Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Januar 30, 2009

Twitter-Konzept.

PR Blogger Klaus Eck, Top 3 der deutschen "Twitter-Elite", nutzt das Microblogging-Tool Twitter seit März 2007. In seinem neuesten Blogartikel stellt er "Das PR-Blogger Twitter-Konzept" vor, insbesondere welche Anlässe er nutzt, neue Beiträge zu twittern.

Über seine bereits mehr als 2.200 Follower (ander ausgedrückt: Abonnenten) schreibt er:
"Bei alledem nehme ich meine Twitter-Follower sehr ernst und sehe darin echte Kontakte. Es ermöglicht mir, über eine Art digitaler Empathie meine Follower näher kennenzulernen. Diese digitale Nähe schätze ich sehr und freue mich deshalb auch immer wieder darüber, Follower real zu treffen."
Nun ja, ich glaube man muss sich entscheiden, ob man twittert, um enge Kontakte, Freundschaften zu pflegen, dann sind Tausende von Followern zu viel. Oder man sieht Follower als Kontakte im geschäftlichen Sinne an, etwa wie Hoteliers Adressen ihrer Gästedatei oder Zeitungsverleger ihre Abonnenten. Dann wird man sich einen gewissen, groben Eindruck verschaffen, woher sie kommen, welche Interessen sie haben usw., ohne mit jedem - allein schon aus Zeitgründen - Pferde stehlen zu wollen.

In der Praxis gelingt es aber auch bei sehr sehr vielen Abonnenten gelegentlich mit Einzelnen den Kontakt zu intensivieren. Man kann z.B., wenn man selbst Fragen hat, gezielt Abonnenten ansprechen, von denen man vermutet, daß sie eine Antwort wissen könnten. Man kann in der anderen Richtung Kontaktaufnahme erleichtern, indem man mitteilt, wenn man eine Messe oder eine Konferenz besucht, in welcher Gegend man sich gerade aufhält, und zugleich signalisiert, ob man Zeit für ein kürzeres oder längeres Gespräch hat, falls es gewünscht wird.

Wwr sein Twittern für Klaus Eck erfolgreich?
"Was bringt mir das Twittern? Nun, es stellt für mich ein reales Business dar: Ich konnte darüber beispielsweise Sponsoren für Münchner Bloggertreffen 2009 gewinnen, meine Veranstaltungen und Bücher promoten, fand einen Praktikanten, habe bereits mehrere Kunden via Twitter akquiriert, den Traffic vom PR Blogger erhöht, meine Online-Reputation (hoffentlich) verbessert und meine Kommunikation mit Kunden und Kollegen effizienter gemacht."
Das wäre doch sicherlich auch etwa für Sie?

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