Gastgewerbe Gedankensplitter



Sonntag, November 30, 2008

VOX - Wissenshunger.

Am Montag, 01. Dezember 2008, stellt der Fernsehsender VOX im Magazin "Wissenshunger - Die Reportage" (abends um 16.00 Uhr, sowie in der Nacht zum Dienstag ab 5.20 Uhr) sehr unterschiedliche Themen aus der Gastronomie in einer zehnteiligen Reportage vor:
  • ein Dorgastronom muß ersten Mal 500 Gäste gleichzeitig bekochen.
  • ein Starkoch bringt eine Bundeswehrkantine auf Vordermann
Das werktägliche Reportage-Magazin "Wissenshunger - Die Reportage" nimmt sich seit Juli 2006 werktäglich 60 Minuten Zeit für Themen aus der Gastronomie und Food-Industrie und begleitet begleitet Sterneköche, Caterer, Restaurantbetreiber, Gastrokritiker bei ihrer Arbeit und berichtet über kulinarische Events aller Art. Das Archiv der Sendung.

Zur Sendung gibt es auch ein Buch: "Das Wissenshunger-Buch! Ernährungsinfos von A-Z". Eine Leseprobe (PDF).

Freitag, November 28, 2008

Erhoehung der Umlagen für Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit und Mutterschaft bei Mini-Jobs.

Die Umlagen U1 und U2, die vom Arbeitgeber zum Ausgleich der Aufwendungen bei Krankheit und Mutterschaft zu zahlen sind, werden ab dem 1. Januar 2009 für Mini-Jobs massiv erhöht. Die Umlage U1 für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit beträgt ab dem 1. Januar 2009 0,6 Prozent (bislang 0,1 Prozent) und ist zu zahlen,wenn maximal 30 Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Umlage U2 für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft, die von allen Arbeitgebern zu zahlen ist, wird ab Januar 2009 wieder erhoben und beträgt 0,07 Prozent (bislang 0 Prozent).

(Quelle: Newsletter der Minijob-Zentrale).

Zusammengenommen erhöhen sich die Beiträge damit z.B. bei einem Monatslohn von 300 Euro von bislang 0,30 Euro auf 2,01 Euro.

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Long-Tail-Marketing im Tourismus.

"Long-Tail-Marketing im Tourismus", Slideshow eines Vortrags von Peter Eich mit drei Beispielen aus der Praxis eines Touristikers über Long-Teil-Marketing, User Generated Content und die Kraft von Word of Mouth. Mehr darüber: "Long-Tail-Marketing im Tourismus", in: Bodenseepeter.de vom 27. November 2008.

Falls Ihnen der Begriff "Long Tail" nichts sagt: "Torten als Long Tail".

Peter Eichs Vortrag enthält auch einige interessante Daten über die wachsende Bedeutung des Fahrrad-Tourismus. Zu diesem Thema siehe auch unsere früheren Beiträge:

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Donnerstag, November 27, 2008

Mehrwertsteuersatz bei Abgabe verzehrfertiger Speisen in Gastronomie-Mall.

"USt-Regelsteuersatz: Abgabe von verzehrfertigen Speisen in Gastronomie-Mall (FG)", in: Haufe.de vom 27. November 2008.

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Kein Verkauf von alkoholischen Getraenken für 1 Euro in Diskotheken.

Das Verbot, in einer Diskothek alkoholische Getränke für 1 € zu verkaufen, ist rechtmäßig. Dies hat das Verwaltungsgericht Neustadt in einem Eilverfahren entschieden.

Die Diskothekenbetreiberin, eine GmbH, hatte beabsichtigt, am 1. November 2008 in Landau eine sog. "Euro Party" zu veranstalten. Hierfür warb sie damit, dass alle Getränke für nur 1 Euro angeboten würden.

Die Stadt Landau untersagte ihr daraufhin mit sofortiger Wirkung die Abgabe von alkoholischen Getränken zu reduzierten Preisen. Zur Begründung gab sie an, bei einer solchen Angebotsstruktur bestehe die Gefahr, dass Jugendliche bzw. junge Erwachsene zu übermäßigem Alkoholkonsum verleitet würden.

Hiergegen erhob die Betreiberin Widerspruch und wandte sich wegen des angeordneten Sofortvollzugs zugleich an das Verwaltungsgericht.

Der Eilantrag hatte keinen Erfolg: Nach den Vorschriften der §§ 4 und 5 des Gaststättengesetzes könnten die Behörden Auflagen zum Schutz der Gäste gegen Gefahren für die Gesundheit erlassen; diese sei gefährdet, wenn der Gastwirt dem Alkoholmissbrauch Vorschub leiste. Hier schaffe die Antragstellerin mit der beabsichtigten Preisgestaltung indessen einen besonderen Anreiz nicht nur zum Besuch der Diskothek, sondern auch zu übermäßigem Alkoholkonsum. Die Abgabe von beliebig vielen alkoholischen Getränken zu deutlich unter dem Üblichen liegenden Preisen lasse befürchten, dass unkontrolliert getrunken werde und dies zu Exzessen bis hin zu Körperverletzungsdelikten führe.

Gegen den Beschluss kann innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz eingelegt werden.

Verwaltungsgericht Neustadt, Beschluss vom 30. Oktober 2008 - 4 L 1225/08.NW -

(Quelle: Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Neustadt)

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Vortrag ueber Tourismus 2.0.

Peter Eich hält heute im Hotel Viva Creativo in Hannover einen Vortrag über "Tourismus 2.0": "Hotel Viva Creativo und das Web 2.0", in: Bodenseepeter.de vom 26. November 2008.

Der beim Vortrag anwesenden Geschäftsführerin des Hotels will er dabei seinen Ärger darüber mitteilen, daß eine Gebühr von 5 Euro je Stunden WLAN zu teuer seien.

Siehe dazu auch:

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Der Gastronom als Metzger.

In ihrem Beitrag "Die Handelsmetzgerei - eine Chance?", in: Fleischerblog vom 27. November 2008, skizziert Verena Hahn die Chancen einer Handelsmetzgerei, also eines Betriebs, der auf das Schlachten und die Herstellung von Fleisch und Wurstwaren vollständig verzichtet und stattdessen nur noch zukauft. Schon jetzt kaufen viele Fleischer und Metzger teilweise zu, weil sich die eigene Herstellung von Artikeln des Randsortiments nicht lohnt. Die ab 2010 verschärften lebensmittelrechtlichen Bestimmungen führen nach ihrer Ansicht dazu, daß viele Metzger und Fleischer darauf verzichten werden, selbst zu produzieren.

Als Gastronom, der ziemlich sauer ist, daß sich einige Handwerbsbranchen mit der Handwerksordnung im Rücken Marktzutrittsbarrieren aufbauen und gleichzeit Branchen wie das Gastgewerbe, die weniger stark reguliert sind, mit Catering, Partyservice und auch mit Speisen und Getränken vor Ort aufmischen, möchte ich dazu anmerken: Einzelhandel mit Wurstwaren und Fleisch können wir auch. Dafür braucht es wahrlich keine Meisterprüfung in einem lebensmittelverarbeitenden Handwerk.

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Alexandre Balthasar Laurent Grimod de la Reynière.

Robert Lücke porträtiert Alexandre Balthasar Laurent Grimod de la Reynière (1758-1838), den Erfinder der Restaurantkritik. Anlaß ist dessen 250. Geburtstag: "Erfinder der Restaurant-Kritik", in: Kölner Stadtanzeiger vom 21. November 2008.

Sein Buch "Almanach des gourmands", 1803 erschienen, gibt es in der Erstausgabe antiquarisch. Im April 2003 wurde es als Taschenbuch "Almanach des gourmands" neu aufgelegt.

Mehr über die "Geschichte des Restaurants".

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"Wie verkaufe ich dem Gast mehr" wird ins Russische uebersetzt.

Das in der Reihe "Branchenwissen up to date" des Verlags Redline Wirtschaft 2007 erschienene Buch "Wie verkaufe ich dem Gast mehr" von Markus Stolpmann und mir wird ins Russische übersetzt und erscheint voraussichtlich im Mai 2009 im Moskauer Verlag Astrel Ltd.

Die deutsche Ausgabe wurde vom Verlag wie folgt angekündigt: Der Espresso zum Abschluss des Essens, das Wellnesspaket zur Hotelbuchung: In der gastronomischen Praxis verstreichen viele Gelegenheiten, Zusatzverkäufe zu tätigen, ungenutzt. Häufig fehlt es an Aufmerksamkeit für die Wünsche, Bedürfnisse und Konsumwilligkeit der Gäste, die durchaus bereit wären, ein paar Euro mehr auszugeben, wenn sie nur die Gelegenheit dazu bekämen.

Dabei geht es nicht darum, dem Gast "etwas aufs Auge zu drücken", sondern darum, seine Bedürfnisse zu erkennen und ihm das richtige Angebot zur rechten Zeit zu machen. Der Weg dazu führt unter anderem über die Motivation der Mitarbeiter, die als begeisterte Berater viel zur Zufriedenheit der Gäste und damit auch zum Unternehmenserfolg beitragen können.

Doch nicht nur im direkten Kontakt mit Gästen lassen sich Umsatzpotenziale erschließen. Kooperationen, innovative Geschäftsmodelle, Veränderungen des Blicks auf die eigenen Produkte und Dienstleistungen können auf vielfältige Weise dazu führen, dass gastronomische Betriebe mehr aus ihrem Unternehmen herausholen und neue Einkommensquellen aktivieren.

"Wie verkaufe ich dem Gast mehr?" zeigt Potenziale und Strategien zur Umsatzoptimierung in Hotel und Gastronomie und liefert Denkanstöße, Ideen und viele Beispiele für die aktive Steuerung von Zusatzverkäufen.

Leseprobe (PDF)

Inhaltsverzeichnis (PDF)

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Kein Nagelschmuck für Kuechen- und Pflegepersonal.

(aid) - Nach dem gegenwärtigen Wissens- und Sachstand ist das Tragen von künstlichen Nägeln, Nagelverstärkungen oder Nagelschmuck für Küchenpersonal und Pflegekräfte nicht zu verantworten. Zu dieser Schlussfolgerung gelangte Professor Dr. med. vet. Dieter Bödecker, Hygieneberater für Alten- und Pflegeheime, kürzlich bei einem Vortrag im Rahmen des 8. Hygieneforums der Fachzeitschrift Rationelle Hauswirtschaft in Hannover.

Vor allem bei jungen Erwachsenen sind künstliche Fingernägel, Nagelverstärkungen und Nagelschmuck beliebt. Sichtbar ist dieser Trend auch an der großen Anzahl an Nagelstudios, die es nahezu in jeder Ortschaft hierzulande gibt.

Bei einer Nagelmodellage werden die Nägel mit Hilfe von Gel, Fiberglas und Seide oder Acryl künstlich verlängert und verstärkt, bei Nagelschmuck zusätzlich Verzierungen aufgemalt oder beispielsweise Strassteine aufgeklebt. Künstliche Nägel werden aufgeklebt. Zur Vorbereitung derartiger Kunstwerke wird der Naturnagel bearbeitet, meist geschliffen und aufgeraut. Wird dabei nicht ausreichend hygienisch gearbeitet, kann eine Infektion mit einem Nagelpilz oder einem Bakterium wie Pseudomonas die Folge sein. Da das Keratin der Nagelplatte nach der Modellage keinen Kontakt mehr mit der Luft hat, wird der Naturnagel durch die Kosmetik geschwächt, er wird dünner und weich, die aufgeraute Oberfläche empfänglich für eine Besiedlung mit Keimen. Sichtbar werden kann dies als durchscheinende Verfärbung oder Entfärbung unter der Nagelkosmetik. Vor Kontakt mit Desinfektionsmitteln, die möglicherweise mit den Harzen, Gelen oder Klebern reagieren, wird ausdrücklich gewarnt.

Personen, die von Berufs wegen eine regelmäßige Händehygiene durchzuführen haben, wie Küchenmitarbeiter, medizinisches Personal oder Pflegende, empfiehlt Bödecker deshalb, auf künstliche Fingernägel, Nagelverstärkungen oder Nagelschmuck zu verzichten. Zumindest sei die Wahrscheinlichkeit von Keimbesiedlungen durch die Verletzung des Nagels viel höher als bei Naturnägeln und deshalb aus hygienischer Sicht nicht akzeptabel.

Um einer späteren Diskussion Vorschub zu leisten, rät der Experte, Personal bereits bei der Einstellung auf einen freiwilligen Verzicht von aufbauender Nagelkosmetik zu verpflichten.

(Quelle: Pressemitteilung des aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.)

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BioFach 2009: Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung auch bei Bio-Wein.

Vom 19. bis 22. Februar 2009 werden zu den Weltleitmessen BioFach für Bio-Produkte und Vivaness für Naturkosmetik und Wellness rund 2.900 Aussteller und erneut mehr als 46.000 Fachbesucher erwartet. Auch 2009 verspricht die BioFach Vielfalt, Qualität und Genuss im Wachstumssegment Wein.

347 Weinaussteller aus 23 Nationen präsentierten 2008 ihre Spitzenweine aus kontrolliert biologischem Anbau dem interessierten Fachpublikum. 2009 wird mit einem Zuwachs von 10% im Angebotssegment Wein gerechnet. Beim Internationalen Bio-Weinpreis konnten Winzer aus aller Welt ihre edlen Tropfen bereits am 22. und 23. November 2008 ins Rennen um eine der begehrten Auszeichnungen schicken. Eine Jury aus rund 40 Degustatoren verkostete die 510 eingereichten Weine aus 13 Ländern.

Südeuropäische Tropfen verkaufen sich im Bereich der internationalen Bio-Weine im deutschen Handel am besten. Nach wie vor bestimmen die großen Weinbauländer Italien, Frankreich und Spanien den Absatz beim Bio-Wein. Dieser Trend entspricht den Präferenzen der Verbraucher bei den konventionell hergestellten Weinen. Doch auch Weine aus der Neuen Welt, unter anderem aus Südamerika und Südafrika, finden in der Bio-Branche immer mehr Anhänger. Besonders positiv ist im Vergleich zu anderen Abverkaufsschienen die Resonanz im LEH und im Discount.

Im Naturkosteinzelhandel und klassischen Weinfachhandel gibt es unter anderem wegen der langen Transportwege dagegen immer noch Bedenken gegenüber Weinen aus Übersee. Die Ökobilanz der Weine aus Übersee ist jedoch oftmals besser als ihr Ruf. In Bio-Supermärkten lässt sich bei diesen bereits eine Absatzsteigerung feststellen.

Öko und Fair: Aufwind bei Weinen aus Übersee

Die Nachfrage nach Bio-Wein aus fairem Handel steigt besonders bei Wein aus Südafrika und Argentinien. Die beiden Länder verzeichnen derzeit insgesamt die stärkste Verkaufsentwicklung bei Weinen aus der Neuen Welt. Kalifornien und Australien entwickeln sich positiv, Chile ist im Vergleich zu früheren Jahren etwas abgefallen. Bio-Wein aus Neuseeland wird vor allem im englischsprachigen Raum gerne gekauft.

Betrachtet man die Entwicklung in den einzelnen Übersee-Ländern, werden in Chile und Argentinien mit jeweils etwa 2.000 Hektar knapp 2 % der Anbaufläche ökologisch bewirtschaftet. In Chile befinden sich zwar noch viele Flächen in der Umstellung, jedoch zeichnet sich dort bei den großen Erzeugern ein echter Bio-Boom ab. Mit einer stärkeren Vermarktung ist allerdings erst zu Beginn des neuen Jahrzehnts zu rechnen. Ähnliches gilt auch für Argentinien. Dort steigt jedoch die Zahl der kleineren Erzeuger.

In Südafrika wächst zwar die Zahl der Betriebe, die auf Bio-Weinbau umstellen, bisher werden jedoch noch unter 1 % Rebfläche ökologisch bewirtschaftet.
"Vor allem Naturschutz und der Erhalt der Biodiversität spielen eine wichtige Rolle. Diese sowie die Auswirkungen unseres Handelns auf die natürlichen Lebensräume des Menschen und die Landwirtschaft sind jedoch komplexe Themen, die dem Handel und den Konsumenten oft noch schwer zu vermitteln sind"
erläutert Petra Mayer vom deutschen Informationsbüro für südafrikanische Weine.
"Immer wichtiger werden Verantwortungsbewusstsein, nachhaltiges Handeln, soziales Engagement und Klimaschutz."
Bio-Wein im Sonnenstaat Kalifornien

In Kalifornien findet aktuell eine bemerkenswerte Bio-Offensive statt. Immer mehr Weingüter setzen auf Solardächer, Windräder und ökologisches Baumaterial. Zudem werden oft Schafe, Ziegen oder Hühner gehalten, um die Weinberge auf umweltfreundliche Art zu düngen und von unerwünschtem Wuchs freizuhalten.
"Für kalifornische Winzer ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur Selbstverpflichtung und nicht bloßes Marketing-Instrument. Weingüter wie zum Beispiel Fetzer und Bonterra, Parducci, das erste CO2-neutral wirtschaftende Weingut in den USA, sowie der bio-dynamisch arbeitende Betrieb Quivira verfolgen ihre Philosophie schon seit vielen Jahren vollkommen unabhängig vom aktuellen Bio-Boom"
meint dazu Christine Berthold vom Deutschlandbüro des California Wine Institute. Derzeit werden über 4.000 ha oder rund 2 % der kalifornischen Rebflächen nach Bio-Richtlinien bewirtschaftet, wobei der Anteil des bio-dynamischen Anbaus besonders stark wächst.

Neben der grünen Energie ist auch die Kohlendioxid-Emission ein wichtiges Thema. Das California Wine Institute hat in Zusammenarbeit mit Weinverbänden aus Australien, Neuseeland und Südafrika daher ein internationales Greenhouse Gas Accounting Protocol entwickelt, das es jedem Winzer weltweit ermöglicht, den "ökologischen Fußabdruck" seines Weingutes zu errechnen. Obwohl die Kohlendioxid-Emissionen im Weinbau gering sind, wird auch dort das Thema immer wichtiger.

Mit diesem Schritt werden zudem die Ziele des Staates Kalifornien unterstützt, den Ausstoß von Treibgas bis zum Jahr 2020 auf das Niveau von 1990 zu reduzieren.

(Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse).

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Dienstag, November 25, 2008

Hoellen-Pflaume: Fehler bei der Markteinfuehrung.

2002 hat das oberfränkische Familienunternehmen Höllensprudel "Höllen Pflaume" auf den Markt gebracht. Hergestellt auf der Basis von natürlichem Höllensprudel Mineralwasser ohne Zucker- oder Süßstoff-Zusatz, enthält dieser Fitness-Drink eine spezielle Wirkstoffkombination von neun verschiedenen Fruchtauszügen und Pflanzenextrakten in ausgewogener Mischung. Neben Zitrone, Apfel, Holunder und natürlich Pflaume – sämtlich mit hohem Vitamingehalt – sorgen vor allem Zutaten wie Melisse, Ginseng, Malve und Brennessel für ein hoch antioxidatives Potential und damit für die Stärkung des Immunsystems. Angeboten wurde Höllen Pflaume ausschließlich in der 0,7-l-Mineralbrunnenflasche mit dem charakteristischen Perlendesign.

Ich habe dieses Getränk durch einen Zufall entdeckt. Auf einer Hausmesse des Getränkefachgroßhändlers Sagasser in Coburg habe ich im Frühjahr 2005, nachdem eine Frage nach Innovationen mir am Stand von Höllensprudel abschlägig beschieden worden ist, mich nicht davon abhalten lassen, am Stand rumzustöbern und in der hintersten Ecke die "Höllen Pflaume" entdeckt, kurzentschlossen probiert und dann in meinem Bamberger Café Abseits eingeführt. Siehe dazu auch: "Hoellen-Pflaume" vom 2005.

Die "Höllen Pflaume" ist wie viele Limonaden für Erwachsene zu süß. Die meisten Limonadenhersteller spinnen und süßen für den vermeintlichen Kindermarkt zu stark. Bionade ist eine der ersten Ausnahmen gewesen, auch ein Grund für deren Erfolg. Auf meine Anregungen, die Süße zu reduzieren hat man nicht reagiert. Ich habe die "Höllen Pflaume" deshalb auch mit Wasser verdünnt als Schorle angeboten.

Die "Höllen Pflaume" ist, vor allem als Schorle, bei uns gut gelaufen. Sie wird dummerweise in der Gastronomie höchst selten angeboten, obwohl sie sich mit einem überdurchschnittlich guten Deckungsbeitrag kalkulieren läßt.

Jedesmal, wenn ich einen Aussendienstmitarbeiter von Höllensprudel getroffen habe, habe ich auf die Attraktivität dieses Produktes für die Gastronomie hingewiesen und angeregt, dieses Produkt dort verstärkt anzubieten. Passiert ist nichts.

Heute habe ich von meinem Getränkefachgroßhändler erfahren, daß dieses Produkt nicht mehr lieferbar ist. Auf der Website von "Höllensprudel" ist es schon verschwunden. Jetzt kann ich nur noch hoffen, irgendwo ein paar Kisten davon aufzutreiben. Die letzte Abfüllung hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum März 2009. Vielleicht gibt es einen anderen Mineralbrunnen, der in die Lücke einsteigt...

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Vierte Staffel von "Rach, der Restauranttester".

Ab Montag, 5. Januar 2009, 21.15 Uhr, strahlt RTL die vierte Staffel der Sendung "Rach, der Restauranttester" mit dem "RTL-Gastronomie-Coach" Christian Rach, Inhaber und Küchenchef des "Tafelhaus" in Hamburg, aus. In den ersten sechs Folgen besucht Christian Rach jeweils eine vom Ruin bedrohte Gaststätte, unter anderem in Dresden, Augsburg und Gelsenkirchen.

Die siebte Folge macht endlich das, was ich vermißt habe. Christian Rach besucht einige jener Restaurants, die er in früheren Staffeln gecoacht hat.

"Rach, der Restauranttester" ist eine erfolgreiche Adapatioin des britischen Formats "Ramsay´s Kitchen Nightmares". Mehr darüber: "Gordon Ramsay".

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Gegen die Wirtschaftskrise: Endlich die Mehrwertsteuer senken.

Die Kommission der Europäischen Union fordert von ihren Mitgliedsstaaten eine vorübergehende und deutliche Absenkung der Mehrwertsteuer: "EU fordert: Mehrwertsteuer runter", in: Handelsblatt vom 25. November 2008.

Nicht nur aus Branchenegoismus bin ich stattdessen für eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer für gastgewerbliche Produkte und Dienstleistungen auf den niedrigeren Mehrwertsteuer von zur Zeit 7 Prozent in Deutschland. Warum?
  • Das Gastgewerbe, insbesondere die Gastronomie, ist sehr personalintensiv. Gastronomen und Hoteliers fackeln bei Investitionsentscheidungen nicht lange. Eine Senkung der Mehrwertsteuer führt zu niedrigeren Preisen, zu höherer Nachfrage, zu steigendem Personaleinsatz (der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband geht von 70.000 neuen Arbeitsplätzen aus) bzw. zu steigenden Gewinnerwartungen, einer Ausweitung der Kapazitäten und zu schnellen Investitionen. Zudem gibt es einen Investitionsstau. Vielen Gastronomen und Hoteliers fehlen seit Jahren die Gewinne, um zu renovieren und Ersatzinvestitionen zu tätigen.
  • Eine Absenkung der Mehrwertsteuer für unsere Branche gleicht den Wettbewerbsnachteil im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern aus. Der Deutschland-Tourismus von Inländern und Ausländern wird angeregt. Deutschland profitiert auch als Standort von Messen und Veranstaltungen, da die Nebenkosten für Aussteller und Besucher sinken.
  • Anders als Subventionen für einzelne Automobilunternehmen und Banken wirkt die Absenkung der Mehrwertsteuer für Gaststätten und Hotels in die Fläche hinein, bis zur Dorfgaststätte.
  • Gastronomen und Hotelliers kaufen in der Regel vor Ort ein. So wirkt sich der konjunkturelle Impuls bis in die letzte Ecke Deutschlands aus.
  • Gastronomen und Hoteliers beschäftigen überdurchschnittlich wenig niedrig qualifizierte Arbeitnehmer, insbesondere Migranten, Auslandsdeutsche, Berufseinsteiger, junge Frauen, Langzeitarbeitslose und andere Menschen mit weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der Effekt auf die Beschäftigung ist im Gastgewerbe pro Euro Steuerausfall größer als in anderen Branchen und hilft genau den Arbeitnehmern, die schwierig zu vermitteln sind.
Siehe dazu auch: "DEHOGA begruesst Mehrwertsteuer-Initiative der EU-Kommission" vom 29. Juni 2008.

Siehe dazu auch: "Die Wirtschaftskrise ist vorbei!!!", in: marketing-blog.bizz vom 25. November 2008.

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Montag, November 24, 2008

Mein Restaurant: Restaurantkritiken bei Qype.

Es ist schon erstaunlich, wie viele Besprechungen bzw. Kritiken die Restaurants, die im Rahmen der VOX-Doku-Soap "Mein Restaurant" eröffnet worden sind, in Meinungsportalen, wie z.B. Qype, schon bekommen. Siehe dazu eine Übersicht über alle Restaurants dieser Sendung bei Qype.

Graurocks in Hamburg bei Qype wurde sogar schon von 28 Qype-Mitgliedern besprochen. Das ist enorm viel, wenn man bedenkt, daß andere Gaststätten, die schon seit dem Qype-Start offen haben, wenn überhaupt, sehr wenige Kritiken haben. So gibt es für das berühmte "Schlenkerla in Bamberg nur 24 Besprechungen und das Münchener "Hofbräuhaus", das zudem um ein vielfaches mehr Sitzplätze aufweist als das "Graurocks", erst 39 Beprechungen.

Warum ist das so? Sicherlich sind diese Restaurants durch die Fernsehsendung viel bekannter als andere Restaurans. Aber dies allein kann nicht der Grund sein, daß ein so großer Anteil der Besucher sich auch zu Kritiken hinreißen lassen. Meine Vermutung:
  • Die Sendung, in der die Jury, Restaurantkritiker und auch die Restaurantbetreiber und -mitarbeiter sich kritisch äußern und über Mängel und Vorzüge der Restaurants laut nachdenken, provoziert Gäste dazu, auch ihre Meinung zu äußern.
  • In vielen Menschen steckt ein heimlicher Restaurantkritiker. Die Sendung attrahiert diesen Typus in besonderem Maße und provoziert, sich auch einmal als Restaurantkritiker zu versuchen. Gäste reisen teilweise Hunderte von Kilometern an, um sich den Betrieb anzuschauen, dort zu essen und sich darüber zu äußern.
  • Eventuell spielt auch die Hoffnung mit, selbst einmal im Fernsehen zu sehen zu sein.
Inhaltlich sind viele Kritiken konkret und detailliert. Sie zeichnen sehr unterschiedliche Bilder, was auch an der unterschiedlichen Tagesform der Mitarbeiter gelegen haben mag. Auf alle Fälle könnten die Betreiber daraus lernen und Checklisten extrahieren, was verbessert werden könnte.

Was kann man als "normaler" Existengründer in der Gastronomie und Gastronom daraus lernen? Es schadet nicht, kritisiert zu werden, Kritiken, Beschwerden, Besprechungen sind im Gegenteil äußerst hilfreich und bieten Anhaltspunkte zur Verbesserung. Man sollte Restaurantkritiker (Profis und selbsternannte) nicht fürchten, sondern eher darauf drängen, daß man kritisiert wird. Qype bietet kostenlos Aufkleber und Flyer an, mit denen man seine Gäste auf Qype aufmerksam machen und sie bitten kann, den eigenen Betrieb bei Qype zu kritisieren. Nicht ganz blöde ist es, die Flyer gezielt an solche Gäste zu verteilen, die sich im persönlichen Gespräch begeistert zeigen.

Man kann auch aus Einzelheiten der kritischen Beiträge etwas für den eigenen Betrieb lernen. So schreibt ein Gast:
"Um meiner Frau (und natürlich auch mir ;-)) eine besondere Freude zu unserem 30-jährigen Kennenlern- und 15. Hochzeitstag zu machen, wollten wir dies im Graurock's feiern. Da ich dies bei der Reservierung ausdrücklich erwähnt hatte, erwartete ich eigentlich eine kleine Geste der Aufmerksamkeit. War aber wohl durch den Stress nicht machbar. Schade!"
In der Tat sollte man Mitarbeiter, die Reservierungen entgegen nehmen, trainieren, auf scheinbar nebensächliche Äußerungen der Reservierenden zu achten und sich zu überlegen, wie man diese Information verwenden kann, den Restaurantbesuch des Gastes zu etwas Besonderem zu machen.

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Europeana.

So sieht das Ergebnis aus, wenn EU-Sesselfurzer Millionen Euro in ein Projekt investieren, das ein Unternehmen wie Google als sogenannte Google Buchsuche aus eigener Tasche finanziert und nebenbei erledigt. Mehr darüber: "Geschlossen unter dem Ansturm der Nutzer", in: Die Welt vom 24. November 2008.

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1,2,3: Qualitaetsjournalismus à la Stern.

Bernd Gäbler, ehemals Bundesvorsitzender des DKP-nahen Marxistischen Studentenbundes Spartakus, der sich auflöste, nachdem die DKP wegen des Zusammenbruchs der DDR finanziell ausblutete, und nunmehr Kolumnist beim "Stern", verkündet in einem Artikel, in dem er den Ypsilanti-Nachfolger lobhudelt ("Vom Nobody zum Hessen-Obama", in: Stern vom 24. November 2008) "Weisheiten" wie
"Schon mit mehr als zwei Silben hat man hierzulande keine Chancen gewählt zu werden."
Da sag ich nur: A-de-nau-er, Oe-ttin-ger, See-ho-fer, Wo-we-reit, Sel-le-ring, Car-sten-sen. Aber dieser Stern-Schmarrn ist nicht nur "hierzulande" Blödsinn, sondern auch im Ausland. Beispiele gefällig? O-ba-ma, Sar-ko-zy.

Mehr über Bernd Gäbler in: "Bernd Gäbler: Der Gut-Macher", in: Tagesspiegel vom 20. Juli 2001.

Plagiarismus Checker.

Eine Übersicht über Online-Tools, mit deren Hilfe sich Ähnlichkeiten von Texten auf verschiedenen Webseiten entdecken lassen, bietet: "Top Online Plagiarism Checkers - Protect Your Content" von Ann Smarty, in: Searchengine Journal vom 27. Oktober 2008.

Aus einer Ähnlichkeit kann nicht ohne weiteres auf eine Urheberrechtsverletzung geschlossen werden:
  • Beide Texte können vom selben Autor stammen.
  • Es kann sich um eine erlaubte Zweitverwertung durch einen Zweiten handeln. Der Zweite nutzt den Text mit Einverständnis des Ersten.
  • Es kann sich um ein Zitat handeln, das sich innerhalb des vom Urheberrechtsgesetz gesetzten Rahmens bewegt. Dann findet man im zitierenden Text auf jeden Fall einen Verweis auf die Quelle.
  • Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wer von Beiden der Urheber ist und wer derjenige, der von dem Anderen abgeschrieben hat.

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Finanzaemter wollen in Businessplaenen schnueffeln.

Ohne Rechtsgrundlage "bitten" die Finanzämter seit kurzem Existenzgründer um die Übergabe ihres Businesplans in Ergänzung des "Fragebogens zur steuerlichen Erfassung". Mehr darüber: "Gläserner Gründer: Businessplan fürs Finanzamt?", in: Gruendungszuschuss.de vom 23. November 2008.

Ergänzend zu den dort angegebenen Gründen gibt es einen weiteren Grund, den man auch bei der Weitergabe des Businessplans an Banken und andere Vertragspartner bedenken sollte: Zwar gilt für Banker und Finanzbeamte eine Verpflichtung, Informationen vertraulich zu verwahren, doch in beiden Berufsfeldern tummeln sich auch viele, die frustriert sind von ihrem Job und lieber heute als morgen einer anderen Tätigkeit nachgehen würden. Um zu vermeiden, daß Konzepte oder wichtige Elemente von Konzepten geklaut werden, sollte man Businesspläne, bevor man sie aus der Hand gibt, von allen Détails säubern, die man sich mühsam erarbeitet hat, und so zubereiten, daß ein potentieller Wettbewerber substantiell nichts mehr damit anfangen kann. Technisch kann man das z.B. so machen, daß man die Aussagen, die man nicht veröffentlichen will, im Textbearbeitungsprogram als verborgenen Text (so heißt dies z.B. in Microsoft Word) formatiert. Dann kann man den Businessplan wahlweise mit (für interne Zwecke) oder ohne (für Dritte) verborgenen Text ausdrucken.

Dazu eine wahre Geschichte, die mir passiert ist. Ein Hauseigentümer, der einen Nachpächter suchte und mir schon in der ersten Verhandlungsrunde negativ auffiel, weil er frank und frei davon sprach, er wolle mir einen Teil des Inventars des Vorpächters "schwarz" verkaufen. Ich habe ihn darauf hingewiesen, daß ich nichts "schwarz" kaufen könne, weil ich kein Schwarzgeld habe. Im weiteren Verlauf des Gesprächs bat er darum, meinen Businessplan, den ich mitgebracht hatten, um damit zu protzen Vertrauen einzuflößen, ihm bis zur nächsten Gesprächsrunde zu überlassen. Gottseidank hatte ich eine Version einem maßlos überhöhten Investitionsvolumen dabei. Auch die von mir erwarteten Umsatzzahlen waren überhöht, damit sich diese zu hohen Investitionen rechnen. Ziel dieses Fakes war es gewesen, dem Verpächter hohe Investitionen in sein Objekt vorzutäuschen, damit er eine günstige Pacht akzeptiert. Ich habe ihm diese Version des Businessplans leihweise überlassen, um Vertraulichkeit gebeten und ihn unterschreiben lassen, daß er diesen Businessplan an niemaden weitergibt. Die Verhandlungen scheiterten.

Monate später habe ich mitbekommen, daß das Objekt von einem anderen eröffnet worden ist. Ich habe mir den Laden dann einmal angeschaut. Der andere Pächter hatte ziemlich genau das von mir entwickelte Konzept samt der völlig überhöhten Investitionen realisiert. Er hat nicht lange durchgehalten. Ich bin mir ziemlich sicher, daß der Verpächter seinem naiven Pächter mein Konzept vor die Nase gehalten hat, um ihm die Angst vor dem finanziellen Abenteuer zu nehmen.

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Sonntag, November 23, 2008

Brauereien in MySpace.

Für musikaffine Gaststätten und Hotels sind Präsentationen ihres Betriebs in MySpace eigntlich schon Pflicht. Siehe dazu meine BeiträgeWarum Musiker und die Musikszene in MySpace stark vertreten sind, liegt an der Geschichte dieser Community. Siehe dazu ein Interview mit dem Gründer Chris DeWolfe, in dem er sagt:
"Es gab damals viele Online-Gemeinschaften, aber unsere Konkurrenten haben Bands regelrecht hinausgeworfen und deren Seiten gelöscht. Gleichzeitig wollten wir aber schon immer die Leute anlocken, die in Los Angeles Einfluss haben...und dazu gehörten die Musiker, die Künstler und Leute, die Werbung für Nachtclubs machen."
Quelle: "'Wir verdienen Geld mit Raubkopien'", in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 23. November 2008. Mittlerweile hat MySpace mehr als fünf Millionen Bands. Viele Leute finden dort ihre neuen Lieblingsbands.

Hingegen sind abseits der Musikszene erst wenige Brauereien und Gasthausbrauereien in MySpace und anderen Online-Communities vertreten. Eine Ausnahme macht seit Mai 2008 die Brauerei Seelmann in Zettmannsdorf. Zettmannsdorf ist ein Dorf mit etwa 200 Einwohnern, gelegen im wunderschönen Naturpark Steigerwald; etwa 20 Kilometer westlich der oberfränkischen Stadt Bamberg.

Parallel zum Launch der Website dieser kleinen Brauerei hat man auch ein Profil in MySpace erstellt.

Weitere MySpace-Profile von Brauereien:
  • Hops and Harlyey ist eine Gasthausbrauerei in Berlin.
  • Die Alte Brauerei Annaberg ist keine Brauerei oder Brauereigaststätte, sondern ein soziokulturelles Zentrum in einem ehemaligen Brauereigebäude.
  • Rechenberger ist der Namen einer Fan-Site der gleichnamigem Rechenberger Brauerei im Osterzgebirge. Man sieht daran sehr schön, daß, wenn Brauerei in O Online-Communities nicht selbst aktiv werden, andere diese Lücke füllen können. Markenrechtliche Auseinandersetzungen sind dann vorprogrammiert, zumindest wenn die Brauerei so blöde ist, sich nicht mit den Fans ihrer Biere zusammen zu setzen.
  • Das Beispiel Herrenhäuser zeigt, daß es mitunter nicht klar wird, ob es sich um ein vom Inhaber oder einem Mitarbeiter dieser Brauerei administriertes MySpace-Profil handelt oder um eine Fan-Site. Dies liegt auch daran, daß MySpace Profile von Unternehmen eigentlich gar nicht kennt, sondern nur Profile von Individuen. Vermutlich wissen einige Brauereien nicht einmal, daß es ein Profil ihrer Brauerei in MySpace gibt.
  • Puntigamer, das MySpace-Profil der österreichischen Brauerei Puntigamer.
Die Liste dieser Beispiele ließe sich noch erheblich verlängern.

Siehe dazu auch: "Brauerei 2.0: Friends of Big Rock".

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Migrantenquote.

Ihr Vater soll ihr einmal angedroht haben, sie mit einem Bein zu erschlagen. Necia Kelek, freie Autorin der Frauenzeitschrift "Emma", fordert, daß zehn Prozent aller Stellen in Zukunft mit Migranten besetzt werden sollen: "Necla Kelek fordert 'Migrantenquote' für Betriebe", in: Die Welt vom 23. November 2008.

Ein bißchen fühle ich mich an den bösen Witz erinnert, in dem ein Afro-Amerikaner in der U-Bahn sitzt und eine jiddische Zeitung liest. Da klopft ihm ein Jude auf die Schulter und sagt: "Es reicht Ihnen wohl nicht, Neger zu sein?" (mehr "jüdische Witze" auf der Website des Jüdischen Studentenverbandes Stuttgart).

In der Sache möchte ich einfach darauf hinweisen, daß es das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet, Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft zu benachteiligen. Jemanden nur deshalb nicht einzustellen, weil er kein Migrant ist, um so eine Quote zu erfüllen, wäre rechtswidrig.

Arbeitgeber würden in einen unlösbaren Konflikt getrieben:
  • Einerseits sollten sie sich davor hüten, überhaupt danach zu fragen, ob jemand Migrant ist, um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, Bewerber aus ethnischen Gründen nicht einzustellen.
  • Anderseits müßten sie ermitteln, ob jemand Migrant ist, um, falls die Migrantenquote unterschritten ist, einen Migranten bei der Personalauswahl zu bevorzugen.
Jeder Arbeitgeber, der gezielt Migranten einstellt, um diese Migrantenquote zu erreichen, sähe sich Klagen von solchen Bewerbern ausgesetzt, die nicht Migranten sind.

Zu den Erfahrungen inbesondere in den USA mit solchen Regulierungen siehe: "Quote für Ausländer" vom 4. September 2006.

Ganz nebenbei: Ich müßte bei uns Migranten rausschmeißen, weil wir die Quote übererfüllen - unter dem Vorbehalt, daß ich nicht so genau weiß, nach welchen Kriterien Necia Kelek einen Migrantenstatus festmachen will.

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Samstag, November 22, 2008

LPV uebernimmt "Top Hotel".

Die Zeitungsbranche konsolidiert. Wir haben darüber mit Beispielen berichtet: "Infranken.de". Aber auch Fachzeitschriften sind vom säkularen Trend des Niedergangs von Printmedien betroffen.

Der LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH aus der Verlagsgruppe Handelsblatt erwirbt zum 1. Januar 2009 100 Prozent der Anteile an der Freizeit-Verlag Landsberg GmbH: "LPV Lebensmittel Praxis Verlag und Freizeit-Verlag schließen sich zusammen", in: Pressebox vom 21. November 2008.

In den Verlagen der "LPV-Gruppe" mit Standorten in Neuwied, Wien, Warschau, Berlin und Landsberg erscheinen unter anderem
  • "Die Küche",
  • "Catering Inside",
  • "Convenience Shop" und
  • "Lebensmittel Praxis".
Die Freizeit-Verlag-Landsberg GmbH ist Herausgeberin der meistabonnierten deutschen Hotelfachzeitschrift TOP HOTEL sowie eines renommierten Fachbuchprogramms.

Gegenspieler ist der Deutsche Fachverlag mit der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung und dem Matthaes-Verlag, die seit 2004 konzentriert sind. Siehe dazu: "Deutscher Fachverlag und Matthaes Verlag konzentrieren Know-how".

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Juergen Schiller, Restaurantkritiker.

Jürgen Schiller, von Haus aus Historiker, hat als Restaurantkritiker in der zweiten Runde der VOX-Doku-Soap "Mein Restaurant" die Vorauswahl getroffen und zwei Restaurants für das Zuschauer-Voting nominiert. Mehr über Jürgen Schiller auf der Website der "Berliner Meisterköche", in deren Jury Jürgen Schiller 2007 war: "Die Jury", Chronik der Berliner Meisterköche. "Berliner Meisterköche" sind ein Produkt des Verlags TMM Marketing und Medien GmbH & Co. KG in Berlin.

Nominiert wurden das Restaurant "Bloom" in Berlin und das Restaurant "copa room" in Köln.

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Bitterpulver.

Weit und breit nur milde Fernsehbiere zu finden? Mit dem Bitterpulver der Herteil Brauvertriebs GmbH sorgen Sie nachträglich für eine angenehme Hopfenbittere. Es handelt sich um ein Würzmittel aus Cellulose als Trägersubstanz mit Hopfenextrakt und Hopfenöl, das einfach dem Getränk zugegeben wird. Es sorgt für einen inensiven Hopfengeschmack. 3 Gramm reichen für bis zu 100 Bier, also vorsichtig dosieren!

Warum nicht nur ihm bittere Biere besser schmecken, erkärt Bierpapst Conrad Seidl: "Bitter ist besser" vom 17. Februar 2008.

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Hotel aus Eis - Restaurant am Kran haengend.

Das PCMagazine stellt die einhundert besten, aber noch ziemlich wenig bekanntes Websites vor: "The Top 100 Undiscovered Web Sites ". Darunter ist auch das Blog Bldgblog von Geoff Manaugh mit vorzüglichen Beiträgen über
"architectural conjecture, urban speculation, and landscape futures."
Zwei für das Gastgewerbe interessante Beiträge:Weniger konzeptionell als theoretisch interessant, ist ein Beitrag über "micro-territoriality": "Zones of exlusion" vom 25. Oktober 2008. Es geht dabei um die Frage, wie groß das städtische Umfeld ist, in dem sich Menschen bewegen und orientieren. Siehe dazu auch:

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300 Jahre Zwettler Brauerei.

Conrad Seidl hat die jüngste Sendung seines Bierpapst.tv der österreichischen Zwettler Brauerei gewidmet. Anlaß ist der 300. Geburtstag dieser Brauerei, die unter der Leitung der aktuellen Generation der Familienbrauerei auf hochwertige Produkte und den Vertriebskanal Gatronomie setzt: Zum Jubiläum gut aufgestellt", in: Bierpapst Blog vom 17. November 2008. Conrad Seidl nutzt sein Blog auch zur Zweitverwertung von Artikeln, die bei der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" erstveröffentlicht worden sind. Dort arbeitet er vor allem als politischer Redakteur, schreibt aber auch in seiner dortigen Bier-Kolumne.

Ein weiterer Beitrag stellt das Wuppertaler Brauhaus vor. Das Guinness Pub des Monats ist diesmal das Galway Bay Pub in Innsbruck, das einem das Gefühlt gibt, in Irland zu sein, wie Conrad Seidl schreibt.

Im letzten Teil leitet Conrad Seidl die Teilnehmer eines Bierseminars der Zwettler Brauerei durch die bekannten Hopfenanbaugebiete Österreichs im Waldviertel.

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Historische Rezepte aus Kloestern.

Angeblich wird an Schulen zur Zeit gerne das Thema "Was haben die Mönche in Klöstern früher gegessen?" behandelt.

Mittelalterliche Rezepte aus verschiedenen Klöstern hat das österreichische Kirchenweb.at veröffentlicht: kirchenweb.at/kochrezepte/mittelalter/.

Cindy Renfrow - Culinary & Brewing History Links - Linkliste zu Online-Versionen historischer Kochbücher und vielem mehr. Diese Linksammlung ist leider nur noch im Internetarchiv zugänglich.

Vorzügliches Material für Schüler bietet Food Timeline, geeignet für den fächerübergreifenden Unterricht in Englisch und Lebensmittelkunde.

Weniger für Schüler als für solche Menschen, die tief in die Materie einsteigen wollen, ist das Buch All Manners of Food: Eating and Taste in England and France from the Middle Ages to the Present" von Stephen Mennell aus dem Jahre 1995.

Weitere Buchtipps:
  • "Dreihundertjähriges deutsches Kloster-Kochbuch". Eine bedeutende Anzahl längst vergessener, jedoch äußerst schmackhafter Gerichte. Nach einem in den Überresten des ehemaligen Dominikaner-Klosters zu Leipzig aufgefundenen Manuskript. In keinem anderen Kochbuch zu finden. Reprint der Originalausgabe von 1856 nach dem Exemplar der Sächsischen Landesbibliothek Dresden.
  • "Das Buch von guter Speise. Mittelalterlich Kochen. Gerichte und ihre Geschichte". Wer an die mittelalterliche Küche denkt, träumt sicherlich von Tischen, die sich unter der Last der Speisen biegen, von legeren Tischmanieren oder von Trinkgelagen. Die Realität, so klärt der Autor Jacob Blume auf, sah oft karger aus und war von saisonalen Schwankungen bestimmt. "Das Buch von guter Speise. Mittelalterlich kochen" enthält demzufolge Rezepte vom "Notbrot" bis hin zum Schlemmer-Menü und macht Lust auf eine kulinarische Zeitreise. Der Blick auf das Leben und Speisen hinter Kloster- und Schlossmauern sowie das der einfachen Katen enthüllt auch Geschichten wie die der Erfindung des Butterbrotes oder der ersten Würstchenbude (1135 in Regensburg), an der man auch heute noch eine Bratwurst essen kann. Viele uns vertraute Essgewohnheiten, Tischsitten und Kochtechniken rühren aus dem Mittelalter, und auch Zutaten wie Bärlauch, Löwenzahn oder Dinkel erfreuen sich wiederholter Beliebtheit. Aus ihnen lassen sich z. B. Bärlauchsenf, Löwenzahn-Kartoffelsalat oder Dinkel-Rösti zubereiten und genießen. Die 166 Rezepte bieten vom einfachen Fladenbrot, über Hühnersuppe mit Bier oder Arme Ritter bis hin zum Spanferkel und Bratäpfeln in Wein gedünstet verschiedenste Gaumenfreuden. Nicht zu vergessen die Flüssignahrung wie Salbeiwein, Met, Drachenblut oder Hexengesöff. Ob auf herkömmliche Art an offener Feuerstelle oder am modernen Elektroherd zubereitet, diese Geschichte geht durch den Magen!

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Mit Schokolade kochen.

"Alles Schoko oder was?" von Katharina Kort, in: Handelsblatt vom 22. November 2008. Vorgestellt wird das Relais Cuba du Chocolat in Cuneo, das Schokolade des italienischen Herstellers Venchi verkauft und als Zutat verwendet.

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Freitag, November 21, 2008

Was wollen Gaeste im Jahr 2034? Nachwuchs-Wettbewerb der GAD und der DEHOFA.

(mer) Zum 50-jährigen Bestehen initiiert die Gastronomische Akademie mit der DEHOFA Visionen in einem Wettbewerb Studierender an fünf führenden deutschen Hotelfachschulen - eine Prise Fantasie ausdrücklich erwünscht.
  • Bedeutet der Trend zum "Cocooning", dem Zuhause Bleiben um den heimischen Herd, in 25 Jahren das Ende der Gastronomie?
  • Welche Herausforderungen für das Gastronomie-Management entstehen aus der zunehmenden Multikultur bei Gästen und Personal?
  • Gibt es im Jahr 2034 noch Geschäftsreisen und wie wirken sie sich auf das Gastgewerbe aus?
Um diese und weitere drei Kernfragen geht es in einem Wettbewerb, den die GAD Gastronomische Akademie Deutschlands gemeinsam mit der DEHOFA-Kooperation deutscher Hotelfachschulen ausschreibt für die Studierenden in Berlin, Dortmund, Hamburg, Hannover und Heidelberg.
"Wir möchten anlässlich des 50-jährigen Bestehens der GAD aus der Sicht der künftigen Fach- und Führungskräfte einen Blick in die Zukunft wagen auf Entwicklungen, Tendenzen und Visionen der Gastlichkeit im Jahr 2034"
erläutert Hans G. Platz, GAD-Vorstand Finanzen und Kommunikation, die gemeinsame Initiative mit der Kooperation der führenden deutschen Hotelfachschulen.

Unterstützt wird das Gemeinschaftsprojekt vom DEHOGA Bundesverband und dem Initiativkreis DEHOGA Gastgewerbe aus 46 fördernden Marktpartnern. Nach regionalen Ausscheidungen sollen im Herbst 2009 die Siegerarbeiten auf der Jubiläumsveranstaltung der GAD präsentiert werden.
"Bereits auf dem Weg dorthin und über die geplante Dokumentation und Kommunikation aller Arbeitsergebnisse und Teams erwarten wir eine Fülle von Impulsen, Innovationen und Ideen für unsere Branche"
betont Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes.

Wegweisende Projektarbeit, gewürzt mit Fantasie

Teilnehmen können alle Studierenden an den fünf in der DEHOFA- Kooperation zusammengeschlossenen Hotelfachschulen. Alle sechs Themen sind als Wettbewerb ausgeschrieben für beliebig viele Zweier-Teams an jeder der fünf Schulen, die jeweils einen Dozenten berufen, der die Projektgruppen betreut. Bis zum 31. Januar 2009 sollen die Ausarbeitungen bei der neutralen Jury aus renommierten Branchenexperten eingereicht werden. Die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung erhielt als Mitglied des Initiativkreises den Zuschlag, den Wettbewerb als Medienpartner zu begleiten u. a. in einer eigens eingerichteten "Community" auf ihrem Online-Portal "AHGZ People".

Im März will die Jury nach Sichtung und Vorauswahl der Arbeiten über die jeweils besten beiden Platzierungen pro Schule und über die drei Gesamtsieger entscheiden. Die zehn Schulsieger-Teams erhalten ihre Bühne auf regionalen Veranstaltungen von April bis Juni 2009. Als Belohnungen winken ihnen attraktive Sachpreise wie individuelle Karriere-Coachings oder Einladungen zu Branchenevents, die ihnen Kontakte, Erfahrungen und Beziehungen für die berufliche Entwicklung bieten, verspricht Platz:
"Die fördernden Unternehmen und Organisationen lassen sich Vieles einfallen, das man sich so nicht einfach kaufen kann, das jedoch Netzwerke für den Nachwuchs schafft."
Die drei Bundesbesten präsentieren die Initiatoren im Herbst 2009 anlässlich der GAD-Jubiläumsveranstaltung. Alle prämierten Arbeiten sollen dokumentiert werden und ihre Wertschätzung öffentlich erfahren unter anderem in der Sonderausgabe des GAD-Buffet zum Jubiläum und über die Medienarbeit.

GAD hält Ausschau nach Zukunftschancen
"Sicher werden wir anlässlich des Jubiläums auch derjenigen gedenken, die unsere Gemeinschaft ins Leben riefen, voran treiben und als aktive Gründungsmitglieder immer noch beleben sowie unsere Chronik pflegen"
sagt GAD-Präsident Hubert Möstl. Schwerpunkt im Jubiläumsjahr sei jedoch der Blick in die Zukunft und die Entwicklung von Zukunftschancen. Die 1959 gegründete Gastronomische Akade mie Deutschlands e. V. ist eine ideelle und unabhängige Vereinigung von Fachleuten aus Gastronomie und Hotellerie, der Getränkebranche, Lebensmittelindustrie sowie von Ernährungswissenschaftlern, Medizinern, Bildungsexperten und Medienvertretern. Sie versteht sich als Förderin der Tafelkultur, Kochkunst, Kultur und Geschichte der Gastronomie sowie fachbezogener Wissenschaft und Bildung. Seminare, Veranstaltungen und der ständige Dialog mit namhaften Unternehmen und Fördermitgliedern aus der Branche sollen diese Intention unterstützen.

(Quelle: mer / GAD-Buffet).

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WorldWine Blog.

Seit zehn Tagen ist das WorldWine Blog, ein Multi-Autorenblog von ENO WorldWine, online. Zu den Autoren, zu denen noch weitere hinzu kommen sollen, gehören bereits:
  • ein Winzer aus Neuseeland,
  • ein Korrespondent aus Südafrika, zwei Journalisten aus Hamburg,
  • eine Weinberaterin,
  • eine Weinhändlerin und
  • ein Ausbilder.
Eno WorldWine, 1997 gegründet und 2001 neu gestartet, ist nach eigenen Angaben eine der ältesten deutschsprachigen Online-Publikationen mit Informations- und Serviceangeboten zum Thema Wein für Weinfreunde und Weinprofis: News, Verkostungsnotizen, Hintergrundinformationen, Weingutsdaten, Weinkunde, ein Weinlexikon sowie Berichte zum Thema Wein und Reisen. Herausgeber ist die ENO-Verlag GmbH in Hamburg.

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Donnerstag, November 20, 2008

Cookstr.

Cookstr.com ist eine neue, englisch sprachige Rezeptammlung. Alle stammen von Küchenchefs und Kochbuchautoren. Kern ist eine Suchmaschine, mit der man nach Rezepten auf vielfältige Weise suchen kann (nach Zutaten, Autor und Rezeptbezeichnung). Die Rezeptautoren werden auf Profilseiten vorgestellt, zusammen mit ihren Restaurants und Kochbüchern.

Geplant ist eine Personalisierung. Unter MyCookstr wird man sich dann Rezepte merken können, sie mit Anmerkungen versehen können. Ebenfalls noch nicht realisiert sind die Rubriken "Menüs" und "Tipps & Techniques".

Gründer ist Will Schwabe in New York City, ein ehemaliger Kochbuchverleger. Katie Workman ist der Editor in Chief und Chief Marketing Officer.

Veröffentlicht werden ausschließlich Rezepte aus Kochbüchern. Da solche Rezepte urheberrechtlich geschützt sein können (siehe dazu meinen Beitrag "Rezepte und Urheberrecht"), arbeitet man mit Kochbuchverlagen zusammen.

Zu ähnlichenen Projekt in Deutschland, siehe: "Küchengötter". Meine Kritik an diesen Projekten, man solle sich gegenüber bestehenden Portalen, allgemeinen Communities, öffnen, trifft auch auf das amerikanische Projekt Cookstr zu.

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Musikkneipen in MySpace.

Wenn Sie sich überlegen, mit ihrem gastgewerblichen Betrieb eine Präsenz in der Online-Community MySpace zu erstellen, schauen Sie sich doch einmal vorher einige Beispiele an:Wozu das gut sein soll? Siehe dazu: "Praesenz gastgewerblicher Betriebe in MySpace".

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Qype Live.

Wenn Mitglieder virtueller Communities sich wirklich treffen wollen, also persönlich und vor Ort, ist dies kein wirklicher Widerspruch zur Idee virtueller Communities. Beispiele gibt es viele: Auf der anderen Seite bilden sich immer mehr ursprünglich reale Vereine und Gruppen ergänzend virtuell ab. Irgendwann wird man beide Varianten nur noch historisch voneinander unterscheiden können und danach, wie häufig wirkliche Begegnungen stattfinden. Auf der einen Seite wird es virtuelle Gemeinschaft mit Mitgliedern geben, die weit voneinander entfernt wohnen, und sich nur selten treffen. Auf der anderen Seite finden wir regionale und lokale Gemeinschaften, bei denen im Internet Aktivitäten vor Ort dokumentiert werden, das Internet dem Vereinsmanagement die Administration erleichtert und den wenigen entfernt wohnenden Mitgliedern erlaubt, Kontakt zu halten.

Auch die Online-Community Qype hat jetzt Treffen von Mitgliedern vor Ort für sich entdeckt: "Qype Live, das neue Ausgehformat", in: Qype Blog vom 20. November 2008. Man greift dabei die autonom entstandenen Treffen der Qype Connection Hamburg auf.

Gastronomen und Hoteliers sollten solche neue Gemeinschaften beobachten und kontaktieren, da virtuelle Communities bei ihren Treffen häufig auch gastgewerbliche Dienstleistungen nachfragen. Siehe dazu auch: "openBC-Treffen professionell organisieren". Genauso wie sich ein Dorfwirt früher und heute um "seinen" Männergesangsverein oder die Feuerwehr gekümmert hat, sollte er sich jetzt um die "neuen" virtuellen Gemeinschaften kümmern - wenn auch sicherlich immer noch mit einem Stadt-Land-Gefälle.

Die Qype Live Events sollen mehrmals im Jahr stattfinden, in einem grösseren Rahmen sein und Kennenlernen, Diskussion, Networking und leckere Drinks miteinander verbinden.

Diese Events sind öffentlich. Das erste Treffen ist in Hamburg, dem Gründungsstandort und Mitgliederschwerpunkt von Qype, geplant. Location ist das Hotel "The George", das diese Veranstaltung auch mit kostenlosem italienischem Fingerfood sponsert. Erwartet werden am Mittwoch, dem 26. November, ab 19 Uhr 150 Gäste.

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CHD Expert Studie ueber Firmen-Weihnachtsfeiern: Pessimismus macht sich in der Gastronomie breit.

Hamburg, 20. November 2008. Der Sparkurs in der Wirtschaft macht sich auch in der Gastronomie bemerkbar: Fast die Hälfte der Restaurants in Deutschland erwartet einen Rückgang bei den Firmen-Weihnachtsfeiern in diesem Jahr. Lediglich 14 Prozent der Gastronomen haben schon mehr festliche Events in den Auftragsbüchern. Im Boomjahr 2007 hatten noch rund ein Drittel der Profi-Gastgeber mit einem Umsatzplus bei Weihnachtsfeiern gerechnet. Nun ist eine Konsolidierung im Bankett- und Eventgeschäft zu beobachten. Bei nahezu 40 Prozent der gastronomischen Betriebe bleibt die Zahl der Firmenfeiern zum Jahresende konstant. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor.
"Die Ankündigung zahlreicher großen Unternehmen, bei den Sonderausgaben wie zum Beispiel Weihnachtsfeiern sparen zu wollen, wird wahr gemacht"
analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH.
"Die Zahl der Gastronomen mit weniger Weihnachtsfeiern im Vergleich zum Vorjahr hat sich nahezu verdoppelt."
Die Gastronomie steht vor einem trübseligen Abschluss des Geschäftsjahres. Nach fortwährenden Umsatzrückgängen in diesem Jahr wird der Rotstift auch bei der Anzahl der Teilnehmer und den durchschnittlichen Ausgaben je Weihnachtsfeier angesetzt. Über 43 Prozent der Befragten zählen weniger Teilnehmer je Firmenevent im Vergleich zum Vorjahr. Nur knapp acht Prozent der Gastronomen können mehr Gäste begrüßen.
"Immerhin ist bei rund 49 Prozent der Betriebe die Zahl der Teilnehmer konstant geblieben – ein kleiner Lichtblick"
so Lambracht dazu.

Der Durchschnittsbon je Weihnachtsfeier-Teilnehmer wird in diesem Jahr bei der Hälfte der Restaurants niedriger sein als im Vorjahr. 41 Prozent erwarten ein konstantes Umsatzniveau und nur rund neun Prozent hoffen darauf, etwas mehr je Gast berechnen zu können.
"Der Durchschnittsbon bei Firmen-Weihnachtsfeiern beträgt rund 34 Euro und liegt damit im Mittelwert des Bankettgeschäfts"
sagt Lambracht. Nur rund drei Prozent der Gastbetriebe können einen Durchschnittsbon von über 40 Euro je Teilnehmer einer Firmen-Weihnachtsfeiern erwirtschaften. Dieser Anteil wird tendenziell abnehmen - die wirtschaftlichen Aussichten für das Geschäftsjahr 2009 sind sowohl für Gastronomiebetriebe als auch Firmenkunden mehr als vage.

Für die Studie wurden im November 233 ausgewählte Restaurants und Hotelrestaurants zu ihren Erwartungen im Geschäft mit Firmen-Weihnachtsfeiern befragt.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift "Wissen und machen!". Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

(Quelle: Pressemitteilung von CHD Expert).

Wie man eine unaufmerksame Bedienung auf sich aufmerksam macht.

Als Gastronom freut man sich immer wieder, wenn andere Branchen Illustrationen für unaufmerksamen Service unserer Branche entnehmen. Google zeigt, um zu demonstrieren, daß Anzeigenblöcke im sichtbaren Bereich einer Webseite, oberhalb des Seitenumbruchs, platziert werden sollten, um eine höhere Klickrate zu erreichen, ein mehr oder weniger auf lustig gemachtes Video, in dem ein Gast am Rande des Gastraums nicht gesehen wird. Die Lösung: er schiebt seinen Tisch in die Mitte des Raums: "Optimierungsgrundlagen Teil 3: Wohin mit den Anzeigenblöcken?", in: Google Adsense Blog vom 20. November 2008.

Selbst erlebt habe ich einen Spaßvogel, die per Handy in der Gaststätte angerufen hat, in der er gerade sitzt, und seine Bestellung telefonisch aufgegeben hat. Da in vielen Betrieben Telefonanrufe bevorzugt angenommen werden, hatte er sogar Erfolg damit.

Service-Bund praesentiert FOOD-SPECIAL 2009.

Wenn die HOGA - Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung - vom 18. bis 21.01.09 den Reigen der großen Branchenmessen eröffnet, ist auch der Service-Bund wieder mit von der Partie. Zum sechsten Mal lädt er zur zweitägigen FOOD-SPECIAL ein, die als „Messe in der Messe“ mit gewohnt hoher fachlicher Kompetenz im Food-Bereich aufwarten wird. Am 19. und 20. Januar 2008 werden dazu in Halle 6 über 100 Industriepartner des Service Bundes ihre neuesten Produkte, Konzepte und Service-Leistungen präsentieren. Dem Fachpublikum im Großraum Mittel- und Süddeutschland ist diese Fachmesse bereits als wichtige Branchenplattform mit idealen Rahmenbedingungen bekannt.

Die Initiatoren der FOOD-SPECIAL 2009 sind die Service-Bund Mitglieder
  • Bauer GmbH & Co KG, Rödental
  • Flach GmbH, Frielendorf
  • Viktor Nußbaumer Bestes für Küche und Gastlichkeit GmbH & Co. KG, Kürnach
  • Omega Sorg GmbH, Essingen
  • Omega Sorg GmbH, Stuttgart
  • Omega Sorg GmbH, Waldheim
  • Rittner Food Service GmbH & Co. KG, Unterschleißheim
  • Xaver Troiber e.K., Hofkirchen
  • Weber Service-Bund GmbH, Ober-Ramstadt
Weil individuelle Bedürfnisse und Vorlieben von Konsumenten immer stärker an Bedeutung gewinnen, muss auch die Food-Branche ihr Angebot stärker segmentieren. Das heißt z. B. dass Ethno- und Traditionsküchen gleichberechtigt und gleichermaßen erfolgreich nebeneinander existieren, dass Bio-Sortimente zunehmend konventionelle Sortimente ergänzen, dass Senioren und Kinder anders versorgt werden wollen, sollen und müssen als die Generationen dazwischen.

Um Antworten auf all die unterschiedlichen Bedürfnisse zu liefern, sind die Trendscouts des Service-Bund auf internationalen Messen unterwegs. Was Potenzial hat, wird auf der FOOD-SPECIAL, die diesmal unter dem Motto "Mit Kreativität zu neuem Umsatz!" ihren Anspruch bekundet, im Detail vorgestellt.

Neben zahlreichen Innovationen und Trendsortimenten wie Finger-Food, Backwaren, Teigwaren und die immer im Blickpunkt stehenden Sortimentsbereiche Fisch und Fleisch erwarten die Fachbesucher fünf Themenschwerpunkte:

1. "Easy-Bio II"

Das Erfolgskonzept geht in die zweite Runde. Mit einem erweiterten Sortiment an neuen, hochwertigen Bio-Convenience-Produkten wird an die rasante Entwicklung von Easy-Bio I angeknüpft. Darüber hinaus stehen die Bio-Fachberater des Service-Bund bei Fragen rund um Bio und Bio-Zertifizierung mit Rat und Tat zur Seite.

2. "Jung & Alt"

Weil Menschen im Durchschnitt etwa doppelt so alt werden wie noch vor hundert Jahren und somit ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung steigt, wird eine bedarfs- und bedürfnisgerechte Verpflegung immer wichtiger. Auch die Ganztagsbetreuung in Kinderkrippen und Schulen bringt neue Herausforderungen mit sich. Wie Sozialverpfleger und Gastronomen beiden Zielgruppen optimal gerecht werden, ist auf der FOOD-SPECIAL zu erfahren.

3. Qualitätsfleisch par excellence

FleischPlus in Top-Qualität zum Top-Preis ist zentrales Thema am Service-Bund Eigenmarken-Stand. Xiao Wang inszeniert die Vorzüge des Markenfleisches eindrucksvoll am Teppanyaki-Grill.

4. GASTROVINUM

Im Wein liegt - auch wirtschaftlich gesehen - die Wahrheit. Wer edle Tropfen noch gezielter als Wertschöpfungsfaktor und Profilierungsmöglichkeit einsetzen will, kann sich auf der FOOD-SPECIAL über "GASTROVINUM" - das neue Wein-Konzept des Service-Bund – beraten lassen und Weine degustieren, die nicht im Wein-Fachhandel erhältlich sind. Neben erlesenen Weinen internationaler Provenienz werden deutsche Weine die Hauptrolle spielen.

5. Schaubühne mit Demoküche

Jede Menge kreativen Input erwartet die Fachbesucher in der Demo-Küche: Hier konnte bereits Frank Heppner - Star-Koch für euro-asiatische Küche - gewonnen werden. Er zeigt, wie einfach es ist, mit "ASIA Freestyle" - einem kreativen kombinatorischen Konzept - einfache und schnelle euro-asiatische Gerichte zuzubereiten.

Was es mit der molekularen Küche auf sich hat, welche Zubereitungstechniken es zu beherrschen gilt und wie sich diese spezielle Art des Kochens fein dosiert auch im traditionellen Küchenalltag umsetzen lässt, verrät Heiko Antoniewicz, Spezialist für Molekulare Küche.

Zum Thema "It's Showtime! - Ein tolles Buffet braucht eine starke Idee!" wird Andreas Scholz, Küchendirektor Hotel ESPERANTO, und Spezialist für Buffets, wichtige Impulse für mehr Kreativität, mehr Produktivität und mehr Wirtschaftlichkeit aufzeigen.

Das ausführliche Programm der FOOD SPECIAL Schauküche hier in der Übersicht:

Montag, 19. Januar 2009


11.00 Uhr "Easy Bio" - aller Anfang ist bei Bio leicht! präsentiert von Alfred Fahr, BIOSpitzenkoch

12.00 Uhr Molekular-Küche ist alltagstauglich!
Praktische Beispiele und Tipps von Heiko Antoniewicz, Spezialist für Molekulare Küche

13.00 Uhr "Gastrovinum" - Aktiver Einsatz von Wein am Gast! Vorgestellt von Benno Wurster, Sommelier Service-Bund

14.00 Uhr Braucht Ihr Buffet eine neue Idee? Referiert von Andreas Scholz, "Esperanto", Fulda

16.00 Uhr "ASIA freestyle" - einfach und kreativ kombiniert! Leicht im Genuss – leicht in der Zubereitung. Vorgestellt von Frank Heppner, Restaurant "momo", München

Dienstag, 20. Januar 2009

11.00 Uhr Braucht Ihr Buffet eine neue Idee? Referiert von Andreas Scholz, "Esperanto", Fulda

12.00 Uhr "Gastrovinum" - Aktiver Einsatz von Wein am Gast! Vorgestellt von Benno Wurster, Sommelier Service-Bund

13.00 Uhr "Easy Bio" – aller Anfang ist bei Bio leicht! Präsentiert von Alfred Fahr, BIOSpitzenkoch

14.00 Uhr "ASIA freestyle" - einfach und kreativ kombiniert! Leicht im Genuss – leicht in der Zubereitung. Vorgestellt von Frank Heppner, Restaurant "momo", München

15.00 Uhr Molekular-Küche ist alltagstauglich! Praktische Beispiele und Tipps von Heiko Antoniewicz, Spezialist für Molekulare Küche

(Quelle. Pressemitteilung der NürnbergMesse)

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Betriebsberatung à la carte -- Die IdeenKüche® feiert Premiere auf der HOGA Nürnberg 2009.

Nürnberg - Die kommende HOGA Nürnberg, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, wird dem interessierten Fachbesucher vom 18. bis 21. Januar 2009 im Rahmen der IdeenKüche® eine ganz besonders angenehme Art des Wissens-Transfers bieten. Quasi à la carte, bei bestem Essen und ausgesuchten Weinen, kann man sich hier über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Gastronomie informieren. Auf über 600 qm präsentieren rund 30 führende Unternehmen in einer durchgehenden Non-Stop-Show, wie heute erfolgreiche Gastronomie funktioniert - produktübergreifend und miteinander in einer Art "gläsernem Restaurant".

An 100, liebevoll eingedeckten Plätzen, haben die Besucher besten Einblick in die 20m lange, offene Showküche, das gläserne Spülcenter, sowie in den großen Barbereich, indem Barrista- und Cocktailvorführen stattfinden. Ob nun 100 Pizzen in 5 Minuten, die wohl kleinste fahrbare Küche der Welt, selbst gemachte Convenience oder die neuesten Kaffeetrends – in der IdeenKüche® kommt jeder auf seine Kosten und kann wertvolle Anregungen für die eigene Arbeit mitnehmen.
"Damit bietet die HOGA Nürnberg quasi eine kostenlose 'Betriebsberatung 'à la carte''"
so Stefan Cammann, der das visionäre Konzept entwickelt hat:
"Die Branche braucht mehr denn je Lösungskonzepte für die großen Hürden der kommenden Jahre, die da lauten Energiekosten, Fachkräftemangel und immer kleiner werdende Küchen"
"so Cammann weiter.
"Mit der IdeenKüche® verknüpfen wir unterschiedlichste Unternehmen und deren Produkten und Dienstleistungen zu einem durchgehenden und leicht verständlichen Arbeitsprozess"
berichtet der gelernte Koch und Fleischer, der u.a. für den Verband der Köche Deutschlands (VKD) jährlich 350 Berufskollegen in Sachen moderner Kochkunst in seinem eigenen Restaurant unterrichtet.
"Das ist Ideen-Transfer auf höchstem Niveau, von Kollege zu Kollege, ganz ohne Fach-Chinesisch und praxisorientiert"
betont Stephan Dovern, Projektleiter der HOGA Nürnberg.
"Mit der IdeenKüche® bieten wir dem Besucher einen echten Mehrwert, eine echte Hilfestellung und gebündelte Kernkompetenz – quasi der Ideen-Espresso to go"
so Stefan Dovern begeistert.

Seinen ganz persönlichen Tisch kann man bereits ab dem 2.01.09. reservieren – Online unter: www.optentable.com sowie auf der HOGA-Website www.hoga.afag.de.

Veranstalte für die IdeenKüche® ist die Combidämpfer & Finishing Akademie in Duisburg (www.ideen-kueche.com).

Die von den AFAG Messen und Ausstellungen im Zweijahresturnus durchgeführte HOGA Nürnberg wird 2009 das herausragende Branchenereignis in Süddeutschland sein. Neben dem fachlichen Angebot der rund 450 Aussteller aus dem In- und Ausland werden weitere Aktionsbereiche, Wettbewerbe und Themenparks sowie die vom Service Bund veranstaltete FOOD SPECIAL als "Messe in der Messe" einen wichtigen Teil zur fachlichen Qualität der HOGA und zum besonderen Flair beisteuern.

(Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse).

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Mittwoch, November 19, 2008

Spuerbare Konsumzurueckhaltung im Thueringer Hotel- und Gaststaettengewerbe.

Erfurt, 19. November 2008 / Das Gastgewerbe wurde im Oktober 2008 nach der Einschätzung der zurückliegenden Sommersaison und den Erwartungen für die bevorstehende Wintersaison befragt. Diese Befragung erfolgte deutschlandweit und wird in der Einzelauswertung auf die einzelnen Bundesländer herunter gebrochen.

Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass die befragten Unternehmer im Thüringer Hotel- und Gaststättengewerbe die Lage der Branche für die vorangegangene Saison als besonders angespannt, in Bezug auf die Erträge, Umsatz und Gästezahlen/ Zimmerauslastung sehen. Die Ursachen hierfür liegen nach Einschätzungen der Unternehmer vor allem in der allgemeinen wirtschaftlichen Situation und der daraus folgenden Konsumzurückhaltung der Gäste, der kürzeren Verweildauer und dem Gästerückgang.

In der Hotellerie hat sich der positive Trend der weiteren Steigerung der Gästeankünfte- und Übernachtungen fortgesetzt. Allerdings ist der Umsatz leider weiter rückläufig. Nach Aussage der Unternehmer lässt sich der Umsatzrückgang vorrangig mit der Situation am Markt und der aktuellen Wettbewerbssituation begründen. Ferner sind insgesamt eine Verkürzung der Aufenthaltsdauer sowie ein gestiegenes Preis- und Qualitätsbewusstsein der Gäste zu beobachten.

Erdrückend für die Unternehmen im Gastgewerbe sind weiterhin die hohen Steuer- und Sozialabgaben, die gestiegenen Betriebskosten insbesondere aufgrund der exorbitant gestiegenen Energiepreise. Die Erträge werden dadurch immer geringer, da die enorme Kostenlast der Unternehmen aufgrund der Wettbewerbssituation nicht an den Gast weitergegeben werden kann.

Als klaren Nachteil auch im Rahmen des internationalen Wettbewerbs wird die Benachteiligung der Branche durch den für das Hotel- und Gaststättengewerbe erhobenen vollen Mehrwertsteuersatz gesehen. Hier wird die Forderung gegenüber der Politik formuliert, nicht länger der Branche die dringend notwendige Konjunkturspritze zu verweigern, wenn zeitgleich für andere Branchen Hilfefonds in Milliardenhöhe aufgelegt und Bürgschaften gegeben werden.

Daraus schlussfolgernd wird bei den Investitionen weiter ernsthaft darüber nachgedacht und im Zweifel eher gespart, weil auch die Finanzierung in unserer Branche aufgrund der Eigenkapitalschwäche und der Finanzmarktlage schwieriger geworden ist. Die Arbeitsplätze jedoch sollen auf dem aktuellen Niveau und weitestgehend erhalten bleiben.

Die Aussichten auf die kommende Wintersaison, vor allem in den Gastronomiebetrieben, verheißen leider nach Einschätzung der Unternehmer keine deutliche Besserung der Lage. Die überwiegende Zahl der befragten Gastronomen erwartet für die kommende Saison eher sinkende Gästezahlen. Dies spiegelt sich auch deutlich in den negativen Ertrags- und Umsatzerwartungen wider.

(Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Thüringen).

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"Trendy, sexy, peppig" - Branchenprimus mit Kultstatus stellt mit neuen Rekordzahlen alles in den Schatten.

SALZBURG (17. November 2008). -
"Wir sind wirklich zufrieden, diese Fachmesse ist so was von trendy, sexy und peppig, sie bewegt und motiviert Aussteller und Besucher in einem Ausmaß, wie man es sich nur wünschen kann. Mit dieser Ausgabe hat die >Alles für den Gast Herbst< ihren Nummer-Eins-Status als führender Branchenevent im Donau-Alpen-Adria-Raum nachhaltig unter Beweis gestellt. Zum vierten Mal in Serie hatten wir – und das mit steigender Tendenz – mehr als 40.000 Besucher!"
Von Direktor Johann Jungreithmair, Chef von Organisator Reed Exhibitions in Österreich, kommen bei der Bewertung einer Fachmesse selten derartig positive Aussagen über die Lippen. Dies verwundert jedoch nicht, wenn man die Bilanz über die 39. Ausgabe der internationalen Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie, >Alles für den Gast Herbst< in Salzburg zieht. Vom 8. bis 12. November zeigten im restlos ausgebuchten Messezentrum Salzburg samt Arena mehr als 700 Aussteller aus acht Nationen ihre Neuheiten und aktuellen Angebote und mobilisierten damit 45.268 Fachbesucher aus dem In- und Ausland. Das entspricht einem Plus von ziemlich exakt fünf Prozent gegenüber dem Rekordergebnis aus dem Vorjahr.

Wie Gernot Blaikner, Leiter des Geschäftsbereiches Messen bei Reed Exhibitions Messe Salzburg, feststellt,
"unterstreicht diese Einschätzung auch die mit 27 Prozent sehr hohe Quote an internationalen Fachbesuchern. Doch nicht nur die Ausstrahlung auf die Nachbarländer, vorwiegend Süddeutschland und Norditalien, untermauert die überragende Attraktivität der >Alles für den Gast Herbst<, auch der Heimatmarkt war extrem stark und repräsentativ mit Fachbesuchern aus dem gesamten Bundesgebiet vertreten."
Ein Highlight der heurigen >Alles für den Gast Herbst< waren die diversen Präsentationen der "Genuss Region Österreich". So standen die 113 Genuss Regionen Österreichs, die die einzelnen Spezialitäten aus dem ganzen Bundesgebiet repräsentieren auch im Mittelpunkt der Messeeröffnung.

Die ganze Stadt zur Bühne gemacht

Der traditionelle Sog der >Alles für den Gast Herbst< war auch der Grund, warum die Aussteller die Messe einmal mehr zu gut einem Dutzend Kunden-Side-Events nutzten, von denen einige bislang Kultstatus haben.
"Damit"
so Gernot Blaikner,
"wurde die ganze Stadt miteinbezogen - das ist ein Element, das gleichfalls demonstriert, welche Vitalität und Dynamik von diesem einzigartigen Fachmesseevent ausgehen."
Auf der Messe selbst sorgten die Präsentation der "Genuss Region Österreich", die vom Atelier 3 organisierte "Trend-Lounge", die Präsentation der "Grand Cru Dessertkreationen 2008" durch Nespresso, die Veronelli Olivenöl-Workshops oder das Treffen der Gourmetköche für außergewöhnliche Highlights.

Gastro-Paket vorgestellt

Das Konsumieren regional-typischer Speisen und Getränke gehört für Gäste untrennbar zur Urlaubsgestaltung. Die Salzburger Land Tourismus Gesellschaft (SLTG) folgt diesem Trend mit einer strategischen Neuausrichtung der touristischen Angebote im Bundesland Salzburg. Im Zuge einer Pressekonferenz auf der >Alles für den Gast Herbst< wurde das neue kulinarische Leitthema "Salzburgerisch aufgetischt" vorgestellt und soll in Zukunft alle touristischen Schwerpunktthemen begleiten. In Zusammenarbeit mit führenden Gastronomen und der Salzburger Agrar Marketing wurde dazu ein erstes Service-Paket mit Informationen, Rezepten und Bezugsquellenlisten zu regionalen Produkten geschnürt, das auch Deko- und Wandertipps enthält. Dieses "Gastro-Paket" gilt als Nachschlagewerk und Ideengeber für Gastronomen und Hoteliers im Land. Partner der Aktion ist auch die GenussRegionen Marketing GmbH.

Keine Spur von Konjunktur-Pessimismus

Erstaunlich und zugleich auch hoch erfreulich war die ausnahmslos feststellbare Tatsache, dass sich die Gastronomie- und Hotelleriebranche bei der >Alles für den Gast Herbst< von Konjunkturpessimismus durch Banken- und Finanzkrise sowie Rezessionsprognosen unbeeindruckt zeigte. Dies kam nicht nur in den persönlichen Gesprächen zum Ausdruck, sondern auch in den Ergebnissen der Besucherbefragung durch das unanhängige Linzer Markt- und Meinungsforschungsinstitut "market". Neun von zehn Befragten äußersten sich zur wirtschaftlichen Situation ihrer Branche mit "sehr zufrieden" oder "zufrieden", und mit Blick auf die kommenden Monate rechnen fast ebenso viele (88,6 %) mit einer weiterhin positiven bzw. sich verbessernden Entwicklung.

Traumnoten in allen Kategorien erhalten

Mit Traumnoten bedachten die Fachbesucher die Arbeit der Aussteller sowie jener des verantwortlichen Reed-Organisationsteams um Messeleiterin Renate Leutz. Mehr als neun von zehn befragten Besuchern (93,1) zeigten sich mit der Messe insgesamt sehr zufrieden (Schulnoten 1 und 2), die "Befriedigend" dazu gerechnet, klettert die Quote gar auf sagenhafte 99,6 Prozent. Ebenso viele gaben an, diese Fachmesse Kollegen und Freunden weiterempfehlen zu wollen.

Die sehr hohen Zufriedenheitswerte setzten sich auch in anderen Befragungskategorien fort: Ob Treffpunkt/Kontaktpflege, Interesse an Produktneuheiten, Marktüberblick/Informationseinholung, Suche nach Lösungen für konkrete Anliegen, Treffen mit bestimmten Ausstellern, Suche nach neuen Anbietern, oder Geschäftsabwicklung: Die >Alles für den Gast Herbst 2008< erreichte jeweils Traumquoten in den Besucherbewertungen. Interessant ist ferner, dass 60,7 Prozent der Fachbesucher laut Umfrageergebnis keine andere Branchenfachmesse besuchen. Und bei jenen, die auch andere Fachmessen frequentieren, liegt die auf den Ostösterreichischen bzw. benachbarten CEE-Raum ausgerichtete >Alles für den Gast Wien< vor allen anderen aufgelisteten.

Die Entscheiderquote, auch ein Kriterium für den hohen Stellenwert dieser Fachmesse, lag bei 80, 3 Prozent (ausschlaggebend/mitentscheidend). Rechnet man jene hinzu, die beratend bei Investitionen, Anschaffungen und Einkauf mitwirken, steigt dieser Anteil auf 95,6 Prozent der Fachbesucher. Den Bereich der Interessensschwerpunkte (Mehrfachnennungen möglich) der Besucher der >Alles für den Gast Herbst 2008< führte traditionell der Komplex Nahrungs-, Genussmittel und Getränke (55,1 %) an, gefolgt von den Themen Hotel- und Gastronomiekonzepte (31,9%), Ausstattung (28,1 %), Groß- und Kleingeräte (25,6 %), Einrichtung und Großküchenausstattung (jeweils 23,4 %), Betriebshygiene (20,7 %) sowie Convenience/Tiefkühlkost und -technik (18,2 %) an.

Ausstellerstimmen: "Super zufrieden" und keine Spur von Krise

Die ausgezeichnete Stimmung und den erfolgreichen Verlauf der >Alles für den Gast Herbst 2008< in Salzburg beweist auch ein kleiner, repräsentativer Auszug der abgegeben Ausstellermeinungen.

"Super zufrieden" war zum Beispiel Franz Kracher, Vertriebsleiter von Lohberger Heiz- und Kochgeräte Technologie GmbH.
"Die Zahl und die Qualität der Fachbesucher war sehr gut, wir hoffen auf ein gutes Jahr. Von der viel zitierten Wirtschaftskrise haben wir hier auf der Messe nichts gespürt. Gut angenommen wurde auch das Programm mit den Köchen unserer bestehenden Restaurant- bzw. Hotelkunden, die Resonanz war gut."
"Die Medienberichte zur Wirtschaftskrise tangieren die Gastronomen kaum, das war kein Thema. Optimismus für den kommenden Winter ist zu spüren"
betont auch Thomas Buchner, General Manager von Melitta SystemService International GmbH.
"Die >Alles für den Gast Herbst< lief für uns sehr gut; preisgünstige, benutzerfreundliche und qualitativ hochwertige Espresso-Vollautomaten sind gefragt."
"Die Frequenz auf der Fachmesse war sehr gut, wir hatten interessante Kontakte. Die >Alles für den Gast Herbst< ist die bedeutendste Fachmesse in Österreich und dem süddeutschen Raum - die Entscheidung, hier in Salzburg mit dabei zu sein, ist richtig"
stellt Mag. Herbert Koll, Geschäftsführer Koll Gastro Trend Design, fest. Das Unternehmen ist ein "Aussteller der ersten Stunde". Auch heuer wurde der Stand als Restaurant präsentiert, das in den nächsten Wochen in Söll in Tirol aufgebaut wird.

"Sehr gut" war die >Alles für den Gast Herbst 2008< auch für Alois Dallmayr Gastro Service GmbH & Co KG. Das Unternehmen präsentierte hier erstmals den gesamten Gastro-Relaunch der Marke - "die Reaktionen waren toll", berichtet Verkaufsleiter Christian Kania.
"In Deutschland wird mit unseren Produkten das Attribut ´Premium´ assoziiert, in Österreich selbst sind wir noch nicht so bekannt und waren auch selbst nicht so aktiv. Hier konnten wir eine Vielzahl an Kunden und ebenso viele Interessierte am Stand betreuen."
Ebenso zufrieden zeigte sich DI Matthias Ortner, Geschäftsführer von Getränke Kolarik & Leeb GmbH:
"Wir hatten unsere Stammkunden zu Gast - und es war wichtig für uns, dass sie uns ´neu´ an unserem neuen Standplatz in der Halle 15 wahrnehmen. Die >Alles für den Gast Herbst 2008< lief für uns gut, wir sind sehr zufrieden."
Mit Volldampf ins Jahr 2009

Ein wichtiges Ergebnis der >Alles für den Gast Herbst< besteht darin, dass das Interesse an den Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit enorm angestiegen ist. Das bestärkt das Messeteam von Reed Exhibitions auch in der Richtigkeit der Planungen für die Frühjahrsausgabe 2009 der >Alles für den Gast< vom 29. März bis 1. April 2009 im Messezentrum Salzburg. Denn genau das zentrale Thema nachhaltige Energieeffizienz wird als neuer Schwerpunkt präsentiert. Diese wird vom 29. März bis 1. April 2009 im Messezentrum Salzburg über die Bühne gehen. Bereits zweieinhalb Wochen später startet schon der nächste hochkarätige Branchenevent unter der Flagge von Reed Exhibitions: Die >Alles für den Gast Wien< mit Schwerpunkt Nahrungsmittel bringt vom 18. bis 21. April 2009 in der Messe Wien alle Produkte und Innovationen für die Gastronomie und Hotellerie. (+++)

(Quelle: Pressemitteilung der Reed Exhibitions Messe Salzburg).

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Die krumme Gurke ist wieder da: Kommission erlaubt Verkauf von 'unfoermigem' Obst und Gemuese.

Regeln über die Größe und Form von Obst und Gemüse werden der Vergangenheit angehören, nachdem die EU-Mitgliedstaaten heute über die Vorschläge der Kommission abgestimmt haben, spezifische Vermarktungsnormen für 26 Arten Obst und Gemüse aufzuheben. Die Initiative der Kommission, diese Normen abzuschaffen, ist ein wichtiges Element der laufenden Bemühungen, die EU-Regeln zu straffen und zu vereinfachen sowie die Bürokratie abzubauen. Für 10 Obst- und Gemüsearten, worunter Äpfel, Erdbeeren und Tomaten, werden die Vermarktungsnormen erhalten bleiben. Doch auch für diese 10 Obst- und Gemüsearten könnten die Mitgliedstaaten zum ersten Mal den Verkauf von Erzeugnissen erlauben, die nicht den Normen entsprechen, solange diese entsprechend gekennzeichnet sind, um sie von den Erzeugnissen der Güteklassen Extra, I und II zu unterscheiden. Die neuen Regeln werden es den einzelstaatlichen Behörden mit anderen Worten ermöglichen, den Verkauf von allem Obst und Gemüse unabhängig von Größe und Form zu gestatten.
"Dies bedeutet einen Neuanfang für die krumme Gurke und die knorrige Karotte"
erklärte die für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung zuständige Kommissarin Mariann Fischer Boel.
"Es ist ein konkretes Beispiel für unsere Bemühungen, unnötige Bürokratie abzubauen. Solche Dinge müssen nicht auf EU-Ebene geregelt werden. Es ist viel besser, dies den Marktbeteiligten zu überlassen. Und in dieser Zeit der hohen Lebensmittelpreise und allgemeinen wirtschaftlichen Probleme sollten die Verbraucher aus einer möglichst breiten Produktpalette auswählen dürfen. Es ist sinnlos, einwandfreie Erzeugnisse wegzuwerfen, nur weil sie die 'falsche' Form haben."
Während der letztjährigen Verhandlungen über die Reform der gemeinsamen Marktorganisation für Obst und Gemüse hatte die Kommission sich verpflichtet, unnötige Bürokratie durch Aufhebung einer Reihe von Vermarktungsnormen für Obst und Gemüse zu reduzieren. Die heutige Abstimmung bedeutet, dass diese Normen für 26 Erzeugnisse aufgehoben werden: Aprikosen, Artischocken, Spargel, Auberginen, Avocados, Bohnen, Rosenkohl, Karotten, Blumenkohl, Kirschen, Zucchini, Gurken, Zuchtpilze, Knoblauch, Haselnüsse in der Schale, Kopfkohl, Porree, Melonen, Zwiebeln, Erbsen, Pflaumen, Staudensellerie, Spinat, Walnüsse in der Schale, Wassermelonen und Chicoree.

Gemäß den Vorschlägen würden die spezifischen Vermarktungsnormen für 10 Erzeugnisse aufrecht erhalten, die 75% des EU-Handelswerts ausmachen: Äpfel, Zitrusfrüchte, Kiwis, Salate, Pfirsiche und Nektarinen, Erdbeeren, Gemüsepaprika, Tafeltrauben und Tomaten. Die Mitgliedstaaten können diese jedoch auch von den Normen ausnehmen, sofern sie im Einzelhandel mit einer entsprechenden Etikettierung verkauft werden. In der Praxis bedeutet dies, dass ein Apfel, der nicht der Norm entspricht, trotzdem im Einzelhandel verkauft werden kann, wenn er als "zur Verarbeitung bestimmtes Erzeugnis" oder ähnlich gekennzeichnet wird.

Die Kommission wird diese Änderungen nun formell verabschieden. Sie werden aus praktischen Gründen ab dem 1. Juli 2009 gelten.

(Quelle: Pressemitteilung der EU).

McDonald's kulinarisch betrachtet.

In einem Interview hat der spanische Drei-Steren-Koch Ferran Adrià auf die Frage nach der Qualität von McDonald's geantwortet, auch er können zum Preis von einem Euro keinen besseren Hamburger herstellen. Und selbst wenn man die zehn besten Köche der Welt zusammenrufen würde, könnten auch diese dies nicht. Zwischen Leuten, von denen viele annehmen, sie würden nie bei McDonald's essen gehen, hat diese Feststellung eine erregte Debatte ausgelöst:Meines Erachtens wird der zentrale Aspekt der Ein-Euro-Angebote von McDonald's und anderen Anbietern in der Diskussion nicht erkannt. Tatsächlich ist es gar nicht so preiswert, sich damit zu ernähren. Doch die Zerlegung einer Mahlzeit auf Komponenten, die getrennt angeboten werden, erweckt eine starke Illusion von Preisgünstigkeit, weil der Preis von Komponenten mit dem Preis einer Mahlzeit verglichen wird. Das selbe Prinzip wird auch angewandt in bestimmten Tapas-Bars, wenn die einzelnen Tapas zu einem vordergründig günstigen Preis angeboten werden. Siehe dazu auch: "Schnäppchen-Theke" mit einigen anderen Links zum Thema "Billigkneipen".

Gut gefallen mir die Anmerkungen von Jürgen Dollasse, was einen guten Hamburger auszeichnet: "Selbstversuch mit Hamburger - Teil 2".

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Dienstag, November 18, 2008

Kaffeegenuss - Von Norden nach Süden nimmt die Wassermenge ab.

Hamburg, 17. November 2008. Die Menge eines Kaffeegetränks nimmt von Norden nach Süden in der Regel stark ab. In heißen Breiten nehmen die Menschen üblicherweise wenig Flüssigkeit und diese lieber stark konzentriert zu sich. Traditionell trinkt die gesamte Bevölkerung hier vergleichsweise wenig Kaffee.

In Süditalien stellt man den Espresso häufig mit 2cl Wasser her, den Ristretto nur mit einem cl. Im Norden Italiens, z.B. in Mailand oder Venedig, hat ein Espresso meistens jedoch 3 cl. In der Schweiz wird der kleine Starke üblicherweise mit 5 bis 8 cl gebrüht, wie auch oft in Deutschland. Auch innerhalb der Bundesrepublik gilt: je weiter nördlich, desto größer sind in der Regel die Tassen und die Wassermengen.

(Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kaffeeverbands e.V.)

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Ueber 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice.

Hamburg, 17. November 2008. In Deutschland gibt es im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) 221.132 Betriebe, davon sind 82 Prozent in der Gastronomie und 18 Prozent in der Beherbergung. Zahlenmäßig die stärksten Segmente in der Gastronomie sind
  • Restaurants (rund 61.000),
  • Kneipen/Pubs (rund 34.200),
  • Gaststätten (rund 31.200),
  • Imbisse (rund 21.100) und
  • Cafés/Eiscafés (rund 18.500).
Hauptsegmente in der Beherbergung sind
  • Full-Service-Hotels (ein bis fünf Sterne, rund 13.400),
  • gefolgt von Gasthöfen (rund 8.400) und
  • Hotels garni (rund 7.600).
Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:
  • Oktober 2008 - 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
  • September 2008 - Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro
  • August 2008 - Nur 33% der Franzosen gehen mittags in ein Restaurant
  • Juli 2008 - Durchschnittsbon in einem deutschen Restaurant beträgt 14,50 Euro
Lesen Sie weitere Daten unter: "Zahl des Monats".

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift "Wissen und machen!". Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.