Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Januar 09, 2009

Steckrueben.

Seit langem propagiert etwa Slow Food unter dem Schlagwort "Arche des guten Geschmacks" die Rückbesinnung auf traditionelle Lebensmittel. Dazu gehört auch die Steckrübe, etwa in Form einer Steckrübensuppe.

Das Gasthaus Unnewat bietet auf seiner Speisekarte mehrere Gerichte mit Steckrüben in verschiedenen Zubereitungen:
  • eine Steckrübensuppe mit hausgeräucherter Lachsforelle mit Balsamessig
  • Zander, Curry-Apfelsauce, sautierte Steckrüben
  • Gedämpfter Schweinebauch, Senf-Pfefferjus, Rübenpüree
  • Hirschrücken in Rotweinsud, Wacholdersauce, Steckrübenstrudel
Dazu erläutert man dem Gast, was Steckrüben sind:
"Steckrüben, einst als 'Arme Leute-Essen', Viehfutter und Notration in schlechten Zeiten in Verruf geraten (so bekam der schlimmste Hungerwinter während des ersten Weltkrieges den Beinamen 'Steckrüben-Winter') haben sich längst einen Stammplatz in der gehobenen Küche erobert.

Botanisch gesehen ist die Steckrübe eine Kreuzung aus Herbstrübe und Kohlrabi. Bei uns im Norden findet sie durch das maritime, niederschlagsreiche Klima ideale Wachstumsbedingungen. Neben ihrem geringen Brennwert macht sie der hohe Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Traubenzucker ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Steckrüben haben traditionell in den Herbst- und Wintermonaten ihre kulinarische Jahreszeit."
Siehe dazu auch meinen Beitrag: "Kohlrabi".

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