Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Februar 09, 2009

Zentralregister fuer Betriebe und Events.

Auf dem Tourismuscamp Eichstätt 2009 wurde von mir in die Diskussion eingebracht, daß es für Gastronomen, Hoteliers, Destinationen und Veranstalter ineffizient ist, sich in alle mögliche Portalen und Führer einzutragen. Dies ist ein Grund für die teilweise miserable Datenqualität solcher Portale und Führer. Es werden sich deshalb meines Erachtens in Zukunft zentrale Diensteanbieter etablieren,
  • bei denen man seine wichtigsten Daten eintragen und auf dem Laufenden halten kann
  • die diese Daten anderen Anbietern zur Verfügung stellen, idealerweise per automatischem und kostenlosem Abruf.
Durchsetzen werden sich vermutlich solche Anbieter zentraler Dateien, die so mächtig sind, daß viele erwarten, ihr Angebot würde sich durchsetzen können, also Marktführer wie Google oder auch staatliche oder öffentlich-rechtliche Stellen wie die Industrie- und Handelskammern oder etablierte Verbände wie in Deutschland der DEHOGA. Wobei ich persönlich davon ausgehe, daß eine solche Datei nur Sinn macht, wenn sie über Ländergrenzen hinweg betriebliche Stammdaten erfaßt. Insoweit tippe ich eher auf Google als auf nationale Stellen. Google Local (mittlerweile in Google Maps integriert) geht mit dem sogenannten Google Branchencenter in diese Richtung. Siehe dazu meinen früheren Beitrag "Google Maps auch mit Daten aus Deutschland verfuegbar".

In dem Artikel "Der Weg für Internet-Portale ins Web 3.0", in: ebSemantics, wurde für Östereich zusammengestellt, welche Möglichkeitkeiten es bereits heute schon gibt, seine Angebote bzw. touristische Beschreibungen für Maschinen verständlich aufzubereiten (via einfach_Meer).

In meiner Heimatregion versucht Frankentipps.de in der Region erfolgreich etwas ähnliches. Siehe dazu: "Veranstaltungswerbung im Internet".