. Anders ausgedrückt: Man kann sich damit den Hintern abwischen. Allenfalls kann man sie, wenn es zu einem Gerichtsverfahren kommt, argumentativ verwenden, falls eine Aufsichtsbehörde schärfer vorgeht als in den Vollzugshinweisen erläutert. Das Verwaltungsgericht muß und wird sich bei seiner Entscheidung jedoch an den Wortlaut des Gesundheitsschutzgesetzes halten.
"Wenn die Kontrolleure den Gastronomen aufforderten, die Mitglieds-Liste vorzuzeigen, dann erweise sich die als gerade unauffindbar. Schmidmüllers Fazit: 'Die Raucherclubs sind derzeit ein loses Zusammentreffen von Leuten.'
Das Gesundheitsschutzgesetz beinhaltet keine Vorschrift, wonach Raucherclubs ihre Mitgliederlisten vorweisen müssen. Die Kontrolle eingetragener Vereine obliegt dem für das Vereinsregister zuständigen Behörde (Amtsgericht). Nicht eingetragene Vereine unterliegen überhaupt keinerlei Kontrolle. Vielmehr stellt sich die Frage, ob es nicht nach dem Bundesdatenschutzgesetz strafbar ist, Listen von Mitgliedern grundlos zu offenbaren.
"Ein Raucherclub müsse keinesweges ein eingetragener Verein sein. Er müsse dem Landratsamt auch nicht gemeldet werden. 'Jeder Kneipenbesitzer kann für sich selbst entscheiden, wie er seinen Raucherclub gründet', erklärt Schmidmüller."
Auch andere können Raucherclubs gründen. Und ein Gastwirt kann, wenn er einem solchen Raucherclub seine Gaststätte für eine geschlossene Geselschaft zur Verfügung stellt, das Rauchen erlauben. Dann kann der Gastwirt eine Liste der Mitglieder faktisch gar nicht herausrücken, genausowenig wie es seine Sache ist, etwa bei Familien- oder Betreibsfeiern zu überprüfen, wer dazu eingeladen ist und wer nicht. Die Zugangskontrolle obliegt dann dem Veranstalter. Der Veranstalter seinerseits ist nicht auskunftpflichtig (zumindest kann ich bei nicht eingetragenen Vereinen keine Rechtsgrundlage für eine Auskunftspflicht erkennen weder gegenüber dem Vereinsvorstand noch gegenüber einzelnen Mitgliedern).
"Ein Phänomen seien auch die 'partiellen Raucherclubs': bis 22 Uhr herrsche Rauchverbot, danach heiße es 'Feuer frei'. 'Das kann doch nicht sein', ereifert sich Schmidmüller."
Es spricht nichts dafür, insbesondere enthält auch das Gesundheitsschutzgesetz darüber keine Vorschrift, daß geschlossene Gesellschaften nur ganze Tage tagen dürften. Nach freiem Belieben können Gaststätten auch mehrmals täglich alternierend öffentlich oder von geschlossenen Gruppen genutzt werden.

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Warenkunde Tee.

Wer sich über Tees fundiert informieren will, findet auf der Website des Deutschen Teeverbands vorzügliche Informationsmaterialien, neben einer Vielzahl von warenkundlichen Artikeln über weißen Tee, Eistee, Chai und Punch auch Hintergrundinformationen:Warenkundliche Informationen über Kräuter- und Früchtetees hält die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetees e.V. parat.

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3. Deutsche Ferienhaus-Urlaubsanalyse 2008: Deutsche reisen laenger, oefter und geben mehr Geld fuer den Ferienhausurlaub aus.

Die 3. Deutsche Ferienhaus-Urlaubsanalyse untersucht das Reise- und Buchungsverhalten von Urlaubern auf dem privaten Ferienhausmarkt.

Die Ausgabebereitschaft der deutschen Ferienhausurlauber wächst. Dies ist eines der Ergebnisse der aktuellen Ferienhaus-Urlaubsanalyse von FeWo-direkt.de.
  • In 2007 gaben Ferienhausurlauber im Schnitt 22,4 Prozent mehr für die Anmietung ihres Domizils aus als noch in 2005.
  • In der Nebensaison stiegen die Ausgaben um fast 40 Prozent.
  • 72,7 Prozent wendeten in der Hauptsaison mehr als 1.000 Euro für Miete, Nebenkosten, Verpflegung und Taschengeld auf.
  • Ein Drittel der gesamten Urlaubsausgaben entfielen auf den Mietpreis.
Die Reisehäufigkeit hat im Vergleich zu 2006 um 14,8 Prozent zugenommen. 54,5 Prozent reisten in 2007 mehr als einmal in ein Ferienhaus. Dabei wurden Haupt- und Nebensaison fast gleich häufig gebucht. Die beliebtesten Reisemonate waren bei den Familien Juli und August, während die Paare September und Oktober bevorzugten. Die Reisedauer ist im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent angestiegen. Die aktuelle Internet-Studie von FeWo-direkt.de, an der 1.600 Ferienhausurlauber teilgenommen haben, gibt einen Überblick über die Buchungstrends auf dem Ferienhausmarkt.

Laut der Studie von FeWo-direkt.de wünschen sich Ferienhausurlauber zunehmend mehr Platz und Freiraum. Der Trend geht hin zu größeren Objekten: Die Nachfrage nach Domizilen mit mehr als 80 Quadratmetern wuchs in 2007 um 57,8 Prozent. 60,3 Prozent der Befragten mieteten ein Haus anstatt einer Ferienwohnung.

Wichtigste Mietergruppen sind weiterhin die Familien (52,1 Prozent) und Paare (30 Prozent). 80,6 Prozent der Befragten sind zwischen 30 und 60 Jahre alt. Dabei ist der Anteil der über 50-Jährigen im Vergleich zu 2005 um 20,8 Prozent gestiegen. Mehr als ein Drittel der Gäste verfügen über ein Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro.

Ruhe und Beschaulichkeit sind ein absolutes Muss:
  • Drei Viertel der Urlauber zogen die Abgeschiedenheit einer zentralen Lage vor und buchten ein Ferienhaus in einem Dorf.
  • Der Urlaub auf dem Land legte um 16,9 Prozentpunkte zu. Dies spiegelt den Wunsch nach Ruhe und Entspannung wider.
  • Aktivitäten wie Spazierengehen, Baden sowie Lesen und Kochen gehörten zum Wohlfühlprogramm der Ferienhausurlauber.
  • Nur 15,8 Prozent entschieden sich für einen Aktiv- und Sporturlaub.
Ferienhausurlauber suchen sich gezielt das Domizil, welches am besten die eigenen Bedürfnisse abdeckt. Daher beginnen sie immer frühzeitiger mit der Planung. 54,3 Prozent buchten in 2007 mindestens drei Monate im Voraus: In 2005 waren es noch 49,6 Prozent. Nur 5,2 Prozent der Befragten buchten Last-Minute.

Die meisten Deutschen mieten ein Feriendomizil im eigenen Land:
  • 31,7 Prozent der Befragten entschieden sich in 2007 für ein Inlandsreiseziel.
  • Spanien ist mit Mallorca und der Costa Blanca das beliebteste Auslandsreiseziel (14,4 Prozent) und hat damit
  • Italien (12,9 Prozent) auf den zweiten Platz verwiesen.
  • Zu den begehrten Reiseländern gehören weiterhin Frankreich, Österreich und Dänemark.
Bevorzugte Urlaubsregionen waren die deutschen Küstenstreifen (20,2 Prozent) und die Toskana (4,6 Prozent). Bei der Anreise gab es kaum Veränderungen: 65,6 Prozent wählten die Anreise mit dem Auto. Flüge konnten nur leicht zulegen (+ 3,3 Prozentpunkte).

Die komplette Studie zum Herunterladen (kostenlos, aber registrierungspflichtig). Zeitraum der Befragung: 03. November bis 17. Dezember 2007.

Über FeWo-direkt.de

Seit 1997 führt FeWo-direkt.de Urlaubsgäste und Vermieter privater Ferienhäuser und Ferienwohnungen auf dem Internet-Portal www.fewo-direkt.de zusammen. Mehr als 48.000 Feriendomizile in 97 Ländern der Erde versprechen Platz, Komfort und individuelle Annehmlichkeiten. FeWo-direkt.de ist ein Unternehmen der internationalen Unternehmensgruppe HomeAway, Inc. mit Hauptsitz in Austin, Texas. HomeAway bündelt Ferienhausverzeichnisse aus Europa und den USA unter einem Dach.

(Quelle: Pressemitteilung von Fewo-Direkt.de).

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Freitag, März 28, 2008

Horesta.

Horesta ist der Brachenverband unserer dänischen Kollegen.

Mehr Gastgewerbe-Verbände.

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Schweriner IHK begruesst saechsische Entscheidung zum Rauchverbot.

(lifepr) Schwerin, 28.03.2008 - Die Industrie- und Handelskammer zu Schwerin begrüßt die Entscheidung des sächsischen Verfassungsgerichtshofs. Danach wird das Rauchverbot in Ein-Raum-Gaststätten im Freistaat Sachsen vorläufig aufgehoben, sofern diese inhabergeführt werden und im Eingangsbereich deutlich auf die Rauchmöglichkeit hingewiesen wird.
"Bereits in der Anhörung zum Nichtraucherschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommern hat die Schweriner IHK den Vorschlag unterbreitet, am Eingang von Ein-Raum-Gaststätten einen Hinweis vorzuschreiben, sofern in diesen Gaststätten geraucht werden darf. Hierdurch wird jedem mündigen Bürger signalisiert, dass er selbst entscheiden kann, ob er diese Gaststätte aufsuchen möchte. Die IHK zu Schwerin fordert daher die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern auf, im Interesse kleiner, inhabergeführter Ein-Raum-Gaststätten, umgehend das Rauchverbot für diese aufzuheben, um sie nicht weiter in ihrer Existenz zu gefährden"
so Klaus-Michael Rothe, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin.

Seitens der Schweriner IHK wird auch auf die besondere soziale Bedeutung kleiner Dorfkneipen im ländlichen Raum hingewiesen, deren Besuch in vielen Fällen die einzige öffentliche Freizeitmöglichkeit darstellt.
"Die Politik in M-V muss endlich erkennen, dass den Gaststätteninhabern eine besondere soziale Funktion zukommt, die sich nicht nur in der Bereitstellung von Speisen und Getränken erschöpft. Vielerorts ist der Kneiper auch der Zuhörer und Ratgeber in allen Lebenslagen. Diese Funktion kann er jedoch dann nicht mehr ausüben, wenn seine Kunden ausbleiben und er zudem in seiner Existenz gefährdet ist"
so warnt Rothe zum wiederholten Mal.

(Quelle: Pressemitteilung der IHK zu Schwerin)

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"Mein Telefon geht nicht".

Gerade eben hat mich eine angebliche "Frau Hailer" angerufen. Sie sei von einem "Polizei-Informationsdienst". Es gehe um den Kampf gegen Drogen. Ich ließ mir ihren Namen buchstabieren und habe dann um ihre Telefonnummer gebeten. "Mein Telefon geht nicht" bekam ich zur Antwort. Ich zeigte mich erstaunt und wies darauf hin, daß sie mich angerufen habe. Sie verwende einen Apparat ihres Verlags, erläuterte sie mir. Dann möge sie mir doch bitte diese Nummer geben. Daraufhin legte sie wortlos auf.

Deshalb kann ich leider nicht per Telefonnummer-Ermittlung zurück verfolgen, welche der diversen Gaunerbanden mich da angerufen hat, die als angebliche "Polizei-Verlage" ihre miesen Anzeigenfriedhöfe wuchern. Zum Thema selbst verweise ich auf meinen früheren Beitrag "Inserate in Polizei-Fachzeitschriften".

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Donnerstag, März 27, 2008

Rauchverbot in Sisha Bars im Saarland aufgehoben.

Der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes hat vorläufig entschieden, daß im Saarland Gaststätten, die ausschließlich das Rauchen von Wasserpfeifen anbieten, weiter betrieben werden dürfen: Lv 2/08 e. A., Urteil des Verfassungsgerichtshofs des Saarlandes vom 27. März 2008.

Darin heißt es u.a.:
"Würde der beantragte vorläufige Schutz gewährt, erwiesen sich aber später die Regelungen des NRSchG auch in Bezug auf Shisha-Cafés als verfassungsrechtlich unbedenklich, so genösse eine sehr kleine Zahl von Gaststättenbetreibern für einen kurzen Zeitraum den Vorzug, ein ganz spezifisches und der weitaus größeren Zahl von Gaststättenbetreibern nicht vergleichbares Gewerbe ohne Beachtung des Nichtraucherschutzes fortführen zu dürfen. Die durch die Regelungen des NRSchG in erster Linie geschützten nicht rauchenden Kunden einer Gaststätte wären nicht nennenswert benachteiligt, weil Shisha-Cafés, wie die Antragstellerin unwidersprochen vorgetragen hat, nahezu ausschließlich von Interessenten des Wasserpfeifenrauchens besucht werden. Lediglich die in einem solchen Lokal beschäftigten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen würden - für einen kurzen Zeitraum - weiter durch die Gefahren des Passivrauchens belastet. Insoweit ist allerdings zu gewichten, dass sie - wenn auch unter Verlust des Arbeitsplatzes - nicht gezwungen sind, sich diesen Risiken (für eine vorüber gehende Zeit) auszusetzen."
In Sisha-Bars das Rauchen zu verbieten, ist ohnehin so sinnvoll wie Sex im Puff und das Beten in Kirchen zu untersagen. Siehe dazu meinen früheren Beitrag: "Rauchverbot in Sisha-Bars".

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Rauchverbot fuer Einraumkneipen in Sachsen gilt vorlaeufig als verfassungswidrig.

Nach dem Verfassungsgerichtshof in Koblenz (siehe dazu unseren früheren Beitrag "Rauchverbot in Einraumgaststaetten in Rheinland-Pfalz vorlaeufig aufgehoben") und dem Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht in Schleswig (siehe dazu unseren früheren Beitrag: "Flensburger Wirtin, die sich beharrlich weigert, ihren Gaesten das Rauchen zu verbieten, bekommt vor Gericht Recht") hat nun auch das sächsische Verfassungsgericht den Versuch der Politik ausgehebelt, das Hausrecht und damit die Gewerbefreiheit durch ein gesetzliches Rauchverbot zu beschneiden: "Sächsisches Rauchverbot in kleinen Kneipen ausgesetzt", in: Reuters vom 27. März 2008.

Der Verfassungsgerichtshof des Landes Sachsen teilt dazu per Pressemitteilung it:
"Mit Beschluss vom heutigen Tage setzte der Verfassungsgerichtshof § 2 Abs. 2 Nr. 8 des Sächsischen Nichtraucherschutzgesetzes bis zur Entscheidung über die in der Hauptsache noch anhängigen Verfassungsbeschwerden außer Anwendung, soweit das Rauchverbot Ein-Raum-Gaststätten erfasst, in denen neben dem Inhaber keine weiteren Personen im laufenden Gastronomiebetrieb tätig sind und in deren Eingangsbereich deutlich sichtbar darauf hingewiesen wird, dass das Rauchverbot nicht gilt.

Mit den im Februar 2008 eingegangenen Anträgen begehrten mehrere Inhaber von Ein-Raum-Gaststätten, das Rauchverbot im Wege des Erlasses einstweiliger Anordnungen vorläufig außer Anwendung zu setzen. Zur Begründung führten sie an, aufgrund der geringen Größe ihrer Gasträume sei die Einrichtung eines separaten Raucherraumes ausgeschlossen. Wegen der daher fehlenden Möglichkeit, in ihren Gasträumen das Rauchen zu gestatten, seien ihre rauchenden Stammgäste, die 75 bis 95% ihrer Gäste ausgemacht hätten, seit dem In-Kraft-Treten des Sächsischen Nichtraucherschutzgesetzes weitgehend ausgeblieben. Aufgrund des hiermit verbundenen Umsatzrückgangs von 20 bis 50%, vereinzelt bis 70%, seien sie in naher Zukunft nicht mehr in der Lage, die monatlichen Betriebsausgaben zu bedienen. Die Antragsteller sahen hierin einen Verstoß gegen ihre Berufsfreiheit (Art. 28 Abs. 1 SächsVerf) sowie gegen die Eigentumsgarantie (Art. 31 Abs. 1 Satz 1 SächsVerf). Ferner werde durch ihre Benachteiligung gegenüber Mehrraum-Gaststätten der Gleichbehandlungsgrundsatz (Art. 18 Abs. 1 SächsVerf) verletzt.

Die Anträge hatten Erfolg. Die für den Erlass einer einstweiligen Anordnung allein maßgebende - vom Ausgang der Hauptsacheverfahren unabhängige - Folgenabwägung fiel zugunsten der Antragsteller aus. Die Aussetzung des allgemeinen Rauchverbots in inhabergeführten Ein-Raum-Gaststätten, in denen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kein Raucherraum eingerichtet werden könnte, sei aus Gründen von besonderem Gewicht geboten. Erginge die einstweilige Anordnung nicht und hätten die Verfassungsbeschwerden in der Hauptsache später Erfolg, so könnten den Antragstellern schwere, nicht wieder gut zu machende Nachteile entstehen; denn bereits der Ausfall eines nicht unerheblichen Teils der Stammgäste könnte angesichts der unverändert bleibenden monatlichen Betriebsausgaben zu einer existenzgefährdenden Situation führen. Deren tatsächlichen Eintritt abzuwarten, hätte die Versagung effektiven Rechtsschutzes zur Folge.

Demgegenüber käme den Nachteilen, die entstünden, wenn die einstweilige Anordnung erginge und die Verfassungsbeschwerden später ohne Erfolg blieben, weniger Gewicht zu. Das gesetzgeberische Ziel, die Gesundheit vor Gefahren des Passivrauchens zu schützen und den Tabakkonsum bei Kindern und Jugendlichen zu verringern, könne zwar vorübergehend nicht erreicht werden. Die einstweilige Aussetzung des Rauchverbots beschränke sich aber auf Gaststätten, zu deren Kunden ohnehin kaum Kinder und Jugendliche zählten und die im Wesentlichen von Rauchern frequentiert würden. Nichtraucher könnten in der Übergangszeit aufgrund des anzubringenden Hinweises bewusst entscheiden, ob sie die Gaststätte aufsuchten.

Die einstweilige Anordnung entfaltet Geltung für alle vom Entscheidungstenor erfassten Ein-Raum-Gaststätten.

Mit der Entscheidung wurde keine Aussage über den voraussichtlichen Ausgang der Verfassungsbeschwerdeverfahren getroffen.

Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen, Beschluss vom 27. März 2008 – Vf. 25-IV-08 (e.A.)/Vf. 27-IV-08 (e.A.)/Vf. 29-IV-08 (e.A.)/Vf. 31-IV-08 (e.A.)/Vf. 33-IV-08 (e.A.)/Vf. 35-IV-08 (e.A.)/Vf. 37-IV-08 (e.A.)/Vf. 43-IV-08 (e.A.)/Vf. 45-IV-08 (e.A.)



§ 2 Allgemeines Rauchverbot

(1) Das Rauchen ist in folgenden Einrichtungen untersagt:

(...)

(2) Soweit nicht von Absatz 1 erfasst, gilt das Rauchverbot auch in folgenden Einrichtungen:

(...)

8. Gaststätten im Sinne von § 1 des Gaststättengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. November 1998 (BGBl. I S. 3418), das zuletzt durch Artikel 149 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407, 2424) geändert worden ist, in der am 1. März 2007 geltenden Fassung, sowie Einrichtungen, die den Vorschriften des Gaststättengesetzes unter-liegen;

(...)

§ 3 Ausnahmen

Das allgemeine Rauchverbot gilt nicht in

(...)

3. abgetrennten Nebenräumen von Gaststätten, sofern diese als Räume, in denen das Rauchen zugelassen ist, gekennzeichnet sind, mit Ausnahme von Diskotheken; (...)."
Faktisch ist das Urteil nur für wenige Betriebe von Belang, denn die einstweilige Anordnung gilt nur für Kneipen, in denen außer dem Inhaber kein weiteres Personal arbeitet. Solche Kneipen aber sind äußerst rar gesät.

Doch das Gericht ist dem Argument gefolgt, daß durch die Auflagen des Gesetzes schwerer wirtschaftlicher Schaden droht, etwa durch den Ausfall von Stammgästen. Dieses Argument gilt für weitere Branchensegmente und ist das zentrale Argument der Klage eines Kollegen aus Baden-Württemberg vor dem Bundesverfassungsgericht, die vom Branchenverband Deutscher Hotel- und Gaststättenverband unterstützt wird. Es wurde nur eine kleines Scharmützel gewonnen. Doch man sieht: die Schneide ist scharf.

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Benchmarks fuer Restaurant- Websites.

Am 1. April beginnt die Phase der Online-Abstimmung des Gastro Online Award (GOA) 2008. Zur Zeit ermittelt eine Jury, der ich angehöre, aus allen eingereichten Vorschlägen eine Liste von 30 deutschsprachigen Restaurant-Websites, über die dann jedermann bis zum 25. April 2008 abstimmen kann. Die Bekanntgabe des Siegers erfolgt am 28. April 2008.

Ab heute bis zum 31. Mai 2008 können beim internationalen WebAward der Web Marketing Association die weltweit besten Websites in 96 Branchen vorgeschlagen werden, auch in der Kategorie Restaurants.

Zur weltweit besten Restaurant-Website 2007 wurde im letzten Jahre gewählt: Mr. Broadway Kosher Restaurant. Dieses Restaurant unterscheidet z.B. bei seinem Catering-Angebot zwischen einem beratungsintensiven "Custom Catering" und der Möglichkeit für Kunden, sich selbst in einem Online-Shop ein Simple Online Catering Menu zusammen zu stellen. Eine solche Lösung, im Cateringangebot den Beratungsaufwand bei Standardangeboten zu verringern, ohne zugleich Kunden, die eine individuelle Lösung benötigen, abzuschrecken, kenne ich aus Deutschland nur vom Partyservice Lehrieder in Nürnberg. Es hat seinen Grund, warum dieses New Yorker Restaurant auf Online-Bestellungen setzt statt auf das Telefon und dabei den Kunden einen direkten Draht in die Küche ermöglicht:
"Our experience with phone ordering miscommunications, inability to reach us during busy hours and other factors persuaded us to invest in a state of the art online ordering system. This is the first system of its kind that connects you, the customer, straight to our kitchen without any human interference. In our site, we provided explanations to many of our items as they appear on our menu. We invested in high security measures to ensure proper use of your personal information. This and much more was done to enhance the way in which our customers order with us. We are certain that once used, you will appreciate the advantage of ordering online."
Wer sich einen Eindruck verschaffen will, was heutzutage Standard ist, kann sich den kostenlosen Internet Standards Assessment Report (ISAR) (117 Seiten) bestellen, der Benchmarks (Maßstäbe) darstellt für 80 Branchen, incl. Restaurants. Er basiert auf Daten von mehr als 15.000 Websites seit 1997.

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McOx.

Einen netten Aprilscherz hat die Bild der Wissenschaft in ihrer Printausgabe 4/2008 ausgeheckt. McDonald's habe die überschuldete Mensa der Universität Oxford gekauft. Um dem Protest der Studenten und Mitarbeiter abzuwiegeln, werde das Standardsortiment dort um einen McOx ergänzt. Die Studenten würden aber auf Porridge beharren (das ist ein Haferbrei).

Nicht ganz so lustig ist ein Aprilscherz in Form einer Pressemitteilung von CDH Expert:

Breaking News: Gastgewerbe stützt Banken

Gastronomen und Hoteliers gründen Auffangfonds für kreditgeplagte Finanzinstitute

Hamburg, 01. April 2008. Wirtschaft einmal anders herum: Das deutsche Gastgewerbe - vital und prosperierend - will notleidende Banken unterstützen. 77 Prozent der Gastronomie- und Hotelbetriebe wollen sich an einem Auffangfonds für kreditgeplagte Finanzhäuser beteiligen. Der Stützungsfonds soll ohne staatliche Hilfe aufgestellt werden und ein mittleres Volumen aufweisen. Wie aus internen Kreisen verlautet, müssen interessierte Banken allerdings bei der Wahl ihres Mittagstischs flexibel auftreten, um in den engeren Kreis der Bewerber aufgenommen zu werden. Doch das Projekt hat auch Tücken: Nicht wenige einflussreiche Gastronomen und Hoteliers sehen die Sicherheiten der Banken angesichts Basel II kritisch. Auch das bisherige Geschäftsmodell "Bank" werde als "hoch risikoreich" bewertet. Nach mehreren Gesprächsrunden zwischen Gastgewerbe und Banken, die nicht genannt werden möchten, wurde eine Lösung gefunden: Die Gastronomen zeigen sich bereit für finanzielle Stützungen, wenn die Geschäftsführerhaftung im Bankwesen mit der Unternehmerhaftung in Hotellerie und Gastronomie harmonisiert werde, heißt es aus Verhandlungskreisen. Die Gespräche würden baldmöglichst bei einem guten Glas Riesling fortgesetzt.

Rauchverbot in Hessen: Auslegungsprobleme.

Über das hessische Raucherdrangsalierungsgesetz ("Nichtraucherschutzgesetz") informiert das hessische Sozialministerium:Besonders amüisiert habe ich mich über die Aussage der CDU-Politikerin Birgit Zeimetz-Lorz, Ordnungsdezernentin der Stadt Wiesbaden, der Gastwirt müsse nicht bei seinem Kunden abkassieren. (Quelle: "'Manchmal Auslegungsprobleme'", in: Wiesbadener Tagblatt vom 27. März 2008). Auf so eine Idee überhaupt zu kommen, verdient schon einen Sesselfurzer-Ehrenpreis.

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Mittwoch, März 26, 2008

Naeher am Menschen.

"Das Rauchverbot - eine Farce", in: Münchener Abendzeitung vom 25. März 2008. Das Münchener Kreisverwaltungsreferat gibt zu Protokoll:
  • In München gibt es bereits mindestens 300 Raucherclubs - mit zunehmender Tendenz (von insgesamt ca. 8.000 Gaststätten).
  • Zu Raucherclubs wandeln sich nicht nur kleine Eckkneipen, sondern auch "echte Kultkneipen", "urige Wirtshäuser" und "Restaurants".
  • Jede dritte der seit Jahresanfang kontrollierten eintausend kontrollierten Gaststätten in München ist bereits ein Raucherclub.
  • In keinem einzigen Fall gab es ein Bußgeld.
  • Wenn die Ordnungsbehörde auf die Schnapsidee käme, "geschlossene Gesellschaften" zu kontrollieren, würde sie sich lächerlich machen.
  • Das bayerische Gesundheitsschutzgesetz erwarte ausdrücklich keine flächendeckende Kontrolle.
  • Die Kontrolle sei ein "immenser bürokratischer Aufwand".
  • Faktisch würden die Wirte entscheiden, was in ihren Betrieben geschehe. Sie würden Raucherclubs gründen oder an ausgewählten Tagen oder zu ausgewählten Zeiten Raucherfreiheit gewähren oder Raucher-Nebenräume einrichten.
Siehe dazu auch: "'Wir machen, was wir wollen'", in: Münchener Merkur vom 25. März 2008.

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Der schlechte Tisch.

Wohl in jeder Gaststätte gibt es "gute" und "schlechte" Tische. Zumindest kann ich in meinem Bamberger Café Abseits beobachten, daß bestimmte Tische lieber reserviert werden als andere. Und wenn sich Gäste, die nicht reserviert haben, Sitzplätze aussuchen, werden besonders gerne solche genommen mit dem Rücken zu einer Wand, in einer Nische, an den Fenstern oder an der Theke. Weniger beliebt sind Tische und Plätze, die frei im Raum stehen. Gottseidank haben wir davon nur einen einzigen.

Der amerikanische Unternehmensberater und Autor Seth Godin macht sich Gedanken, wie man "schlechte Tische" besser verkaufen kann: "The bad table".

Das Wichtigste zuerst: es gibt gefälligst keinen "schlechten Tisch". Niemand möchte an so etwas sitzen. Stattdessen sollte man unpopuläre Tische und Plätze aufwerten. Seth Godin schlägt vor:
  • spezielle Angebote für Speisen und Getränke.
  • einen besonders aufmerksamen Service, etwa einen Besuch vom Küchenchef.
Bei einem Kollegen habe ichgesehen, daß es an der Theke (die vielleicht dort weniger beliebt ist als bei uns) einen Espresso zum Schnäppchenpreis gibt.

Plätze mit dem Rücken zum Gastraum kann man attraktiver gestalten, indem man Spiegel so platziert, daß der Gast indirekt den Gastraum beobachten und z.B. mit den Augen flirten kann.

Siehe dazu auch "Große Tische".

Schwund in der Bar.

"Ursachen für Schwund" in einer Bar von Digitot International, einem Anbieter von integrierten ganzheitliche Anlagen, Verwaltungssysteme und Software zur Ausschanküberwachung und Bestandsaufnahme von Spirituosen, Fassbier und Soda-Erfrischungsgetränken.

Siehe dazu auch:

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Zwischenbilanz zum Rauchverbot: Aeltere bleiben zu Hause, Juengere trinken mehr.

Während ältere Kneipengänger seit der Einführung des Rauchverbots öfter zu Hause bleiben, wechseln die jüngeren häufiger die Bar und trinken mehr Alkohol: Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie des Veranstaltungskalenders venyoo.de.

Rauchverbot in Restaurants: Zustimmung selbst bei Rauchern

Das Rauchverbot in Restaurants findet fast ungeteilte Zustimmung: In allen Altersgruppen befürworten mehr als drei Viertel der Befragten das Rauchverbot (78 Prozent). Selbst jeder zweite Raucher (48 Prozent) bevorzugt rauchfreie Restaurants.

Dennoch haben Restaurants keinen Vorteil davon: Nur bei den 30-40-jährigen gibt knapp jeder Vierte (23 Prozent) an, seit dem Rauchverbot häufiger ins Restaurant zu gehen.

Rauchverbot in Kneipen: Jung und Alt geteilter Meinung

In Kneipen, Bars und Diskotheken, in denen nur getrunken wird, zeigt sich ein anderes Bild. 86 Prozent der Raucher lehnen das Rauchverbot in Kneipen ab. Auch bei den Nichtrauchern bevorzugt nur jeder Dritte (38 Prozent) rauchfreie Kneipen und Bars. Am deutlichsten ist die Ablehnung bei Rauchern über 50 Jahren (92 Prozent), jüngere Raucher unter 30 sind rücksichtsvoller (63 Prozent).

Je nach Altersgruppe können Kneipen also vom Rauchverbot profitieren oder Umsatzeinbußen erleiden. Bei den 50-65-Jährigen reduzieren fast zwei Drittel (65 Prozent) die Anzahl der Kneipenbesuche, bei den Rauchern sogar mehr als drei Viertel der Befragten (81 Prozent).

Überraschend die Reaktion der Jüngeren: fast die Hälfte (42 Prozent) der 18-30-Jährigen wechselt an einem Abend häufiger die Bar als vor der Einführung des Rauchverbots, und fast jeder Dritte (30 Prozent) gibt an, dabei insgesamt mehr Alkohol zu trinken.

Über die Studie

Der bundesweite Veranstaltungskalender venyoo.de befragte im März 2008 1138 Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Die Umfrage ist repräsentativ in Alter, regionaler Herkunft und Nichtraucheranteil der Befragten.

Download der Ergebnisse der Studie als PDF-Datei.

(Quelle: Pressemitteilung von venyoo.de).

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Mensaverein Else in Wuppertal.

Auf ihrer Website www.aid-macht-schule.de informiert der aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V. über Schulverpflegung.

Im jüngsten Beitrag der Rubrik "Schulverpflegung in der Praxis" verrät der Küchenchef des Wuppertales Mensavereins, gegründet 1990 von Eltern an der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule in Wuppertal, sein Erfolgsrezept: "Das Erfolgsrezept von 'Else'".

Informationen zum Thema Schulverpflegung bietet auch die Website Schulplusessen.de des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz sowie viele früheren Beiträge von Abseits.de zum Thema "Schul-Catering".

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CommunityCamp in Berlin?

Das Forschungsprojekt "Commercial Communities", angesiedelt am Institut für Soziologie der TU Berlin, veranstaltet im Herbst 2008 in Berlin eine wissenschaftliche Tagung "Commercial Communities", die "sich einerseits um eine systematische Analyse dieses Trends bemühen, andererseits eine Einordnung in bisherige Gemeinschaftskonzepte versuchen wird". Siehe dazu das Blog zum Forschungsprojekt von Dr. Kai-Uwe Hellmann vom Institut für Konsum- und Markenforschung.

Angedacht ist auch ein CommunityCamp zum Thema.

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Rauchverbot: Rueckgang der Spielertraege bayerischer Spielbanken.

Erwin Horak, Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung, führt den Rückgang der Spielerträge der bayerischen Spielbanken um über 26 Prozent in den ersten beiden Monaten 2008 auf das neue Nichtraucher-Schutzgesetz zurück: "Spielbank leidet unter Rauchverbot", in: Mainpost vom 25. März 2008.

Mit "Nichrraucher-Schutzgesetz" ist wohl das bayerische Gesundheitsschutzgesetz genannt.

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Dienstag, März 25, 2008

Hinterschinken, Vorderschinken und Schinken-Ersatz-Produkte.

In der Gastronomie werden bei vielen Gerichten Hinterschinken, Vorderschinken oder Schinken-Ersatz-Produkte verwendet. Eine korrekte Angabe auf der Speisekarte ist Pflicht.

Manche Schinken-Ersatz-Produkte werden auf der Originalpackung nicht korrekt bezeichnet. Auch auf Speisekarten werden die Schinken-Ersatzprodukte nicht selten ebenso unzutreffend als Formfleisch(vorder)schinken oder sogar als Schinken bzw. Vorderschinken bezeichnet, obwohl in den meisten Fällen erkennbar ist, dass es sich nicht um diese Erzeugnisse handelt.

Mehr darüber: "'Schinken' in der Gastronomie" vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (via "Der Schinkenschwindel: In Restaurants ist nicht immer Schinken drin, wo Schinken draufsteht", in: Restaurant-Kritik Blog).

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Rauchverbot in der Gastronomie: Zahlen luegen nicht - Umsaetze sind erheblich eingebrochen.

Hamburg, 25. März 2007. Die Umsätze in der Gastronomie sind infolge des Rauchverbotes weiter eingebrochen. Dies geht aus den Veröffentlichungen der Landesstatistikämter und des Statistischen Bundesamtes hervor. Die offiziellen Statistiken stehen im Gegensatz zu den aktuellen Behauptungen von Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Die Krebsforscherin hatte gegenüber dem "Spiegel" (Ausgabe 12/2008 vom 17. März) behauptet, je länger das Gastro-Rauchverbot gelte, "umso positiver entwickeln sich die Umsätze". In Niedersachsen und Baden-Württemberg - hier gilt das Gastro-Rauchverbot (seit August 2007) am längsten - erlitten 58 Prozent der Gastronomen zum Teil erhebliche Umsatzrückgänge. Nach einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert Deutschland, Scheeßel bei Hamburg, vermeldeten sogar über 40 Prozent der Restaurant- und Kneipenbetreiber einen Gästerückgang von über zehn Prozent.

Die jüngsten Veröffentlichungen des Landesstatistikamtes in Baden-Württemberg untermauern dies: Im letzten Quartal 2007 musste die speisegeprägte Gastronomie einen Umsatzverlust von -5,6 Prozent (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) hinnehmen. In der getränkeorientierten Gastronomie betrug das Umsatzminus sogar -6,7 Prozent.

In Niedersachsen ergibt sich ein ähnliches düsteres Bild: Die Jahresumsätze der getränkegeprägten Gastronomie fielen um über 13 Prozent (im Vergleich zu 2006). Den Zahlen des Landesstatistikamtes zufolge sank 2007 der Umsatz von Schankwirtschaften um rund zwölf Prozent, der von Restaurants noch um -2,5 Prozent.

Auch aus der bundesweiten Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) geht der allgemeine Umsatzrückgang hervor: Im vergangenen Jahr musste das Gaststättengewerbe in Deutschland ein Minus von -4,9 Prozent verzeichnen. Allein im Dezember betrug der Umsatzverlust -8,1 Prozent.
"Die offiziellen Statistiken ergeben ein eindeutiges Bild"
konstatiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland.
"Die Umsätze in der Gastronomie sind gegen Ende des vergangenes Jahres zum Teil erheblich eingebrochen, hauptsächlich infolge des Rauchverbotes."
Die Nichtraucherschutzgesetze sind nicht der alleinige Grund für das teilweise existenzbedrohende Umsatzminus (vor allem in der Einraum-Gastronomie), wohl aber der Auslöser.
"Der Nichtraucherschutz ist ein wichtiges Ziel"
so Lambracht,
"jedoch die aktuellen Zahlen als positives Ergebnis umzudeuten, ist unangebracht."
CHD Expert untersucht regelmäßig die Umsatzentwicklung im deutschen Gastgewerbe. Die Zahlen werden regelmäßig in der Fachzeitung "Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung" veröffentlicht. Die aktuelle Studie "Die Folgen des Rauchverbots - Sechs Monate Erfahrungen mit dem Nichtraucherschutz in der Gastronomie in Baden-Württemberg und Niedersachsen" (113 Seiten, erschienen Ende Februar 2008, EUR3.050 zzgl. MwSt.) ist zu bestellen per Telefon (04263/301300) oder eMail (info@chd-expert.de).

Über CHD Expert Deutschland: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift "Wissen und machen!". Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert Deutschland gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

(Quelle: Pressemitteilung von CHD Expert Deutschland | Marktplatz Hotel GmbH).

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Zweite Auflage der Schneider & Brooklyner Hopfen-Weisse.

München/New York, 25.03.2008: Die Schneider & Brooklyner Hopfen-Weisse geht in die zweite Runde. Das transatlantische Brauprojekt von Schneider Weisse-Braumeister Hans-Peter Drexler und Garrett Oliver, Braumeister der Brooklyn Brewery in New York, löste bei Bierkennern eine Begeisterungswelle aus. Um die große Nachfrage bedienen zu können, ging die Neukreation noch einmal in Produktion.
"Das große Interesse an der Schneider & Brooklyner Hopfen-Weisse hat uns ehrlich gestanden selbst überrascht: Die hohe Reputation der beiden Braumeister führte dazu, dass der gesamte Sud in den USA schon komplett vorverkauft war, noch bevor irgendjemand das Ergebnis verkostet hatte"
erklärt Georg Schneider, geschäftsführender Gesellschafter der Privaten Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH. Um die Kundenwünsche erfüllen zu können, ist die Entscheidung für den Zusatz-Sud gefallen.

Der größte Teil des Sudes befindet sich bereits auf dem Weg in die USA. Dem deutschen Markt verbleiben 400 Kisten. Ab 1. April 2008 kommt die Schneider & Brooklyner Hopfen-Weisse in den Weissen Brauhäusern in München im Tal und in Kelheim zum Ausschank. Interessierte können das Crossover-Weissbier auch über den Internetshop unter www.schneiders-kaufladen.de beziehen.

(Quelle: Pressemitteilund der Privaten Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH).

Siehe dazu auch unseren früheren Beitrag "Keine Angst vor Fernsehbieren" und die dort angegebenen Links.

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Finanzinvestments an Kaffeeboersen treiben Preise.

Kaffee ist für viele ein genussvolles Getränk und hat sich in den letzten Jahren zum Lifestyle-Lebensmittel entwickelt. Zunehmend wird Kaffee auch als finanzielles Investment verwendet. Der Einbruch an den Aktienmärkten sowie die Immobilienkrise in den USA haben die ohnehin bereits große globale Nachfrage nach Rohstoffen weiter deutlich verstärkt. Neben Erdöl und Gold hat die Investitionsnachfrage auch Kaffee, Lebensmittel und Biokraftstoffe erfasst.

Kaffee ist das weltweit zweitwichtigste Handelsgut nach Rohöl in Handelswert gemessen.
"Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage von Investoren und Fonds klettern die Kurse für Rohkaffee seit Monaten an den Börsen in New York und London"
erklärt Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes in Hamburg. Selbst der deutlich schwächere Dollarkurs kann den Anstieg des Rohkaffeepreises nicht kompensieren. Der Preis für Rohkaffee kletterte, gemessen nach dem Internationalen Preisindex, innerhalb eines Jahres um 33 Prozent (ICO Indicator Price: Monatsdurchschnitt Februar 2007: 104,18 US-Cents; Monatsdurchschnitt Februar 2008: 138,82 US-Cents).

In den letzten sechs Jahren hat sich der Preis für Robusta-Bohnen sogar versechsfacht: Während im Januar 2002 ein Pfund Robusta an der Börse noch mit 17,6 US-Cents notiert war, stieg der Preis im Februar dieses Jahres auf rund 110 US-Cents. Seit Jahren steigt die weltweite Nachfrage, während die ICO (International Coffee Organisation) im laufenden Erntejahr mit einem Ernterückgang von gut sieben Prozent rechnet.

Für die Lebensmittelwirtschaft, die sich an den Börsenkursen orientiert, sind die zunehmenden Finanzinvestments an den Rohstoffbörsen belastend: Der Lebensmittelunternehmer büßt aufgrund vermehrter Finanzinvestments an der Börse Planungssicherheit ein und muss mit steigenden Kosten im Einkauf rechnen.

Den vermehrten Einstieg von Investoren in Kaffee an der Börse bekommt auch der Verbraucher zu spüren:
"Letztlich gehen die Finanzinvestments in Lebensmittelrohstoffe immer zu Lasten des Konsumenten, denn dieser muss im Supermarkt für die Lebensmittel dann mehr bezahlen"
so Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer vom Deutschen Kaffeeverband.

(Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kaffeeverbandes e.V.)

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Beer Madness.

Der Bierwettbewerb von "Sunday Source", der Sonntagsbeilage der Washington Post, bei dem 32 der besten amerikanischen Biere paarweise gegeneinander antreten, ist ins Semifinale gekommen: "Beer Madness".

Die teilnehmenden 32 Biere stammen aus 16 Bundesstaaten. Vertreten sind die verschiedensten Biersorten bis hin zu einem Erdbeerweizen. Ein Video von der Verkostung. Das Finale findet am 6. April 2008 statt.

Bier-Fachjournalist der Washington Post ist Greg Kitsock, der auch in den Fachzeitschriften Mid-Atlantic Brewing News und American Brewer magazine veröffentlicht.

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Trendlebensmittel.

Robert Lücke hat sich zu einigen Anmerkungen über trendige Lebensmittel hinreißen lassen: "Das ist neu - doch wie schmeckt es?", in: "Welt am Sonntag" vom 23. März 2008. Siehe dazu auch den Einwand von "Goji, Joselito und Cubeben - die Welt über neue Foodtrends", in: Molekularküche vom 24. März 2008.

Ein weiterer Artikel von Robert Lücke wider Köche, die glauben, mit modischen Zutaten zu punkten: "Modisch kochen Verstümmelte Meisterwerke", in: "Süddeutsche Zeitung" vom 2. Mai 2007.

In seinem Artikel "Die Chorizo", in: "Die Zeit" vom 15. Dezember 2005, läßt sich Robert Lücke über die spanische Hartwurst aus.

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Montag, März 24, 2008

Kooperatives Sponsoring per Umsatzbeteiligung.

In meinem Beitrag "Der beste Weg mit Spendenwuenschen umzugehen" habe ich beschrieben, wie eine einzelne Gaststätte in Absprache mit einem (gemeinnützigen) Verein, ihren Umsatz steigern und einen Teil davon spenden kann.

In ihrem Artikel "The Welcome Table", in: Going Out Gurus, einem Blog der Tageszeitung "The Washington Post", beschreibt Anne Kenderdine eine Gemeinchaftsinitiative von etwa 70 Restaurants in Montgomery County mit dem Namen "Thanksgiving in February". Sie haben 20% ihres Umsatzes am 26. Februar 2008 lokalen Vereinen gespendet, die einkommensschwachen Bürgern etwas zu essen geben. Beteiligt haben sich die verschiedensten Betriebe von einem Eissalon über ein Thai-Restaurant bis hin zu einem Fischrestaurant.

Eine ähnliche Aktion mit 150 teilnehmenden Restaurants, die jeweils zwischen 25 un 100 Prozent ihres Tagesumsatzes zugunsten Kranker (AIDS, Krebs u.a.) gespendet haben, fand am 4. Februar 2008 statt: "Dining Out for Life".

Das Rauchverbot als Klassenkampf.

"'Die Schickeria macht, was sie will'" von Tobias Lill, in: Spiegel vom 24. März 2008.

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Tipps fuer das Garnieren und Anrichten von Speisen.

Am Beispiel eines einfachen Gerichts (Hähnchenbrust mit Couscous und grünen Bohnen) zeigt David Hagedorn, wie man Speisen besser anrichten und optisch ansprechend garnieren kann: "Set up to the plate" von David Hagedorn, in: "The Washington Post".

Siehe dazu auch das Video "Creating a Dinner Palette", in dem Food-Editor Joe Yonan im Einzelnen zeigt, wie es geht.

Sonntag, März 23, 2008

Der beste Weg mit Spendenwuenschen umzugehen.

Wir Gastronomen werden von einer nicht endenden Schlange von Vertretern von Vereinen, Schulen und anderen Non-Profit-Organisationen heimgesucht, wir möchten
  • Inserate in Vereins-, Schul- oder Abiturzeitungen schalten,
  • Sachen und Geld für Tombolas spenden und vieles mehr.
Wie geht man mit solchen Spendensammlern am besten um?

Bob Batley, Inhaber des Grillrestaurants "Stadium Grille" in West Chester und Chester Springs, PA., hat dafür ein Regelwerk entwickelt, auf welches er Spendensammler verweist. Er schlägt darin den Vereinen vor, sie sollen einen Tag vereinbaren, für den sie möglichst viele Mitglieder und Freunde einladen, bei ihm essen zu kommen. Von den Umsatzerlösen spendet er 15 Prozent. Seit 1990 hat er auf diese Weise mehr als 175.000 US-Dollar lokalen, gemeinnützigen Organisationen gespendet. Man kann auch sagen weit über eine Million Dollar Umsatz erzielt. Die Détails:
  • Als Vereinstage kommen nur die ansonsten umsatzschwachen Wochentage in Frage. Bei ihm sind das Montag, Dienstag oder Mittwoch.
  • Den Vereinsmitgliedern soll seitens des Vereins empfohlen werden, jedermann (Familie, Freunden, Nachbarn, Kollegen und Geschäftsfreunde) einzuladen und davon zu erzählen.
  • Das Restaurant wird an diesem Tag nicht exklusiv für den Verein freigehalten, auch andere Gäste können das Restaurant besuchen. Um die spendenfähigen Umsätze zu ermitteln, müssen die Vereinsgäste der Bedienung Bescheid geben, daß sie zugunsten des Vereins essen.
  • Die Spende an den Verein geht ihm innerhalb zehn Tagen nach dem Vereinstag zu.
(via "The Absolute Best Way To Deal With Donation Requests", in: Restaurant Coaching Solutions).

Wenn Sie dieses Konzept umsetzen wollen, sollten Sie sich vorab überlegen:
  • Welches sind Ihre umsatzschwachen Tage? Eventuell kann man sich auch Tageszeiten herauspicken, z.B. nur den Abend, ohne das Mittagsgeschäft mit Spenden zu belasten.
  • Man kann den spendenfähigen Umsatz auf bestimmte Produktgruppen begrenzen, etwa ohne Getränke mit einzubeziehen. Handelswaren wie Zigaretten müssen ohnehin draußen blieben, weil die Handelsspanne zu gering ist.
  • Wieviel Prozent vom Umsatz man spendet, hängt auch von der betrieblichen Kostenstruktur ab. Der verbleibende Umsatz sollte zumindest alle variablen Kosten decken, also nicht nur den Wareneinsatz, sondern auch die Energiekosten und die variablen Personalkosten.
  • Sie sollten berücksichtigen, daß der gesamte Umsatz mehrwertsteuerpflichtig ist und nicht nur die Nettoeinnahmen nach Abzug der Spende. Sie müssen Ihre Spende also aus den Nettoeinnahmen entrichten. Eventuell aber können Sie Ihre Spende an gemeinnützige Vereine steuerlich geltend machen (fragen Sie dazu Ihren Steuerberater).

Die besten englischsprachigen Blogs fuer Existenzgruender.

Die fünfzig besten englischsprachigen Blogs für Existenzgründer, die man sich 2008 anschauen sollte, meint Evan Carmichael.

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Samstag, März 22, 2008

Netzwerk fuer die Leser von Abseits.de.

Testweise habe ich einmal mit Hilfe des Baukastens für soziale Anwendungen Ning ein Netzwerk für die Leser von Abseits.de eingerichtet.

Sie können dort in einem Forum miteinander sprechen und sich in Gruppen organisieren. Diskussions- und Gruppenthemen habe ich nicht vorgegeben. Schauen wir einmal, was daraus wird.

Siehe dazu auch einen früheren Bericht über "Ning" vom 6. Februar 2006.

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Flensburger Wirtin, die sich beharrlich weigert, ihren Gaesten das Rauchen zu verbieten, bekommt vor Gericht Recht.

Nach dem Verfassungsgerichtshof in Koblenz (siehe dazu unseren früheren Beitrag "Rauchverbot in Einraumgaststaetten in Rheinland-Pfalz vorlaeufig aufgehoben") hat nun auch das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht in Schleswig mit Beschluß vom 19. März 2008 (Az. 3 B 34/08) den vermaledeiten Raucherdrangsalierungsgesetzen der Bundesländer einen Stolperstein in den Weg gelegt. Dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Wortlaut einer Presseinformation des Gerichts vom 20. März 2008:
"Das hat das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht gestern in einem Eilverfahren entschieden.

Die Wirtin zweier Eck-Kneipen in Flensburg hatte sich gegen ein Zwangsgeld zur Wehr gesetzt, mit dem die Stadt Flensburg durchsetzen wollte, dass die Wirtin in ihren Gastwirtschaften ein 'Rauchen verboten'-Schild anbringt.

Hintergrund war die beharrliche Weigerung der Wirtin, ihren Gästen das Rauchen zu verbieten.

Das Gericht sah zum einen die behördliche Anordnung, ein Schild aufzuhängen, nicht als geeignet an, um den Nichtraucherschutz durchzusetzen. Zum anderen äußerte die Kammer auch Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des § 2 Abs. 1 Nr. 7 des Gesetzes zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens. Danach ist das Rauchen in Gebäuden und sonstigen vollständig geschlossenen Räumen von Gaststätten verboten. Ausnahmen gelten für abgeschlossene Nebenräume in Gaststätten. Das Gericht deutete an, dass hierin eine ungerechtfertigte Schlechterstellung von sog. Ein-Raum-Kneipen liegen könnte.

Gegen den Beschluss vom 18. März 2008 (Az. 3 B 34/08) ist die Beschwerde zum Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgericht möglich."
Das Gericht hat richtig entschieden. Wenn die Bundesländer es den Kommunen aufhalst, das Rauchverbot durchzusetzen, sollen die kommunalen Sesselfurzer selbst ihren Arsch bewegen und nicht uns Gastronomen damit belästigen, Raucherpolizei zu spielen.

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Leichte Molekularkueche.

Für die Fernsendung "Alles Wissen" des Hessischen Rundfunks hat Thomas Vilgis ein "Alles Wissen Frühlingsmenü" mit Rezepten der "leichten Molekularküche" zusammengestellt: "Molekulare Frühlingsküche: Effektvoll kochen!" vom 19. März 2008.

Mehr über Thomas Vilgis in unserem früheren Beitrag "Vortrag über Molekulare Küche".

Landgasthaeuser in Hessen.

Am Sonntag, 23. März 2008, stellt der Fernsehsender Hessische Rundfunk in der Zeit von 18.45 bis 19.30 Uhr in seiner Sendung "Landgasthäuser in Hessen" mehrere hessische Landgasthäuser vor. Der Sender schreibt dazu:
"Speisekarten sind die kulinarischen Schatzkarten einer Region. Hier lassen sich Entdeckungen machen, die von ihrer Geschichte erzählen und von den Menschen, die dort leben. Die ganze Vielfalt eines Landes offenbart sich in seiner Küche und seiner Gastronomie.

Viel Ursprüngliches hat sich im hessischen Hinterland gehalten, abseits der historischen Heeresstraßen, viel Neues floss durch die weltoffene Messe-Metropole Frankfurt in Hessens Küchen ein - und das bis zum heutigen Tag.

Wer Hessen kennen lernen will, der tut das am besten auf dem Lande. Die Vielzahl unterschiedlicher Landgasthäuser zeichnet ein Bild Hessens, in dem Landschaft und Gastronomie harmonisch zusammen wirken. Hier wird Geschichte kulinarisch spürbar, und Gerichte erzählen Geschichten.

Da zeugt deftig derbe Kost von den ehemals harten Lebensbedingungen der Landbevölkerung, da kitzelt moderne karibisch-hessische Küche den Gaumen des Gastes und zeigt die Weitgereistheit so manchen Küchenchefs."

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Freitag, März 21, 2008

Thueringens Jugendherbergen profitieren jetzt auch von der Mitgliedschaft im DEHOGA Thueringen e.V.

Erfurt. Der DJH-Landesverband Thüringen e.V. ist mit seinen 26 angeschlossenen Jugendherbergen im Freistaat Thüringen als Mitglied dem DEHOGA Thüringen e.V. beigetreten. Dies ist einmalig in Deutschland das ein DJH Landesverband einem DEHOGA Landesverband beitritt.

Besiegelt wurde die zukünftige intensive Zusammenarbeit zwischen den Verbänden durch den Vorsitzenden des DJH-Landesverband Thüringen e.V. Siegfried Wetzel und der Präsidentin des DEHOGA Thüringen e.V. Gudrun Münnich auf der heutigen Präsidiumssitzung des DEHOGA Thüringen e.V. im Best Western Hotel in Erfurt.
"Wir sind sehr froh diesen gemeinsamen Weg jetzt einzuschlagen. Die Betreiber der Jugendherbergen sind genau wie die Gastronomen und Hoteliers Gastgeber und Dienstleister für unsere Gäste in Thüringen, insofern können viele gemeinsame Synergien genutzt werden"
so Münnich.
"Der DEHOGA Thüringen ist mit mehr als 1.450 Gastronomen und Hoteliers in Thüringen der größte Arbeitgeberverband im Freistaat. Diese starke Unternehmergemeinschaft gibt uns gemeinsam die Chance viel für die gesamte Branche zu tun. Unsere Mitgliedschaft ist deshalb auch für die politische Schlagkraft des Gastgewerbes von großer Bedeutung,"
ist Wetzel überzeugt.
"Darüber hinaus können unsere Mitglieder nun auch aus den zahlreichen Angeboten und Rahmenverträgen des DEHOGA Thüringen wählen und so für ihr Unternehmen profitieren."
(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Thüringen).

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Trinkgeld-Verteilung.

Ein nicht rechtskräftiges, erstinstanzliches Urteil hat Starbucks in den USA verpflichtet, die bisherige Regelung, Vorgesetzte an den Trinkgeldern zu beteiligen, abzuschaffen: " Starbucks-Chefs sollen kein Trinkgeld bekommen", in: Die Welt vom 21. März 2008 (der von der "Welt" gewählte Titel gibt den Inhalt des Urteils nicht richtig wieder. Es geht nicht um eine Trinkgeldbeteiligung des Starbucks-Managements, sondern der Schichtleiter und Filialleiter, also des niederen Managements, die zumindest temporär auch in die Arbeit "an der Front" eingebunden sind.

In den USA sind Trinkgelder im Gastgewerbe ohnehin ein viel hitzigerer Streitpunkt, weil die Arbeitnehmer im Gastgewerbe in weit höherem Maße von Trinkgeldern abhängig sind als etwa in Deutschland. Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Trinkgeld - freiwillig oder nicht.".

In Deutschland ist die Verteilung von Trinkgeldern nicht gesetzlich geregelt. Verbleibt das Trinkgeld nicht einfach bei dem, der es individuell erhält, wäre es denkbar, die Verteilung arbeitsvertraglich analog in der Weise zu regeln, wie etwa im bayerischen Manteltarifvertrag für das Gastgewerbe die Verteilung von Umsatzbeteiligungen in Betrieben geregelt ist, die das sogenannte "Tronc-System" anwenden. Dabei fließt die im jeweiligen Service-Bereich (z. B. Restaurant, Beherbergung usw.) anfallende Umsatzbeteiligung in den diesem Bereich entsprechenden Tronc.

Die Verteilung des Tronc darf nach diesem Tarifvertrag nur im Verhältnis zum tariflichen Garantielohn erfolgen, soweit nicht zwischen Arbeitgeber und Betriebsvertretung im Einzelfall schriftlich eine andere Regelung getroffen wird. Arbeitnehmer mit lediglich platzanweisender oder geschäftsführender Tätigkeit dürfen nicht aus dem Tronc entlohnt werden.

Der Betriebsrat oder eine von den Tronc-Beteiligten gewählte Kommission ist demnach berechtigt, die Umsatzbeteiligung und ihre Verteilung durch monatliche Einsichtnahme zu überprüfen; insoweit sind die Bestimmungen des § 87 BetrVG zu beachten.

In der Praxis deutscher Betriebe gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Regelungen. Einen kleinen, nicht repräsentativen Eindruck vermittelt eine Diskussion im Forum von Hotelfach.de.

Werden Trinkgelder nicht individuell behalten, sondern verteilt, muß man sich bei der Gestaltung eines Verteilsystems überlegen:
  • Welche Trinkgelder fließen in den Tronc? Auch die aus Ausser-Haus-Geschäften, Lieferdiensten, Catering, Events?
  • Welche Arbeiten, welche Arbeitnehmer werden beteiligt? Nur Service-Mitarbeiter oder auch die Küche? Problematisch: Reinigungskräfte, leitende Mitarbeiter, Praktikanten, Auszubildende.
  • In welchem Zeitrahmen werden Trinkgelder verteilt: Monatlich, wöchentlich, täglich, je Schicht?
  • Was ist der Beteiligungsfaktor? Die Anzahl der geleisteten Stunden oder die Lohnsumme?
  • Wer verteilt? Wer kontrolliert?
  • Wer entscheidet über die Einführung einer Regelung und Änderungen?
Die gewählte Lösung hat auch Auswirkungen auf die Zusammenarbeit im Team und auf die Einstellungskriterien. Siehe dazu meine früheren Beiträge "Teams zusammenstellen, führen und motivieren" und "Personalauswahl in der Gastronomie".

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Donnerstag, März 20, 2008

Reintegrationsprojekt: Restaurant Freud, Amsterdam.

Seitdem ich mich mit dem Thema Behinderte in der Gastronomie beschäftigt habe, bin ich dankbar, wenn ich auf weitere Projekte und Betriebe, die der Reintegration dienen, hingewiesen werde. Das Restaurant Freud in Amsterdam wurde gegründet als Reintgrationsprojekt für Patienten mit einem psychiatrischen Hintergrund. Guido J. van den Elshout schreibt darüber:
"I have never seen waiters, waitresses, cooks and barman with more love and care for their work than here."
Mehr über dieses Restaurant: "Amsterdam - Restaurant Freud: a Must Visit", in: Happy Hotelier vom 17. März 2008.

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Mittwoch, März 19, 2008

NRW-Gastgewerbe im Januar mit nominalen Umsatzplus.

Düsseldorf (LDS NRW). Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im Januar 2008 nominal 1,4 Prozent mehr um als im Januar 2007. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 1,2 Prozent.

Die Beschäftigtenzahl im NRW-Gastgewerbe war im Januar 2008 um 0,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

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Bier aus dem Norden: Brauereipraesentation im Freilichtmuseum am Kiekeberg.

Am 27. April 2008 findet die 4. Präsentation norddeutscher Klein- und Gasthausbrauereien als erstmals eigenständige Veranstaltung im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt.

Nach dem großen Erfolg der vorherigen Brauereipräsentationen im Rahmen des "Genussmarkts am Kiekeberg - Der Norden tischt auf" in Kooperation mit Slowfood Hamburg präsentieren sich viele der über 60 Klein- und Gasthausbrauereien Norddeutschlands erstmalig mit einer eigenen Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet anlässlich des "Tags des deutschen Bieres" (23. April), der auf die Einführung des Reinheitsgebots 1516 hinweist, statt.

Die Veranstaltung ist als Messe für Klein- und Gasthausbrauereien aus Norddeutschland konzipiert. Die Veranstaltung dient vornehmlich der Verbraucherinformation.

Das Museum wird ein interessantes und familiengerechtes Rahmenprogramm organisieren.

Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten-Ehestorf
Tel.: (0 40) 79 01 76-0
Fax: +49 40 7 92 64 64
E-Mail: info@kiekeberg-museum.de

(Quelle: Pressemitteilung der Kampagne für Gutes Bier e.V.).

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Online-Reisefuehrer Hunsrueck, Nahe, Mosel, Eifel, Rhein.

a hrDer Rhein-Mosel-Verlag hat einen Online-Reiseführer Hunsrück-Nahereise sowie Online-Reiseführer über die Mosel, die Eifel und den Rhein.

Der Rhein-Mosel-Verlag hat sich seit 1991 zu einem der aktivsten Literatur- und Sachbuch-Verlage in Rheinland-Pfalz entwickelt. Der Schwerpunkt des zur Zeit ca. 80 lieferbare Titel umfassenden Verlagsprogramms (Sachbuch und Belletristik) liegt in der Region um Rhein und Mosel.

Der Verlag nutzt dabei seinen umfangreichen Content, vernachlässigt aber die Interaktivität, den Nutzern zu erlauben, Inhalte beizusteuern, also das, was man neuerdings als soziales Internet, als Web 2.0 bezeichnet. Eine Ausnahme ist die Bitte um Fehlerhinweise per E-Mail:
"Senden Sie uns Ihre Korrekturen und Ergänzungen, schicken Sie uns Berichte und Fotos von aktuellen Ereignissen oder historischem Geschehen, beschreiben Sie mit Ihren Worten die Schönheiten und Besonderheiten Ihres Heimatortes, seine geografische Situation, seine Geschichte. Interessant sind auch alle Arten von touristischen Tipps und Hinweisen zu Wanderungen, Radtouren oder Ausflügen zu lohnenden Zielen."
In Form von Kommentaren zu den Beiträgen und als Möglichkeit für die Nutzer, selbst Beiträge zu verfassen, würden sie häufiger eintrudeln.

Inhaltlich vorzüglich ist z.B.In einem Veranstaltungskalender können Veranstaltungen von den Veranstaltern selbst eingetragen werden. Sie werden redaktionell kontrolliert.

Das Geschäftsmodell dieser Website leuchtet mir nicht so recht ein:
  • Ein Verlag sollte vor allem davon profitieren, seine Medien zu verkaufen, sei es durch einen integrierten eigenen Online-Shop oder als Affiliate etwa von Amazon, um sich nicht mit der Administration eines eigenen Shops und der Logistik zu belasten.
  • Die Einblendung von Google-Anzeigen ist für transaktionsorientierte Websites kontroproduktiv, zumindest wenn die Beteiligung am Anzeigenerlös, die Google gewährt, geringer ist als der Erwartungswert des eigenen Transaktionserlöses.
  • Auf Anzeigen von Anbietern touristischer Dienstleistungen zu hoffen, erinnert eher an einen Mann, der in der Wüste einen Limonadenstand aufmacht und darauf spekuliert, ab und zu käme jemand vorbei, der halb verdurstet jeden Preis zahlt.
Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Blogs als Marketinginstrument fuer Destinationen".

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>Alles fuer den Gast - AllMountain 2008< in Salzburg: Wellness-Schwerpunkt: "Der Himmel auf Erden".

SALZBURG (10. März 2008). - Vom 30. März bis 2. April 2008 startet im Messezentrum Salzburg die nächste Ausgabe der >Alles für den Gast - AllMountain<.
"Im Frühjahr 2007 erfolgte der viel versprechende Start des neuen Konzepts der Fachmesse und dieses wird jetzt nach und nach in Richtung interregionale Fachmesse für Gastgeber im alpinen Raum weitergeführt"
erklärt Direktor Johann Jungreithmair, CEO des Veranstalters Reed Exhibitions Messe Salzburg.

Die >Alles für den Gast – AllMountain< wendet sich verstärkt an die Gastgeber der Alpen- und Seenregionen. Die Fachmesse entwickelt sich mehr zur Order-, Kompetenz- und Kommunikationsplattform für a lpine Tourismus- sowie Wellness-Anbieter. Und diese haben heuer wieder länger Gelegenheit für den Messebesuch:
"Auf vielfachen Wunsch der Aussteller wie Fachbesucher dauert die >Alles für den Gast – AllMountain< jetzt wieder vier Tage"
berichtet Gernot Blaikner, themenverantwortlicher Leiter Geschäftsbereich Messen bei Reed Exhibitions. Insgesamt werden in diesen Tagen im Messezentrum Salzburg rund 500 Aussteller, inklusive der Fachmessen >L-TEC< sowie >VinAustria<, aus dem In- und Ausland erwartet.

Wellness / Beauty / Spa – "Der Himmel auf Erden"

Dem aktuellen Thema Wellness ist bei dieser Frühjahrsausgabe ein Schwerpunkt gewidmet. In der Halle 10 realisiert der bekannte Salzburger Architekt Fritz Hauswirth den "Himmel auf Erden": Hoteliers können sich hier über die neuesten Wohlfühltrends aus Österreich informieren.
"Berge, Wälder, Wiesen, Seen ... Österreich, so wie es ist, hat uns den Anreiz gegeben, eine neue Philosophie im Well-being-Bereich zu kreieren"
erklärt dazu Arch. Fritz Hauswirth, der sich selbst "allseits bekannter Rufer in der Wüste", nennt.

Zudem stellt er seine Neuheit "WaLuLiSo" vor: dieses Projekt schafft ein neuartiges Reich der Sinne, in dem das Zusammenspiel der vier Hauptelemente des Lebens – Wasser, Luft, Licht, Sonne – erlebbar wird. Als "kleine, detailgetreu nachgebildete Natur" bringt WaLuLiSo all die wohltuenden Komponenten der Natur dem Menschen nahe. Dabei steht WA für Wasser, der Stoff, mit dem alles beginnt – es beruhigt, belebt und heilt. LU meint die Luft, sie streichelt, wärmt, kühlt und schenkt uns Düfte und Gerüche. LI steht für das Licht, das unseren Geist erhellt und wohltuend wirkt. Schlussendlich wird alles durch die Sonne (SO) ergänzt, ihre Kraft wärmt und macht die Sinne weit auf.
"Im Einklang mit der Natur sein, heißt im Paradies sein"
beschreibt der Architekt sein neues Konzept für Wellnessbereiche. Rund um das WaLuLiSo-Forum finden interessante und provokante Diskussionen sowie Vorträge zum Thema statt; zudem präsentieren sich namhafte Firmen aus diesem Bereich.

Schwerpunkt Europameisterschaft

Neben diesem Schwerpunkt wird die Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2008™ ebenso auf der Fachmesse präsent sein.
"Mit Streetsoccer und Beratungszonen werden sich hier die Hoteliers und Gastronomen auf diese Großveranstaltung in Österreich sowie der Schweiz einstimmen und dazu informieren können"
erklärt Messeleiterin Andrea Zöchling.

Salzburger- und Bayerntag

Weiters sind am Montag, den 31. März, Salzburgs Gastronomen eingeladen, bei der >Alles für den Gast – AllMountain< selbst Gast zu sein. In der Halle 1 erwartet die Fachbesucher aus Salzburgs Gastronomie-Betrieben bis 12.00 Uhr ein Vormittagssnack. Dieser Tag wird in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Salzburg, Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, organisiert.

Am Tag darauf, Dienstag, den 1. April ist "Bayerntag". Hier bekommen alle Fachbesucher aus Bayern bis 12.00 Uhr im Restaurant in der Halle 14 eine typisch bayrische Brotzeit mit Weißwurst und -bier. Im Anschluss daran lädt das Branchenmagazin "Gastronomie Report" Experten aus Bayern und Österreich zu einer spannenden Round-table-Diskussion zum Thema "Gastronomie quo vadis – wohin geht die Reise?".

"Restaurant der Zukunft"

Neu ist zudem die Trendausstellung am Messestand des "Gastronomie Report", die in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule (FH) Salzburg, Lehrgang Innovation und Management im Tourismus, umgesetzt wurde. Unter dem Titel "Restaurant der Zukunft" realisierten die Studierenden der FH rund zehn visionäre Modelle, wie das Restaurant der Zukunft aussehen könnte – zu sehen in der Halle 14, Stand 114.

Fix ist ebenfalls, dass während der >Alles für den Gast – AllMountain 2008< der Bundeslehrlingswettbewerbs der Köche, Kellner und HGA´s (Hotel- und Gastgewerbe-AssistentInnen) stattfinden wird. Zudem sorgen hochkarätige Vorträge zum Thema Kongresshotellerie in Kooperation mit D. O. C. Marketing für entsprechenden Zusatznutzen.

Hospitality und Infrastructure

Diesmal ist die Fachmesse in zwei Hauptthemenbereiche gegliedert: Hospitality sowie Infrastructure und Ausstattung. Ein Hauptbereich umfasst "activity" sowie Ausstattung für Innen und Außen; Firmen zeigen unter anderem Sport- und Spielplatzgeräte, ein Anziehungspunkt wird mit Sicherheit der anspruchsvolle Kletterparcours in der Halle 9. Zudem werden in Kooperation mit dem Allradtraining Centrum Wels (ALC) Quad-Vorführungen speziell für Gastwirte und Hoteliers durchgeführt – sie werden eingeladen, bei einem Gewinnspiel teilzunehmen und es winken zahlreiche Sachpreise.

Für den Innenbereich werden unter anderem Neuheiten für Großküchen- und Restaurantausstattung vorgestellt, für Wellness und Beauty werden Geräte und Anwendungsprodukte präsentiert. Die Trends bei Gartenmöbel, Ski- und Snowboard-Depots sowie Lösungen für Ver- und Entsorgung stehen für den Außenbereich im Mittelpunkt.

Unter dem Titel Hospitality zeigt eine Reihe von Ausstellern die Trends bei Hotel und Gastro wie beispielsweise Berufsbekleidung, Hoteltextilien, Betriebshygiene, Hotelorganisation und EDV sowie Kleingeräte für den täglichen Gebrauch. Weiters werden unter anderem Firmen des Getränkebereichs, für Nahrungs- und Genussmittel sowie Convenience-Produkte vertreten sein.

>VinAustria< und >L-TEC<

Ergänzt wird das Hospitality-Sortiment durch die zeitgleich stattfindende internationale Fachmesse für Wein und Edelbrände, die >VinAustria<: hier gibt es einen Überblick über vielfältige Weinangebote, zudem Gläser, Dekanter, Weinlagerungssysteme und Accessoires. Interessant ist hier sicherlich das "After-Work"-Ticket, mit dem ab 16.00 Uhr zum vergünstigten Tarif um € 5,- die >VinAustria< besucht werden kann. Zudem geht turnusgemäß die zweite Ausgabe der Fachmesse für Lebensmittel-Technik und -Produktion >L-TEC< über die Bühne.

Besucherpaket für einen angenehmen Aufenthalt

Für all jene, die nach dem Messebesuch nicht mehr am selben Tag nach Hause fahren oder noch Zeit in der Mozartstadt verbringen wollen, bietet sich das kostengünstige und umfangreiche Offert des Reed-Besucherservices an. Das Besucherpackage umfasst eine Übernachtung mit Frühstücksbuffet, eine Tageskarte, den Messekatalog sowie freie Garderobe - der Preis dafür ist je nach Hotelkategorie gestaffelt. Detaillierte Auskünfte gibt Frau Susanne Wiener, Tel. +43 (0)662 4477 222 oder bsc@reedexpo.at vom Reed-Besucherservice.

(Quelle: Pressemitteilung der Reed Exhibitions Messe Salzburg).

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Dienstag, März 18, 2008

So viel Frucht steckt in Fruchtsaft & Co.

Immer größer wird die Auswahl der Lebensmittel im Supermarkt. Ständig kommen neue, viel versprechende Produkte hinzu. Das betrifft auch die Getränke bzw. andere flüssige Produkte. Wer sich vor einem gut sortierten Getränkeregal bewegt, hat die Qual der Wahl. Entscheidungshilfen sind hier gefragt.

Auf dem Weg zu Fruchtsaft & Co. gibt der Gesetzgeber die Kennzeichnung vor. Er gibt klare Anweisungen, die den Verbraucher zu Fruchtsaft, Fruchtnektar oder Fruchtsaftgetränk führen. Fruchtsaft – immer hundertprozentig Hinter der Bezeichnung "Fruchtsaft" steckt per Definition der "Fruchtsaftverordnung" immer ein Fruchtgehalt von 100 Prozent - selbst wenn die 100 Prozent nicht ausdrücklich auf dem Etikett vermerkt sind.

Damit enthalten Orangen-, Apfel- oder Traubensaft ebenso wie Birnen- oder Ananassaft die hochwertigen Inhaltsstoffe der Früchte in flüssiger Form. Dem wird die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) dadurch gerecht, dass sie Fruchtsaft in ihren Empfehlungen nicht den Getränken, sondern den pflanzlichen Lebensmitteln zuordnet. So kann ein Glas Fruchtsaft am Tag eine Portion der im Rahmen der "5-am-Tag"-Kampagne empfohlenen 5Portionen Obst und Gemüse ersetzen. Fazit: Wo "Fruchtsaft" angegeben ist, sind 100 Prozent Frucht und viele wertvolle Nährstoffe enthalten.

Fruchtnektare – Abwechslung und Vielfalt

Grundsätzlich ließen sich alle Früchte zu 100prozentigem Saft verarbeiten - nur schmecken würden uns manche nicht. Um für Abwechslung zu sorgen und allen Vorlieben gerecht zu werden, finden sich säurereiche Sorten, wie Sauerkirschen oder schwarze Johannisbeeren, und besonders fruchtfleischhaltige, wie Bananen, als Fruchtnektar im Handel. Sie müssen je nach Sorte mindestens zwischen 25 und 50 Prozent Frucht enthalten. Diese Mindestwerte sind in der "Fruchtsaftverordnung" festgelegt. In der Praxis ist der Fruchtgehalt oft jedoch höher. Mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen leisten auch Fruchtnektare einen Beitrag zur Versorgung mit wertvollen Obstinhaltsstoffen. Der Fruchtgehalt wird immer auf dem Etikett angegeben.

Fruchtsaftgetränke - erlaubt ist, was schmeckt

Weniger Frucht aber viel Geschmack liefern Fruchtsaftgetränke mit und ohne CO2. Ihr Fruchtgehalt liegt mindestens zwischen 6 und 30 Prozent. Dazu kommen Trinkwasser oder Mineralwasser, natürliche Fruchtaromen, evtl. Zucker und Genusssäuren, die Geschmack und Frische bringen. Das Etikett informiert über die Zusammensetzung. Fruchtsaftgetränke gehören zu den Erfrischungsgetränken. Auch Fruchtsaftschorlen zählen zu dieser Gruppe. Apfelsaftschorlen oder Rote Fruchtsaftschorlen sind heute die Renner im Getränkeregal und das nicht nur an heißen Sommertagen. Ihr Fruchtgehalt liegt mindestens bei 50 Prozent, häufig darüber. Ein Blick auf das Etikett lohnt sich also immer.

(Quelle: Pressemitteilung des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF)).

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Folgen der Deregulierung der Gastronomie in der Schweiz.

101 Jahre lang waren in Zürich die Gastronomen vor Konkurrenz in der Weise geschützt, daß vor der Zulassung weiterer Betriebe geprüft worden ist, ob es dafür einen Bedarf gibt. Mehr als eine Gaststätte pro 300 Einwohner wurde nicht zugelassen. Und wer eine Gaststätte eröffnen wollte, mußte eine Befähigkeitsnachweis erbringen - wie ihn die ewig gestrigen Verfechter von Wettbewerbsschranken des Deutschen Hotel- und Gaststätenverbandes heute fordern, um sich vor Seiteneinsteigern zu schützen. Siehe dazu etwa: "Neuer BHG-Vorstand in der Oberpfalz", in: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung vom 12. August 2006.

Vor zehn Jahren wurden diese zünftigen Regeln in der Schweiz abgeschafft. Janine Hosp hat sich für den Schweizer Tagesanzeiger die Folgen angeschaut:"Die Zürcher Restaurants sind Weltklasse" vom 28. Dezember 2007, in: GastroFacts.

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Maritim mit positiver Bilanz.

ITB 2008 / Bad Salzuflen. Die Maritim Hotelgesellschaft konnte auch 2007 wieder zulegen. Mit 413,6 Millionen Euro lag der Gesamtumsatz um 13 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau. Damit unterstreicht das zweitgrößte deutsche Hotelunternehmen auch im Jahr 2007 seine stabile Ertragslage. Mit derzeit 50 Hotelbetrieben, 13 davon im Ausland, konnte die Belegung der von Maritim geführten Hotels mit 56,5 Prozent gehalten werden. Gleichzeitig sank der Zimmerpreis auf 80,82 Euro (Vorjahr 83,32 Euro).

Das positive Ergebnis des Jahres 2007 erreichte die Hotelgesellschaft vor allem durch die konsequente Weiterführung ihrer Expansion im Ausland. Dank der Eröffnung des größten Tagungshotels in Nordrhein Westfalen in Düsseldorf am 1. Dezember konnte Maritim seine flächendeckende Präsenz aber auch in Deutschland ausbauen. Insgesamt erweiterte die Maritim Hotelgesellschaft in 2007 ihr Portfolio um sieben Hotels.

Im Bereich Geschäftsreisen stabilisierte sich der deutsche Markt weiter. Im Kernsegment "Tagungen und Kongresse" konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent gesteigert werden. Besonders in den Stadthotels mit starken Buchungen in diesem Bereich stieg der Gastronomie-Umsatz überdurchschnittlich und konnte gruppenweit um 5,3 Prozent zulegen.

Ausbau der internationalen Präsenz

Der Ausbau der internationalen Präsenz stand auch 2007 im Blickpunkt des Unternehmens. Maritim engagierte sich erstmalig mit bedeutenden Projekten im Tagungs- und Hotelsektor in Ägypten. Seit April 2007 werden das Maritim Royal Peninsula Hotel & Resort sowie das benachbarte Maritim Sharm El Sheikh International Congress Center unter der Marke Maritim geführt. Bereits im März 2007 unterschrieb Maritim Verträge für zwei weitere Fünf-Sterne Resorts in Ägypten. Seit November 2007 wehen die drei blauen Segel über dem Maritim Jolie Ville Resort & Casino Sharm El Sheikh sowie dem Maritim Jolie Ville Luxor Island Resort.

Auf Mallorca öffnete im September 2007 nach einer aufwendigen Renovierungsphase Maritim Hotel Galatzó seine Pforten. Das Vier-Sterne-Plus Hotel liegt bei Paguera im Südwesten der Insel.

Dank Managementverträgen der mit Maritim verbundenen HMS firmieren seit 2007 zwei neue Häuser in der Türkei als Maritim Hotels: Das Fünf-Sterne-Haus Grand Azur in Marmaris und der Club Alantur in Alanya. Zusammen mit dem Maritim Hotel Pine Beach Resort in Belek ist Maritim nun dreimal in der Türkei vertreten.

Größtes Kongresshotel in Nordrhein-Westfalen

In Deutschland besetzte die Hotelgesellschaft mit der Eröffnung des Maritim Hotels Düsseldorf am 1. Dezember den letzten strategisch wichtigen Standort. Das größte Kongresshotel Nordrhein-Westfalens liegt am Flughafen und hat eine direkte Anbindung an das Terminalgebäude. In zwei großen Sälen und 21 Konferenzräumen und Tagungssuiten können Veranstaltungen für bis zu 5.000 Personen stattfinden.

Ausblick auf 2008

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Maritim Hotel-gesellschaft einen Umsatzzuwachs auf etwa 439,3 Millionen Euro (ohne Franchisebetriebe), eine Belegungssteigerung auf 58,4 Prozent und einen erhöhten RevPAR von 49,51 Euro.

Die weltweite Expansion von Maritim geht 2008 ebenfalls weiter. Ab 2008 wird das Unternehmen mit dem neuen 4-Sterne-Plus Hotel Maritim Beach Resort & Suites in Estepona auch in Südspanien präsent sein. Im Sommer 2008 soll auch das Maritim Hotel U-Town in Peking eröffnet werden. Das Haus befindet sich zurzeit im Bau und liegt in bester Innenstadtlage im modernen Chaoyang Business District. Weitere interessante internationale Standorte werden zurzeit verhandelt.

Im Inland setzt Maritim auf neuartige Konzepte und Services. So startet beispielsweise im Frühjahr eine Ernährungskampagne, bei der in allen deutschen Häusern die Lebensmittel der reichhaltigen Frühstücksbuffets nach Nährgehalt und Bestandteilen kategorisiert und farblich gekennzeichnet werden. Maritim folgt damit dem anhaltenden Trend nach gesundheitsbewusster Ernährung.

Ab Mitte März bietet die Maritim Hotelgesellschaft ihren Gästen so genannte In-Room Spa Menus an. Bei diesem Wellnessangebot bestellen sich die Besucher feine Körperpeelings, duftende Ölbäder und pflegende Körperlotionen rund um die Uhr und ganz privat direkt ins Zimmer. Mit den neuen In-Room Spa Angeboten verbindet Maritim die Wünsche der Gäste nach Entspannung und individueller, maßgeschneiderter Wellness.

(Quelle: Pressemitteilung der Maritim Hotelgesellschaft GmbH).

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Baecker bilden Systemgastronomen aus.

Die Konvergenz der Branchen Gastronomie und Bäckerhandwerk nimmt zu. Dies wird nicht nur an den Branchen-Messen deutlich, die sich jeweils in Richtung der anderen Branche ausweiten. So spielen Kaffee und deftige Snacks bei Bäckermessen und Backwaren bei Gastro-Messen eine immer größere Rolle.

Auch die Berufsbilder wachsen aufeinander zu. So wundert es wenig, wenn Bäcker Systemgastronomen ausbilden. Dies verdeutlicht folgende Pressemitteilung des Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein vom 18. März 2008. Wobei ich als Gastronom die Wettbewerbsverzerrung höchst ärgerlich finde, die daraus erwächst, daß Bäcker und Konditoren wie auch Metzger sich in unserer Branche breit machen dürfen, dies Handwerke aber immer umgekehrt, ihre Branchen wie in der mittelalterlichen Zünfteordnung per Handwerksordnung vor Wettbewerbern abzuschotten trachtet. Das Geschrei möchte ich hören, wenn unsereiner einen Bäcker oder Konditor ausbilden würde:

Neuer Ausbildungsberuf im Bäckerhandwerk kommt gut an

Rellingen. Seit vergangenem Herbst bilden Schleswig-Holsteins Bäcker in dem Beruf "Fachfrau / Fachmann für Systemgastronomie" aus. Sie waren die ersten Bäckereien bundesweit, die diese Berufsausbildung eingeführt haben.
"In diesem Jahr können wir in Schleswig-Holstein schon 35 Ausbildungsplätze in zehn Betrieben anbieten"
sagt Heinz Essel, Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes. Zum Start im vergangenen Jahr waren es fünf Ausbildungsplätze in vier Betrieben.

Systemgastronomen sind die Fachleute für Snacks und Kaffee-Spezialitäten. Die Umsätze in diesem Segment wachsen seit Jahren - aber auch die Anforderungen. Bäcker bilden in diesem Beruf aus, weil sie qualifiziertes Fachpersonal für Führungspositionen brauchen.

Systemgastronomen im Bäckerhandwerk durchlaufen alle Stationen vom Verkauf über die Produktion bis zum Controlling und dem Einkauf. Nach ihrer Ausbildung haben die jungen Leute die Qualifikation erlangt, eine Filiale zu leiten. Bisher wurde diese Position von Fachverkäuferinnen nach mehrjähriger Weiterbildung erreicht.

Für die Ausbildung, die im September beginnt, sind noch mehrere Stellen zu besetzen. Interessierte Jugendliche mit mindestens gutem Realschulabschluss sollten sich jetzt bewerben. Informationen zur Ausbildung und zu den Ausbildungsbetrieben gibt der Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein in Rellingen, Tel. 04101-3872-0, info@bkv-nord.de.

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Montag, März 17, 2008

Bierwissen professionell vermittelt.

Die Fränkische Bierakademie in Bamberg veranstaltet im Fränkischen Brauereimuseum ein aus drei Bausteinen bestehendes Bier-Fachseminar für Inhaber und Mitarbeiter der Gastronomie und Hotellerie.

Das Seminarziel des Basisseminar (Termin: 28.04.2008 von 14.30 - 17.30 Uhr):
"Erfolgskompetenz und fundiertes Bierwissen, Verbesserung der Servicequalität bei der Bierpflege, Zapfkunst, Präsentation und Biermarketing"
Die Inhalte der drei Bauseine sind:

Baustein I: Historische und bierkulturelle Aspekte Bambergs/Bierland Oberfranken
  • Vom Halm zum Glas / die Bierherstellung
  • Die Bierarten, -sorten, stile und -gattungen
  • Bier & Gesundheit / Hygnieneanforderungen
  • Sehen, riechen, fühlen, schmecken
  • Bier bewusst genießen / die Praxis der Bierensorik
Die Termine für die beiden folgenden Aufbauseminare stehen nocht nicht fest.

Aufbauseminar Baustein II: Bier will gepflegt sein
  • Die Schankanlagenverordnung
  • Aufbau und Betrieb der Schankanlage, rechtliche Aspekte, die optimale Lagerung des Bieres
  • Reinigung & Hygiene, Gläserauswahl & Pflege
  • Zapfstörungen (mögliche Ursachen und Abhilfe)
  • Bierverkostung
Aufbauseminar Baustein III: Bier genussreich präsentiert / zelebriert
  • Bier & Küche / das Bierkulinarium / Biercocktails
  • Biersprache / Bierkarte
  • Biermarketing für die Gastronomie
  • Brauereibesichtigung mit Bierverkostung
Die Seminare werden von Braumeister Hannes Schulters, Marketingberater, Buchautor (siehe dazu auch die Buchempfehlung "Bierologie") und weiteren Bierexperten geleitet. Mehr darüber: "Ein Fachseminar für Inhaber und Mitarbeiter der Gastronomie und Hotellerie".

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Gastgewerbe Search Engine.

Falls Sie den Browser Firefox verwenden, dürfen Sie meine Gastgewerbe Search Engine Ihrer Firefox Suche hinzufügen.

Durchsucht werden die nach meiner Meinung zur Zeit inhaltsreichsten Websites zu gastgewerblichen Themen:
  • vkd.com
  • dehoga-berlin.de
  • gastropower.de
  • gastgewerbe-fachliteratur.
  • its-coffeetime.de
  • gumia.de
  • kaffeeblog.de
  • hotelresource.com
  • wein-plus.de
  • abseits.de
  • kuechenzeilen.de
  • kochfreunde.com
  • speisekarten-seite.de
  • hotel-gv-praxis.at
  • gastrojournal.ch
  • zapfhahn.de
  • gast.at
  • cafe-future.net
  • ahgz.de
  • gastronomie-report.de
  • gastrosuisse.ch
  • xing.de
  • eigenarbeit.org/molekularkueche
  • mixology.eu/
Kennen Sie weitere gute, thematisch passende Websites, deren Inhalt von Suchmaschinen durchsucht werden kann und von der Sie meinen, sie solle in diese Liste aufgenommen werden?

Hier können Sie diese Suche gleich mal ausprobieren:

Powered by Rollyo

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