Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Februar 04, 2009

Schnaeppchen per Twitter anbieten.

Dell macht per speziellem Twitter-Account DellOutlet exclusive Angebote: "Dell Starts Offering Exclusive Discounts Through Twitter", in: BigTweet vom 3. Februar 2009 (via Detlef Meyer).

Vergleichbares könnten sich Gastronomen und Hoteliers, die Twitter nutzen, auch überlegen. Vorteile: Tweets (Beiträge per Twitter) werden schneller zur Kenntnis genommen als Zusendungen per Brief oder E-Mail. Man erreicht Interessenten so schnell wie bei Cold Calls, wirkt aber weniger aufdringlich, denn Follower haben sich freiwillig dazu entschieden, die Beiträge zu abonnieren, und können sich per Mausklick schnell wieder abmelden.

Nachteilig - vor allem für Gastronomen - ist die noch geringe Verbreitung von Twitter. Im Einzugsgebiet einer Gaststätte werden nur wenige den Beiträgen bereits folgen. Aber das wird sich sich in den nächsten Monaten und Jahren ändern. Zudem kann man seine Stammgäste darauf aufmerksam machen, daß sie, wenn sie in den Genuß aktueller, kurzfristiger Sonderangebote kommen wollen, sich kostenlos einen Twitter-Account zulegen und sich bei ihrer Stammgaststätte als Follower eintragen können.

Drei unterschiedliche Vorgehensweisen bieten sich an:
  • Man streut Angebote in den allgemeinen Twitter-Account des Betriebs, um vor allem neue Gäste anzulocken.
  • Man kann - wie Dell - einen speziellen Twitter-Account für Sonderangebote einrichten. Damit kann man sich vor allem an Stammkunden wenden und die Kundenbindung erhöhen. Neue Kunden erfahren darüber vor allem per Mundpropganda.
  • Eine extreme Variante beschränkt den Zugang zu diesem Twitter-Account und damit zu den Sonderangeboten auf solche Twitter-Nutzer, die man als Follower zugelassen hat. Twitter erlaubt eine solche Einstellung, die den Zugang erlaubnispflichtig macht. Dies geht in Richtung eines Kundenclubs. Eventuell könnte man sogar daran denken, weitere Eintrittsbarrieren zu errichten, etwa in Form von Aufnahme- oder laufenden Gebühren für eine Mitgliedschaft. Die Bezahlung müßte man aber außerhalb von Twitter regeln, weil Twitter noch kein Bezahlsystem bietet, das es erlaubt, das Abonnement von Tweets kostenpflichtig zu machen.

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