Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, März 11, 2009

DEHOGA: Chance zur Steuersenkung im Gastgewerbe entschlossen nutzen.

Die rasche Senkung der Mehrwertsteuer im Gastgewerbe auf 7 Prozent fordert der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg.
"Nachdem die Bundesregierung einer solchen Steuer-Reduzierung auf EU-Ebene zugestimmt hat, müssen den Worten nun schnell Taten im eigenen Land folgen. Deutschland muss die Chance für mehr Arbeitsplätze und Investitionen im Tourismusbereich entschlossen nutzen"
so DEHOGA-Präsident Peter Schmid am Mittwoch in Stuttgart.

Nach einer unabhängigen Studie der Universität Mannheim könnten durch die Einführung des reduzierten 7-Prozent-Mehrwertsteuersatzes in Gastronomie und Hotellerie rund 70.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland entstehen, schreibt der DEHOGA. Auf diese Weise seien die mit der Mehrwertsteuer-Reduzierung verbundenen Kosten für den Staat kompensierbar.
"Es gibt in der aktuellen wirtschaftlichen Lage kein besseres und kostengünstigeres Konjunkturprogramm als die Senkung der Gastro- und Hotelmehrwertsteuer. Denn im personalintensiven Gastgewerbe sorgt jede Konjunkturbelebung schnell und unmittelbar für positive Impulse am Arbeitsmarkt"
betont Peter Schmid. Eine große Zahl von EU-Ländern habe diese Chance längst erkannt: So gelte aktuell in 22 von 27 Ländern der Europäischen Union für Beherbergungsbetriebe ein reduzierter Mehrwertsteuersatz.

Dass Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, der im Brüsseler ECOFIN-Rat einer Steuersenkung grundsätzlich zugestimmt hatte, diese im eigenen Land nicht umsetzen will, ist aus Sicht des DEHOGA völlig unverständlich.
"Während der Staat Banken und Großindustrie mit milliardenschweren Programmen unterstützt, bleiben mittelständische Dienstleister im Land außen vor. Auf diese Weise handelt die Bundesregierung nicht nur extrem ungerecht, sondern auch kurzsichtig, weil sie die besten Chancen zur Schaffung neuer Jobs und zur Belebung der Konjunktur im Inland verschenkt"
so der DEHOGA-Präsident.
"Wir fordern von der Kanzlerin und vom Bundesfinanzminister im Interesse des Landes eine rasche und nachhaltige Kurskorrektur."
(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Baden-Württemberg).

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