Gastgewerbe Gedankensplitter



Freitag, Mai 30, 2008

Volksbegehren gegen Rauchverbot in Berlin durchgesetzt.

Das Berliner Volksbegehren gegen das gesetzliche Rauchverbot hat 23.252 Unterschriften erzielt und muß damit zugelassen werden: "Volksbegehren gegen Raucherdiskriminierung wird zugelassen", in: Berliner Umschau vom 27. Mai 2008.
"Nun müssen mindestens 170.000 Berliner in den Bürgerämtern für das Vorhaben der Initiative unterschreiben. Kommt die Zahl zusammen, stimmen alle Wahlberechtigte ab, wobei - wie bei Tempelhof bekannt - ein Quorum von 25 Prozent Ja-Stimmen gemessen an allen Berechtigten existiert."

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Freiheit statt Bevormundung.

Der Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur (VEBWK)", mittlerweile zum dritt größten bayerischen Verein gewachsen, ruft für den Sonntag 01. Juni, 16:30 Uhr, auf den Münchener Theresienwiese zu einer Großkundgebung unter dem Motto "Freiheit statt Bevormundung" auf. Erwartet werden dreitausend Teilnehmer. Der Verein hat einen geheimen Plan der bayerischen Staatsregierung aufgedeckt, nach den bayerischen Landtagswahlen die Raucherclubs zu verbieten.

In dem Aufruf (PDF) zur Teilnahme an der Kundgebung heißt es:

"Wir laden Euch alle herzlichst ein zur Großkundgebung am Sonntag, 01. Juni 2008 auf der Theresienwiese in München.

Bitte machen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis Werbung für unsere Veranstaltung, die unter dem Motto 'Freiheit statt Bevormundung' steht. Jeder Teilnehmer ist wichtig und verstärkt unsere Argumente gegen die aktuelle Politik.

Wir sind:
  • gegen eine weitere Verschärfung der Promillegrenze und Strafen
  • gegen Alkoholausschankverbot ab 02.00 Uhr wie in Italien
  • gegen Rauchverbote auf öffentlichen Plätzen wie in Bozen
  • gegen Sperrzeitenverlängerung
  • für eine Wettbewerbsgleichheit bei konzessionellen Gegebenheiten
  • für gleiche Bedingungen, Genehmigungen und Kontrollen für Wirte und Vereinsfeste"
Siehe dazu auch: "'Wir kippen das Rauchverbot'", in: tz online vom 30. Mai 2008.

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Altoeldiebstahl.

Steigende Rohstoffpreise führen auch zu völlig neuen Varianten kriminellen Verhaltens. So werden mittlerweile geklaut:Einer Burger King-Filiale in Nordkalifornien hat man sogar das Altöl geklaut. Der Dieb mit seinem Tankfahrzeug wurde erwischt. Er hatte bis dahin schon 2.500 Gallonen Altöl zusammen geklaut. Im Raume Seattle hat der Diebstahl von Altöl so um sich gegriffen, daß die Betrieber des Olympia Pizza and Pasta Restaurant in Arlington mittlerweile eine Überwachungskamera einsetzen, um auf ihr Altlöl aufzupassen. Seit letztem Sommer ist man nächtens schon sieben bis acht mal beklaut worden: "As Oil Prices Soar, Restaurant Grease Thefts Rise", in: New York Times vom 30. Mai 2008 (Dank an Simon Hengel für den Tipp).

Hintergrundinformationen:

Nach der "Abfallverzeichnisverordnung" sind Speisefette und Speiseöl nicht als gefährlich eingestuft (im Unterschied zu anderen Fetten und Ölen, insbesondere Mineralöle, für die die Altölverordnung gilt). Sie gelten aber als sogenannter "Sonderabfall".

Auch in Deutschland sind Altöle nicht mehr Abfall, deren Entsorgung kostet, sondern Gastronomen bekommen dafür neben der kostenlosen Entsorgung noch ein paar Euro dafür oder können zumindest darauf hoffen, je nach der lokalen Wettbewerbssituation unter den Entsorgungsbetrieben.

Einige Kommunen erlauben ihre Entsorgung im Restmüll, aber nur für kleine Mengen zusammen mit Zeitungspapier oder Küchenkrepp. So der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße. In Telgte soll man mit Papiertuch aufgenommenes Fett oder Speiseöl, feste Fette (z.B. Fritierfett) in der Biotonne entsorgen: "Müllentsorgung/ -sortierung". In Nauheim werden Fritierfette aus Haushalten als Sondermüll entsorgt: "Stadtreinigung / Entsorgung". Ob größtere Mengen (Gastro-Friteusen beinhalten in der Regel erheblich mehr Öl bzw. Fett als haushaltsübliche Friteusen) so entsorgt werden dürfen, sollte man vorab vor Ort klären. Eigentlich müssen nicht haushaltsübliche Mengen über anerkannte Entsorgungsbetriebe entsorgt werden und die Entsorgung muß nachgewiesen werden. Möglicherweise hängt die Haltung der Kommune davon ab, ob sie am wirtschaftlichen Erfolg einer Verbrennungsanlage beteiligt ist oder für jede dort abgelieferte Menge zahlen muss.

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Donnerstag, Mai 29, 2008

Wikipedia fuer Destinationen nutzen.

In seinem Blog tourismus:markt mit "frischen Ideen für das touristische Online Marketing" verrät Matthias Süß, ein beratender SEO mit starkem Hang zu Reisethemen, in seinem Beitrag "Reiseführer Wikipedia" vom 23. April 2008:
"Während ich meine Firmenkunden ... immer wieder bremsen muss, was einen Eintrag in die Online Enzyklopädie angeht, vernachlässigen die offiziellen Touristiker diese Plattform m.E. sträflich."
Insbesondere beklagt er
  • daß in den Ortsbeschreibungen selten Bilder zu finden sind.
  • wichtige Denkmäler in den Beschreibungen der Kommunen fehlen, obwohl laut den Relevanzkriterien von Wikipedia jedes Objekt auf der Denkmalliste relevant für einen Eintrag ist.
Er vermutet, daß sich die Touristiker nicht trauen, Einträge in Wikipedia zu machen bzw. zu ändern und empfiehlt Schulungen.

Gefunden in "Wikipedia als Reiseführer", in: touriono.talk vom 23. April 2008.

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Zu viel investiert.

Zugegeben, es gibt eine gewisse Rivalität zwischen Kulmbach und Bamberg. Man kennt sowas ja aus der Antike, als griechische Städte häufiger gegeneinander in den Krieg gezogen sind. Z.B. versucht Kulmbach sich als Zentrum einer Genussregion Oberfranken aufzuspielen. Siehe dazu: "Verein Genussregion Oberfranken gegründet", in: Forchheim Online vom 28. Oktober 2007.

Auch biermäßig steht man eher auf Kriegsfuß. Kulmbach vermarktet sich als "heimliche Hauptstadt des Bieres". In Bamberg ist man stolz auf seine neun Brauereien (zumindest auf acht davon) und schaut auf Kulmbach mit seiner großen Industriebrauerei und der kleinen Kommunbrauerei, eher lässig herab und sieht sich weniger als "heimliche", denn als tatsächliche Hauptstadt des Bieres.

Insbesondere die Kulmbacher Brauerei AG sieht man mit mißtrauischen Augen. Kulturveranstalter in Bamberg schätzen es zwar, daß sie zu den wenigen Brauereien zählt, bei der das Geld noch locker sitzt und die als Sponsor auftritt. Doch die Besucher dieser Veranstaltungen fragen sich, warum es in Bamberg Kulmbacher Bier zu trinken gibt. Auch der Bamberger Profi-Basketball profitiert davon. So gibt es heute Abend ab 18.00 Uhr in der Bamberger Jako-Arena bei freiem Eintritt auf der Saisonabschlußfeier der Brose Baskets knapp 40 Hektoliter Freibier der Kulmbacher AG, für jeden in der Saison erzielten Punkt einen Liter.

Das Faible der Kulmbacher Brauerei AG, Geld für Marketing aus dem Fenster zu werfen, ist schon immer recht groß gewesen. Legendär ist die "Lange Kulmbacher Filmnacht" am 12. April 1997. Damals wollte man "Kulmbacher edelherb" als bundesweite Pilsmarke etablieren. Um sie bundesweit bekannt zu machen, warb Kulmbacher einen ganzen Fernsehabend lang exklusiv im Fernsehkanal SAT1. Der in Kulmbach geborene Thomas Gottschalk moderierte die "Lange Kulmbacher Filmnacht". Gezeigt wurden ohne Werbeunterbrechung drei Kinofilme, die zuvor im kostenlosen Fernsehen noch nie gezeigt worden sind. Die Fernsehzuschauer waren sehr angetan. Nur das Kulmbacher Bier wollten sie nicht trinken.

Trotz solcher Rückschläge ist die Kulmbacher Brauerei AG in den letzen Jahrzehnten stark gewachsen. Man hat nach erheblichen Investitionen in den neuen Bundesländern alle halb und ganz insolventen Brauereien in der Region, die bei drei nicht auf den Bäumen waren, aufgekauft.

Die Kulmbacher Brauerei AG ist eine Mehrheitsbeteiligung (63%) der Brauholding-International, an der wiederum der niederländische Braureikonzern Heineken 49,9% hält. Auf der 111. Hauptversammlung kam es nun zum Eklat. Der Hauptaktionär weigerte sich, den Vorstand zu entlasten:
"Als Grund wird ein 10-Millionen-Verlust bei der Übernahme der Würzburger Hofbräu angegeben. Auch fehle es an tragfähigen Konzepten, es werde zu viel investiert - kurz: Mit dem Vorstand sie der Weg in eine erfolgreiche Zukunft nicht möglich."
Quelle: "Vorständen der Kulmbacher Brauerei wurde das Vertrauen entzogen", in: TV Oberfranken vom 28. Mai 2008.

Siehe dazu auch einen ausführlichen Bericht über die Hauptversammlung: "Geschäftsjahr 2007 der Kulmbacher Gruppe im Zeichen der Konsolidierung", in: life PR vom 28. Mai 2008. Darin wird der Vorstandsvorsitzende Jürgen Brinkmann zitiert:
"Um aber der demografischen Entwicklung speziell in Oberfranken und Westsachsen entgegenzuwirken, ist es für uns unabdingbar, in an den Rändern unseres bisherigen Kernvertriebsgebiets gelegenen Universitäts- und Großstädten sowie Regionen mit positiver Bevölkerungsentwicklung aktiv zu sein."
Man kann es auch anders ausdrücken. Weil dort, wo das Bier bislang gut distribuiert ist, es immer weniger trinken wollen, muß man seine Vertriebskosten immer mehr aufblähen.

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Mittwoch, Mai 28, 2008

Google Health.

Datenschützer werfen Google Health, einem Projekt zur elektronischen Speicherung von Patientendaten, vor, letzten Endes gehe es vor allem darum, Pharma- und Gesundheitsprodukte zu vermarkten. Mehr darüber: "'Google Health' - Suchmaschine bietet Patientenakte an", in: Krankenkassen-Direktt.de vom 27. Mai 2008.

Wenn ich die Mitgliederzeitschriften diverser gesetzlicher Krankenkassen, die mir als Arbeitgeber zugehen, gelegentlich überfliege, fällt mir da auch so die eine oder andere Werbeanzeige auf.

Hintergrundinformationen aus erster Hand über das Projekt Google Health bieten Projektmitarbeiter im offiziellen Google Blog: "Google Health, a first look" vom 28. Februar 2008. Einen eigenen Blog nur für Google Health gibt es noch nicht. Alle Beiträge über Health Care im Google Blog.

Ich habe mir einen Google Health Account besorgt, werde meine Daten dort erfassen und über meine Erfahrungen gelegentlich berichten. An dieser Stelle nur so viel:
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Die Benutzeroberfläche ist zur Zeit nur auf englisch verfügbar.
  • Die abgefragten metrischen Daten sind noch englisch bzw. amerikanisch. Es existieren innerhalb von Google Health keine Tools zur Umrechnung europäischer Maße, etwa für Körpergröße und Gewicht.
  • Was mir sofort auffällt, als ich versuche, seine Gesundheits- bzw. Krankheitsdaten in Google Health zu erfassen, ist, daß zumindest ich über keine Sammlung solcher Daten unmittelbar verfüge. Ich müßte erst meinen Hausarzt und eine ganze Reihe von Fachärzten, meine Krankenversicherung, ein Krankenhaus usw. kontaktieren in der vagen Hoffnung, daß sie mir wenigstens Kopien meine Daten in ihren Beständen überlassen. Der herkömmliche Datenschutz ist eher darauf ausgerichtet, die Verfügbarkeit von Daten seitens Dritter zu schützen als darauf, denjenigen, dem diese Daten eigentlich zustehen sollten, den Zugang zu ermöglichen und das Recht, weiterzugeben, was sie selbst wollen.

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Regionaler Content von Websites gastgewerblicher Betriebe.

Die Schick Hotels Wien, "Wiens charmante Privathotels", bieten beispielgebend auf ihrer Website jede Menge Content zur Stadt Wien: "Highlight s in Wien" und "Geheimtipps in Wien":
  • einen Reiseführer, nach Bezirken geordnet.
  • Wien von oben genießen
  • Wiener Innenstadt
  • Sehenswürdigkeiten rund um den Ring
  • Museen in Wien
  • Shopping in Wien
  • Sehenswürdigkeiten und Naherholung
  • Fotogalerie Wien
  • Wiener Naschmarkt
  • Friedhöfe in Wien
  • Wiener Heurigen
  • Ausflugsziele Wien
So etwas Nützliches ist nicht nur nett für die Besucher der Website und die Hotelgäste. Man sorgt so auch für eine gute Findbarkeit in Suchmaschinen, wenn Menschen nach touristischen Inhalten suchen.

Diese Website wurde von ncm.at erstellt, nach eigenen Angaben ein Spezialist für touristischen Erfolg im Internet.

Mit Websites drei anderer Hotels gelang ncm.at bei letztjährigen hogast Internet-Award ein sensationeller Erfolg. Man belegte die ersten drei Plätze mit diesen Websites:
  1. Platz: Designhotel Stein, Salzburg,
  2. Platz: Grand Park Hotel, Bad Hofgastein,
  3. Platz: Hotel & Weinhaus Auracher Löchl, Kufstein.
Damit wurden Websites höchst unterschiedlicher Hotels ausgezeichnet, ein Designhotel, ein Luxushotel und ein inhabergeführter Betrieb in einer Ferienregion.

Der hogast-Internet-Award, eine branchenintern anerkannte Auszeichnung, kombiniert das Urteil einer Fachjury mit einer Publikumswertung.

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Rhabarber-Nektar.

Im Herbst 2006 haben wir in unserem Bamberger Café Abseits den leckeren Rhabarber-Nektar der Kelterei Walther in Arnsdorf bei Dresden ausgeschenkt. Es ist ein Fruchtnektar aus vorwiegend rotem Rhabarber, Fruchtgehalt mindestens 30 %, nur mit der Süße aus Äpfeln gesüßt. Siehe dazu eine Ankündigung im Blog dieses Cafés: "Rhabarber-Nektar". Mehr über das Knöterichgewäch Rhabarber.

Mittlerweile bieten noch viel mehr Keltereien Rhabarber-Nektar an. Vielleicht sind sie teilweise sogar schon länger auf dem Markt. Sie sind mir aber bisher noch nicht aufgefallen. Ein Überblick - ohne Anspruch auf Vollständigkeit:Wenn Sie weitere Anbieter kennen, einfach kommentieren!

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Dienstag, Mai 27, 2008

Profit durch Veraenderung.

Frankfurt, 27. Mai 2008. Wer viele gute Ideen hat, der hat gute Chancen, dass sich darunter eine Idee für ein innovatives Produkt oder eine neue Dienstleistung befindet. Vor der Innovation steht also die Idee. Woher kommen Ideen? Das ist die Gretchenfrage, denn die Suche und das Finden neuer Ideen bleiben in Unternehmen häufig dem Zufall überlassen.

Wie kommt man schnell und systematisch zu neuen Gedankenansätzen und neuen Ideen? Welche Techniken sind hilfreich und welche können in der Praxis einfach und unkompliziert angewendet werden, um im heimischen Betrieb im Team Ideen anzustoßen? Mit dieser Fragestellung und ihren Antworten beschäftigt sich der Innovationsworkshop von Pencom Ploner Partner unter der Leitung von Jean Georges Ploner und seinem strategischen Partner Hans Jürgen Hartauer.

Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über verschiedene Kreativitäts- und Innovationstechniken. Im zweiten Teil wird der Prozess von der Selektion und Bewertung bis zur Verdichtung der Ideen zu Konzepten behandelt. Die Teilnehmer können ihre Problemstellung einbringen, um im Rahmen des Workshops anhand ihrer konkreten Situation den strukturierten Ideenprozess zu durchlaufen. Jean Georges Ploner:
"Der Innovationsprozess hat zwei Herausforderungen: Erstens, Ideen zu haben. Zweiten, diese Ideen zu selektieren, zu bewerten, in ein nutzbares Konzept zu transformieren. Am Ende steht dann ein neues Angebot, das die Kunden oder Gäste begeistern soll."
Die dritte Herausforderung besteht darin, diese Idee wirklich umzusetzen.
"Gerade dann, wenn alle sagen, das kann nicht klappen, das ist verrückt, kann es sein, dass es die richtige Idee ist. Sind alle gleich begeistert, dann ist die Idee wahrscheinlich nicht wirklich innovativ. Ein Beispiel: Wer hätte vor einigen Jahren damit gerechnet, dass Coffee to go zum Renner wird?"
Zielgruppe sind Führungskräfte und Inhaber, die für ihre Arbeit immer wieder neue Ideen brauchen und die neben ihrem eigenen Potential auch das Kreativitätspotential ihrer Mitarbeiter verstärkt und nutzen wollen. Sie erhalten das Rüstzeug, um zukünftig im Betrieb eigene Potentiale zu nutzen, den Prozess gezielt zu steuern und Lösungen strukturiert zu entwickeln.
"Jeder Teilnehmer wird mit konkreten Ergebnissen den Workshop beschließen"
garantiert Jean Georges Ploner.

Der Innovationsworkshop findet am 3. Juli 2008 in München statt. Der Preis beträgt Euro 295.- zzgl. MwSt. pro Teilnehmer, dazu kommen Übernachtung und Tagungspauschale.

(Quelle: Pressemitteilung von Pencom Ploner Partner).

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Die schmutzigsten, coolsten oder leer stehenden Hotels.

Das Blog ProTraveller thematisiert das "Reisen im 21. Jahrhundert". Unter anderem werden Fotos und Beschreibungen merkwürdiger Objekte gesammelt, z.B.:

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Klassenblog der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen.

Reinhard Käfferlein, Lehrer für die Fächer Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde und Ausbildereignung an der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen, hat im Klassenblog Classroom1.0 HofaGAP der Klasse FS1 / FS2 an der Hotelfachschule Garmisch-Partenkirchen - 2007 bis 2009, der seit November 2007 herausgegeben wird, Links zu den seiner Ansicht nach besten Seiten zum Thema Selbständigkeit und Existenzgründung als "Starterkit für den Weg in die Selbständigkeit" zusammengestellt.

Ein Schwerpunkt des Blogs sind fachliche Themen, etwa Downloads von Unterrichtsmaterialien und Übungsaufgaben.

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Ueber Mitgliedschaft in StudiVZ-Gruppen gestolpert.

Der Vizechef der Jungen Union Hessen, Thomas Müller, hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. Müller war in die Kritik geraten, weil er sich im StudiVZ an Diskussionsgruppen wie "Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten", "Krieg ist scheiße, aber der Sound ist geil" und "Wär’ ich Kreuzritter gewesen, hätten wir Jerusalem noch" beteiligt haben soll: "Hessen: CDU-Nachwuchspolitiker stolpert über 'StudiVZ'", in: Junge Freiheit vom 26. Mai 2008.

Wohlgemerkt: Er ist nicht zurückgetreten, weil er sich kriegsverherrlichend geäußert hat, sondern weil er in diesen Gruppen Mitglied gewesen ist. Mitglied wird man dadurch, daß man auf einen Button klickt. Es gibt Hundertausende von Gruppen. Sehr viele davon sind ironisch gemeint. Insoweit hat die CDU, die dies als "Mitgliedschaft in kriegsverherrlichenden Internetforen" interpretiert, nicht bewiesen, daß sie gegen Krieg ist, sondern nur, daß sie vom Verhalten junger Menschen, zumal im Internet, keine Ahnung hat. Aber vielleicht beruhigt man so sein schlechtes Gewissen, in Afghanistan Krieg zu führen.

Da kann ich nur noch hoffen, daß mich mein Verein Fränkisches Brauereimuseum e.V. nicht raus schmeißt, weil ich der StudiVZ-Gruppe "Brauch dringend nen Kaffee" angehöre, und ich als Mitglied der Gruppe "Ein Herz für Polen" nicht das Recht verwirkt habe, bei der EM 2008 für die deutsche Nationalmannschaft zu brüllen. Darüber muß ich mal reden in der Gruppe "Fast alle meine Gruppen werfen ein schlechtes Licht auf mich".

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Qualitaet von Coffeeshop-Ketten.

"Kaffeehäuser von Tchibo lassen Konkurrenz hinter sich", in: Die Welt vom 27. Mai 2008. Berichtet wird über eine Untersuchung Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

Die Kritik kann ich teilweise nicht nachvollziehen. So wird in der zu Grunde liegenden Pressemitteilung "Boomende Branche schwächelt beim Kundenservice – Tchibo Coffee Bar ist bester Coffee-Shop 2008" (PDF) des Deutschen Instituts für Service-Qualität das Fehlen "herzhafter Snacks" bemängelt. Hingegen wird etwa im Kundenforum MyStarbucks von einzelnen Gästen ganz im Gegenteil bemängelt, der Geruch neuer Produkte etwa mit warmem Käse verdränge den Geruch von Kaffee. Siehe dazu meinen früheren Beitrag "Mystarbucksidea".

Letztlich ist es eine methodische Frage, um nicht zu sagen ein methodischer Fehler, nicht die Qualitätskriterien der Gäste oder der Zielgruppen eines Betriebs anzulegen, sondern irgendwelche an den Haaren herbeigezogene oder repräsentativ ermittelten Qualitätskriterien. So wird in der Untersuchung das Vorhandensein von Wickeltischen und Kinderspielmöglichkeiten positiv bewertet. Das kann man aus der Sicht von Gästen, die Kinder vielleicht abstrakt mögen, aber denen es am liebsten ist, sie woanders zu spielen zu wissen, bezweifeln.

Bemängelt wird auch, es würden nur wenige saisonale oder preislich attraktive Sonderaktionen angeboten. Nun sind aber Coffeeshops in den meisten Fällen an teuren Standorten vertreten, die sich dadurch auszeichnen, daß es viele Laufkunden gibt. Polemisch ausgedrückt: Man betreibt Wegelagerei. Wegelagerer zeichnen sich aber eher dadurch aus, daß sie die Taschen der Reisenden plündern, statt sie mit Sonderaktionen anzulocken, mal wieder vorbei zu schauen.

Selbst das Kriterium schnelle Bedienung ist von zweifelhafter Aussagekraft für die Zufriedenheit eines Gastes. Sicherlich ist Schnelligkeit wichtig, wenn man auf die Schnelle im Stehen eine Tasse Kaffee in sich hinein schüttet. Anders sieht es aus, wenn man sich auf bequemen Sesseln lümmelt, mit dem Nebentisch flirtet oder sich vorgenommen hat, hier und heute ein Kapitel seiner Disseration zu schreiben. Dann ist man eher froh, eine Weile vom Service in Ruhe gelassen zu werden, zumal wenn man sich einen weiteren, teuren, aromatisierten Kaffee gar nicht mehr leisten kann.

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Glutenfreie Lebensmittel in der Gastronomie.

Auch die Gastronomie stelle sich zunehmend auf die Bedürfnisse Zöliakie-Betroffener ein, heißt es in dem Artikel "Wenn die Pasta den Schlaf raubt", in: Netzeitung vom 17. Mai 2008. Tatsächlich leiden immer mehr Menschen leiden unter Unverträglichkeiten oder Allergien auf Getreide und Getreideprodukte. Laut Schätzungen ist circa 1 Person von 100 betroffen, Tendenz steigend. Zöliakiebetroffene, d. h. Menschen, die das in Weizen und anderen Getreidesorten enthaltene Gluten nicht vertragen, können heute auf alle notwendigen Produkte zurückgreifen, um zu Hause ihren Bedürfnissen entsprechend zu kochen. Essen außer Haus ist für sie allerdings problematisch.

Für New York und Italien gibt es bereits zwei Restaurantführer (Bücher), die Gaststätten verzeichen, in denen man glutenfreie Speisen erhält: "The Gluten-Free Guide To New York and Italy". Auch die Website Gluten Free Restaurants listet solche Restaurants in Nordamerika.

Das "Gluten-Free Restaurant Awareness Program" bietet amerikanischen Gastronomen, die sich umstellen wollen, drei Niveaus der Beratung und Partizipation:
  • Das Basisprogramm beinhaltet ein Paket mit Ausbildungs- und Trainingsmaterialien, eine Prüfung der Speisekarte und die Beratung bei Fragen der Beschaffung glutenfreier Lebensmittel.
  • Stufe 2 umfasst eine Unterstützung bei der Speisekartengestaltung durch Lebensmittelexperten.
  • Stufe 3 umfaßt außerdem ein Trainingsprogramm.
In den USA gibt es auch bereits Reiseagenturen, die sich auf Reisen für solche Menschen konzentrieren, die sich glutenfrei ernähren müssen, siehe: Bob & Ruth's Gluten-free Dining & Travel Club. Bei Bob Levy wurde Zöliakie im Februar 1995 festgestellt. Er begann im Raum Baltimore glutenfreie Mahlzeiten zu organisieren und auch glutenfreie Reisen in die Karibik.

Das italienische Pizzerien-Verzeichnis DS Pizza Point verzeichnet breits 205 Outlets, die sich auf glutenfreie Pizza und andere glutenfreie Speisen umgestellt haben. Ermöglicht wird dies dank DS, einem Unternehmen der Gruppe Dr. Schär, dem Marktführer für glutenfreie Nahrungsmittel. DS stellt den Lokalen nicht nur eine spezielle Küchenausstattung bereit, sondern auch stets frische, erstklassige glutenfreie Zutaten und Produkte sowie die erforderliche Schulung für die Betreiber, damit diese die glutenfreien Gerichte korrekt und sicher zubereiten können. DS stellt darüber hinaus alle entsprechenden Kücheneinrichtungen in Gebrauchsleihe bereit: Mit der DS Box (Arbeitstisch inklusive Kühlvitrine) kann man glutenfreie Gerichte ohne die Gefahr zubereiten, dass diese durch Mehl oder in "normalen" Speisen enthaltenes Gluten verunreinigt werden.

Wenn Sie Restaurants in Deutschland mit glutenfreien Angeboten kennen, wäre es nett, Sie würden sie per Kommentar hinterlassen.

Siehe dazu auch:

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Montag, Mai 26, 2008

Hoteljobs von ROLLINGPIN.

[Trigami-Review]

Das Printmagazin "Rolling Pin" ist seit August 2003 auf dem Markt. Es erscheint zur Zeit in einer Auflage von 30.000 Stück in 14 Ausgaben pro Jahr in Deutschland, Österreich und der Schweiz und erreicht 105.000 Leser. Herausgegeben wird es in Graz und ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Südtirol an 4705 Verkaufsstellen und per Abonnement weltweit erhältlich.

Es bietet Branchen-News, interessante Fachthemen und Reportagen über die erfolgreichsten Köche und Gastronomen der Welt und nicht zuletzt Stellenausschreibungen der größten und renommiertesten Hotels, Restaurants und Kreuzfahrtschiffe im In- und Ausland. Bei den Entscheidungsträgern der Hotellerie und Mitarbeiter der Gastronomie-, Hotellerie- und Kreuzfahrtbranche ist es hoch angesehen.

Schwerpunkte der redaktionellen Berichterstattung sind neben dem internationalen Tourismusgeschehen auch Trends und Entwicklungen in der Fremdenverkehrsbranche, die Cruise- und Airline-Industrie, Hoteleröffnungen, Neues auf dem F&B-Sektor, Veränderungen im Personalbereich, neue Produkte für die Gastronomie sowie Reiseberichte. Online ist das Magazin auf drei identischen, länderspezifischen Portalen RollingPin.at, RollingPin.de und RollingPin.de präsent.

Online-Stellenbörse

Die Website rollingpin.de ist mehr als die Online-Ausgabe der gleichnamigen Zeitschrift und mehr als eine reine Stellenbörse für Arbeitssuchende und Arbeitgeber im Gastgewerbe. Auch wenn diese Stellenbörse wohl der wichtigste Grund ist, diese Website häufig zu besuchen.

Stellenangebote im Printmagazin (ab EUR 198,-) werden zusätzlich auch im Stellen-Portal veröffentlicht. Pro Jahr (1. April 2007 bis 31. März 2008) erreicht das Portal 1,413 Mio. Besuche, die es intensiv nutzen (durchschnittlich mehr als 10 Seitenaufrufe je Besucher).

Zur Zeit sind insgesamt 1.764 offene Jobs verzeichnet mit folgender regionaler Verteilung:
  • Österreich (1.104 Stellen)
  • Deutschland (242 Stellen)
  • Schweiz (245 Stellen)
  • UK/Großbritannien (48 Stellen)
  • Irland (15 Stellen)
  • Italien (61 Stellen)
  • Kreuzfahrt/Schiffe (156 Stellen)
  • Restliches Europa (115 Stellen)
  • Amerika (7 Stellen)
  • Asien (1 Stelle)
  • Australien/Neuseeld. (6 Stellen)
Diese Jobs verteilen sich zur Zeit auf folgende Bereiche:
  • Animation/Fitness (18 Stellen)
  • Beauty/Wellness (59 Stellen)
  • Hilfskräfte (34 Stellen)
  • Housekeeping/Etage (76 Stellen)
  • Küche (659 Stellen)
  • Management/Verwaltung (98 Stellen)
  • Rezeption (169 Stellen)
  • Service (543 Stellen)
  • Sonstiges (108 Stellen)
Je nach Saison sind es auch mal bis zu 4.500 offene Stellen von bis zu 3.800 Unternehmen, darunter zahlreiche renommierte Betriebe, etwa Hilton International, Mariott, Swissôtel, Club Med, Hyatt International und viele mehr. Alle Stellen sind maximal sechs Wochen alt. Gerade auf Kreuzfahrtschiffen und in Hotels werden auch Bewerber außerhalb gastgewerblicher Berufe nachgefragt, z.B. Hausmeister oder Techniker.

Das Geschäftsmodell basiert auf überwiegend kostenlosen Leistungen für Stellensuchende und kostenpflichtigen Stelleninseraten von Arbeitgebern.

Service für Stellensuchende

Für Stellensuchende gibt es einen kostenfreien VIP Bewerber-Service. Bewerber hinterlegen Bewerbungsunterlagen, also einen Lebenslauf und Scans von Zeugnissen und Zertifikaten. Sie können außerdem ein Wunschstellenprofil erstellen, unter anderem, wo und in welcher Position sie arbeiten möchten. Das System zeigt dann Stellenangebote an, die zum Wunschprofil passen. Es erlaubt, Jobangebote zu filtern und eine einmal erstellte Bewerbung per Mausklick zu versenden. Eine Übersicht informiert über abgesandte Bewerbungen, denen man Anmerkungen hinzufügen kann.

Als zusätzlicher, kostenpflichtiger Service für Stellensuchende wird angeboten, neue Stellenangebote noch vor den Stellensuchenden mit kostenloser Mitgliedschaft einsehen zu können.

Tipps für Bewerbungen, das Bewerbungsgespräch und die Gehaltsverhandlungen runden das Informationsangebot gemeinsam mit Informationen zum Arbeiten im Ausland ab und sind nicht für Stellensuchende der fokussierten Branchen nützlich.

Service für Arbeitgeber

Arbeitgeber können mit ihrem persönlichen Login Jobangebote jederzeit selbst online stellen. Sie stellen ihr Unternehmen dar, beschreiben das Aufgabengebiet und das Anforderungsprofil (etwa Alter, Muttersprache, Ausbildung).

Im sogenannten "ROLLING PIN Human Resources Center" lassen sich Bewerbungen online verwalten, Bewerber per Knopfdruck zu Vorstellungsgesprächen einladen oder absagen und vieles mehr.

Stärken und Schwächen

Das Stellenportal Rolling Pin braucht den Vergleich zu den vielen anderen branchenspezifischen, aber auch Branchen übergreifenden Stellen-Portalen nicht zu scheuen. Für Jobs im Ausland und bei international tätigen Unternehmen ist es im Gastgewerbe die erste Wahl.

Aber es schwächelt wie alle anderen mir bekannten Stellenportalen bei dem, was ich als "Bewerbung 2.0" oder "Stellenbörse 2.0" nennen möchte: Stellenanbietende und Stellensuchende können sich untereinander nicht austauschen, Stellenangebote, Stellenanbieter und Stellensuchende können nicht bewertet, nicht kommentiert werden.

Dabei wäre es für die Beteiligten nützlich, von den Erfahrungen anderer zu profitieren, z.B. sehen zu können, wo sich andere, die sich für den selben Job beworben habe, auch noch beworben haben. Oder aus Sicht der Arbeitgeber: von welch anderem Arbeitgeber ein Bewerber bereits abgelehnt worden ist und warum. Daß diese Transparenz - wie in allen Communities - erhebliche datenschutzrechtliche Fragen aufwerfen würde, übersehe ich nicht. Ohne diese Transparenz besteht für tradtionelle Stellenportale die Gefahr, daß sich die Beteiligten auf anderen Websites, in Foren, Verbänden usw. austauschen oder zu Stellenportalen abwandern, die solche Transparenz vielleicht einmal bieten werden.

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hogatec 2008 vom 28. September bis 01. Oktober in Duesseldorf: Top-Namen der Branche zeigen Flagge.

Vom 28. September bis 01. Oktober 2008 findet die hogatec, Internationale Fachmesse Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, in Düsseldorf statt. Schon jetzt hat die heiße Phase begonnen. Wer sich einen der besten Plätze sichern will, sollte bald aktiv werden, denn Anmeldeschluss ist der 3. März, danach beginnt die Aufplanung. Top-Namen der Branche zeigen bereits Flagge, hier ein Auszug aus der Ausstellerliste:
  • Bartscher GmbH,
  • Blanco CS GmbH & Co. KG,
  • Franke bremer GmbH,
  • Franz Spahn KG,
  • Go In GmbH,
  • H. May KG,
  • HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG,
  • JURA Gastro-Vertriebs GmbH,
  • Küppersbusch Großküchentechnik GmbH,
  • MEIKO Maschinebau GmbH & Co. KG,
  • Miele & Cie. KG,
  • Melitta Systemservice GmbH & Co.KG,
  • MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co.,
  • P. & M. Furniture,
  • Porzellanfabriken Christian Seltmann,
  • Rational Großküchentechnik GmbH,
  • Thermoplan AG,
  • Villeroy & Boch AG,
  • Winterhalter Gastronom GmbH,
  • WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG.
Die hogatec bietet als Nr.1 Messe in Technik und Design Entscheidern aus Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung jede Menge Produktneuheiten, Trends und Branchen-Know-how, um im harten Konkurrenzkampf zu bestehen, egal ob Großverpfleger oder Kleingastronom, Kettenhotel oder Familienbetrieb.

Auch in diesem Jahr begleiten die hogatec attraktive Themenparks, zahlreiche Sonderschauen und hochkarätige Rahmenveranstaltungen. Im Themenpark "Ambiente und Ambitionen" wird aufgezeigt, dass sich Aspekte eines modernen Designhotels und Tradition nicht zwangsläufig ausschließen müssen.

Neueste Lösungen zum Thema "Cook + Chill" präsentiert der gleichnamige Themenpark in Theorie und Praxis, so werden täglich stattfindende Fachvorträge durch Vorführungen in der Showküche ideal ergänzt. Außerdem wird das Thema Speisenverteilung aufgenommen und der Bereich "Care" auf breiter Basis angesprochen.

Bereits seit acht Jahren gehört Kaffee zu den Spezialthemen der hogatec und ist damit schon Tradition. Auch in diesem Jahr wird der Themenpark "Kaffee + Kultur" dem nicht endenden Hype um die Bohne Rechnung tragen.

Nach dem erfolgreichen Start in 2006 gibt es auch zur hogatec 2008 die Aktionsfläche "Frühstück & Brunch", organisiert von den Fachmagazinen GV Kompakt und GASTRONOMIE. In diesem Jahr wird das Motto "Von Business-Frühstück bis Erlebnis-Brunch" anhand eines Restaurants, aufgeteilt in die drei Zonen Außengastronomie, Hotelrestaurant und Partybereich, realisiert.

Premiere zur hogatec 2008 feiert die "Ideenküche". Die neue Sonderschau verbindet Entertainment mit Fachinformation, dabei werden produktübergreifend komplette Arbeitsabläufe und Prozessketten in der Profiküche live gezeigt.

Das Rahmenprogramm der hogatec 2008 startet am Abend des 28. September direkt mit einem Branchenhighlight, der Verleihung des "Frankfurter Preis der deutschen Gemeinschaftsverpflegung - die Branchenauszeichnung für Business - Care - Education". Die gemeinsame Veranstaltung der Wirtschaftsfachzeitschrift gv-praxis und der Messe Düsseldorf findet mit rund 400 Gästen aus der gesamten GV-Branche wieder im Hotel Intercontinental statt. Die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich.

Auch die Catering-Branche startet mit einem Top-Event in die diesjährige hogatec, denn ebenfalls am 28. September wird der "Caterer des Jahres" verliehen. Ausgelobt wird die Auszeichnung von der Fachzeitschrift Catering Inside, die hogatec 2008 zählt zu den Sponsoren. Persönliche Einladung erforderlich.

Traditionell veranstaltet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (dehoga) am Vormittag des hogatec Dienstag, 30. Januar, das "Forum Systemgastronomie" im Congress Center CCD.Süd. Anschließend wird der 7. Nationale AZUBI-AWARD Systemgastronomie verliehen.

Auftakt für den "Leaders Day" der AHGZ, Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung, ist am Abend des 30. September auf der hogatec. Der Kongress selbst findet am 01. Oktober in einem Düsseldorfer Privathotel passend zum Thema statt. Denn der "Leaders Day" wird das Thema "Besondere Anforderungen an die Privathotellerie" fokussieren und alle Facetten des Hotelmanagement speziell für diese Zielgruppe diskutieren.

Ein besonderer Mehrwert für Aussteller und Besucher ergibt sich durch die zeitgleiche Veranstaltung des Frische-Trios InterMopro, Internationale Fachmesse Molkereiprodukte, InterCool, Internationale Fachmesse Tiefkühlkost, und InterMeat, Internationale Fachmesse Fleisch- und Wurstwaren mit weiteren 1.000 Ausstellern auf dem Düsseldorfer Messegelände. Gemeinsam mit der hogatec bilden sie wieder ein „Menü der Extraklasse“ für Fachbesucher aller beteiligten Branchen. Die Eintrittskarte zur hogatec 2008 berechtigt auch zum Besuch der drei Foodmessen und umgekehrt. Insgesamt werden über 75.000 Besucher erwartet.

Die hogatec 2008 ist auf dem Düsseldorfer Messegelände von Sonntag, 28. September bis Mittwoch, 01. Oktober 2008, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 30, -- Euro (18,-- Euro im Online-Vorverkauf (+ Versand)), die 2-Tageskarte 40,-- Euro (32,-- Euro im OVV). Studenten und Auszubildende zahlen 10,-- Euro. Außerdem beinhaltet das Messeticket die kostenlose Hin- und Rückfahrt mit VRR-Verkehrsmitteln (Verkehrsverbund-Rhein-Ruhr).

Weitere Informationen rund um die hogatec sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung für Aussteller erhalten Sie unter http://www.hogatec.de/.

(Quelle: Pressemitteilung der Messe Düsseldorf).

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hogatec 2008 vom 28. September bis 01. Oktober 2008.

Jetzt geht's heiß her auf der hogatec 2008, Internationale Fachmesse Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, vom 28. September bis 01. Oktober 2008 in Düsseldorf. Denn erstmals präsentiert die "Ideen-Küche" auf der hogatec, wie sinnlich die Arbeit am Herd sein kann und wie lustvoll der Beruf des Kochs eigentlich ist. Der Erfinder der "Ideen Küche", der Duisburger Gastronom und Koch Stefan Cammann, präsentiert in Düsseldorf gemeinsam mit führenden Anbietern von Küchentechnik und Gastronomiebedarf auf einer praxisorientierten Plattform, live und ohne doppelten Boden Lösungen zu aktuellen Themen der Branche.

Das hat es bisher auf deutschen Gastronomiemessen noch nicht gegeben: Die Küchenmeister von Palux und Rational demonstrieren den Messebesuchern in trauter Zweisamkeit mit Food-Produkten von Sander Gourmet und Patisserie Walter die Vorteile eines Bankettsystems, Fachleute von Duni Food Solutions diskutieren mit den Schockkühlspezialisten von Foster über die Chancen des Außer-Haus-Geschäftes, einem ungläubigen Mensa-Küchenleiter zeigen die Profis von Point of Food, wie man innerhalb weniger Minuten hunderte von frischen Pizzen backen kann, und der Spülmaschinenspezialist Meiko zeigt wie mit modernster Technik, auf kleinstem Raum größte Mengen von Tellern & Tassen, Blechen, Bestecken und Gläsern perfekt gespült werden können. Und dies nicht, wie sonst üblich, aus bunten Prospekten oder anhand von theoretischen Fallbeispielen - sondern auf einer 600 m² großen Bühne täglich acht Stunden live.

Den Namen "Ideen-Küche" kann der Messebesucher dabei wörtlich nehmen.
"Oftmals ist es am Messestand nur möglich, die für die gesamte Branche so wichtigen Lösungskonzepte ansatzweise und theoretisch, aber nicht produktübergreifend zu zeigen"
berichtet Organisator Stefan Cammann und erläutert weiter:
"Ein Verkäufer von Schnellkühlern erklärt vielleicht die technischen Features von der herausnehmbaren Silikondichtung bis zum linksdrehenden Lüfterrad, doch nur selten, wie ein Koch diese Technik in seinen Betriebsablauf optimal integrieren kann. Die Probleme der Gastronomie sind vielschichtig. Fachkräftemangel, Kostendruck oder schwankende Qualitäten sind hier nur einige Themen. Was wir brauchen, sind produktübergreifende Lösungskonzepte."
Genau diese produktübergreifende Lösungskonzepte, die einen Gastronomiebetrieb erfolgreich machen, liefert die "Ideen-Küche" zur hogatec 2008. So wird z.B. aufgezeigt wie man "self made convenience" für die à la carte Küche herstellen kann, die frisch zubereiteten Speisen in Qualität und Geschmack keineswegs nachstehen. Natürlich können die hogatec Besucher vor Ort probieren und selbst vergleichen.

Das besondere der "Ideen-Küche" ist, dass die Präsentation der Sicht des Gastronomen folgt. Ziel ist es, die Besucher dort abzuholen, wo sie sich am besten auskennen - in ihren Betrieben. Sie erhalten Hilfestellung, wie sie ihren Alltag leichter und erfolgreicher organisieren können. Alles wird auf leicht verständliche Weise mit einer gesunden Portion Humor unterhaltsam gestaltet, wobei Camann und sein Co-Moderator Ralf Kühler (RTL/VOX) die Unternehmen in Storys aus der Welt der Köche und Gastronomen einbinden. Auch der Verband der Köche Deutschlands (VKD) hat sich spontan für die "Ideen-Küche" begeistern lassen und ist teilnehmender Partner des visionären Konzeptes.

Die hogatec 2008 ist parallel zu dem Foodmessen Trio InterMopro, InterCool und InterMeat von Sonntag, 28. September bis Mittwoch, 01. Oktober 2008, auf dem Düsseldorfer Messegelände täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 30, -- Euro (18,-- Euro im Online-Vorverkauf (+ Versand)), die 2-Tageskarte 45,-- Euro (32,-- Euro im OVV). Studenten und Auszubildende zahlen 10,-- Euro. Außerdem beinhaltet das Messeticket die kostenlose Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln des VRR (Verkehrsverbund-Rhein-Ruhr).

Weitere Informationen rund um die hogatec sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung für Aussteller erhalten Sie unter http://www.hogatec.de/ und zur "Ideen-Küche" unter http://www.ideen-kueche.com/.

(Quelle: Pressemitteilung der Messe Düsseldorf).

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Messen-Datenbank.

Messeexpress.eu in Blankenheim bietet einen Newsletter mit Informationen über aktuelle Messen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. In der Datenbank können Sie sich über anstehende Messen aus Ihren Interessenbereichen kostenlos zu informieren. MesseExpress ist ein E-Mail-Marketing spezialisiertes Unternehmen. Man sollte sich deshalb überlegen, ob man seine E-Mail-Adresse rausrückt bzw. welche man verwendet.

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Sonntag, Mai 25, 2008

Der Brauer, der ein Metzger ist.

Manfred Reichert im fränkischen Uetzing, drei Kilometer östlich von Bad Staffelstein (Stublanger Straße 2, 96231 Bad Staffelstein-Uetzing) ist eigentlich Metzger. Nun weiß aber jeder Hausbrauer - und andere können es z.B. an der Volkshochschule Bamberg lernen - daß man Bier sogar in einem Eimer brauen kann. So heißt es in einer Vorankündigung eines Heimbrau-Seminars der VHS Bamberg
"Gebraut wird ein Weizenbier in obergäriger Brauweise mit dem feinen Aroma, das Biere aus der Industrie leider oft vermissen lassen. Der ursprüngliche Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe bleiben bei uns im Bier, da wir nur von einer Aufbewahrungszeit von 2 Monaten ausgehen. Der Dozent, langjähriger Hausbrauer und Buchautor, zeigt in diesem Kurs, wie Bier im Infusionsverfahren gebraut wird. Ein Kochtopf (25 l) und ein großer Plastikeimer reichen als Grundausstattung. Was sonst noch fehlt, ist leicht zu besorgen. Die beliebte Brauerbrotzeit und Hausbrauerbier vom Fass runden den Brautag ab. Eine Brauereibesichtigung und die erste Bierprobe sorgen für die Festigung der Kenntnisse. Das Abfüllen in Flaschen führen die Gruppen ganz nach Gärfortschritt zu Hause durch. Für Material, Fahrt, Brotzeit und Bier sind im Kurs 15,00 € zu zahlen."
Was liegt da näher, als einen Wurstkessel zum Brauen zu nutzen?

Manfred Reichert braut einmal pro Woche, jeweils 2 Hektoliter. Das ist weit mehr als er beim besten Willen selbst trinken kann und so verkauft er sein Bier in 1-Liter-Flaschen in seiner Metzgerei und beliefert mittlerweile sogar ein Bistro mit seinem Landbier "Uetzinger Metzgerbräu". Es gibt sogar schon Krüge der Metzgerbräu und Bierdeckel. Was wichtiger ist: sein Landbier "Ueztinger Metzgerbräu" wird von Bierliebhabern sehr gut bewertet. Siehe dazu zwei Bewertungen in der Bierliebhaber-Community Ratebeer.

Mehr darüber: Siehe auch einen früheren Beitrag über eine Brauerei, die umgekehrt ihre Sudkessel nutzt, um darin Eistee zu kochen: "Tradewinds Iced Tea".

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Dodo - Reiseerlebnisse teilen.

[Trigami-Review]

Nach einer zweimonatigen Testphase ist dodo.com, ein Projekt der dodo travel services Ltd. mit Sitz in Berlin, seit dem 23. April 2008 online. Ziel ist es, eine internationale Reisecommunity aufzubauen, deren Mitglieder Kontakte mit anderen Individualreisenden knüpfen, von ihren Erlebnissen in Reisetagebüchern berichten und individuelle Reisetipps erstellen. Diese können dann von allen Usern als Informationsquelle und Inspiration für die Planung eigener Reisen genutzt werden. Die Benutzeroberfläche ist bereits in zwei Sprachen verfügbar (deutsch und englisch). Eine Mitgliedschaft ist kostenlos. Um mehr über die Funktionalität herauszufinden, habe ich mich registriert.

Die Gründer Daniel Hoffman und Axel Lehmann haben im Jahre 2004 das Unternehmen transparent gegründet und Special-Interest-Portale zu Versicherungsthemen mit Bewertungen durch User aufgebaut. Das gute Kerngeschäft im Versicherungsmarkt ermöglicht es ihnen nach eigenen Angaben, in den Aufbau von dodo.com investieren zu können. Sie setzen auf eine Positionierung als Service für Individualreisende, nicht für Pauschaltouristen. Daniel Hoffman:
"Wir wollen mit dodo.com den Service schaffen, den wir selbst bei unseren Reisevorbereitungen immer vermisst haben. Denn wer weiß besser, wo die schönsten Flecken Natur in Cork (Irland) sind, als der Ire, der dort lebt?"
Um diese neue Community schnell bekannt zu machen, setzt man auf virales Marketing. Es wurde ein Gewinnspiel ausgeschrieben. Unter allen Mitgliedern wird eine eine Weltreise im Wert von 10.000 Euro verlost. Näheres unter www.dodo.com/de/lottery.html:
"Bis zum 31.12.2008 haben alle dodo.com Mitglieder die Chance auf unsere Weltreise. Für eine Teilnahme musst du dich also nur auf dodo.com registrieren und schon hast du zwei Lose sicher. Weitere Lose kannst du sammeln, indem du Tagebucheinträge und Reisetipps schreibst, Fotos und Videos hoch lädst oder Freundschaftseinladungen verschickst.

Wenn du eine eigene Homepage hast, kann du noch mehr Lose sammeln. Setze einfach einen Link zu dodo.com. Die Verlinkungsmöglichkeiten und das Formular zur Linküberprüfung findest du hier."
Die Auslosung erfolgt am 15. Januar 2009.

Was kann man als Mitglied machen?
  • Ein persönliches Profil erstellen incl. eines Bildes. Nicht alle neuen Mitglieder nutzen die Möglichkeit, ein Bild von sich hochzuladen. Alle neuen Mitglieder, die ein Bild von sich hoch geladen haben, werden auf der Startseite vorgestellt.
  • Reisen vorstellen - geplante Reisen und Reisen, die man schon gemacht hat. Beide unterscheiden sich bei der Datenerfassung durch das Datum. Bei geplanten Reisen gibt man ein zukünftiges Datum ein. Zu jeder Reise kann man beliebig viele Reiseberichte schreiben und Fotos und Videos hoch laden.
  • Reisetipps erstellen und finden.
  • Freunde einladen.
  • In Kontakt mit den anderen Mitgliedern der Community treten, z.B. Nachrichten schicken incl. Benachrichtigung per E-Mail, wenn neue Nachrichten eingetrudelt sind.
Um mich von der Qualität der bislang eingetragenen Reiseerlebnisse und Reisetipps einen Eindruck zu verschaffen, habe ich mir Reisetipps nach Deutschland angeschaut. Bislang sind erst/schon fünf Reisen nach Deutschland eingetragen:
  • Celle
  • Morsbach
  • Kurort Oberwiesenthal
  • Neu-Ulm
  • Nürnberg
Inhaltlich ist dieser Content bescheiden. Aber man kann in einer so frühen Phase des Aufbaus einer Community wohl nicht viel mehr erwarten. Stellt sich aber aus der Sicht eines Community-Betreibers nicht die Frage, ob es nicht sinnvoll ist, Basisinformationen zu Destinationen beizusteuern, um Anreize zu bieten, die Community als Leser aufzusuchen? Die Leser ersparen sich dadurch Texte und Hochglanzfotos, die sie an anderer Stelle (Reiseführer, Fremdenverkehrsämter der Destinationen, in Hotelprospekten und Reisekatalogen) ohnehin zuhauf finden können. Im Unterschied zu den üblichen Hotelbewertungsportalen kann man sich bei Dodo.com unmittelbar einen Eindruck von der Persönlichkeit des Bewertenden machen, soweit sie bei Selbstdarstellungen erkennbar wird.

Für Reisefotos gibt es eine eigene Rubrik. Exemplarisch habe ich mir wiederum die bislang zwölf Fotos aus Deutschland angeschaut. Von Vorteil ist es, daß jedes Foto den Bezug zu einer konkreten Reise mit Reisedatum, Ort und dem Reisenden erkennen läßt. Doch Dodo.com fällt hierbei hinter Dienste wie Google Earth zurück, die den Ort der Aufnahme des Fotos auf Landkarten sichtbar machen. Die Reise, zu denen die Fotos gehört, wird zwar von Dodo.com auf einer Google Map dargestellt. Aber es gibt keine Weltkarte mit allen Fotos der Community.

Die Nutzer von dodo.com können auch Reisevideos hoch laden. Auch hier ist die Qualität der Videos meiner zufälligen Stichprobe bescheiden.

Zusammenfassend kann man das Portal als übersichtlich bezeichnen. Es ist nicht überfrachtet. Nicht nur die Navigation, auch die Bedienung ist intuitiv verständlich.

Was verbessert werden könnte

Auf der Startseite werden neue Mitglieder, neue Fotos, neue Videos, neue Reiseberichte und neue Tagebucheinträge vorgestellt. Was noch fehlt, ist die Möglichkeit, Interessen an bestimmten Regionen oder Arten von Reisen (z.B. Tauchreisen) zu bekunden und dann auf neue Inhalte und neue Mitglieder mit den selben Interessen aufmerksam gemacht zu werden. Man kann sich aber bereits Inhalte, die einem interessant erscheinen, merken.

Es fehlt bislang auch noch eine gute Suchfunktion, z.B. nach allen Reisen in ein bestimmtes Land, einer bestimmten Reiseart (z.B. Hochzeitsreise) einer bestimmten Unterkunftart usw. Bislang kann man sich Reisen nur nach Ländern selektiert anzeigen lassen. Bei dieser Anzeige nach Ländern wird ein grober Usabilty-Schnitzer gemacht: Es wird nicht angezeigt, wie viele Beiträge sich hinter einer Auswahlkategorie (Land) verbergen. Der User muß jedes Land erst öffnen, um dann zu erfahren, daß die Kategorie leer ist.

Verlinkungen nach außen können von den Mitgliedern ihrem Content nicht beigefügt werden bzw. nur in Textform (ohne Verweis in HTML). Man kann nicht einmal im eigenen Profil auf seine eigene Website verweisen. Dodo.com schottet sich damit genau so ab wie etwa StudiVZ und isoliert sich in selbst gewählter Quarantäne. Wer keine Links sät, wird auch keine ernten und muß ersatzweise auf klassisches Marketing (Gewinnspiel!) zurückgreifen.

Vermisst habe ich solche Features wie die Facebook-Applikation MyTravels, also die Möglichkeit, schnell, ohne ausführliche Reiseberichte schreiben zu müssen, anzugeben, welche Länder man in seinem Leben schon besucht hat. Reiseportale wie Dodo.com konkurrieren nicht nur nur mit anderen Reiseportalen. Potentielle Nutzer von Special-Interest-Portalen fragen sich auch, ob sie ihre Daten nicht lieber an einer Stelle verwalten und öffentlichen, etwa in einem den ganzen beruflichen und privaten Menschen umfassenden Portal. Mir z.B. wäre eine Dodo-Funktionalität als Facebook-Applikation lieber.

Dodo.com aus der Sicht des Gastgewerbes

Gastronomen und Hoteliers sollten Dodo.com wie auch andere Reiseportale beobachten. Wie wird der eigene Betrieb bewertet ("Monitoring"). Falsche Darstellungen können evtl. per Kommentar richtig gestellt werden oder man wendet sich an den Autor, um Mißverständnisse aufzuklären oder sich zu entschuldigen. Wie schneiden Wettbewerber ab?

Reiseportale erlauben es, zu beobachten, auf was es Reisenden wirklich ankommt. Man kann auf teure Komponenten und Features seiner Produkte und Diensleistungen, die in den Augen des Reisenden unwichtig sind, verzichten und sich auf kaufentscheidende Faktoren konzentrieren (Stichwort: "target pricing"). Man kann erkennen, welche Eigenheiten von Produkten und Dienstleistungen Gäste begeistern und sie in eigene Produkte und Dienstleistungen einbauen und betonen.

Dodo Blog

Im englisch sprachigen Dodo Blog kann man sich über Aktualisierungen auf dem Laufenden halten und nachvollziehen, wie die Entwicklung bis heute verlaufen ist. Dort erfährt man z.B., warum die Gründer den Namen Dodo ("dodo.com - finally ours!") und den Tourismus als ihr zweites Standbein gewählt haben ("Welcome to our blog") und wer noch im Team mitarbeitet, wie z.B. Claudia Stehr, die ihre Bachelor-Arbeit an der Fachhochschule Stralsund über die Entwicklung von Dodo.com geschrieben hat.

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Samstag, Mai 24, 2008

1888.

Im Dreikaiserjahr 1888 starb Wilhelm I. und Wilhelm II. folgte seinem Vater Friedrich III., der todkrank nur 99 Tage regiert hatte. T.-S. Eliot und Raymond Chandler erblickten das Licht der Welt. Papst Leo XIII veröffentlichte die "Libertas". Bertha, die Frau von Karl Benz, machte ihre erst Autotour. Im belgischen Spa wurde der erste Schönheitswettbewerb der Welt veranstaltet. Tsjaikovskys t. Sinfonie wurde in Petersburg uraufgeführt. Vincent van Gogh schnitt sich sein linkes Ohr ab. All dies werden wir aus unserem Gedächtnis tilgen müssen. Zumindest wenn es nach der Grünen Rothe Beinlich geht, der frauenpolitischen Sprecherin und Landesprecherin Thüringen von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN.

Warum? Nazis, die sich nicht trauen, den Namen Adolf Hitler in den Mund zu nehmen, codieren ihn mit "18", wobei jede der beiden Ziffer für den Platz im Alphabet bezeichnet. "88" steht demnach für "Heil Hitler" und "1888" für "Adolf Hitler, Heil Hitler!".

Nun muß man schon ziemlich bewandert sein im politischen Code der Neonazis oder so bescheuert, jedesmal, wenn man irgendwo die Zahl 1888 entdeckt, neonazistisches Gedankengut zu assoziieren. In einer Pressemitteilung "Grüne halten Logo der neuen Biermarke von Braugold für absolut ungeeignet" beklagt sich Rothe Beinlich peinlicherweise über die Erfurter Brauerei Braugold Brauerei Riebeck GmbH & Co. KG.

Was hat diese Brauerei verbrochen? Das Jahr 1888 stellt auch für diese traditionsreiche Brauerei ein wichtiges Datum dar. Seit diesem Jahr besteht sie an dem heutigen Standort. Deshalb hat man einem neuen Bier den Namen "Braugold 1888" verliehen, genauso wie dies viele anderen Brauereien machen. Ich erinnere nur an die beiden Biere "Georg Schneiders 1608" (anläßlich der 400-Jahr-Feier der Brauereigründung) oder "Hartmann Erbschänk 1550 Schwarzbier" der Brauerei Hartmann in Würgau.

Nun könnte man zur Entschuldigung für diesen peinlichen Schmarrn aus der Feder von Frau Beinlich anführen, daß in eineinhalb Jahren Landtagswahlen in Thüringen sind, und frau sich deshalb vielleicht skandalisierende Pressemitteilungen aus dem Stinkefinger saugen zu müssen glaubt. Doch gibt es wirklich keine wichtigeren Sachthemen?

Siehe dazu auch: "Müssen die Zahlen 1 und 8 verboten werden?" von Ernst Corinth, in: Telepolis vom 22. Mai 2008.

Nebenbei: Dieses Bier habe ich auf meiner kleinen Gastro-Tour Erfurt nicht verkostet. Den Bierliebhaber-Kollegen, die es sich laut Ratebeer angetan haben, scheint es nicht besonders gut geschmeckt zu haben.

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ERDINGER Weissbraeu: EM-Aktionspaket fuer die Gastronomie.

Um den Bierabsatz während der Europameisterschaft zu unterstützen, stellt ERDINGER Weißbräu für die Gastronomie spezielle Fußball-Aktionspakete bereit. Extra-Spannung garantiert beispielsweise das große Spielminuten-Tippspiel. Hierzu erhalten die Gastronomen einen fälschungssicheren Spielminuten-Abrissblock. Dessen Losnummern werden zu jedem Weißbier ausgegeben und stehen für eine Spielminute in der gezeigten Partie – fällt genau in dieser ein Tor, bekommt der Gast ein Weißbier gratis.

Die Fußball-Experten unter den Stammgästen können beim EM-Tippspiel ihren "Riecher" beweisen. Den passenden Kalender stellt die Privatbrauerei zur Verfügung, ebenso wie viele sportliche Preise für die Tipp-Könige. Und während die Stürmer auf Torjagd gehen, können die Fans bei der Rubbellosaktion selber Treffern nachjagen; auch hier gibt es attraktive Sofortgewinne wie Fanumhänge, Freibier und Pokalgläser zu ergattern.

Ankündigungsposter und Tischaufsteller sorgen für entsprechende Aufmerksamkeit bei den Gästen. Für das Service-Personal stellt die Privatbrauerei außerdem T-Shirts bereit, die individuell bedruckt werden können. Nicht fehlen darf natürlich das ERDINGER Pokalglas, das mit seinem integrierten Fußball ein Muss ist in dieser fußballverrückten Zeit.

(Quelle: Pressemitteilung der Erdinger Weißbräu).

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Online-Portal von Azubis für Azubis in der Systemgastronomie gestartet.

(Berlin, 23. Mai 2008) "Gast-Star" ist der Name der neuen Ausbildungsinitiative von 21 Ausbildungsunternehmen unter dem Dach der Fachabteilung Systemgastronomie im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband). Herzstück der Kampagne ist das Online-Portal www.gast-star.de. Der stark wachsende Markt der Systemgastronomie sucht qualifizierte Fachkräfte. Ab sofort können alle jungen Menschen, die bereits eine Ausbildung in der Systemgastronomie begonnen haben oder sich für eine Karriere in diesem Segment interessieren, unter www.gast-star.de die Vorteile der Systemgastronomie entdecken und sich über Aufstiegschancen informieren.
"Die Unternehmen der Systemgastronomie sind tolle Ausbilder und Arbeitgeber - nur weiß das noch nicht jeder"
sagt Sandra Warden, Geschäftsführerin der DEHOGA-Fachabteilung Systemgastronomie.
"Die Ausbildung zum Fachmann oder zur Fachfrau für Systemgastronomie ist vielfältig und voller Perspektiven. Angehende Systemgastronomen lernen neben dem klassischen Service und der Warenkunde auch kaufmännische Inhalte wie Personalwirtschaft, Marketing und Recht und haben damit beste Berufsaussichten. Mit der lebendigen Website www.gast-star.de wollen wir Lust auf die Ausbildung und Beschäftigung in diesem Branchensegment machen"
erklärt Warden die Beweggründe für die Kampagne.

Das Online-Portal ist primär eine Informations- und Wissensplattform. Es richtet sich an Schüler und Ausbildungssuchende, die mehr über die System-Ausbildung erfahren wollen. Systemer-Azubis und Berufseinsteigern bietet die Seite ihre virtuelle berufliche Community.
"Hier können sie Gleichgesinnte kennen lernen, sich treffen und austauschen"
beschreibt die DEHOGA-Geschäftsführerin die Ausrichtung von www.gast-star.de. Für Authentizität und Glaubwürdigkeit steht der Azubi-Beirat - ein Gremium von Auszubildenden der beteiligten Unternehmen -, der aktiv an der Entwicklung und dem Ausbau der Seite mitwirkt.
"Unser Portal überzeugt mit echtem Mehrwert für alle Besucher. Ob aktuelle Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebote in der Jobbörse, Diskussionen im moderierten Forum oder hautnahe Einblicke in den Berufsalltag im Blog – mit seinen zahlreichen Features wartet das Gast-Star-Portal mit jeder Menge Fakten, Spaß und Tipps auf"
hebt Warden hervor.
"Ein Highlight der Seite ist sicherlich der Online-Test, über den junge Menschen herausfinden können, welcher Gast-Star-Typ sie sind."
Firmenprofile von Ausbildungsunternehmen, Erfolgsgeschichten ehemaliger Azubis sowie ein Newsletter zu Events und Neuheiten runden das umfangreiche Angebot ab.

Der 1998 eingeführte Ausbildungsberuf zum Fachmann oder zur Fachfrau für Systemgastronomie verzeichnet Jahr für Jahr steigende Zuwachsraten. Begannen vor zehn Jahren 395 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung, starteten im letzten Jahr 2.800 junge Frauen und Männer ihren Berufsweg in der Systemgastronomie.
"Ausbildungsergebnisse und Übernahmequoten sind im Vergleich zu anderen Berufen überdurchschnittlich hoch"
berichtet Warden. Eine DEHOGA-Umfrage im Jahr 2007 unter 500 Azubis habe zudem gezeigt, dass die Zufriedenheit mit der betrieblichen Ausbildung enorm hoch sei und dass die angehenden Fachkräfte optimistisch in ihre berufliche Zukunft blickten.
"Doch stellen wir fest, dass viele junge Leute, obwohl Stammgäste in den Betrieben der Systemgastronomie, häufig wenig über den Beruf wissen. Das zu ändern, ist das Ziel unserer Initiative."
Die 21 Unternehmen der Imagekampagne bilden die gesamte Palette der Systemgastronomie ab - von Fastfood über Fullservice- und Freizeit- bis zur Verkehrsgastronomie. Ein Info-Paket zur Ausbildung in der Systemgastronomie steht zum Download unter www.gast-star.de zur Verfügung.

Die 21 Unternehmen der Ausbildungsinitiative gast-star auf einen Blick:
  • Bayer Gastronomie
  • BLOCK HOUSE
  • Burger King
  • Call a Pizza
  • DINEA
  • Hallo Pizza
  • Joey’s Pizza
  • Karstadt/Le Buffet
  • KMS
  • Maredo
  • McDonald's
  • Mitchells & Butlers
  • Mongo'S
  • N.Y.C.
  • Play Off
  • Road Stop
  • SAUSALITOS
  • Schwan & Schwan
  • Stockheim/MSG
  • Vapiano
  • Wöllhaf
(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Bundesverbandes).

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Freitag, Mai 23, 2008

Gastgewerbeumsatz im Maerz 2008 real um 5,1% gesunken.

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unter­nehmen des Gastgewerbes in Deutschland im März 2008 nominal 2,2% und real 5,1% weniger um als im März 2007. Im Vergleich zum Februar 2008 wurde im Gastgewerbe im März 2008 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 2,8% und real 3,2% weniger abgesetzt.

Verglichen mit dem Vorjahresmonat wurde in allen drei Bereichen des Gastgewerbes im März 2008 nominal und real weniger als im Vorjahresmonat abgesetzt:
  • Im Gaststätten­gewerbe mit nominal - 0,9% und real - 3,2%,
  • im Beherbergungsgewerbe mit nominal - 3,3% und real - 7,0%
  • sowie bei den Kantinen und Caterern, zu denen auch die Lieferanten der Fluggesellschaften gehören, mit nominal - 4,8% und real - 7,2%.
Von Januar bis März 2008 wurde im Gastgewerbe nominal 1,4% mehr und real 1,3% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.

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Donnerstag, Mai 22, 2008

Café am Dom, Erfurt.

Wenn man die Stufen zum Erfurter Dom und zur benachbarten Severin-Kirche hinaufsteigt, geht man am kleinen "Café am Dom" vorbei oder wie ich hinein, um dort ein Stück von dem selbst gebackenen Rhabarberkuchen zu probieren.

Café am Dom, Erfurt, Gastraum

Frau Mai, die Kollegin, hat sich etwas gewundert, daß ich zum Rhabarberkuchen ein Bier getrunken habe. Aber wenn man so ziemlich alle Biere einer Region in wenigen Tagen verkosten möchte, muß man Opfer bringen.

Café am Dom, Erfurt, Gastraum
Der Gastraum des "Café am Dom", Erfurt
Café am Dom, Erfurt, Ausblick auf dem Domplatz
Blick vom "Café am Dom" hinunter auf den Domplatz. Die Treppen führen vom Dom bzw. der benachbarten Severinkirche zum Domplatz et vice versa.


Getrunken habe ich übrigens ein "Braugold Spezial" (mehr über diese Brauerei in meinem früheren Beitrag "Brauereien in Erfurt: Braugold"). "Braugold Spezial" ist ein kräftiges (4,9 % vol. alc.), goldfarbenes Pilsner. Sein Aroma ist für meinen Geschmack zu malzig und mit nur einem Hauch von Hopfen. Es schmeckt nach Brot, leicht nach Zitrone und ist im Abgang angenehm bitter. Kurzum: trinkbar, ohne daß sich ein zweites davon trinken möchte, es sei denn, ich habe großen Durst.

Besser geschmeckt hat mir anschließend der kupferfarbene Maibock der Brauerei Braugold. Er hat laut Brauerei 6,5% vol. alc., also wie für Frühjahrsbockbiere üblich, weniger Alkohol als die meist kräftigeren Herbstböcke. Sein Geschmack erinnert an Spargel, Pfeffer und Kararmell.

Braugold Maibock, Erfurt
Getrunken habe ich ihn ziemlich einsam ein paar Meter weiter, in einem Biergarten unterhalb des Doms und oberhalb des Domplatzes.

Biergarten unterhalb des Erfurter Doms

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Sui generis - der Absinthladen in Erfurt.

Um die Ecke der Pension am Dom in Erfurt, in der ich gut geschlafen habe, und damit auch in Domnähe befindet sich ein Absinthladen.

Absinthladen, Erfurt
Dort wird Kunst und Absinth gemeinsam präsentiert. Es gibt von Hand gefertigte Unikate und vor allem natürlich viele Sorten Absinth aus unterschiedlichen Ländern, ergänzt durch Gebrauchsgegenstände, mit denen der Absinth-Genuss zelebriert wird.

Mehr über Absinth.

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Mundlandung, Erfurt.

Die "Mundlandung" ist ein Einzelhandelsgeschäft auf der Krämerbrücke in Erfurt mit mediterranen und Thüringer Produkten mit einem Schwergewicht auf Lebensmittel. An drei kleinen Tischen davor kann man sich wie in einem Café bedienen lassen.

Außensitzplätze vor dem

Ich habe dort einen Apfel-Holunder-Saft vom österreichischen Lembachhof getrunken.

Mundlandung, Erfurt, Apfel-Holunder-Saft vom Lembachhof, Österreich

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Goldheim Schokolade, Erfurt.

Auf meiner kleinen Gastro-Tour Erfurt habe ich mir natürlich die Krämerbrücke nicht entgehen lassen. Dort befindet sich auch die Schokoladenmanufaktur Goldheim von Alexander Kühn und zwei weiteren Chocolatiers. Auf den wenigen Stühlen vor der Tür kann man eine vorzügliche Trinkschokolade genossen und mit den Gästen der schräg gegenüber liegenden "Mundlandung" flirten.

Schokoladenmanufaktur Goldhelm, Erfurt

Gut gefallen hat mir auch der Spruch auf der Website:
"Wundern Sie sich nicht, daß es bei uns keine Speisekarte gibt, denn wir sind die Karte! Aber auch nur aus einem Grund: Wir reden gerne mit Ihnen über Schokolade und das süße Leben!"

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Anger Meier, Erfurt.

Zugegeben, das folgende Foto ist gemein, erinnert es doch an das Schild "Sie werden platziert", das man auf vielen Tischen in der DDR fand. Warum war das so? Zum einen gab es zu wenig Arbeitskräfte in der Gastronomie, weil die Industrie zu ineffizient gewesen ist und der Staatsapparat sogar noch aufgeblähter wie der unsrige heute. Aber die Beschäftigten in der Gastronomie verknappten so gerne Sitzplätze künstlich, um etwas zu haben, was sie gegen Trinkgeld vergeben konnten. Sie konnten damit steuern, welche Gäste sie aufnehmen wollten (wie Devisenausländer) und welche nicht (gemeine Ossis), ähnlich wie das Türsteher vor Diskotheken machen.

Angermeier in Erfurt
Vor allem wird dieses Foto der wirklich schönen Kneipe (so sagt man selbst über sich) Anger Meier in Erfurt und dem überaus netten Service, den ich dort erfahren habe nicht, gerecht.

Das "Anger Meier" ist das vielleicht bekannteste Gaststätte Erfurts. Denn hier wird zweimal im Monat die Sendung "Unter uns - Geschichten aus dem Leben" des MDR aufgezeichnet. Die Moderatoren Ulrike Nitzschke und Axel Bulthaupt diskutieren mit interessanten Gäste, darunter vielen "einfachen Menschen" aus der Region wie dem Gaswirt Lutz Rupprecht (50) aus Freiberg. Er wurde als Gastwirt von einem Zechpreller brutal niedergeschlagen, als er eine Zwischenrechnung kassieren wollte, und erlitt dabei schwere Verletzungen. Weil der Täter flüchten konnte, verschickte er später E-Mails und ein zufällig entstandenes Foto des Schlägers an Freunde und Bekannte. Einige Tage darauf konnte der Zechpreller gestellt werden.

Ein zweites Foto der Außenfassade des "Anger Meier" zeigt etwas anderes, was mich irritiert hat, schwankend zwischen einer Bewunderung des Geschäftssinns und der Überlegung, ob man mit sowas das Image eines hochwertigen Objektes nicht gefährdet:

Außenfassade Anger Meier in Erfurt
Link vom Haus werden Handtaschen verkauft. In einem Nische der Fassade befindet sich ein Verkaufsstand mit frischem Spargel. Aber warum eigentlich nicht, wenn man schon mitten in der Einkaufsmeile der Landeshauptstadt liegt?

Die üblichen Fotos aus dem Gastraum usw. habe ich mir erspart. Sie finden eine Menge davon auf der Website des "Anger Meier".

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Membersknow.

American Express hat die Online-Travel-Community membersknow.com gegründet. Inhaber der American Express Card können sich dort über ihre persönlichen Reiseerfahrungen austauschen.
"In addition to the dynamic community conversations on Members Know, Cardmembers have access to the latest trend information on where Cardmembers are staying and where they are eating in cities around the world. They can search for the most popular hotels and restaurants and sort by neighborhood or category. There is a broad range of categories of cuisines including American, Mediterranean, African and Japanese. Hotel categories include bed & breakfast, economy, moderate and upscale"
schreibt "American Express launches online travel community", in: Hotelmarketing.com vom 24. April 2008.

Ausserdem finden Mitglieder dieser Community "einzigartige" Inhalte wie
  • Interviews mit Reiseexperten, veröffentlicht von American Express Publishing. Mitglieder können kommentieren und den Autoren/Interviewpartnern Fragen stellen.
  • "Cardmember Favorites", also Listen von Hotels und Restaurants, die von den Mitgliedern gut bewertet worden sind. Die Restaurants können nach ethnischen Ausrichtungen der Küche und nach ihrer Lage sortiert werden, Hotels nach iher Lage und nach Kategorien wie Bed & Breakfast, Luxus und Economy.
  • Für die einzelnen Regionen werden wöchentliche Top-10-Listen der Hotels, Restaurants, Geschäfte und Aktivitäten veröffentlicht, in denen am meisten mit der Karte bezahlt worden ist.
  • Frage der Woche. Jede Woche können die Mitglieder über Reisefragen abstimmen und ihre Meinung mit der der anderen Mitglieder vergleichen.
  • Exklusive Angebote für Karteninhaber wie Eintrittskarten.
  • Besondere Reiseangebote.
Neben diesen bereits realisierten Features sind weitere geplant:
  • Online-Reservierung von Sitzplätzen in Restaurants
  • E-Mail-Benachrichtungen über Themen, die das Mitglied interessieren.
  • Mitglieder können sich ihre Lieblingsstädte und Themen zusammenstellen.
  • Nicht-Karteninhaber sollen schnuppern können, einen Tag lang.
  • Inhalte aus der Zeitschrift "Travel + Leisure" und den Reiseführern vom Verlag Lonely Planet sollen hinzukommen.

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Mittwoch, Mai 21, 2008

Bundesparteitag der NPD.

Wegen des am kommenden Wochenende in Bamberg geplanten Bundesparteitages der NPD ist die ganze Stadt schon zittrig. Siehe dazu eine Meldung der Stadt Bamberg: "Wegen NPD-Parteitag und Gegendemonstrationen: Behinderungen und Einschränkungen für Anwohner und Besucher am 24./25. Mai".

Eigentlich bezieht sich die pessimistische Stimmung weniger auf den in der Konzert- und Kongreßhalle stattfindenden Parteitag als auf die möglicherweise einher gehenden Krawalle, Verkehrsbehinderungen, brennenden Autos, Diebstähle, Schlägereien usw. Die Polizei bittet ein besonderes Augenmerk auf Verkaufsstände, Werbe- und Infotafeln sowie anderem Verkaufs- bzw. Dekorationsmaterial vor den einzelnen Geschäften im Verlauf des Demonstrationszuges zu richten oder rät, an diesem Tag ganz darauf zu verzichten.

Kollegen in der Innenstadt überlegen sogar, am Samstagabend ihre Gaststätten zu schließen oder wenigstens ausnahmsweise mit Einlaßkontrollen und Sicherheitsdiensten zu arbeiten. Gottseidank sind wir j.w.d. ("janz weit draußen"), abseits des Kriegsschauplatzes gelegen.

Normalerweise spielen in der Konzert- und Kongreßhalle die Bamberger Symphoniker. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof zwingt die Stadt mit einem Beschluss vom 18. April 2008 (Az. 4 CE 08.725), den NPD-Bundesparteitag gegen deren Willen in der städtischen Halle durchführen zu lassen. Siehe dazu eine Pressemitteilung der Stadt Bamberg: "Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes: Überlassung des Hegelsaals der Bamberger Konzert- und Kongresshalle".

Jetzt erwartet Bamberg fünftausend Gegendemonstranten und organisiert ein "Fest der Demookratie" gegen die braune Scheiße, in die ich liebend gerne die Verwaltungsrichter tunken würde.

Bewerbersuche in Online-Communities.

Über die Möglichkeit, in Online-Communities Mitarbeiter zu suchen bzw. auf Argumente für ihre Eignung zu überprüfen, habe ich bereits mehrfach hingewiesen, exemplarisch am Beispiel von StudiVZ: "Bewerberauswahl per StudiVZ III" und die dort angegebenen früheren Beiträge.

Die Online-Community Kwick (siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Kwick") hat mit einer Änderung ihrer neuen AGB vom 5. Mai 2008 reagiert (Hervorhebung von mir):
"Im Falle unerlaubter gewerblicher Nutzung des Angebots von kwick.de, insbesondere im Falle der Versendung von Werbung für Waren, Dienstleistungen oder Unternehmen einschließlich der Anwerbung von Personal unter Nutzung der Dienste von kwick.de (z.B. E-Mail, Messages, Chats, Gästebucheinträge, etc.) hat das betreffende Mitglied an KWICK! regelmäßig eine Vertragsstrafe von mindestens EUR 2.000,00 (i.W. zweitausend Euro) und maximal EUR 4.000,00 (i.W. viertausend Euro) an KWICK! zu zahlen. Die von KWICK! im Einzelfall festgesetzte Vertragsstrafe ist im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfen."
Meines Erachtens sollte man als Arbeitgeber unabhängig von rechtlichen Aspekten ohnehin den jeweiligen Charakter einer Community, soweit er gut erkennbar ist, beachten. Online-Communities, denen die Menschen beitreten, um geschäftliche, berufliche Kontakte zu knüpfen und zu halten, wie etwa Xing, sind geradezu dafür prädestiniert, Mitarbeiter zu suchen.

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Dienstag, Mai 20, 2008

Landgasthaeuser in der Fraenkischen Schweiz.

In der Serie Landgasthäuser Franken zeigt das Bayerische Fernsehen am kommenden Samstag, 24. Mai 2008, in der Zeit von 16.30 bis 17.00 Uhr die Folge " Eisbock und Lindenkirchweih". Thematisert werden:
  • das Kulmbacher Brauerei-Museum
  • der Kulmbacher Eisbock
  • das Kulmbacher Bierfleisch (Rinderbraten im Eisbock-Bier gegart), eine Spezialität des Gasthofs "Hagleite".
  • der "Landgasthof Schrüfer" in Pinzberg mit seinen fränkischen Karpfen in Lebkuchen-Sauce
  • der Erfinder der Wiener Würstchen Johann Georg Lahner aus Ebermannstadt.
  • das "Schäufele" (ein Stück aus dem schaufelartigen Schulterblatt eines Schweins)
  • ein Landhotel in Hollfeld nahe Bayreuth, in dem Thomas Stößel ein Lammfilet mit Gemüse-Julienne und Kartoffelstrudel kocht.
  • die Limmersdorfer Kirchweih im Norden der Fränkischen Schweiz
  • Küchenchef Stefan Funda kocht im "Hartmann-Bräu" in Würgau Rinderfilet mit Chilifäden und Walnuss-Nudeln.
  • das Schwarzbier "Erbschänk 1550" der Hartmann-Bräu.

Dein Wein-Plus.

Das Portal Wein-Plus.de setzt auf Elemente des sozialen Internets. Im Newsletter "Weinplus Neuigkeiten" von Utz Graafmann wird dies auch begründet:
"die Kommunikation und Vernetzung der Nutzer von Wein-Plus untereinander gewinnt immer mehr an Bedeutung."
Gestartet wird mit einer neuen Benutzerverwaltung ("Mein Wein-Plus"):
"Angemeldete Benutzer bei Wein-Plus können zunehmend Einfluss darauf nehmen, wie Wein-Plus sich ihnen präsentiert. Viele Funktionen können individuell konfiguriert werden. In naher Zukunft wird auch die Kommunikation der Mitglieder untereinander über Wein-Plus ermöglicht werden.

Zu diesem Zweck ändert sich für angemeldete Benutzer die Startseite in 'Meine Startseite'. Unter 'Mein Wein-Plus' können Sie viele persönliche Einstellungen vornehmen. In der Visitenkarte können Sie sich auch anderen Mitgliedern vorstellen und z.B. ein Foto hochladen."
Doch damit will man es nicht belassen:
"Wer bereits andere soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing kennt, ahnt sicher bereits, welche Möglichkeiten sich hier noch ergeben werden."
Sehr gut gefallen mir auch "TV-Tips für Weinliebhaber". Auch wenn einige Online-Fernsehprogramme mittlerweile nach Schlagwörtern durchsuchbar sind oder gar wie TV-Info erlauben, sich über Fernsehsendungen per SMS oder E-Mail informieren zu lassen, in deren Beschreibung bestimmte Suchbegriffe auftauchen (sogenannter "TV-Agent").

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Trauer um die Bamberger Brauerei Maisel.

Konni Scheller vom Restaurant "Roter Ochs" in Forchheim beklagt die Insolvenz der Bamberger Brauerei Maisel, die ihn beliefert hat: "Maisel Brauerei insolvent...", in: Konnis Julinarische Monologe vom 19. Mai 2008.

Einige Anmerkungen dazu aus meiner Sicht:
  • Ich bin Gastronom in Bamberg, biete eine breite Bierauswahl von saisonal 40 bis 50 verschiedenen Bieren und habe noch nie in meinem Leben ein Bier dieser Brauerei ausgeschenkt und selten eins getrunken.
  • Um ein Mißverständnis zu vermeiden: Die Bamberger Brauerei Maisel hat nichts zu tun mit der erfolgreichen, putzmunteren Brauerei Maisel in Bayreuth.
  • Als die Bamberger Brauerei Maisel vor Jahren zum Verkauf stand, wurde getuschelt, eine große Nürnberger, damals noch selbständige Brauerei sei interessiert, vor allem an dem sehr großen Bestand an Kunden in der Gastronomie und Getränkeläden, die diese Brauerei in der Region hat.
  • Die Bamberger Brauerei Maisel hat zuletzt versucht, sich mit der Marke St. Michaelsberg neu zu positionieren, einem Namen einer früher einmal an anderer Stelle vorhandenen Klosterbrauerei. Sehr groß schien das Vertrauen in die eigene Marke nicht mehr zu sein.
  • Man sollte angesichts des Brauereisterbens nicht zu traurig sein. Betroffen sind vor allem mittelgroße Brauereien, die dem sinkenden Abverkauf je Verkaufsstelle durch eine Ausweitung des Vertriebsgebietes auszuweichen versuchen, die ihre Sortimente mit Me-Toos z.B. von Biermixbetränken aufblähen und dann ihre hohen und steigenden Vertriebs- und Marketingkosten nicht mehr tragen können. Andere Brauereien, die auch bei stark steigenden Rohstoffkosten auf überragende Bierqualität setzen und die beim Vertrieb und Marketing knausern (können) und auf die Kraft und Arbeitskraft ihrer Familie setzen (können), schwimmen hingegen geradezu im Geld.

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Auswirkungen steigender Preise auf den Ausser-Haus-Verzehr.

In ihrer Studie "How Do Economically Challenging Times Affect In-Home Meal Strategies?" geht das Marktforschungsunternehmen NPD der Frage nach, inwieweit die Verbraucher in den USA auf veränderte Bedingungen wie steigende Energiekosten und Lebensmittelpreise in der Weise reagieren, daß sie vermehrt zu Hause essen statt in Restaurants.

Demnach achten sie
  • auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und achten auf Sonderangebote
  • tauschen Zutaten aus und
  • verwerten Reste, wenn sie ihre Mahlzeiten planen.
Die amerikanischen Verbraucher geben mittlerweile mehr als 10 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Lebensmittel aus und ändern ihr Einkaufsverhalten.

Aber sie achten auch darauf, wo sie ihre Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten einkaufen. Nur noch 20 Prozent aller Mahlzeiten werden in Gaststätten eingenommen, was im letzten Jahr zu einer Stagnation der Erlöse der Gastronomie geführt hat. Trotz steigender Lebensmittelpreise sei es für die Verbraucher günstiger zu Hause zu essen statt in der Gastronomie. Essen zu Hause koste nur ein Drittel von dem, was ein Essen außer Haus kostet.

Aber auch das steigende Gesundheitsbewußtsein motiviere Verbraucher, sich ihre Mahlzeiten selbst zuzubereiten. Hinzu komme die Verfügbarkeit von Convenience-Lebensmitteln.

In den letzten fünf Dekaden seien immer mehr Frauen arbeiten gegangen. Dies habe zu mehr Außer-Haus-Verzehr von Mahlzeiten geführt. Doch der Frauenanteil unter den Erwerbstätigen steige nicht mehr.

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Beck's sucht einen Blogger.

Beck's sucht auf ihrer Website einen Blogger (via "Beck's goes blogging" von Rocco Stallvord, in: Adverblog vom 19. Mai 2008):
"We're on the hunt for a charismatic blog writer with a nose for offbeat news and everything about our brand point of view: Different by choice....

You live by the blog. You have a way with words that hold people captive. And you don't shy away from being in the public eye. Then we want you. Give your two cents worth, and we'll give you a handsome salary and other bright perks. Your name and blogs will be seen by many around the world. Others have 365 days, you have 365 entries in a year. You get to work with Beck's and a congenial creative team in Amsterdam, The Netherlands. You might even relocate to a greener pasture. Sounds too good to be true?"
Ein paar Bierblogger wüßte ich schon: Wenn man das Zeug nicht trinken müßte...

Doch die Anforderungen sprechen dagegen:
  • A Beck's beer lover.
  • A plucky, spirited and people-loving person with a great sense of humour.
  • Quick-thinking and an independent self-starter.
  • Someone with a great understanding of the web, with published online work e.g. blogs, sites, etc.
  • Proficient in English.
  • Between 21 to 30 years old.

Montag, Mai 19, 2008

AGG-Hopping.

Es ist schon ein starkes Stück, wenn sich die DGB Rechtschutz GmbH, die nach eigenen Angaben
"größte deutsche und europäische 'Fachkanzlei' auf dem Gebiet des Arbeits- und Sozialrechts"
vor den Karren einer AGG-Hopperin spannen läßt. Gottseidank ist die Klage vom Arbeitsgericht Celle abgeschmettert worden: Arbeitsgericht Celle vom 20. Juni 2007, 2 Ca 35/07: Mehrfache Bewerbung auf Stellenangebote mit Altersbeschränkungen im gesamten Bundesgebiet (PDF). Weitere Urteile ebenfalls auf der Website AGG-Hopping.de.

Man kann der DGB-Rechtschutz GmbH zwar zu Gute halten, daß sie das Mandat niedergelegt hat, nachdem in der Klageerwiderung offen gelegt worden ist, daß die Klägerin bereits vor Arbeitsgerichten in München, Freiburg und Hannover versucht hat, Arbeitgeber abzuzocken. Aber vielleicht sollte man sich seine Pappenheimer vorher anschauen. Wie heißt es so schön auf der Website der DGB Rechtschutz GmbH
"Die Juristinnen und Juristen der DGB Rechtsschutz GmbH sind ausgewiesene Fachleute im Arbeits- und Sozialrecht. Sie verfügen über langjähriges kumuliertes Wissen in diesen rechtlichen Feldern. Dank der engen Kontakte zu Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten können sie immer auch den konkreten betrieblichen Hintergrund einbeziehen...

Die Büros der DGB Rechtsschutz GmbH handeln nach definierten Arbeitsabläufen und Qualitätsstandards, die in einem Qualitätshandbuch vorgegeben sind. So ist es möglich, in allen Regionen ein gleich bleibendes Niveau der Beratung und Prozessvertretung der Mandanten sicherzustellen."
Dem Urteil jedenfalls ist deutlich anzumerken, daß der Arbeitsrichter ziemlich sauer gewesen ist, mit einer solchen Schweinerei belästigt worden zu sein.

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Restaurant 2.0.

Auch wenn ich durchaus schon einmal bei einem Wettbewerb, welches Restaurant die beste Website hat, als Juror mitgemacht (Gastro Online Award (GOA) 2008) und an einem Buch mit dem Titel "Wie gestalten wir unsere Website?" mitgewirkt habe, stellt sich heutzutage eigentlich nicht mehr die Frage nach einer guten Website, sondern nach einer guten Präsenz im Internet. Genauso wie sich heutzutage ein Restaurant nicht mehr nur in den eigenen Räumen darstellen sollte, sondern auch an anderen Orten (Partyservice, Catering, externe Events, Sponsoring usw.).

Dazu hat heute auf der Next08 in Hamburg Steve Rubel einen interessanten Beitrag geliefert, zumindest schließe ich dies aus einem kurzen Posting von Michael Domsalla darüber: "Neues auf der Next08 - in Echtzeit", in: Marketingwelten vom 19. Mai 2008:
"Nicht die eigene Website, sondern die großen Communities sind das Ziel der Maßnahmen. Entsprechend dienen eigene Webseiten als Sammelbecken von Inhalten, die selber in 2.0 Medien liegen."
Bei dem Beispiel von Michael Domsalla handelt es sich das chinesische Restaurant "Lamian" in Berlin. Auf deren Startseite finden Sie als sogenannte "Lamian Community":Ein paar weitere Möglichkeiten der Verlinkung zu Webseiten des sozialen Internets finden Sie auf der Website meines Café Abseits in Bamberg:
  • einen Link auf die BookCrossing Zone dieser Gaststätte.
  • einen Link auf eine geschlosene StudiVZ-Gruppe von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern.
  • bereits angelegte, aber noch nicht mit Inhalten gefüllte Präsenzen in den Online-Communities MySpace und in Facebook.
  • Links zu einer regionalen Gruppe von Xing.
  • Links zu Blogs und Online-Communities, die thematisch zur Gaststätte passen, in unserem Fall zu Bier-Blogs und Bier-Communities, in denen ich teilweise auch Beiträge verfasse, kommentiere und mit diskutiere.

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