Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, März 11, 2009

Bamberger Biertage fallen 2009 aus.

Auf der offiziellen Website der Bamberger Biertage ist zu lesen:
"2009 finden die Bamberger Biertage nicht statt, stattdessen können Sie am Tag des Bieres, am 23.4. unseren feinen Gerstensaft probieren."
Das ist schade. Die indischen Schankkellner waren ausgesprochen freundlich.

Warum haben ausgerechnet Inder bei einem Bamberger Bierfest Bamberger Biere ausgeschenkt und nicht die Inhaber und Braumeister oder wenigstens Mitarbeiter der Bamberger Brauereigaststätten? Jedem, der gefragt hat, habe ich folgende Geschichte erzählt: Die Bamberger Brauereimaschinenfabrik Kaspar Schulz errichte in Indien in der Nähe der Hauptstadt eine große Gasthausbrauerei. Die Rezepturen seien im Versuchslabor der Bamberger Mälzerei Weyermann bereits entwickelt worden. Flaschen eines "India Pale Ale" könne man schon im Weyerman Fanshop kaufen. Um den für diese indische Gasthausbrauerei eingestellten Service-Mitarbeitern das fränkische Biergefühl zu vermitteln, würden sie mehrere Wochen lang in Bamberg geschult. Als eine Art Praktikum im Rahmen dieser Schulung würden sie bei den Bamberger Biertagen aushelfen.

Diese Geschichte ist frei erfunden. Tatsächlich hat der veranstaltende Verein Stadmarketing Bamberg das Catering ausgeschrieben und einen Caterer gewählt, der Inder eingesetzt hat. Mich hat dies nicht gestört. Sie haben ihren Job recht gut gemacht und waren überaus freundlich. Weniger passend fand ich das angebotene Essen, das thematisch teilweise nicht gepaßt hat. Aber was paßt nicht zu Bier? Die Bamberger Gaststätte "Pelikan" zum Beispiel, die ich sehr schätze, bietet micht nur einige gute Biere, sondern auch thailändisches Essen aus dem Wok. Warum auch nicht?